Pasta alla Norma

© Claudio Del Principe/Brandstätter Verlag
© Claudio Del Principe/Brandstätter Verlag

Quelle: Claudio del Principe: Ein Sommer wie damals. Italien

Unvergessliche Rezepte, Musik und Amore

Christian Brandstätter Verlag

Preis 29,90 €

Ricotta salata ist ein Frischkäse, der aus entweder aus Schaf- oder Kuhmilch hergestellt wurde, er ist gesalzen und fester als der normale Ricotta, und meist bekommt man ihn in italienischen Lebensmittelläden.

Zutaten:

1 Zwiebel

1–2 Auberginen (z.B. Violetta

di Palermo, zu je etwa 400 g)

1 kleines Bund Basilikum

500 g kleine Strauchtomaten

8 EL Olivenöl extra vergine

feines Meersalz

schwarzer Pfeffer aus der

Mühle

400 g Rigatoni (oder anderes

kurzes Maccheroniformat)

100 g Ricotta salata

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein schneiden. Auberginen waschen und kleinwürfeln. Basilikum waschen und trockenschütteln. Tomaten waschen und vierteln.

Auberginen in einer schweren Eisenpfanne oder in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze bräunen.

In einer Schwenkpfanne Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Tomaten dazugeben und offen 15 Minuten köcheln lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pasta in siedendem Salzwasser bissfest kochen, abseihen, zu den Tomaten geben und mit den Auberginen gut vermengen.

Auf Teller verteilen und mit zerbröckeltem Ricotta salata und Basilikumblättern garnieren.

Anmerkung von Claudio:

Traditionell werden die Auberginen in dünne Scheiben geschnitten, mit Salz bestreut, zum Entsaften und Befreien von Bitterstoffen beschwert und dann im Öl frittiert. Aus meiner Sicht ist diese Vorgehensweise etwas überholt, da ich die heute erhältlichen Auberginen nicht als übermäßig bitter empfinde und das Frittieren sie leicht tranig macht. Schneidet man sie hingegen in Würfel und brät sie ohne Fett in einer schweren Eisenpfanne oder einer beschichteten Pfanne an, gewinnt man Textur und Geschmack. Außen voller Röstaromen, innen cremig-weich mit nussigem Geschmack

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