Ricotta-Spinat-Gnocchi (Malfatti)

© Eising Studio Food Photo & Video, Martina Görlach und Katrin Winner, AT Verlag

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Quelle: Schinharl: Gemüse all’italiana

AT Verlag

Preis: 34,95 €

„Schlecht Gemachte“ heißen die saftigen Klößchen, weil sie nicht immer perfekt geformt auf den Teller kommen. Aber auch wenn sie äußerlich vielleicht nicht ganz so viel hermachen, sind ihre inneren, sprich geschmacklichen Werte doch unübertroffen gut. In der Toskana nennt man sie auch Gnocchi ignudi, nackte Klößchen, weil sie im Gegensatz zur Spinat-Ricotta-Füllung für Ravioli nicht in Teig verpackt, sondern ganz nackt auf den Tisch kommen.

 Zutaten:

für 6 Personen als primo

oder für 4 also secondo

500 g. Blattspinat

Salz

½ Bund Basilikum

250 g. frischer Ricotta

2 Eier

100 g. Pecorino, frisch gerieben

100 g. Mehl

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

80 g. Butter

frisch geriebener Pecorino zum Servieren

Zubereitung:

Den  Spinat von allen welken Blättern und groben Stilen befreien. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Spinat darin 1 Minute sprudelnd kochen lassen. In einem Sieb kalt abschrecken, abtropfen lassen und sehr gut ausdrücken. Den Spinat mit den Basilikum-Blättchen sehr fein hacken.

Den Ricotta mit den Eier, dem Pecorino und dem Mehl gründlich verrühren. Den Spinat untermischen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Von der Ricotta-Masse mit zwei Teelöffeln größere Klößchen abstechen und formen. Ins heiße Wasser gleiten lassen und darin bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.

Inzwischen die Butter zerlassen. Die Gnocchi mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und in tiefe Teller verteilen. Die Butter darüber träufeln. Die Gnocchi mit etwas geriebenem Pecorino bestreuen und sofort servieren.

Tipp: Statt Spinat kann man auch Mangold-Blätter oder (Wild-) Kräuter wie z. B. Borretsch oder Brennnessel nehmen.

Anmerkung: Ich liebe Malfatti und diese waren lecker und sehr schön von der Konsistenz. Bei der Würzbutter kann ich mir auch sehr gut ein paar Salbei-Blätter vorstellen.

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