Chili con Carne

© Wolfgang Schardt, Hamburg

Dieser Klassiker erscheint mit neuem Twist und wird mit einem fruchtig-säuerlichem Mango-Schmand serviert. Auch die Augenbohnen machen sich gut und bringen eine leicht süßliche Note mit, ergänzt durch Koriander & Co. ist das einfach yummy und absolut Freitag-Abend tauglich! Wir lieben es gerne scharf, wer das nicht so mag, nimmt am besten nur TL Chilipulver und entkernt die Chili zum Garnieren selbstverständlich. Die kleinen sehr scharfen vom Thai oder Inder sind für meinen Geschmack dafür ungeeignet.

Quelle: Inga Pfannebecker: Linsen, Kichererbsen & Co.

Fotos: Wolfgang Schardt

GU-Küchenratgeber

Preis: 8,99 €

Zutaten (für 4 Portionen):

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 EL Olivenöl

300 g Rinderhackfleisch

Salz, Pfeffer

1 TL brauner Zucker

½ TL Zimt

1 – 2 TL Chilipulver

1 TL Kreuzkümmel

1 EL Tomatenmark

2 Dosen stückige Tomaten (à 400 g)

2 Lorbeerblätter

je 1 Dose Kidney- und Augenbohnen

(à 265 g Abtropfgewicht; ersatzweise nur Kidneybohnen)

½ reife Mango

100 g Schmand

Koriandergrün

1 rote Chilischote, in Ringen zum Garnieren

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin andünsten. Das Hackfleisch darin unter Wenden krümelig anbraten. Den Knoblauch unterrühren, kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Zimt, Chili und Kreuzkümmel würzen. Das Tomatenmark einrühren, kurz anrösten. Mit den stückigen Tomaten ablöschen. Lorbeerblätter zugeben, aufkochen und ca. 10 Min. köcheln lassen.

Die Bohnen in ein Sieb abgießen, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Unter die Sauce rühren und weitere ca. 5 Min. köcheln lassen.

Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Stein schneiden, grob würfeln und mit dem Schmand pürieren. Den Dip mit Salz und Pfeffer würzen. Das Chili abschmecken und mit jeweils einem Klecks Dip anrichten. Mit Koriander und Chili garnieren, übrigen Dip extra dazu servieren.

Zubereitungszeit: 30 Min.

Pro Portion ca. 455 kcal, 30 g E, 20 g F, 37 g KH

Bandnudeln mit Bohnen und Panchetta

© Wolfgang Schardt, Hamburg

Quelle: Inga Pfannebecker: Linsen, Kichererbsen & Co.

Fotos: Wolfgang Schardt

GU-Küchenratgeber

Preis: 8,99 €

Soul-Food vom Feinsten, deftig würzig der Clou, ist der Spritzer Honig. Diese Pasta hat es bei uns auf die „Gerne wieder“ – Liste geschafft!

Für diese deftige Pasta lohnt es sich, die Bohnen über Nacht einzuweichen und zu kochen. Das kostet etwas Zeit, belohnt aber mit feinem Geschmack.

Zutaten (für 4 Portionen):

175 g getrocknete Borlotti-Bohnen
(ersatzweise 2 Dosen Borlotti-Bohnen à 240 g Abtropfgewicht)

75 g Panchetta (ital. geräucherter Bauchspeck vom Schwein)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Stiele Rosmarin

4 Stiele Salbei

½ Bio-Zitrone

50 g Parmesan

100 g Radicchio

2 EL Olivenöl

400 g Bandnudeln

Salz | Pfeffer

1 Spritzer flüssiger Honig

Zubereitung:

Die Bohnen zugedeckt mindestens 12 Std. einweichen lassen. Am nächsten Tag abgießen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, aufkochen und 45 – 60 Min. köcheln lassen. Die Bohnenabgießen und abtropfen lassen, dabei einen Teil der Flüssigkeit auffangen. Dosenbohnen abgießen, Flüssigkeit auffangen. Die Bohnen abspülen und abtropfen lassen.

Den Panchetta in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und würfeln. Den Rosmarin und den Salbei waschen, trocken schütteln und die Nadeln bzw. Blätter von den Stielen zupfen. Die Rosmarinnadeln fein hacken. Die Zitrone heiß waschen, trocken reiben und die Schale abreiben. Den Saft auspressen. Den Parmesan fein reiben. Den Radicchio putzen, waschen, trocken tupfen und in schmale Streifen schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Salbeiblätter darin knusprig braten, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Den Panchetta ins Bratöl geben und unter Wenden knusprig auslassen. Zwiebel, Knoblauch und Rosmarin zugeben und ca. 5 Min. andünsten. Die Zitronenschale unterrühren. Die Radicchiostreifen, die Bohnen und 200 ml Bohnenflüssigkeit zugeben, aufkochen und 5 Min. köcheln lassen. Dabei öfter umrühren.

Inzwischen die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Die Hälfte der Bohnen mit dem Löffelrückenzerdrücken, sodass eine sämige Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer, Honig und 2 TL Zitronensaft abschmecken. Wird die Sauce zu dick, noch etwas Bohnenflüssigkeit unterrühren. Die Nudeln abgießen, abtropfen lassen und mit Parmesan und Salbei unter die Sauce mischen.

Zubereitungszeit: 1 Std. 30 Min.

Einweichzeit: 12 Std.

Pro Portion ca. 660 kcal, 27 g E, 18 g F, 93 g KH

Linsen, Kichererbsen & Co.

Inga Pfannebecker: Linsen, Kichererbsen & Co.

Fotos: Wolfgang Schardt

GU-Küchenratgeber

Preis: 8,99 €

Worum geht’s?

Kleine Kraftpakte, Neu-Deutsch Slow-Carbs oder ganz einfach getrocknete Hülsenfrüchte: In Sachen Protein haben die kleinen Teile einiges zu bieten und sind eine hervorragende Alternative zu tierischen Eiweißquellen wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukten. Mögt Ihr, ich auch, schauen wir mal was Inga Pfannebecker und den Büchermachern von GU dazu Leckeres eingefallen ist und ob sie an alle gedacht haben, ob nun Fleischesser, Vegetarier und Veganer?

Wer hat gekocht?

 Inga Pfannebecker ist Diplom-Oekotrophologin und war als Food-Redakteurin bei namhaften Zeitschriften tätig. Seit 2012 lebt sie in Amsterdam. Ihre Spezialität sind Rezepte, in denen sich guter Geschmack und Alltagstauglichkeit perfekt ergänzen.

Wer hat fotografiert?

Wolfgang Schardt kann seine Liebe für Essen und Trinken beruflich ausleben: In seinem Studio in Hamburg fotografiert er Food, Stills und Interieur für Magazine, Verlage und Werbung. Zusammen mit Julia Luck (Foodstyling) und Janet Hesse (Foto-Assistenz) schickte er uns die schönsten Fotos aus dem bunten Hülsenfrüchte-Universum.

Was ist drin?

 Humus, kennen wir schon, wie wäre es mit Varianten

 Los geht es mit Hummus, ja schon klar das ist ein alter Bekannter von uns, die Autorin präsentiert ihn in der Umschlagklappe prominent, muss so sein, das erwartet jeder von uns, wenn wir an Klassiker mit Hülsenfrüchten denken. Der Clou ist hier die Abwechslung, es gibt 5 verschiedene Varianten, mit Süßkartoffel, mit geräuchertem Paprikapulver, frischen Kräutern und roter Bete.

Nützlickeits-Faktor – Ratgeber sollen uns auch inhaltlich abholen

Weiter geht es mit Warenkunde, Tipps und Tricks, alles anschaulich mit vielen Fotos präsentiert und kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Genau so stelle ich mir das vor, wenn ich mit Hilfe eines kleinen Kochbüchleins Ausflüge in die Weiten des kulinarischen Kosmos unternehme.

Rezeptzusammenstellung – stimmig – raffiniert – überraschend

 Ganze 36 Rezeptideen stecken in diesem kleinen Büchlein, es gibt Kleines wie einen raffinierten und Feierabend tauglichen Bohnensalat mit Garnelen, sein Geheimnis ist das aromatische Koriander-Limettendressing und die gute Nachricht ist, mehr als 30 Minuten braucht Ihr nicht für die Zubereitung. Außerdem wärmende Suppen wie die italienische satt und glücklich Macher Ribollita, am besten gleich die doppelte Menge machen,  sehr lecker aussehende Röstkichererbsen auf Fladenbrot (Leider nicht vegan, wie deklariert – trotzdem sehr lecker!) oder Bohnen-Quesadilla mit Guacamole auf die Hand. Hier zeigen die kleinen Powerpakete mit viel Abwechslung, was alles in ihnen steckt. Perfekt zum Mitnehmen für die Lunchbox oder als Glücklich-Macher nach einem langen Tag. Für den großen Appetit gibt es z. B. Veggie-Burger, Griechische Linsentaler mit Zaziki oder Scharfe Hacksteaks mit Bohnen-Püree.

 Was gibt es Neues?

 Lupinen – und die Überraschung Hülsenfrüchte können auch süß!

Lupinen-Nudeln mit Pesto und Tomaten und Rindergulasch mit Lupinenkernen, als heimische Alternative zu Soja werden die eiweißreichen Samen schon lange gehandelt. Doch Produkte aus den wertvollen Lupinen erobern nur langsam den Markt. Unverarbeitet finden sich die Lupinenkerne bisher nicht im Einzelhandel, da die Samen immer noch Reste an Alkaloiden enthalten, müsste vorher geprüft werden, ob sie für den Verzehr geeignet sind. Das Mehl der Hülsenfrüchte ist immerhin im gut sortierten Naturkosthandel und in Reformhäusern erhältlich und wird vor allem für Zöliakie-Kranke angepriesen, da es frei von Gluten ist. Zudem verbessert ein Zusatz von Lupinenmehl die Konsistenz und die Haltbarkeit von Backwaren und die neuerdings so beliebten Eiweißbrote erhalten oft Lupinen-Schroth.

Ausgesprochen überrascht war ich von den Ideen der Autorin mit Hülsenfrüchten zu backen und Gebäck, Snacks und Desserts zu servieren. Gesundes Eiweiß, sättigende Ballaststoffen und ein leicht nussige Aroma sind damit garantiert. Die probierten saftigen Kirsch-Brownies machen diese auch mit wenig Fett schön saftig und sättigend. So macht sündigen gleich viel mehr Spaß.

Probiert & Verputzt:

Bandnudeln mit Bohnen und Panchetta

© Wolfgang Schardt, Hamburg

 

Soul-Food vom Feinsten, deftig würzig der Clou, ist der Spritzer Honig. Diese Pasta hat es bei uns auf die „Gerne wieder“ – Liste geschafft!

 

 

 

 

 

Chili con Carne

© Wolfgang Schardt, Hamburg

Dieser Klassiker erscheint mit neuem Twist und wird mit einem fruchtig-säuerlichem Mango-Schmand serviert. Auch die Augenbohnen machen sich gut und bringen eine leicht süßliche Note mit, ergänzt durch Koriander & Co. ist das einfach yummy und absolut Freitag-Abend tauglich! Wir lieben es gerne scharf, wer das nicht so mag, nimmt am besten nur TL Chilipulver und entkernt die Chili zum Garnieren selbstverständlich. Die kleinen sehr scharfen vom Thai oder Inder sind für meinen Geschmack dafür ungeeignet.

 

Saftige Kirsch-Brownies

© Wolfgang Schardt, Hamburg

 

Endlich auch was Neues gelernt, pürierte Bohnen machen Kuchenteig saftig und helfen Butter sparen. Wenn es nur das gewesen wäre und nicht so lecker geschmeckt hätte, würden wir das bei einem einmaligen Ausflug belassen, hier haben wir gelernt und vor allem geschmeckt, da geht noch viel mehr!

 

 

 

Fazit – oder für wen ist das was?

Ein Buch für alle, die sich in die kleinen Bohnen verliebt haben, gesünder essen wollen oder einfach mal ein spannendes kulinarisches Abenteuer in der Küche wollen. Meines war sehr gelungen: ich habe wirklich eine gute Auswahl an unglaublich leckeren alltagstauglichen Rezepten erhalten, die gut funktionieren, super geschmeckt haben und mir vor allem viel Neues beschert haben. Vegetarier und Veganer Inga Pfannebecker hat an alle gedacht und mir außerdem noch den Trick mit den Hülsenfrüchten im Kuchenteig erklärt, damit wird er supersaftig, ohne dass viel Butter hinein muss. Das Büchlein hat damit alle meine Anforderungen an ein Themenkochbuch erfüllt, es ist klein aber wirklich oho! Als add-on gibt es bei dieser Reihe noch eine App zum Sammeln der Lieblings-Rezepte.

 

Schmorkürbis-Blauschimmelkäse-Frittata mit Majoran

© William Meppem, AT Verlag

Quelle: Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Feinwürzige, cremige Frittata, Original-Rezept ohne Temperaturangabe und Backzeit und mit einer Pfanne von ca. 22 cm Ǿ, die sich bei mir als zu klein erwies. Der Tipp die Eier Raumtemperatur annehmen zu lassen, damit die Frittata luftiger wird, nehme ich gerne mit in mein Standard-Repertoire. Insgesamt eine üppige Portion, von der sicherlich auch einer mehr satt wird.

Zutaten (für 4 Portionen):

6 Eier

250 ml Rahm (Sahne)

25 g fein geriebener Parmesan

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

300 g Butternut-Kürbis, geschält, 2 cm groß gewürfelt

1 EL Olivenöl extra vergine

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 TL Olivenöl extra vergine

20 g Butter

1 Handvoll Majoranblätter

60 g geriebener Käse (z. B. Greyerzer oder Cheddar)

100 g Blauschimmelkäse, zerbröselt

fein geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Eier, Rahm, Parmesan, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Kürbis in einer Schüssel mit 1 EL Öl, Salz und Pfeffer mischen. Auf einem dünn gefetteten, mit Backpapier belegten Blech verteilen und im Ofen 12–15 Minuten goldbraun rösten.

Eine ofenfeste beschichtete Pfanne (24 cm Durchmesser) bei niedriger Temperatur erhitzen. Darin Öl und Butter schmelzen und schwenken, sodass Boden und Wand der Pfanne bedeckt sind. Die Frittata-Mischung hineingeben und 5 Minuten garen, bis die Masse an den Rändern stockt. Kürbis, Majoran, Hartkäse und Blauschimmelkäse darauf verteilen und weitere 15 Minuten garen. Dann die Frittata

im Ofen bei 180 °C auf der zweiten Schiene von unten ca. 8–10 Minuten weiter garen, bis sie gerade fest ist.

Mit Parmesan bestreuen und in Stücke schneiden.

Tipp: Möglichst frische, zimmerwarme Eier verwenden – so wird die Frittata schön leicht und luftig.

Mein Tipp: Eure Pfanne hat keinen hitzefesten Griff? Einfach doppelt mit Alufolie umwickeln.

 

Glasierter Hackbraten mit Speck und Salbei

© William Meppem, AT Verlag

Quelle: Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Das Rezept zeigt sehr Händchen in der Zusammenstellung. Einiges habe ich nach meinem Geschmack abgeändert. Diese Menge war auch nur in eine lange Kastenform von 30 cm Inhalt zu bekommen. Der Hackbraten beleibt wunderbar saftig durch den Speck und die Kruste aus Ahornsirup mit Salbei ist wirklich oberlecker, außerdem hat uns die Fenchelnote im Braten sehr gut geschmeckt.

Zutaten (für 6 Portionen):

70 g Brötchen, altbacken, vom Vortag (ca. 1 ½ Stück)

Milch zum Einweichen

2 TL Fenchelsamen (grob gemörsert)

2 TL Meersalzflocken (bei mir normales Salz)

1 TL getrocknete Chiliflocken

500 g Hackfleisch vom Schwein

500 g Hackfleisch vom Kalb (bei mir vom Rind)

1 EL fein abgeriebene Zitronenschale

1 – 2 Eier (im Original wurde nur Eigelb verwendet, je nach Größe)

80 g fein geriebener Parmesan

2 EL Thymianblätter, gehackt

4 Knoblauchzehen, gepresst (es reichen auch 3)

1 EL Dijonsenf

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

200 g dünne durchwachsene Speckscheiben

2 EL Ahornsirup

einige Salbeiblätter

Zubereitung (angepasst):

Brötchen in sehr dünne Scheiben schneiden, in eine flache Schale legen, mit der Milch übergießen und quellen lassen. Blättchen von 5 Stielen Thymian abzupfen, mit der Zwiebel fein hacken zusammen mit dem Knoblauch in  ca. 1 – 2 EL heißem Öl kross ausbraten, aus der Pfanne herausnehmen und abkühlen lassen.

Fenchelsamen, Meersalz- und Chiliflocken im Mörser leicht zerstoßen.

Die Fenchelmischung, das Hackfleisch, Zitronenschale, Ei, Parmesan, restlichen gehackten Thymian, Senf und Pfeffer zusammen mit dem eingeweichtem Brötchen zum Hackfleisch geben und 2–3 Minuten gründlich vermengen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Kastenform ca. 30 cm (2 l Inhalt) dünn fetten; den Boden und die Seiten überlappend mit den Speckscheiben auslegen. Die Hackfleischmischung in die Form drücken und die Oberfläche mit Speckscheiben abdecken. Im Ofen mindestens 1 Stunde backen, bis der Hackbraten durchgegart und der Speck knusprig ist. Mittlere bis untere Einschubleiste.

Den Hackbraten aus dem Ofen nehmen, die Ofentemperatur auf 200 Grad erhöhen. Den Braten 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und mit der Oberseite nach oben auf ein Backgitter über eine Saftpfanne setzen. Die Oberseite mit Ahornsirup bestreichen, mit Salbeiblättern belegen und im Ofen 5–8 Minuten karamellisieren lassen, bis er goldbraun ist und die Salbeiblätter knusprig sind. Zum Servieren in Scheiben schneiden.

Chili Grill-Fisch nach Donna Hay

© William Meppem, AT Verlag

Quelle: Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Die Chili-Marmelade, süß-sauer und mit einer scharfen Note, ist der Hit! Damit werde ich sicher noch viel experimentieren. Das Rezept zeigt Händchen in der Zusammenstellung. Einiges habe ich nach meinem Geschmack abgeändert und die Zubereitung nach meiner Einschätzung angepasst.

 Chili-Marmelade (Basic Rezept):

Zutaten (für 5  Portionen):

5 milde rote Chilis, grob gehackt

1 Schalotte, grob gehackt (ca. 60 g)

3 Knoblauchzehen (eine weniger würde es auch tun)grob gehackt

1 EL gehackter Ingwer (ca. 20 g)

2 EL Erdnussöl

2 TL Sesamöl (geröstet)

4 EL Reisweinessig

2 EL Fischsauce*

120 g brauner Zucker

Für den schnellen Chili-Grillfisch:

12 (bei mir nur 10 a‘ 100 – 120 g) kleine weißfleischige Fischfilets  (z. B. Wolfsbarsch) mit Haut, entgrätet

1 Rezeptmenge Chilimarmelade (Basic-Rezept)

2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 Handvoll Korianderblätter (ca. 5 – 6 Stiele)

Limettenspalten zum Servieren (ich habe 2 Bio-Limetten zerteilt)

Zubereitung (angepasst):

Ingwer schälen, grob schneiden. Schalotten und Knoblauch grob hacken. Chilis nach Belieben entkernen, grob hacken. Chilis mit Schalotten, Knoblauch und Ingwer im Blitzhacker fein zerkleinern. Beide Öle in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Chili-Mischung darin 6 -8 Minuten unter Rühren dünsten, bis sie leicht zu bräunen beginnt. Essig, Fischsauce und Zucker zugeben. Mischung 3 – 4 Minuten einkochen, bis sie dicklich wird. Chili-Marmelade (ca. 200 ml) in ein Twist-off-Glas füllen und bis zum Gebrauch kalt stellen.

Frühlingszwiebeln putzen, waschen, das Weiße und Hellgrüne in sehr feine Ringe schneiden. Korianderblätter abzupfen und grob schneiden. Beides in kaltes Wasser legen. Limetten in Spalten schneiden. Fischfilets mit der Hautseite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit der Hälfte der Chili-Marmelade bestreichen. Frühlingszwiebeln und Koriander in einem Sieb abtropfen lassen, mit Küchenpapier trocken tupfen.

Fisch unter dem vorgeheizten Backofengrill bei 240 ° C auf der 3. Schiene von unten 3 – 5 Minuten goldbraun gar grillen. Aufpassen ist hier angesagt. Backblech herausnehmen. Fisch mit Frühlingszwiebeln und Koriander bestreuen. Mit den Limettenspalten sofort servieren. Als Beilage hatten wir einen Koriander-Reis, der außerdem noch mit der Limettenschale aromatisiert wurde.

Hinweis:

Beim Auskühlen dickt die Marmelade noch weiter ein.

 Tipp:

Chilimarmelade hält sich in einem luftdicht verschlossenen Glas im Kühlschrank hält 4 Wochen, wenn sie fest verschlossen im Kühlschrank gelagert wird.

Donna Hay: Von einfach zu brillant

Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Bella Donna variiert was das Zeug hält, aber Grundrezepte sind weniger ihr Ding!

Was die Lady will und wofür sie bekannt ist?

 Donna Hay die australische Kochbuch-Ikone, hat wieder zugeschlagen 400 Seiten Rezepte und jede Menge Variationen liegen vor mir. Ich blättere mich so durch die beeindruckende Schwarte und bin erstmal sehr angetan. Was probiere ich als erstes, es gibt so viel was mir gefällt. Hay und ihr Team kennen die aktuellen kulinarischen Vorlieben von mir und anderen sehr genau. Es fällt mir ausgefallen schwer, da eine Auswahl zu treffen.

„Knusprig frittiertes Buttermilch-Hühnchen“

vielleicht oder lieber was Süßes und die „Chocolate Chip Cookies“ probieren

 Donna die Große!

Ms. Hay wird von Rezensenten bejubelt und ihr attestiert, dass sie ihnen schon so manchen Feierabend köstlich gemacht, die Familie mit ihren Rezepten beglückt und zufrieden vom Tisch aufsteht und wenn der Ehemann Kollegen oder den Chef zum Essen mitbringt, kann man mit ihr ebenfalls mal so richtig fett angeben. Glaubt ihr nicht, doch geht, im vorliegenden Kochbuch serviert sie für die Familie ein schnelles Brathähnchen, wenn der Chef sich mit Gattin ansagt, lässt sich daraus aber ganz schnell eine Variante mit knusprigen Speck und Salbei zaubern. Donna Hay ist übrigens weltweit die bekannteste Kochbuch-Autorin und ihre Kochbücher sind fast in jeder Küche rund um den Globus zu finden. Für mich ein Grund mehr, mir auch mal ein Buch von dieser kulinarischen „Überfliegerin“ anzuschauen, denn bislang steht noch keines in meinem Kochbuch-Regal. Erst seit 2011, ganze 10 Jahre nach der ersten Ausgabe ihrer Zeitschrift, produzierte die Lady aus Australien ihre eigenen TV-Kochshows. Wer wie Hay ein Kochbuch-Imperium leitet, will nichts dem Zufall überlassen und setzt auf starke visuelle Reize: frisches Pastellblau und Weiß sorgen für eine aufgeräumte und frische Atmosphäre, den spektakulären Blick auf den Pazifik gibt es da direkt noch mal als Zugabe und lecker gekocht wird ja sowieso. Bei „Donna der Großen“ scheint alles irgendwie mühelos und selbstverständlich und der Wow-Effekt ist bei ihren Ideen praktischerweise inkludiert. Wer sich die beiden Videos oben angeschaut hat, dem sollte aufgefallen sein, dass sie zu Beginn jedes Mal betont, für sie ist das Beste Rezept gerade gut genug, darunter macht sie es praktisch nicht mehr. Donna Hay gilt deshalb auch als Autorin, die Leute, die ihre Küche praktisch als Ausstellungs-Raum ansehen und höchstens den Schalter der Mikrowelle zum Erwärmen bedienen, wenn der Lieferdienst wegen Stau mal länger unterwegs war, wieder zum Kochen bringt.

Optik, Optik und noch mal Optik

Bezogen auf die Hähnchen-Rezepte, heißt das im Klartext, dem Zufall wird hier nichts überlassen, jede Menge Röstaromen sind dabei prominent auf dem Foto des genialen William Meppen dokumentiert, allerdings hat das Food-Styling der Australierin für meinen Geschmack den Ofen zu stark eingeheizt, alles sieht nicht nur knusprig aus, sondern ist sehr knusprig geworden, ich hätte ihr auch ohne die Fotos vom zum Teil schon sehr angeröstetem Huhn und Knoblauchknollen, die man schon fast als an gekokelt bezeichnen kann, geglaubt, dass es wirklich sehr knusprig geworden ist.

Viel Fleisch, ein bisschen Fisch und noch weniger vegetarisch, der Sieger heißt hier süß!

Was ich sehe gefällt mir immer noch alles ausnehmend gut, in den Kapiteln „Pikant“ „Unverzichtbar“ und „Süß“ wird groß aufgetischt, es gibt jede Menge Ideen, die Fleisch-, Fischessern und Süßschnäbeln gut gefallen werden. Bei den Vegetariern jedoch, vermute ich ein paar enttäuschte Blicke. Und was soll es jetzt für mich sein? Langsam geschmorte Rinderbrust, die mit Papardelle zum echten Soulfood-Klassiker werden oder auch als Rindfleisch-Ricotta Lasagne eine tolle Figur machen wären eine Option. Oder doch lieber ein sättigendes und pikantes Erbsen-Minz-Risotto, mit der mitgebrachten luftgetrockneten Chorizo aus dem Kanaren-Urlaub? Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser haben die „Süßen“ unter uns ganz klar die Nase vorn, knapp die Hälfte des Buches wurde ihnen gewidmet.

Bevor man rennen kann, muss man sicher laufen lernen…..

Damit aber nicht genug, Donna Hay, ist ein Fernseh-Profi, Superlative und große Versprechen gehören zu einer solchen Rolle dazu: Wie bei allem, in dem man gut sein möchte, muss man auch beim Kochen zuerst die Grundlagen beherrschen, erklärt sie zu Anfang. Sie teilt  in diesem Buch ihre besten Standardrezepte mit uns: verspricht erprobte, bewährte Zubereitungen beliebter Klassiker und ergänzt diese mit neuen und modernen Gerichten, die sie oft und gerne kocht. Zum Beispiel ein perfekt gegartes Steak, ein knuspriger Schweinebauch, den feinen Biskuit Cake ihrer Großmutter und die unwiderstehlichsten Brownies überhaupt. Zu jedem dieser Rezepte gibt es im Anschluss daran clevere und überraschende Variationen. So werden aus einem Rezept im Nu mehrere, und unser Kochrepertoire wächst ganz von selbst. Von simplen Basics zu brillanter Raffinesse, diese Frau will in kürzester Zeit Anfänger und Fortgeschrittene in der Küche gleichermaßen fit machen.

Wie es mir dabei ergangen ist?

Ich habe Chili Grill-Fisch mit einer leckeren Chili-Marmelade, den glasierten Hackbraten mit Speck und Salbei und eine Schmorkürbis-Blauschimmelkäse-Frittata mit Majoran probiert, geschmacklich alles top, aber ohne Erfahrung nicht zu meistern. Ich habe wirklich überlegt, ob ich diese Rezension überhaupt veröffentlichen soll, jedes Rezept habe ich umfassend nachbearbeitet, weil ich Euch ja nicht irgend ein halbfertiges Rezept zum Ausprobieren präsentiere, wenn ich selbst schon sehe, so wird das nichts. Ich habe das meiste was von mir ergänzt wurde kursiv gesetzt und die Zubereitung vielfach ergänzt, die Aufzählung würde hier definitiv den Rahmen der Rezension sprengen und viel zu lang werden. Außerdem gehört für mich die Information unmittelbar zum Rezept, damit es dann eben doch gelingt, auch wenn man nicht so viel Erfahrung hat. Beim Rezept für das perfekte Steak, empfehle ich Euch hier mal zu schauen, denn auch dort fehlt die Hälfte und wird unweigerlich zu einem trockenen Steak führen, denn die Zeit, die die Autorin für die Osmose, das ist das Zartmachen des Fleisches durch Salz, einkalkuliert, ist definitiv zu kurz. P.S. Ihr müsst im Beitrag ein wenig nach unten scrollen, damit Ihr zur relevanten Information kommt.

Fazit – oder für wen ist das Buch geeignet?

Superlative haben meist einen Nachteil, am Ende wird man an ihnen doch tatsächlich gemessen. Wenn ich jetzt die vollmundigen Ansagen der Australierin, die angeblich immer auf der Jagd nach dem bestmöglichen Rezept ist, Revue passieren lasse, kann ich nur sagen, Mega-Rezept-Ideen, tolle Inspirationen ein Grund-Rezept weiter zu entwickeln, aber der Weg zum Ergebnis kann sehr steinig werden, wenn jemand keine Erfahrung hat. Alles ist nur angerissen und viele wesentliche Informationen, die Anfänger und weniger geübte für den perfekten Erfolg benötigen, sind einfach nicht zu finden und wohl hinten rüber gefallen. Ich spreche hier nicht von Kleinigkeiten, es geht um Ofen-Temperaturen, Einschubleisten und sauber abgearbeitete Zubereitungsschritte, die es nicht erfahrenen Köchen erst möglich machen, da mitzukommen und nicht frustriert aufzugeben, weil das Ergebnis zu trocken, zu verkohlt oder eben nicht saftig ist. Liebe Donna Hay, sicher laufen lernen Kinder auch nur, wenn die Mama sie am Anfang an die Hand nimmt, ich werde ihr neues Werk meinem Schwager gerne zu Weihnachten schenken, denn er ist wie ich erfahren in der Küche und immer auf der Suche nach Inspirationen und Variationen, außerdem sind wir zwei keine Vegetarier. Meine Schwester wird es niemals von mir empfohlen bekommen, sie kocht nur gelegentlich und braucht die hilfreiche Hand bzw. Expertise in der Nähe. Schade mit einem engagierten Team hinter dem Buch wäre hier deutlich mehr möglich gewesen, aber das Buch war neben der Fernseh-Serie wohl höchsten die Nummer 2. Schöne Fotos und erfolgreiche Fernseh-Serien machen halt nicht automatisch ein tolles und Geling sicheres Kochbuch, für mich ist das Konzept dieses Buches leider nur zum Teil aufgegangen.

Herzlichen Dank für die Übersendung eines Rezensionsexemplars.

Ananas mit Chili und Ahornsirup

©GVO Media aus „Ein Blech. Kein Stress“, Umschau Verlag 2017

Quelle: Daniel Schimkowitsch: Ein Blech – kein Stress
100 geile Rezepte

100 geile Rezepte

Fotos: Gregor Ott

Neuer Umschau Buchverlag

Preis: 25,–€

Simpel, aber so gut! Süß, scharf, fruchtig ist hier die Devise, perfekte Nachspeise für asiatische Menüs. Super Dessertpartner, der viel hermacht und praktisch null Arbeit macht und die Gäste trotzdem begeistert. Der Koch empfiehlt eine Kugel selbstgemachtes Kokos-Eis dazu und hat mit Glukose-Sirup auch gleich den Dreh raus, wie das cremig auch zu Hause funktioniert, bei dem Meer-Salz für einen überraschenden Akzent sorgt. Hier gibt es ein Video wie der Zucker-Sirup funktioniert

 

 P.S. Trauben-Zucker macht Sinn, weil er sich schneller und einfacher auflöst.

Zutaten (für 4 Portionen):

1 große Ananas

1 große rote Chilischote

200 ml Ahornsirup

 Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Ananas schälen und der Länge nach halbieren. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech mit Backpapier legen.

Die Chilischote halbieren und die Kerne entfernen. In feine Würfel schneiden und mit dem Ahornsirup vermischen, eine kleine Prise Salz dazugeben und die Oberfläche der Ananas das erste Mal dünn damit einpinseln. Dann die Ananas in den Ofen schieben und 40 Minuten backen. Währenddessen die Ananas immer wieder mit der Ahornsirup-Mischung bepinseln, sodass diese leicht karamellisiert. Herausnehmen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Kokos-Eis

Zutaten (für 4 Portionen):

90 g Glukose-Sirup

600 ml Kokos-Milch oder Kokos-Püree, gesüßt

1 unbehandelte Limette

1 Prise Meersalz

Zubereitung:

Den Glukose-Sirup in etwas lauwarm erwärmter Kokos-Milch auflösen. Die Limettenschale hinein reiben, den Saft dazu pressen. Die restliche Kokos-Milch unterrühren. In der Eismaschine nach Hersteller-Angaben gefrieren lassen.

Cassoulet von weißen Bohnen und Chorizo und Basilikum

©GVO Media aus „Ein Blech. Kein Stress“, Umschau Verlag 2017

Sehr leckeres Soul-Food, das Daniel Schimkowitsch hier serviert ebenfalls im Teneriffa-Urlaub jüngst ausprobiert, aber ebenso Gäste tauglich! Ein knuspriges Baguette zum Auftunken der himmlischen Soße und ein gutes Glas Rotwein und die kulinarische Glückseligkeit, zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht. P.S. Wer Rauchpaprika wirklich in der pikanten Version verwendet und nicht sehr gerne scharf ist, kommt für meinen Geschmack auch mit einem EL aus, da ja Ajvar auch noch für Schärfe sorgt. Im Urlaub habe ich auf Ajvar verzichten müssen und die Paprikapaste mit Chiliflocken geschärft. Außerdem habe ich die Geflügelbrühe weggelassen und dafür schlichtweg mit Wasser und selbstgemachtem Gemüsebrühpulver gearbeitet.

 Quelle: Daniel Schimkowitsch: Ein Blech – kein Stress
100 geile Rezepte

Fotos: Gregor Ott

Neuer Umschau Buchverlag

Preis: 25,–€

Zutaten (für 2 Portionen):

200 g getrocknete weiße Bohnen

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 EL Olivenöl

2 TL brauner Zucker

2 EL Pimentón de la vera picante (scharfes geräuchertes Paprikapulver)

2 EL edelsüßes Paprikapulver

600 ml Geflügelbrühe (bei mir Wasser und Gemüsebrühpulver selbstgemacht)

200 g passierte Tomaten aus der Dose

100 g. Chorizo

1 EL Ajvar (scharfe Paprikapaste) (bei mir Paprikapaste)

2 Stangen Staudensellerie

2 EL fein geschnittenes Basilikum (bei mir Petersilie)

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht in Wasser einweichen.

Den Backofen auf 165 °C Umluft vorheizen. Zwiebel und Knoblauch schalen und würfeln. In einem Topf in Olivenöl anschwitzen, salzen, dann den Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Scharfes und süßes Paprikapulver zugeben, mit Geflügelbrühe auffüllen, Tomaten und Ajvar unterrühren und den Topf vom Herd nehmen.

Die Chorizo halbieren und in Scheiben schneiden, ebenso den Staudensellerie. Die Bohnen abgießen und in eine tiefe ofenfeste Form füllen, Chorizo, Staudensellerie und Paprikasugo darübergeben. Im Ofen etwa 60 Minuten garen. Vor dem Servieren mit Basilikum bestreuen.

Gebackene Eier mit Speck, Tomaten und Pimentos de Padrón

©GVO Media aus „Ein Blech. Kein Stress“, Umschau Verlag 2017

Dieser Koch liebt es zu kochen, selbstgefällige Einleitungen scheinen zum Glück seine Sache nicht zu sein. Er hält sich vornehm, zurück und lässt Rezepte sprechen! Super unkompliziertes Rezept, das er in der Abteilung „Mix and Match“ präsentiert. Wir haben dies erstmals im Wanderurlaub auf Teneriffa probiert und waren begeistert. Wenn man hungrig und müde nach einer langen Wanderung heim kommt, soll es schnell gehen und trotzdem lecker schmecken. Diese Kombi hat unsere Erwartungen übertroffen, statt edelsüßem Paprikapulver habe ich allerdings Rauchpaprika verwendet. Tolles Rezept, das ebenso das Potenzial hat, bei einem Brunch Gäste glücklich machen zu können. Daniel Schimkowitsch hat nicht zu viel versprochen als er in seiner Einleitung, versprach, das seine Rezepte so funktionieren, wie er sie aufgeschrieben hat.

Quelle: Daniel Schimkowitsch: Ein Blech – kein Stress
100 geile Rezepte

Fotos: Gregor Ott

Neuer Umschau Buchverlag

Preis: 25,–€

Zutaten (für 4 Portionen):

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

400 g Tomaten aus der Dose

1 TL Zucker

1 TL edelsüßes Paprikapulver (bei mir Rauchpaprika)

100 g Räucherspeck

2 geröstete Paprika aus dem Glas

6 Pimentos de Padrón

100 g. Erbsen (bei mir tiefgefroren)

4 Eier

100 g Serranoschinken in Scheiben

1 EL fein geschnittenes Basilikum (bei mir Petersilie)

Salz Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer ofenfesten Pfanne im Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten samt Saft, den Zucker und das Paprikapulver hinzufugen und kräftig durchkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Speck wurfeln, die eingelegten Paprikaschoten in Streifen schneiden, die Pimientos halbieren und entkernen. Mit den Erbsen unter die Tomatensauce heben. Vier Mulden bilden und je 1 Ei hineinschlagen. Den Serranoschinken in Streifen schneiden und darüberlegen.

Die Pfanne auf ein Blech setzen und im Ofen 8–10 Minuten backen, bis die Eier gestockt sind. Vor dem Servieren mit Basilikum bestreuen.