Kyabetsu no sarada (Kohlsalat):

© Roland Persson aus „Japanisch Grillen

Jonas Cramby: Japanisch Grillen

Yakitori – Yakiniku – Koreanisches BBQ – Izakaya

Fotos: Roland Persson

Hädecke Verlag

Preis: 26,—

Die Griechen können für mich ihren Krautsalat gerne einpacken, dieser ist viel leckerer und ziemlich einfach nachzumachen!

In Japan serviert man gern eine große, fluffige Wolke aus extrem dünn gehobeltem Kohl als Beilage zu Shogayaki und Tonkatsu (eine Art japanisches Wiener Schnitzel). Er schmeckt aber auch gut zu Rindfleisch. Hier sind die Zubereitungsmethode und nicht die Zutaten dafür verantwortlich, dass der Salat herrlich knackig und luftig-lecker wird. Also fein hobeln und nicht mit Eiswasser sparen! Möhren und Koriander sind vielleicht nicht ganz authentisch japanisch, ich finde aber, dass der Salat damit noch besser wird. Das Sesamdressing gehört zu meinen Lieblingsrezepten in diesem Buch und ist im Grunde für jeden Salat geeignet, also nichts wie ran!

Zutaten für (4 Portionen):

1 kleiner Spitzkohl

1 Möhre, geschält und in feine Streifen gehobelt

½ Bund Koriander, frisch, gewaschen und abgetropft

Goma Tare – Sesam-Dressing:

2 EL Kewpie-Mayonnaise*

1 EL Sesampaste**

1 EL helles oder dunkles Miso***

1 EL Wasser

1 TL Reisessig ****

1 TL Mirin (siehe Rezept für das Ingwerfleisch unter „Gut zu wissen“)

2 EL Sesamsaat, geröstet

Zubereitung:

Oberes Ende des Spitzkohls abschneiden und den Kohl auf einem Gemüsehobel (Mandoline) so dünn wie möglich hobeln.

Den fein gehobelten Kohl in Eiswasser legen, damit er superknackig wird, während Sie für das Dressing einfach alle Zutaten miteinander vermengen.

Kohl in der Salatschleuder trocken schleudern oder in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Kohl, Möhre und Koriander mischen und zum Servieren einen schonen Stapel aus knackig kaltem, aber luftigem Krautsalat auf einem Teller anrichten. Erst kurz vorher etwas Dressing darüber geben.

Gut zu wissen

* Kewpie-Mayonnaise ist eine süchtig machende japanische Mayonnaise in einer niedlichen Flasche. Enthalt vermutlich jede Menge Glutamat, das ist aber bei dieser Dosierung nicht weiter bedenklich.

** Sesampaste ist gemahlene Sesamsaat in Glasbehältern. Sieht aus und schmeckt ein bisschen wie Erdnussbutter oder Tahini. Am besten japanische Sesampaste kaufen, sie heißt Neri Goma.

*** Miso ist eine fermentierte japanische Sojabohnenpaste mit salzig-süßem Aroma, wunderbar in der berühmten Miso-Suppe bis hin zu Karamellsauce und Eis. Von dunkel bis hell erhältlich – am besten eine von beiden kaufen! Sie ist im Grunde unendlich lange haltbar.

**** Reisessig, ist ein Essig auf Basis von fermentiertem Reis. Die japanische Version hat ein mildes, weiches Aroma.

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3 Gedanken zu “Kyabetsu no sarada (Kohlsalat):

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