Butternusskürbis mit Kokosnuss, Radicchio, Chicoree und Feta

© Lisa Linder

Quelle: Peter Gordon: Salat-Sensationen

Knesebeck Verlag

Preis: 29,95 €

So lecker, hier passt alles perfekt, der Kontrast zwischen Kürbis, Kokosnuss, Granatapfel und den bitteren Salaten ist perfekt. Schnittlauch hätte ich hier nicht erwartet passte aber sehr gut. Peter Gordon liefert auch noch eine perfekte Anleitung wie man die Kokosnuss von ihrer Schale befreit. Beim Olivenöl war ich aber etwas großzügiger, schließlich wollen Radicchio und Chicoree auch noch was davon. Ich habe frisches Kokosnuss-Fleisch verwendet, diese trockenen Kokosraspel die mag ich einfach überhaupt nicht. Der Trick mit Hammer und Backofen funktioniert gut, wenn man ein wenig unerschrocken ist, es empfiehlt sich aber einen Besen parat zu haben.

Solo als Vorspeise ganz köstlich, aber auch als Teil einer größeren Mahlzeit. Anstelle des Butternusskürbisses können Sie auch Gartenkürbis oder sogar Knollensellerie oder Pastinaken verwenden. Ich habe hier eine ganze Kokosnuss aufgebrochen (siehe Seite 13) und mit einem

Sparschäler vom Fruchtfleisch Späne abgeschält, Sie können aber auch eine beliebige Sorte Kokosraspel verwenden – kurze oder lange Raspel oder Späne. Falls Sie Feta nicht mögen, ersetzen Sie ihn einfach durch grob geriebenen Pecorino, Manchego, reifen Cheddar oder Parmesan.

Zutaten (für 4 Personen als Vorspeise oder für 6 Personen als Beilage):

600 g Fruchtfleisch vom Butternusskürbis, in große Stücke geschnitten

3 EL Kürbiskerne

½ TL Kreuzkümmelsamen

2½ EL natives Olivenöl extra

40 g Kokosraspel oder 100 g frisches Kokosfruchtfleisch,

geraspelt (siehe Rezepteinleitung)

½ Radicchio, längs halbiert

1 heller (oder roter) Chicoree

125 g Feta, zerkrümelt

2 EL klein geschnittener Schnittlauch

Ausgelöste Kerne von ¼ Granatapfel

1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 °C vorheizen.

Den Butternusskürbis mit den Kürbiskernen und den Kreuzkümmelsamen in einen Bräter geben, 1½ EL Öl und 1 EL Wasser hinzufügen. Mit etwas Salz (eher sparsam, der Feta ist bereits salzig) und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer bestreuen und vermischen. Im Ofen 20 Minuten rösten, dann die Kokosnuss unter mischen. Mit dem Rösten fortfahren, dabei den Inhalt des Bräters alle 10 Minuten durchmischen, bis der Kürbis Farbe angenommen hat und ohne großen Widerstand mit einem Messer eingestochen werden kann. Das sollte 30 – 45 Minuten dauern.

Den Radicchio in Einzelblätter trennen, die dicken weißen Ansätze entfernen. Die größeren Außenblätter in kleinere Stücke zupfen. Vom Chicoree das untere Ende abschneiden und den Chicoree in Einzelblätter trennen. Größere Blätter längs halbieren.

Zum Servieren alle Zutaten mit dem restlichen Olivenöl vermischen und ab schmecken.

Peter Gordon empfiehlt den Salat warm oder bei Raumtemperatur zu servieren.

 

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2 Gedanken zu “Butternusskürbis mit Kokosnuss, Radicchio, Chicoree und Feta

    1. Verstehe ich sehr gut, aber das ist beim Chicoree nicht anders, es kommt auf die Kombi an oder sagen wir hier Partner können sich ergänzen. Wenn die Kokosnuss frisch und reif ist gibt es kein Problem. Bitter alleine = Bäh aber bitter mit genialem Partner = Gut, einfach mal ausprobieren, wir können so viel dazu lernen und dafür sind gute Kochbücher da.

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