Ellas liebstes Gemüsecurry

© Clare Winfield

Quelle: Ella Mills (Woodward): Deliciously Ella mit Freunden

Gesunde Rezepte zum gemeinsamen Genießen

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Lecker, allerdings habe ich Zitrone vorsichtig eingesetzt, beim Curry mische ich gerne selber, habe hier aber ein mildes Madras-Currypulver von guter Qualität genommen. Es wäre schade, wenn in dieser schönen Kombination am Ende nur ein fades Currypulver landet. Auch frische oder getrocknete Curryblätter kann ich mir hier sehr gut als Ergänzung vorstellen. Das Rösten der Gemüse ist eine tolle Idee und bringt Aroma, Knoblauch und Schärfe kann man als authentisch ansehen. Auf Nelken wäre ich nicht gekommen, fand ich aber spannend, ggf. auch weniger nehmen, oder weglassen, wer das nicht mag.

Wenn Ihr abends gemütlich auf dem Sofa speisen wollt, ist dieses Gemüsecurry ideal. Dabei ist jeder Bissen eine geschmackliche Offenbarung, weil hier Möhren, Paprika, Blumenkohl, Erbsen und Spinat in einer fantastischen Mischung aus Kokosmilch und Gewürzen gegart werden. Ich serviere dieses Gericht gern in einer großen Schüssel auf warmem Vollkornreis und häufe noch einen Löffel von meinem Limetten-­Chili-­Pickle (Seite 153) darauf. Am   nächsten Tag schmeckt das Curry übrigens sogar noch besser, falls ihr etwas übrig gelassen habt.

Zutaten (für 3–4 reichliche Portionen):

1 mittelgroßer Blumenkohl, in gleich große Röschen geteilt

4 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

4 Möhren, geschält und diagonal in 2,5 cm dicke Scheiben geschnitten

2 rote Paprikaschoten, entkernt und in 2,5 cm große Stücke geschnitten

2 ELKreuzkümmelsamen

5 Knoblauchzehen, fein gerieben

5 cm Ingwerwurzel, fein gerieben

½ TL Kurkuma, gemahlen

3 TLKoriander, gemahlen

2 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 EL Currypulver

5 Nelken

3 EL Tomatenmark

1 Dose gestückelte Tomaten

(400 g) 1 Dose Kokosmilch (400 ml)

2 grüne Chilischoten

Saft von ½ Zitrone, Menge je nach Geschmack

200 g frischer junger Spinat

100 g TK-­Erbsen

1 große Handvoll frische Korianderblätter, gehackt

Zubereitung:

Backofen auf 210 °C (Umluft 190 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Blumenkohl auf das erste Backblech geben, mit 1 EL Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und alles gut durchmischen. Auf das zweite Backblech Möhren und Paprika geben, mit 1 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmelsamen bestreuen und alles gut mit den Händen vermischen. Dann beide Bleche in den Ofen schieben und das Gemüse 45 Minuten backen. Ungefähr alle 10 Minuten nachsehen und die Bleche durchschütteln. Möhren und Paprika sollen schrumpelig und süß werden, der Blumenkohl darf ein wenig schwarz werden und einen schönen Röstduft verbreiten.

In der Zwischenzeit in einem hohen Topf die restlichen 2 EL Olivenöl langsam erhitzen, dann Knoblauch und Ingwer mit 1 Prise Salz andünsten, dabei umrühren, damit die Gewürze keine Farbe annehmen. Wenn sie einen betörenden Duft verströmen, die restlichen trockenen Gewürze dazugeben und weiter umrühren. Aufpassen, dass nichts anbrennt. Dann das Tomatenmark einrühren und die gestückelten Tomaten aus der Dose und die Kokosmilch zufügen. Alles kurz aufkochen, dann leicht weiterköcheln lassen. Jetzt die grünen Chilischoten zufügen. Wer es wie ich besonders würzig liebt, sollte die Chilischoten aufschlitzen und die Kerne mitkochen. Für ein milderes Curry die Chilischoten als Ganzes kochen. Je länger ihr es köcheln lasst, umso köstlicher wird es. Ich koche das Curry mindestens 30 Minuten lang.

Jetzt die grünen Chilischoten zufügen. Wer es wie ich besonders würzig liebt, sollte die Chilischoten aufschlitzen und die Kerne mitkochen. Für ein milderes Curry die Chilischoten als Ganzes kochen. Je länger ihr es köcheln lasst, umso köstlicher wird es. Ich koche das Curry mindestens 30 Minuten lang.

Ungefähr 5 Minuten vor dem Essen das Curry nachwürzen und mit Zitronensaft abschmecken. Spinat und Erbsen unterheben – sie brauchen ungefähr 2 Minuten zum Zusammenfallen beziehungsweise zum Auftauen. Zum Schluss die gebackenen Gemüse unterheben. Passt auf, dass die Blumenkohlröschen nicht zu sehr auseinander­ fallen. Mit Vollkornreis oder Quinoa servieren und mit reichlich frischem Koriander garnieren.

Küchen-Know-how: Ich mache mir nicht die Mühe, den Ingwer zu schälen. Ich reibe ihn einfach direkt in den Topf.

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