Limetten-Basilikumcreme mit Khaki-Pfeffer-Konfitüre

© Harrala Hamilton
© Harrala Hamilton

Quelle: Sabrina Ghayour: Scirocco

Fotos: Harrala Hamilton

Hölker Verlag

Preis: 24,95 €

Zutaten (für 6 Personen):

Als Kind sah Sabrina ihre Mutter öfter in eine tomatenartige Frucht beißen, die diese Kaki nannte. Perser lieben Kaki Früchte und verkochen sie oft zu Konfitüren. Die breiige Konsistenz des Fruchtfleisches mochte sie damals überhaupt nicht. Heute schätzt sie den delikaten Geschmack der Früchte sehr und hat ein eigenes Konfitüren-Rezept kreiert, in dem eine Prise Pfeffer einen Kontrapunkt zur fruchtigen Süße setzt. Das Dessert ist supereinfach und kann gut vorbereitet werden – ideal für Einladungen. Und es schmeckt definitiv nach mehr. Wenn ihr keine Kakis bekommt, verwendet einfach eure Lieblingskonfitüre. Bei den Limetten habe ich 2 Limetten zu verwendet (im Originalrezept werden 3 verwendet), denn eine Limette hat durchschnittlich 4 cl Saft, für mich sind 12 cl hier aber zu viel Säure, das habe ich mich hier trotz relativ viel Zucker nicht getraut. Auch bei Crème double habe ich mir erlaubt eine Alternative anzupeilen, das wäre sonst sehr kostspielig geworden. Schmand oder Mascarpone mit Sahne funktionieren hier auch. Diese Kombi, besonders mit der Vanille/Pfeffernote in der Khaki-Konfitüre ist aber geschmacklich sehr reizvoll.

 Zutaten:

 Für die Crème:

900 g Crème double (Ersatz Schmand oder Mascarpone mit Sahne versetzt)

Saft und Abrieb von 2 Bio-Limetten

200 g Zucker

2 Handvoll Basilikumblättchen, in dünne Streifen geschnitten

 Für die Konfitüre:

2 weiche, reife Kaki (à ca. 200 g)

75 g Zucker

Saft und Abrieb von 1 Bio-Limette

1 gehäufter TL Vanillepaste (ersatzweise einfach eine ausgekratzte Vanilleschote verwenden)

½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Für die Limetten-Basilikum-Creme Crème double (bei mir Schmand mit Sahne gemischt), Limettenabrieb, Zucker (bei mir gesiebter Puderzucker) und Limettensaft vermengen, anschließend Basilikum unterrühren.

Die Creme auf sechs Gläser oder Dessertschälchen verteilen und kühl stellen. Im Original-Rezept wurde die Crème double aufgekocht, durch ein Sieb gestrichen und wieder runtergekühlt, das fand ich für meine Alternative Schmand nicht stimmig.

Für die Konfitüre die Kakis schälen und das Fruchtfleisch fein hacken. In einen Topf geben und bei mittlerer Temperatur erhitzen. Zucker, Limettensaft und -abrieb, Vanillepaste und Pfeffer (ich habe zum Schluss gepfeffert) zugeben und alles gut verrühren. 45 – 60 Minuten leicht blubbernd köcheln lassen. Die Garzeiten variieren je nach Hitzequelle, deshalb die Konfitüre während des Kochens im Auge behalten und zwei- bis dreimal umrühren, damit nichts ansetzt. Wenn die Konfitüre eingedickt ist, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Creme 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Die Konfitüre auf den Portionen verteilen, 15 Minuten ruhen lassen und servieren.

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6 Gedanken zu “Limetten-Basilikumcreme mit Khaki-Pfeffer-Konfitüre

      1. Nein Ira, du kannst da nix dran ändern. Mir ist schon bei einigen Rezeptbildern die übertriebene Farbe und Tiefe der Fotos aufgefallen. Das wundert mich bei Profifotografen schon, denn es geht auch ohne nachträgliche Bildbearbeitung. Ich fotografiere zwar nur mit Tageslicht, aber auch in einem Studio lässt sich Tageslicht herstellen, aber ich habe auch schon mehr als 20000 Foodfotografieren gemacht, da lernt man einiges darüber 😉

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      2. Du Arno ich habe mir das noch mal angeschaut, die ursprünglichen Bilder sind tif-Dateien, leider lassen die sich nicht in WordPress hochladen. Der Unterschied ist sehr deutlich zum JPG-Format, unabhängig natürlich davon, dass hier manche einfach alles machen, was möglich ist. Ich bin selten vor 19:00 Uhr aus dem Büro zurück, da ist mit Tageslicht leider gar nichts mehr. Außerdem fehlt es mir eindeutig an Expertise. Nachbearbeiten würde ich aber auch private Fotos nicht, ich will ja nichts verkaufen. Ich persönlich finde es aber toll, was Du und andere da drauf haben, definitiv eine Sache die auch gerne lernen würde, wenn ich ein bißchen mehr Zeit habe.

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      3. Ja dann ist klar warum die Bilder anders aussehen. Die arbeiten nicht mit derselben Farbskala. Immerhin beruhigt mich das schon enorm. Wäre gut, wenn dir die Verlage umgerechnete JPGs liefern würden, aber das ist wahrscheinlich nicht möglich. Vielleicht mache ich mal einen Grundkurs in meinem Kochblog über das fotografieren von Rezepten 😉

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