Feigenconfit

© Mirjam Wählen
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Rezept von Anna Küfner

Quelle: Malin Elmlid: The Bread Exchange

Prestel Verlag

Preis: 29,95 €

 Zutaten:

 3 frische Feigen, entstielt und gewürfelt

2 reife Birnen, geschält und entkernt und gewürfelt

1 Apfel, geschält und entkernt und gewürfelt

100 g. Rohrohrzucker

50 g. Senfmehl

1 Schuss Weißweinessig

2 getrocknete Feigen, gehackt

1 Schuss Apfelsaft

Frische Blätter von 2 Thymianzweigen

1 TL Lavendelhonig

Fleur de Sel

Frische Feigen, Birne und Apfel in einem mittelgroßen Kochtopf vermischen und den Zucker einrühren. Diese Mischung eine Stunde ruhen lassen, bis die Früchte Saft ziehen und der Zucker sich aufgelöst hat.

Während die Früchte ziehen, in einer kleinen Schüssel das Senfmehl mit dem Essig anrühren, um die ätherischen Öle zu befreien.

Die getrockneten Feigen mit dem Apfelsaft pürieren.

Die pürierten Feigen und die Senf-Essigmischung in den Topf geben und die Früchte auf niedriger Mittelhitze zum Kochen bringen. Wenn die Mischung kocht, den Herd auf niedrige Hitze herunterschalten und das Confit für 45 Minuten köcheln lassen. Regelmäßig umrühren, damit es sich nicht ansetzt. Dann die Früchte behutsam mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern und den Lavendelhonig und den Thymian hinzugeben. Weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Das fertige Confit sollte weich, aber nicht mehr flüssig sein. Nach dem Kochen vorsichtig mit Fleur de Sel würzen. Abkühlen lassen und in saubere Marmeladengläser abfüllen. Im Kühlschrank hält es sich bis zu einer Woche.

Ergibt 2 Tassen oder 570 g.

Das Confit passt ausgezeichnet zu Blauschimmelkäse oder reifem Ziegenkäse.

Anmerkung:

Keine Frage, das Confit ist super lecker und bereichert jedes Buffet! Beim nächsten Mal würde ich es außerhalb der Hoch-Saison mal mit getrockneten Soft-Feigen probieren, da muss dann aber die Flüssigkeitsmenge deutlich erhöht werden, gefühlt würde ich sagen ist, das etwas mehr als die Hälfte des Trockengewichts der Feigen, aber das muss ich einfach probieren, denn die frischen Früchte sorgen auch für Feuchtigkeit! Das Rezept schreit aber nach Wiederholung, denn mit einem schönen würzigen und reifen Käse einfach ein Gedicht! Ich denke es ist auch gekühlt im Kühlschrank länger als eine Woche haltbar, da ein Zuckersirup hergestellt wurde, ich werde das mal beobachten.

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