Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane

© Text: Yotam Ottolenghi und Helen Goh. Fotos: PEDEN + MUNK. F. d.dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag

Quelle: Yotam Ottolenghi, Helen Goh: Sweet

Süße Köstlichkeiten

Verlag Dorling Kindersley

Preis: 26,95 €

Ich bin keine ausgesprochene Backfee und habe es mir zu Beginn einfach gemacht, ein bisschen Zeit braucht, das Rezept aber schon. Sehr lecker, aber die Küchlein sollten – wie empfohlen – wirklich am selben Tag noch aufgegessen werden, dann sind sie perfekt. Die Küchenmaschine habe ich außen vor gelassen, die Mengen sind übersichtlich, da ist man mit einem Rührgerät in meinen Augen besser beraten.

Ein Rezept von Jim Webb, der zusammen mit Sami, Noam und Yotam von Anfang an zum Team gehörte. Jim arbeitete hauptsächlich in der Patisserie-Abteilung, er brachte fundiertes Wissen über Brot und Feingebäck und einige brillante Ideen mit. So war es auch seine Idee, diesem Teig Banane zuzugeben, die Feuchtigkeit und ihren besonderen Geschmack beisteuert. Die Pekannüsse sind eine klassische Kombination, Sie können aber auch Walnüsse verwenden. Das Erfolgsgeheimnis bei diesem Rezept: die Cookies nicht ganz durch backen, so nehmen sie eine weiche, toffeeartige Konsistenz an.

Zutaten (ergibt etwa 24 Stück):

110 g weiche Butter, gewürfelt

110 g Zucker

1 großes Ei, leicht verquirlt

125 g Mehl

½ TL Backpulver

20 g reines Kakaopulver

½ TL gemahlener Zimt

1 Prise Salz

100 g Schokotropfen (70 % Kakaoanteil;

oder 100 g dunkle Schokolade, in 5 mm

große Stücke geschnitten)

50 g (etwa ½ kleine) Banane, zerdrückt

170 g Pekannusshälften, fein gehackt

100 g Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Butter und Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Flachrührer auf mittlerer bis hoher Stufe aufschlagen, bis die Mischung hell und cremig geworden ist, dann das Ei in kleinen Portionen nach und nach dazugeben und weiterrühren, bis es sich mit den anderen Zutaten verbunden hat. Das Mehl mit Backpulver, Kakaopulver, Zimt und Salz in eine Schüssel sieben, dann zur Butter-Zucker-Mischung geben. Auf niedriger Stufe 15 Sekunden weiterrühren, dann Schokolade und Banane untermischen. Den Teig zum Festwerden für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wenn sich die Masse verfestigt hat, mit den Händen 3 cm große Kugeln à etwa 20 g daraus formen; falls nötig, die Hände zwischendurch waschen, wenn sie zu klebrig werden. Die Pekannüsse in eine Schüssel füllen, die Teigkugeln darin wenden, bis sie ringsum mit Nussstücken bedeckt sind. Die Nussstücke andrücken, damit sie gut haften.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Teigkugeln daraufsetzen – bei diesem Schritt muss noch kein Abstand eingehalten werden – und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Puderzucker in eine Schüssel füllen und die Teigkugeln darin rollen, bis sie rundherum gut mit Puderzucker bedeckt sind. Die Kugeln im Abstand von 2–3 cm auf die vorbereiteten Bleche setzen und flach drücken, sodass sie etwa 1 cm hoch sind. Im Ofen 10 Minuten backen. Sie sind dann noch recht weich, deshalb sollten sie erst 10 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor sie vorsichtig auf ein Gitter umgesetzt werden. Die Cookies können noch warm serviert werden, dann ist das Innere leicht feucht, oder man stellt sie zum vollständigen Auskühlen beiseite.

Tipps & Co.:

Nachdem der Teig zu Kugeln geformt wurde, kann er ungebacken 2 Tage im Kühlschrank und 3 Monate im Tiefkühlfach aufbewahrt werden. Die Kugeln lassen sich auch direkt aus dem Tiefkühlfach backen, dann müssen sie lediglich 1 Minute länger im Backofen verbringen

Diese Cookies schmecken frisch gebacken am allerbesten.

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4 Gedanken zu “Schoko-Pekannuss-Cookies mit Banane

  1. Tipp und Co sind bei diesem Rezept besonders willkommen, wenn die Cookies wirklich ganz frisch am besten sind 🤗 Schade, dass ich keine Bananenteige mag.

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  2. Mit Bananen kann mich auch jagen, habe als klein Kind kein anderes Obst als Bananen vertragen und sie hängen mir noch heute aus dem Halse noch nicht mal riechen tue ich sie gerne.
    Aber Kekse werden nach gebacken als Geschenk einmal mit Banane und einmal mit selbst eingekochtem Birnenmus, ist ganz pur ohne alles.
    Danke fürs Rezept.
    Und auch danke für deinen Blog kann ich nicht oft genug sagen!
    Viele Grüße sendet
    Jesse Gabriel

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    1. Gern geschehen, hat Spaß gemacht sich mit diesen Autoren an neue Backabenteuer zu wagen. Schön, wenn in einem Koch-/Backbuch nicht die Fotos die erste Geige spielen, sondern die Autoren auf Tipps, Tricks und Rezepte setzen. Das war bei diesem Buch für mich der Fall.

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