Rote-Bete-Suppe mit geröstetem Knoblauch

© Clare Winfield
© Clare Winfield

Quelle: Jenny Linford: Knoblauch

Fotos Clare Winfield

Ars Vivendi Verlag

Preis: 22,–

 Diese beeindruckende Suppe überzeugt durch ihre angenehm erdige Süße. Als herzhafte Vorspeise oder leichtes Mittagessen servieren, dazu Brot mit schöner Kruste reichen. Hier ist die Knoblauchnote eher dezent eingesetzt, wer es ein wenig kräftiger mag, nimmt einfach 1 Zehe mehr, auch bei der Zwiebel kann ich mir durchaus eine ganze vorstellen. Ich finde es aber sehr angenehm, dass das Buch bei den Rezepten sehr schön differenziert und alle – sowohl Liebhaber von kräftigen Aromen und Fans von vorsichtiger Knoblauch-Note – auf ihre Kosten kommen!

Zutaten (für 4 Personen):

2 Knoblauchzehen, ungeschält

500 g rohe Rote Bete

1 EL Olivenöl

½ Zwiebel, fein gehackt

1 Schuss Rotwein (nach Belieben)

600 ml frische Hühner- oder Gemüsebrühe

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Crème fraîche oder saure Sahne zum Servieren

Frisch gehackter Estragon zum Servieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Enden der Knoblauchzehen abschneiden, sodass das Innere sichtbar wird. Den Knoblauch und die Rote Bete zusammen in Alufolie wickeln und gut verschließen. Auf ein Backblech legen und im Ofen 1 Stunde backen. Herausnehmen, die Alufolie öffnen und zum Abkühlen beiseitestellen.

Die Rote Bete schälen und grob hacken. Den Knoblauch schälen und zerdrücken.

Das Öl bei niedriger Temperatur in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel zugeben und leicht anschwitzen, bis sie weich ist. Rote Bete, Knoblauch und nach Belieben Rotwein unterrühren. 2 Minuten kochen, dann die Brühe zugießen. Zum Kochen bringen, zudecken, die Hitze reduzieren und 30 Minuten köcheln.

Ein wenig abkühlen lassen, dann mit einem Pürierstab oder im Mixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, gegebenenfalls wieder in den Topf gießen und nochmals gut erhitzen.

Die Rote-Beete-Suppe zum Servieren in Schalen füllen und mit Crème fraîche und Estragon garnieren.

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