Wurzelgemüse-Hummus

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© Simon Wheeler, AT Verlag

Quelle: Hugh Fearnely-Whittingstall: Restlos Gut

Bewusst einkaufen, Reste kreativ verwerten einfach clever kochen

Rezepte aus dem River-Cottage

Fotos: Simon Wheeler

AT Verlag

Da hatte das übrig gebliebene Wurzelgemüse richtig Glück, die Bolognese der letzten Woche hatte schon mehr als genug davon. Zitrone und Tahini sind jedoch auch tolle Partner – wenn die Mischung stimmt und der Dirigent, weiß wo er geschmacklich hin will! Der Knaller bei dieser Kombination  sind die gebratenen Zwiebeln, die für mich unbedingt dazu gehören. Die Süße der Zwiebeln peppt das ganze richtig auf und ist mit Kreuzkümmel + Chiliflocken ein schöner geschmacklicher Kontrast zu den milden und erdigen Noten der Kichererbsen.

Dieser Hummus ist mit Rohkost oder warmem Fladenbrot eine wunderbare Vorspeise oder kann auch mit etwas Salat und/oder kaltem Braten in Pitabrot gefüllt werden. Sie können dafür Reste von gegartem Wurzelgemüse aller Art verwenden, und wenn gebratene Zwiebeln oder Knoblauch übrig sind, passen auch die hinein.

 Zutaten (für 2–4 Personen):

400 g Kichererbsen aus der Dose, abgespült und abgetropft

100 – 300 g gegartes Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Knollensellerie

und eventuell gebratene Zwiebeln

Saft von 1 kleinen Zitrone

2 EL Tahini (Sesampaste) oder Natur-Vollmilchjoghurt

2 EL Oliven- oder Rapsöl

1–2 Knoblauchzehen, fein gehackt

½ TL Kreuzkümmel, zerdrückt, oder

1 kräftige Prise gemahlener Kreuzkümmel

1 kräftige Prise getrocknete Chiliflocken

Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

gemahlener Kreuzkümmel und/oder Chiliflocken, nach Belieben,

sowie Oliven- oder Rapsöl zum Garnieren

Zubereitung:

In der Küchenmaschine (Cutter) die Kichererbsen und das Wurzelgemüse zusammen mit Zitronensaft, Tahini oder Joghurt, Öl, Knoblauch, Kreuzkümmel und Chiliflocken zu einer möglichst glatten Masse verarbeiten. Falls sie zu fest ist, mit heißem Wasser verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren den Hummus in eine flache Schüssel oder auf einen Teller geben, mit einer kräftigen Prise Kreuzkümmel und/oder Chiliflocken bestreuen, falls gewünscht, und mit Oliven- oder Rapsöl beträufeln. In einem luftdicht verschlossenen Behälter hält sich Hummus im Kühlschrank bis zu einer Woche.

Tipps und Alternativen:

Natürlich können dafür auch übrig gebliebene selbst gekochte Kichererbsen verwendet werden: 250 g rohe Kichererbsen ergeben ungefähr die Menge einer 400-g-Dose. Andere Hülsenfrüchte Sind keine Kichererbsen vorhanden, funktioniert das Rezept auch mit Cannellini- oder Limabohnen.

Dieser Hummus ist mit Rohkost oder warmem Fladenbrot eine wunderbare Vorspeise oder kann auch mit etwas Salat und/oder kaltem Braten in Pitabrot gefüllt werden. Sie können dafür Reste von gegartem Wurzelgemüse aller Art verwenden, und wenn gebratene Zwiebeln oder Knoblauch übrig sind, passen auch die hinein.

 

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2 Gedanken zu “Wurzelgemüse-Hummus

    1. Ja, das war ziemlich lecker, wie gesagt, die angerösteten Zwiebeln waren die Überraschungs-Komponente, die man bei derr Reste-Verwertung gar nicht hoch genug einschätzen kann. Es geht ja erstmal nur darum was unterzubringen.

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