Graupen-Risotto mit Trüffelöl

© Gräfe und Unzer Verlag/ Fotografin: Mona Binner

Quelle: Susanne Bodensteiner, Sabine Schlimm: One Pot Soulfood

Fotos: Mona Binner

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 19,99 €

Was serviert man, wenn der Mann mittags im Büro anruft und einen Kollegen zum Abendessen ankündigt und wirklich kaum was im Haus ist, was zur kulinarischen Wunderwaffe taugt? Mir fiel zum Glück noch das Weihnachtsgeschenk (3 Fläschchen Trüffelöl) vom Schwager ein. Und hatte ich da neulich nicht auch ein tolles Rezept in einem Kochbuch gesehen, dass genau nach diesem Öl verlangt. Die Feierabend-Köchin fand alles andere im Supermarkt auf dem Heimweg vom Büro. Schön, wenn man ein so unkompliziertes Rezept mit Wow-Potenzial in petto hat, der Kollege, war einfach nur glücklich satt und wollte sogar das Rezept für seine Frau. Geklaut ist das neue ich kann, man muss nur wissen, wo man sich bedienen kann! Das Rezept habe ich natürlich verdoppelt, soll ja keiner hungrig nach Hause gehen. Ach bevor ich es vergesse, Gemüsebrühe funktioniert hier nur in sehr guter Qualität entweder aus dem Vorrat, wie bei mir, oder nur in einen Fonds investieren.

Man muss die Feste feiern, wie man sie braucht! Ein mieseliger Montag ist ein mindestens so guter Grund, sich ein bisschen Luxus zu gönnen, wie Geburtstag oder Weihnachten. Vor allem, wenn der so einfach zu haben ist wie ein paar Tröpfchen Trüffelöl.

Zutaten (für 2 Personen):

1 kleine Zwiebel

300 g Sellerie

100 g Austernpilze

1 EL Öl

Salz

1 EL Butter

150 g Graupen

700 ml Gemüsebrühe

100 g Sahne

4 Stängel Petersilie

Pfeffer

Trüffelöl zum Beträufeln

 Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Sellerie putzen, schälen und auf der Rohkostreibe grob raspeln. Die Austernpilze putzen, bei Bedarf mit einem Tuch abreiben und in mundgerechte Stücke reißen.

Das Öl in einem Topf erhitzen, die Pilze hineingeben, salzen und unter Rühren bei großer Hitze in ca. 4 Min. goldbraun braten. Herausnehmen und die Hitze herunterschalten. Die Butter im Topf zerlassen. Die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze ca. 4 Min. anschwitzen. Sellerieraspel und Graupen zufügen, Gemüsebrühe und Sahne angießen und alles zum Kochen bringen.

Die Mischung bei kleiner Hitze off en ca. 25 Min. köcheln lassen, bis die Graupen die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen haben. Dabei häufig umrühren.

In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken. Den Graupenrisotto mit Salz und Pfeff er abschmecken. Austernpilze und Petersilie unterheben und kurz heiß werden lassen. Den Risotto auf Teller verteilen und mit Trüffelöl beträufeln.

Zubereitungszeit: 45 Min.

Pro Person: ca. 555 kcal, 12 g E, 29 g F, 59 g KH

Tipp: Trüffelöl ist der Innbegriff von Luxus. Leider wird die Geschmacksfülle von Trüffelöl oft durch künstliche Aromastoffe erreicht. Im Bioladen oder im italienischen Spezialitätengeschäft bekommt man aber häufig Öl, das mit echten Trüffeln aromatisiert wurde. Und natürlich spricht nichts dagegen, den Risotto mit hauchdünn gehobeltem echtem Trüffel zu krönen!

 

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3 Gedanken zu “Graupen-Risotto mit Trüffelöl

    1. Trüffel-Öl ist das neue ich weiß was es braucht für ein sehr gutes Risotto oder eine leckere Pasta! Getrocknete Pilze aus dem Wald – wenn verfügbar – nehmen wir die gerne mit! Selbst gesammelt und getrocknet, fühlt man/frau sich wie ein Entdecker/rin! Wer das in urbanen Lebensmittelpunkten, nicht findet, ist gut mit dem Öl beraten. Was preislich eine andere Hausnummer ist als die Trüffel selber! Wenn wir selber sammeln und trocken können wir das einfach abziehen.

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