Pannacotta mit Sauerkirschen

© Claudio Del Principe/Brandstätter Verlag
© Claudio Del Principe/Brandstätter Verlag

Klar kann man Pannacotta mit zig Aromen zubereiten. Aber das Tolle an Kindheitserinnerungen ist doch: Alles schmeckte nach Vanille! Deshalb ist Claudio die klassische Pannacotta meistens die liebste. Dazu gab es in Italien oft amarene, eingekochte Sauerkirschen – eine perfekte Kombination (die es übrigens auch als beliebte gelato-Sorte gibt). panna cotta heißt gekochte Sahne. Also die Sahne bitte köcheln und nicht (wie oft in Rezepten beschrieben) einfach nur erwärmen.

Zutaten:

2 Blatt Gelatine

500 ml Sahne

1–2 EL Zucker

1 Vanilleschote

150 g gekaufte italienische

AMARENE (eingelegte Sauerkirschen)

Gelatineblätter 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Sahne, Zucker und die längs aufgeschnittene Vanilleschote zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und 10 Minuten unter Rühren sanft weiterköcheln. Vanilleschote entfernen. Gelatineblätter gut ausdrücken und in der heißen Pannacotta auflösen. Alles in ein kaltes Gefäß geben.

5 Minuten ruhen lassen. Nochmals umrühren und durch ein feines Sieb in kleine Gläschen oder eine Form gießen. Mindestens 6 Stunden kühlen.

Claudios TIPP: Wer Sauerkirschen selbst zubereiten möchte, entsteint vorsichtig 1 kg Sauerkirschen (Saft auffangen). Mit 750 g Kristallzucker 10 Minuten einköcheln. Kirschen herausnehmen, Saft nach Belieben etwas einkochen. Alles in heiße, sterilisierte Einmachgläser füllen und auf den Kopf stellen, damit sich ein Vakuum bildet.)

Super lecker, da nehmen wir gerne auch die Kalorien in Kauf, wir haben einfach unsere Wanderung am nächsten Tag ein paar Kilometer länger gestaltet, denn Genuss geht vor!

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