Rhabarber-Apfel-Punsch mit Nelken

©Laura Edwards

Quelle: Caroline Eden/Eleanor Ford: Samarkand

Fotos: Laura Edwards

Hölker Verlag

Preis: 24,95 €

Sehr angenehm und herrlich erfrischend, bei der Zuckermenge, habe ich nach unserem persönlichen Geschmack, ein wenig Abstriche gemacht.

Kompot heißt dieses klare, erfrischende Getränk, für das eigentlich jede Frucht geeignet ist. Vor allem mit Kirschen, Beeren, Pflaumen und Pfirsichen ist dieser Fruchtpunsch in Russland, im Kaukasus, Tadschikistan und Osteuropa sehr populär. Man kann aber mit unterschiedlichen Kombinationen und Gewürzen experimentieren. Hier ist ein Rezept für Rhabarberfans. Mit den Früchten, die nach dem Abseihen zurückbleiben, lässt sich eine Tarte füllen oder man isst sie mit Joghurt.

Zutaten (ergibt einen Liter):

125 g Zucker (oder nach Geschmack)

3 große Rhabarberstangen, grob gehackt

1 Apfel, vom Kernhaus befreit und grob gehackt

4 Nelken

1 Zitrone, in Scheiben

geschnitten

Zum Servieren:

zerstoßenes Eis

Zitronenscheiben

Zubereitung:

1 l Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Zucker zugeben. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann Rhabarber, Apfel und Nelken einrühren. Abdecken und 10 Min. köcheln lassen.

Vom Herd nehmen, Zitronenscheiben zugeben, abkühlen lassen und abgießen. Gut gekühlt mit Eis und Zitrone servieren.

Apfelschnecken

©Simon Wheeler/AT-Verlag

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall: Täglich Früchte

Fotos: Simon Wheeler

AT Verlag

Preis: 28,– €

Hefekuchen lieben wir heiß und innig, die Kombination von Äpfeln, Rosinen und Walnüssen toll. Mit Trockenhefe backe ich aber nicht so gerne, weil die Ergebnisse mit frischer Hefe einfach stabiler sind.

Dies ist Hugh Fearnley-Whittingstall’s Interpretation der klassischen Schnecken, die eine ideale Grundlage für die unwiderstehliche Kombination aus Äpfeln, Trockenobst, Nüssen und Gewürzen darstellen.

Zutaten (ergibt 12 Stück):

250 ml Vollmilch, lauwarm

2 TL Trockenhefe (bei mir ein ½ Würfel frische Hefe)

50 g feiner Kristallzucker

500 g Mehl

10 g feines Meersalz

100 g Butter, geschmolzen

1 mittelgroßes Ei, leicht verschlagen

35 g Butter, geschmolzen, für die Form

Für die Füllung:

3 Äpfel (insgesamt ca. 400 g)

25 g Butter

100 g Rosinen

75 g Walnüsse, grob gehackt

100 g feiner Kristallzucker

1 TL gemahlener Zimt

Zum Glasieren:

3 EL Aprikosenmarmelade, durch ein Sieb gestrichen

Zubereitung:

Die warme Milch mit der Hefe und dem Zucker gut verschlagen und etwa 15 Minuten ruhen lassen, bis sich Schaum bildet. Das Mehl in einer großen Schüssel mit dem Salz mischen. Die Hefemischung, die geschmolzene Butter und das Ei dazugeben und alles zu einem groben Teig zusammenfügen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 10 Minuten kneten, bis ein glatter, seidiger Teig entstanden ist. Da der Teig klebrig ist, die Hände mit etwas Mehl bestäuben, aber nicht mehr Mehl als nötig verwenden.

Den Teig in eine leicht eingeölte saubere Schüssel legen, mit Küchenfolie abdecken und zur doppelten Größe aufgehen lassen. Das dauert mindestens 1 Stunde, eher 2–3 Stunden (Ei und Butter bremsen die Aktivität der Hefe). Eine rechteckige Backform (ca. 25 × 30 cm) großzügig mit einem Teil der geschmolzenen Butter einfetten.

Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in ½ – 1 cm große Würfel schneiden. Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und die Äpfel 8–10 Minuten weich dünsten. Abkühlen lassen.

Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht zu einem Rechteck von 45 × 30 cm ausrollen. Mit der restlichen geschmolzenen Butter bestreichen, dabei an der entfernter liegenden Längsseite einen 2 cm breiten Rand frei lassen. Äpfel, Rosinen und Walnüsse darauf verteilen. Den Zucker mit dem Zimt mischen, die Füllung damit bestreuen. Den Teig von der Längsseite her einrollen. Die Enden gerade abschneiden, dann die Rolle in 12 gleich große Stücke schneiden. Diese mit der Schnittfläche nach oben in die Backform legen. Die Form mit Frischhaltefolie abdecken oder in eine große, saubere Plastiktüte schieben und den Teig an einem warmen Ort nochmals gut 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig schön luftig aufgegangen ist.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Schnecken 25–30 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. Die Marmelade mit einem Schuss Wasser verdünnt erwärmen. Die Schnecken damit glasieren, solange sie noch heiß sind.