Germknödl mit Powidlfüllung

©Arnold Pöschl

Quelle: Antonia Kögl: Wien – Die Kultrezepte

Fotos: Arnold Pöschl

Christian Verlag

Preis: 30,–

Oh je, das war so lecker, geht bei mir aber nur mit einem selbstgemachten Powidl, sonst lohnt die Mühe nicht, bei gekauftem war ich bisher nie zufrieden, zum Glück hat unser Pflaumenbaum uns letztes Jahr reich beschenkt und es steht noch das eine oder andere Glas im Keller.

Zutaten (für 4 Personen):

250 g Weizenmehl

plus mehr für die Arbeitsfläche

20 g frische Hefe

120 ml lauwarme Milch

2 EL Zucker

1 unbehandelte Zitrone

2 Eier

4 EL Powidl

Salz

Für die Dekoration:

50 g Butter, zerlassen

4 EL gemahlener Mohn

Puderzucker

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröseln. Die lauwarme Milch und den Zucker zugeben, etwas verrühren und zugedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen.

Die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Die Eier verquirlen, mit der Zitronenschale verrühren und unter den Vorteig heben. Zu einem glatten Teig verarbeiten und zugedeckt nochmals 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in vier Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu vier Teigkreisen von etwa 1–2 cm Höhe ausrollen. Auf jedes Teigstück 1 EL Powidl geben, die Knödel verschließen und zu möglichst runden Kugeln formen. Darauf achten, dass die Knödel gut verschlossen sind, und abgedeckt nochmals 1 Stunde ruhen lassen.

In einem ausreichend großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Knödel sollten frei im Topf schwimmen können, ansonsten lieber zwei Töpfe verwenden. Die Knödel bei geringer Temperatur 15 Minuten ziehen lassen, dabei ab und zu wenden.

Mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und auf Tellern anrichten. Mit zerlassener Butter übergießen und mit Mohn und Puderzucker bestreuen.

 Zubereitungszeit: 40 Minuten, Zeit zum Gehen 2 Stunden 25 Minuten

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4 Gedanken zu “Germknödl mit Powidlfüllung

    1. Ich habe die auch wieder für mich entdeckt, die Pflaumenernte war im letzten Jahr sehr reichhaltig bei uns und die Bestände an Mus habe mich auf die die Idee gebracht mal wieder in Germknödl zu schwelgen.

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