Kimchi-Pfannkuchen mit Spinatsalat

© Fig Tree (Penguin Random House), Rezepte: Meera Sodha, Fotos: David Loftus, f.d.dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag

Ein veganes Rendezvous mit Korea – lecker war’s! Eine gelungene Weiterentwicklung, Spinat und der Soja-Sesam Dip passen perfekt zu den salzig, säuerlich schmeckenden Pfannkuchen. Einen kleinen Spritzer Agaven-Sirup haben wir dennoch dem Dip hinzugefügt und fanden diese Kreation ganz ausgezeichnet!

 P.S. Reismehl kann man mit einer leistungsstarken Küchenmaschine selber mahlen.

Quelle: Meera Sodha: Asien Vegetarisch

Fotos: David Loftus

Dorling Kindersley Verlag

Preis: 26,95 € 

Als ich zum ersten Mal Kimchi aß, verschlang ich innerhalb von wenigen Augenblicken fast ein ganzes Glas. Ich war sofort süchtig und machte mich auf die Jagd nach Rezepten. Dabei stieß ich im Oshibi, einem koreanischen Restaurant in York, auf kimchi jeon. Ein jeon ist ein koreanischer Pfannkuchen, der Tofu und die meisten Gemüse, die Sie hineingeben, bereitwillig aufnimmt, aber dennoch (und das ist bemerkenswert) knusprig bleibt, wenn er lange genug in der Pfanne war. Der Dip bildet gleichzeitig das Dressing für den Salat, der hervorragend dazu passt.

 Zutaten (für 2 Personen aus Hauptgericht oder für 4 Personen als Beilage):

250 g veganes Kimchi
(fermentierter Chinakohl)

80 g Reismehl

80 g Weizenmehl

1 TL Salz

200 g fester Tofu, abgetropft und in

dünne Streifen geschnitten

80 g Bohnensprossen (1 große

Handvoll)

5 Frühlingszwiebeln, geputzt

und fein gehackt

120 g junger Blattspinat

Rapsöl

Für den Dip:

3 EL dunkle Sojasauce

2 EL geröstetes Sesamöl

1½ EL Reisessig

2 TL Chiliflocken

1 TL geröstete Sesamsamen,

plus etwas mehr zum Garnieren

 Zubereitung:

Das Kimchi in ein Sieb über einem Messbecher geben und so viel Flüssigkeit wie möglich ausdrücken. Die Menge abmessen und falls nötig mit Wasser auf 200 ml ergänzen. Das ausgedrückte Kimchi hacken.

In einer großen Schüssel Reismehl, Weizenmehl und Salz mit einer Gabel verrühren. Kimchi, Tofu, Bohnensprossen und den größten Teil der Frühlingszwiebeln – eine Handvoll für den Dip zurückbehalten – zugeben und alles gut vermischen. Der Teig sollte feucht, aber noch löffelbar sein. 10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit für den Dip die Sojasauce mit Sesamöl, Essig, Chiliflocken, den zurückbehaltenen Frühlingszwiebeln und den Sesamsamen in einer kleinen Schüssel verrühren. Den Spinat in Streifen schneiden und in eine Salatschüssel geben. 2 EL des Dips zugeben und alles gut vermengen.

Für die Pfannkuchen ½ TL Rapsöl in einer mittelgroßen antihaftbeschichteten Pfanne erhitzen; die Pfanne schwenken, damit das Öl den ganzen Pfannenboden bedeckt. Ein Viertel des Teigs hineingeben und mit der eines Kochlöffels gleichmäßig zu einem Pfannkuchen von 15 cm Durchmesser verstreichen. 3–5 Minuten braten. Wenden und Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun und knusprig ist. Mit Alufolie abgedeckt warm stellen. Die restlichen Pfannkuchen ebenso zubereiten, falls nötig für jeden weiteren Pfannkuchen noch etwas Öl zugeben.

Auf jedem Pfannkuchen etwas Spinatsalat anrichten und mit Sesamsamen bestreuen. Den Dip separat in einem Schälchen reichen.