Käferbohnensalat

©Arnold Pöschl

Quelle: Antonia Kögl: Wien – Die Kultrezepte

Fotos: Arnold Pöschl

Christian Verlag

Preis: 30,–

Ich liebe Käferbohnen mit Kürbiskernöl seit ich diese vor mehr als 20 Jahren in der Steiermark gegessen habe. Käferbohnen sind in Deutschland schwer zu bekommen, also entweder beim nächsten Skiurlaub aus Österreich mitbringen oder online bestellen, gerne auch als getrocknete Version, dann kann man noch selbst z. B. mit einem Zweiglein Thymian im Kochwasser für eine kulinarische Note sorgen. Hier war es herrlich einfach, denn ich habe immer ein paar Dosen in der Speisekammer, quasi als Notration. Dieses Rezept funktioniert, wirklich immer auch nach einem anstrengenden Tag im Büro, mit einem passenden Gläschen Wein, gerne auch aus der Steiermark, und einem Baguette dazu, auch eine prima Sache um Gäste für die österreichische (steirische) Küche zu begeistern.

Zutaten (für 4 Personen):

1 Dose Käferbohnen (250 g)

2 kleine rote Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

3 EL Apfelessig

50 ml Kürbiskernöl

1 TL Zucker

Salz, Pfeffer

Für die Dekoration:

Frühlingszwiebelgrün

Zubereitung:

Die Bohnen in einem Sieb waschen und abtropfen lassen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken. Die Bohnen, drei Viertel der Zwiebelringe und den Knoblauch mischen. Essig und Kürbiskernöl mit Zucker verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Salat damit anmachen. Mit den übrigen Zwiebelringen und Röllchen von Frühlingszwiebelgrün garniert servieren.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

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2 Gedanken zu “Käferbohnensalat

  1. Käferbohnen bzw. Feuerbohnen wie sie bei euch heißen sind, mit Essig und Zwiebel sind ein steirisches Traditionsgericht. Mit Kürbiskernöl erst recht.
    Das Wienerische, das das zu einem Kultrezept für Wien macht, vermisse ich ein bisl. Aber das tut dem Rezept keinen Abbruch. Dazu einen Welschriesling aus der Steiermark, genossen im Vulkanland bei der Riegersburg und alles ist gut.

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    1. Natürlich hast Du Recht, eigentlich ein steirisches Gericht, mein Lieblingsessen, weil ich es mit einem tollen Urlaub mit sehr gutem Wein verbinde, zu einer Zeit als wir in Deutschland da noch am Experimentieren waren, war das für mich eine Offenbarung als ich das vor mehr als 20 Jahren dort gegessen habe. Und den Welsch-Riesling haben wir uns direkt nach dem Urlaub bestellt, weil wir nicht mit dem Auto unterwegs waren. Mit Wien kann man nur die Dependance des Steirerwirts verbinden. Der Rahmen in bei diesem Kochbuch ist zum Teil weit gespannt, die Autoren sind Deutsche, vielleicht ging es Ihnen ähnlich wie mir und die Herknerin hat es auch im Angebot.

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