Grapefruit karamellisiert, mit dunklem Schokoladen-Eis

© Hans Gerlach/Hädecke Verlag

Der Riga-Balsam war lediglich ein kulinarisches Mitbringsel von einem Städte-Trip, der es vermutlich niemals in die erste Liga bei uns geschafft hätte, wenn denn nicht diese fein komponierte Dessert-Kreation aufgetaucht wäre. Und begriffen das Salz-Bitter ein wenig bändigen kann, hätte ich auch nie alleine….

Hädecke Verlag

Preis: 32,– €

Das Karamellisieren in Puderzucker verstärkt zwar die Süße der Frucht, macht sie aber gleichzeitig bitterer – ein spannendes Aromenspiel, das je nach Wahl der Eiscreme und weiterer Ergänzungen immer raffinierter werden kann.

Zutaten (für 2 Personen):

1 Bio-Grapefruit, gelb oder pink, nach

Geschmack

1 kleine Packung dunkles Schokoladen-Eis

4 TL Puderzucker

Tonka-Salz (S. 218) oder Flockensalz

2 EL Black Riga Balsam (S. 224)

oder 1 EL Schokoladen-Zimt-Sirup (S. 63), nach Geschmack

 Zubereitung:

Die Grapefruit heiß waschen und abtrocknen. Aus der Mitte zwei 2 cm-dicke Scheiben schneiden. Vom Rest die Schale abreiben und das Fruchtfleisch anderweitig verwenden. Die Eiscreme bereit halten.

Eine große Pfanne erhitzen. Jeweils 1 TL Puderzucker durch ein kleines Sieb kreisförmig in die Pfanne sieben, so dass zwei Kreise mit dem Durchmesser der Grapefruit entstehen.

Sobald der Puderzucker geschmolzen ist und zu karamellisieren beginnt, die beiden Grapefruitscheiben direkt darauf legen und bei hoher Temperatur ca. 1 . Min. braten. Inzwischen den restlichen Puderzucker auf die noch nicht gebratenen Oberflachen sieben.

Die Grapefruitscheiben wenden und weitere 1–1 ½ Min. braten. Herausnehmen, auf Dessertteller legen, mit etwas Salz bestreuen und mit je zwei kleinen Kugeln Eis belegen.

Das Dessert nach Geschmack mit Bitterlikör oder Sirup beträufeln. Nach Belieben mit Schalenabrieb der Grapefruit bestreuen.

 Zubereitungszeit: 15 Min.

6 Gedanken zu “Grapefruit karamellisiert, mit dunklem Schokoladen-Eis

  1. Ich denke zuwenig über diese Geschmackskombination nach, auch weil ich selten Desserts mache. Aber es klingt sehr anregend, und man sagt ja, dass bitter der Geschmack ist, den man als letztes zu schätzen lernt. Ein guter Tipp!

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    1. Lieber Alex,
      da liegst Du absolut richtig. Hier geht jedoch sehr moderat bitter zur Sache, es ist quasi ein Rezept, das um den Ausgleich bemüht ist.

      Lieben Dank für Deinen Kommentar und bleib gesund!

      Ira

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