Gerösteter Wirsing mit Mango-Harissa-Salsa

© DK Verlag/Yuki Sugiura

Quelle: Ixta Belfrage: MEZCLA

Kreativ kochen mit Fusion-Twist

Fotos: © Yuki Sugiura, 2022

Verlag Dorling Kindersley

Preis: 26,95 €

Die Mango-Harissa-Salsa ist hier der Star, ihre Zubereitung ist wirklich einfach. Sie lässt sich vielseitig einsetzen: passt ebenfalls gut zu Brathähnchen, mariniertem Tofu, gegrilltem Fisch/Garnelen, oder kann bei Zimmertemperatur als Basis für ein Gericht mit rohem Fisch oder rohen Garnelen serviert werden. Für ein schnelles Feierabendessen rät Ixta Belfrage den Wirsing mit Spiegeleiern zu servieren.

So zubereitet wird Wirsing überraschend elegant und fruchtig-scharf! Wenn Ihr kein Rosen-Harissa bekommt und nicht gerne scharf esst, solltet Ihr die Menge anpassen. Ein hochwertiges oder selbstgemachtes Mango-Chutney kann die durchdachte Zubereitung noch optimieren, finde ich! Dieser aparte außergewöhnliche Salat mit spannenden Kontrasten reichte bei uns geradeso für zwei Personen. Es lohnt sich die Menge – besonders beim Wirsing – gleich zu verdoppeln.

Zutaten (für 4 Personen):

1 Kopf Wirsing

1 TL Meersalzflocken

3 EL Olivenöl

1 Jalapeno-Chilischote, in feine Ringe geschnitten (nach Belieben)

5 g frische Kräuter (am besten eine Mischung aus Dill und Koriandergrün)

griechischer Joghurt zum Servieren (nach Belieben)

Zitronenspalten zum Servieren

Mango-Harissa-Salsa

4 große Knoblauchzehen, sehr fein gehackt

3 EL Olivenöl

1 milde rote Chilischote, von Samen und Scheidewänden befreit, sehr fein gehackt

1 kräftige Prise Salz

2 EL Rosen-Harissa

2 TL Tomatenmark

100 g sehr reifes, süßes Mangofruchtfleisch, geschalt und in 1 cm große Würfel geschnitten

2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 °C (U)/240 °C (O-/U) vorheizen.

Die Wirsingblätter ablösen; ihr braucht 400 g der hellsten Blätter (den Rest für ein anderes Rezept aufbewahren). Mithilfe eines Messers die Blätter entlang der Längsrippen halbieren, dann noch einmal halbieren. Mit Meersalzflocken und Öl in einer großen Schüssel massieren. Die Blätter auf einem Backblech möglichst großzügig ausbreiten; weil sie schrumpfen, dürfen sie aber etwas überlappen. So im Ofen 12 Minuten rösten – dabei nach der Hälfte der Zeit durchheben – , bis sie an den Rändern braun und knusprig werden.

Für die Salsa den Knoblauch mit Öl, Chili und Salz in einer großen Pfanne mit hohem Rand bei mittlerer bis schwacher Hitze 6–7 Minuten braten, bis er sehr weich ist. Damit er nicht bräunt, bei Bedarf die Hitze reduzieren. Die Pfanne vom Herd nehmen. Harissa und Tomatenmark sorgfältig unterrühren, dann Mango und Zitronensaft hinzufügen.

Die Salsa auf einer Platte verstreichen und die gerösteten Wirsingblätter darauf anrichten. Die Zitronenspalten darüberpressen, dann Jalapeño-Ringe und Kräuter darauf verteilen. Warm, nach Belieben mit Joghurt, servieren.

Vorbereiten: Die Mango-Harissa-Salsa hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage, danach könnte die Mango anfangen zu garen (was übrigens ziemlich gut schmeckt).

Werbung

2 Gedanken zu “Gerösteter Wirsing mit Mango-Harissa-Salsa

    1. Wir waren auch sehr, sehr angetan von Ixtas Ideen. Für mich ist dieses Kochbuch ganz klar der Aufreger in 2022 – endlich mal was Neues! Sie würzt auf den Punkt und hat bei jedem Rezept viel für eine optimierte Zubereitung getan. Nichts ist austauschbar, dass man dies natürlich nicht mit 10 Zutaten pro Rezept erreicht, ist eigentlich klar und stört mich kein bisschen, wenn ich erlebe, was am Ende dabei geschmacklich tolles raus kommt! Auch das Pilz- Ragù war super, zum Glück hatten wir mit den Steinpilzen Glück in diesem Jahr, dafür muss man sonst ein bisschen was investieren….

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.