Zehoog (jemetische scharfe Salsa)

© Christian Verlag/Grossmann/Schuerle

 Quelle: Liv Fleischhacker/Lukas Großmann: Masel-tov!

Fotos: Maria Grossmann & Monika Schuerle

Cristian Verlag

Preis: 29,99 €

Bitte anschnallen, das ist lecker aber auch höllisch scharf! Wir mögen das ja so, auch gerne zu Gegrilltem. In Israel ist man das sogar zum Frühstück mit dem berühmten Kubaneh-Brot, weiß der Rezept-Geber und Gastro-Kritiker Gil Hovav zu berichten. Wer da weniger abgehärtet ist, bitte die Chilimenge (unbedingt die Kerne entfernen!) auf 4 reduzieren und auch beim Knoblauch wäre das eine Option für die „Nicht-Vampire“. Außerdem habe ich die Gewürze vorher in einer Pfanne angeröstet, um das ganze Aroma daraus hervor zu kitzeln. P.S. Beim Salz war ich auch deutlich vorsichtiger!

Zutaten (für 1 Einmach-Glas mit 350 ml):

 ½ Knolle Knoblauch

8 frische scharfe grüne Chilischoten

(z.B. Jalapeños – entsprechen dem Schärfegrad von Tabasco und sind damit im mittleren Bereich)

1 Bund Koriander

½ EL schwarze

Pfefferkörner

½ EL Kardamomsamen

½ EL Kreuzkümmelsamen

½ EL Salz

 Zubereitung:

Den Knoblauch schälen, die Chilischoten von den Stielen (unbedingt die Kerne entfernen!) befreien und in der Küchenmaschine (Universal-Zerkleinerer) zu einer groben Paste verarbeiten.

Den Koriander waschen, trocken schütteln, grob hacken und zur Chilipaste geben.

Die Pfefferkörner, die Koriandersamen, die Kreuzkümmelsamen und das Salz im Mörser zerstoßen und ebenfalls zur Chilipaste geben. Alles miteinander mixen bis eine feine, leuchtend grüne Paste entsteht.

Die Zehoog in ein Einmachglas füllen, gut verschließen (bitte mit Öl abdecken!) und im Kühlschrank maximal 8 Wochen lagern.

Tipp: Die Paste ist sehr scharf und sollte mit Bedacht eingesetzt werden. Sie schmeckt toll zu Pastrami, Pulled Beef oder auch zu Shakshuka.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

7 Gedanken zu “Zehoog (jemetische scharfe Salsa)

    1. Ja, ist aber authentisch. Obwohl die Schärfe bei dieser Sorte sehr varieren kann. Entkernen hilft schon mal ziemlich viel und wer es nicht gewohnt ist scharf zu essen, denn das lässt sich wirklich trainieren, reduziert einfach. Immerhin hat der Rezept-Geber schon im Rezept darauf hingewiesen – das finde ich wichtig.

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