Gebackener Kürbis & Tofu mit Sojasauce, Honig, Chili & Ingwer

©Laura Edwards

Toll, I love it! Obwohl ich normalerweise kein ausgewiesener Kürbis-Fan bin… Aber so lecker und würzig, ist uns der noch nicht untergekommen.

P.S. Ich habe übrigens alles auf einem großen Backblech zubereitet und die Menge des Öls ein bisschen reduziert.

Quelle: Diana Henry: Aus dem Ofen
Einfache Gerichte schnell zubereitet

Fotos: Laura Edwards

Ars Vivendi

Preis: 28,– €

Süß und scharf: Ich liebe die Aromen in diesem Rezept. Sie können den Kürbis als Beilage oder mit Reis auch als Hauptgericht servieren. Eine Sauce ist nicht nötig, aber ein scharfes asiatisches Dressing (siehe Seite 194) passt gut dazu.

Zutaten (für 6 Personen mit Reis oder als Beilage):

450 g extrafester Tofu

900 g Kürbis (wir haben Hokkaido verwendet)

3 EL flüssiger Honig

6 EL Sojasauce

2 TL Chiliflocken

1 Stück frischer Ingwer (2 cm), geschält und fein gerieben

125 ml Erdnussöl

Meersalzflocken und

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

6 Knoblauchzehen, in sehr feine Scheiben geschnitten

3 TL Sesamsamen, geröstet

2 Frühlingszwiebeln, geputzt und diagonal in Stücke geschnitten

frisch gepresster Saft von ½ Limette

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen.

Den Tofu abseihen und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Eine doppelte Lage Küchenpapier auf ein Schneidebrett legen, den Tofu darauf platzieren und mit einer weiteren doppelten Lage Küchenpapier abdecken. Ein weiteres Schneidebrett obenauf legen und zusätzlich mit einem Gewicht beschweren. 20 Minuten ruhen lassen, um überschüssige Flüssigkeit herauszudrücken. Den Kürbis halbieren, entkernen und in 1,5–2 cm dicke Spalten schneiden. Honig, Sojasauce, Chiliflocken, Ingwer und 75 ml Öl in einer kleinen Schüssel vermengen.

Die Kürbisspalten in 2 Bratreinen oder auf 2 Backbleche verteilen (zur leichteren späteren Reinigung mit Backpapier auslegen) und der Sojasaucenmischung darüberlöffeln. Die Spalten mit den Händen darin wenden.

Die Tofuscheiben halbieren und in eine weitere kleine Bratreine legen. Die restliche Sojasaucenmischung darüberlöffeln und die Scheiben darin wenden. Kürbis und Tofu mit Salz und Pfeffer würzen und 15 Minuten backen.

Kürbisspalten und Tofustücke wenden. Das restliche Öl mit dem Knoblauch vermengen und über den Kürbis geben. Dann wieder in den Ofen schieben und mit dem Tofu weitere 10–15 Minuten backen, bis der Tofu dunkel und der Kürbis angebräunt und ganz weich ist.

Kürbis und Tofu auf einer vorgewärmten Servierplatte anrichten, mit Sesamsamen und Frühlingszwiebeln bestreuen, mit dem Limettensaft beträufeln und anschließend servieren.

Da ich das empfohlene asiatische Dressing mit serviert habe, habe ich darauf verzichtet Kürbis und Tofu mit Limettensaft zu beträufeln.

Asiatische Dressing

frisch gepresster Saft von 1 Limette

2 EL feinster Backzucker

6 EL Fischsauce

1 rote Chilischote, halbiert, entkernt und in sehr feine Ringe geschnitten

Limettensaft, Zucker, Fischsauce und Chili vermengen.

Spicy Tahini-Tofu mit Kokos-Basilikum-Spinat und Reisnudeln

Quelle: Claudia Zaltenbach: Tofu, Yuba & Okara

Rezepte · Kultur · Menschen

Illustrationen: Yuki Shirono

würzig, cremig, wunderbar! P.S. Wir haben als Beilage ca. 150 g. Reisnudeln verwendet.

Hädecke Verlag

Preis: 34,–

Schnelle Küche für Wochentags – mit cremiger Sesamsauce und einem scharfen Gaumenkitzel. Wie scharf, bestimmen Sie! Ich mag den schönen Kontrast aus knusprigem Tofu und samtigen Reisnudeln. Dazu der etwas extravagante Kokos-Basilikum Spinat – eine tolle Mischung.

Zutaten (für 2 Portionen):

1 Pck fester Tofu, ca. 400 g

3 EL Sesamöl

Sauce:

3 EL Tahini oder japanische Sesampaste

1 EL vietnamesische rote Sauce (scharf)

1 ½ EL Akazienhonig

1 ½ EL Shoyu (Sojasauce)

1 EL Reisessig

1 EL Ingwer, geschält und

frisch gerieben

2 Knoblauchzehen, geschält

und durchgepresst

½ TL geröstetes Sesamöl

3–4 EL Wasser

2 Handvoll Spinat

6–8 große Basilikumblätter

Meersalz

½ – 1 TL Kokosmus

2 Frühlingszwiebeln

1 TL schwarzer Sesam

1 TL geschälter Sesam

Zubereitung:

Tofu mit Kuchenpapier umwickeln, auf einen Teller legen, beschweren und etwa zehn Minuten pressen (s. S. 214), so dass möglichst viel Flüssigkeit austritt. Danach in etwa 1 ½ x 1 ½ cm große Würfel schneiden.

Sesamöl in einer weiten Pfanne erhitzen, den Tofu darin von allen Seite knusprig anbraten. Pfanne vom Herd ziehen.

In der Zwischenzeit die Sauce anrühren. Dazu alle Zutaten außer dem Wasser glattrühren und dann löffelweise das Wasser hinzufugen, so dass eine glatte, nicht zu dünne Sauce entsteht.

Den Spinat waschen, verlesen und harte Stängel entfernen. Spinat mit dem Basilikum möglichst feucht in einen Dampfeinsatz legen. Mit Salz bestreuen und das Kokosmus daraufsetzen.

In einem Topf das Wasser für die Reisnudeln (bei mir ca. 150 g) zum Kochen bringen. Die Nudeln ins Wasser geben, den Dampfeinsatz mit Deckel daraufsetzen.

Nach einer guten Minute den Dampfeinsatz abnehmen und den Spinat warmhalten. Die Nudeln noch einige Minuten (je nach Packungsanleitung) weiterköcheln und abgießen. Auf zwei vorgewärmte Tellern verteilen.

Die Sauce über den knusprigen Tofu in der Pfanne gießen, kurz erhitzen, aber nicht kochen.

Tofu über die Reisnudeln geben, Spinat dazu anrichten und mit grünen Frühlingszwiebel- Röllchen sowie beiden Sesamarten bestreuen.

Laksa, mit Chili-Tofu

Quelle: Claudia Zaltenbach: Tofu, Yuba & Okara

Rezepte · Kultur · Menschen

Illustrationen: Yuki Shirono

Ein wohlig warmer Genuss, der allen am Tisch sehr gut geschmeckt hat! Perfektes Gegenmittel gegen den Blues an einen trüben nebelgrauen Wintertag!

Hädecke Verlag

Preis: 34,–

Zutaten (für 2 Portionen):

Laksa-Paste

3 cm frischer Galgant

1 walnussgroßes Stück Ingwer

1 fingerlanges Stück frische

Kurkumawurzel

1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe

1 rote Chilischote, ½ Bund Koriander

2 Zitronengrasstängel

1 EL geschmacksneutrales Öl zum Erhitzen

1 TL Zucker, 1 EL Tamarindenpaste

1 Bio-Limette, Schalenabrieb und Saft

½ TL Meersalz

200 g fester Tofu, 2 EL Maisgries

1 EL milde Chiliflocken (Niora-Paprikaflocken

oder türkische Pul Biber)

geschmacksneutrales Öl zum Erhitzen

1 kleiner Pak Choi, 1 kleiner Brokkoli

400 ml Gemüsebrühe (s. S. 222)

6 Shiitake, 1 Spritzer Shoyu (Sojasauce)

3 EL Laksa-Paste (siehe oben)

500 ml Kokosmilch

1 EL Kurkumapulver, Meersalz

150 g breite Reisbandnudeln

1 Handvoll Mungbohnensprossen

2 EL Erdnüsse, ohne Fett in der Pfanne

geröstet, grob gehackt

3 Stängel Koriander, Blättchen abgezupft

1 Limette, in Spalten geschnitten

Zubereitung:

Für die Laksa-Paste Galgant, Ingwer, Kurkuma, Zwiebel und Knoblauch im Blitzhacker sehr fein hacken. Die Chili der Lange nach aufschneiden, entkernen und ebenfalls sehr fein hacken. Den Koriander mitsamt den Stielen sehr fein hacken. Vom Zitronengras nur den weisen Teil zuerst in Ringe schneiden, dann ebenfalls fein hacken.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Pasten-Zutaten mit Zucker und Tamarindenpaste hineingeben, etwa zwei Minuten braten. 1 EL Limettensaft, Salz und 1 TL Schalenabrieb hinzufugen. In ein Gefäß mit hohem Rand füllen und mit dem Pürierstab glatt pürieren. Pfanne nur auswischen.

Tofu in Kuchenpapier wickeln, beschweren und etwa zehn Minuten pressen (s. S. 214). In knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden, diese in Maisgries wenden und mit Chiliflocken bestreuen. In der Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Tofu Scheiben darin golden anbraten. Warm halten.

Pak Choi in breite Streifen schneiden und mit den Brokkoli-Röschen über der Gemüsebrühe etwa fünf Minuten dampfen.

Shiitake in Scheiben schneiden, Stiel dabei entfernen. Die Pilze in etwas Öl mit Shoyu (Sojasauce) anbraten. Ebenfalls warm stellen.

Laksa-Paste in die Pfanne geben, etwa 30 Sekunden anbraten, Kokosmilch dazu gießen. Kurkumapulver und Gemüsebrühe hinzufugen, einmal aufkochen lassen. Mit Salz abschmecken.

Zuletzt die Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und auf zwei große, vorgewärmte Schalen verteilen.

Mit der Suppe aufgießen. Pilze, Gemüse, Bohnensprossen und Tofu darauf anrichten, mit gehackten Erdnüssen und Korianderblättchen bestreuen, mit Limettenspalten garnieren.

Tipp: Laksa-Paste gibt es im Asialaden. Selbermachen lohnt sich aber.

Claudia Zaltenbach: Tofu

Claudia Zaltenbach: Tofu, Yuba & Okara

Rezepte · Kultur · Menschen

Illustrationen: Yuki Shirono

Hädecke Verlag

Preis: 34,–

Say yes to tofu!

Worum geht’s?

Tofu ist bei weitem mehr als Ersatz, wenn man die richtigen Experten befragt!

Tofu, war für mich viele Jahre nun nicht gerade der Brüller, auch wenn ich diesen immer mal wieder eine Chance gab, habe ich Tofu immer als trocken und mit gummiartiger Konsistenz wahrgenommen und das sollte sich viele Jahre nicht ändern…. Erst der Besuch eines Thai-Restaurants lehrte mich anderes… Dort wurde marinierter Tofu als Spezialität des Hauses angeboten, den mein Mann auch prompt orderte und das Probierhäppchen, dass ich vom ihm erhielt war ziemlich lecker und keinesfalls trocken oder von gummiartiger Konsistenz. Richtig überzeugt und regelrecht in Liebe entbrannte ich zu diesem fälschlicherweise viele Jahre in der westlichen Welt rein auf ein Dasein als Ersatzprodukt reduzierte Nahrungsmittel, als ich später in einem sehr kleinen malaysischen Restaurant vor zwei Jahren eine Laksa-(Suppe) mit einer Einlage aus würzig, fluffigen Tofu-Bällchen bestellte.

Wie sieht es aus?

 Lila mit Kür-Ambitionen – oder Ästhetik und Geschmack ohne Weltverbesserer-Attitüde!

 Vor mir liegt ein geschmackvoller wertiger Lila-Einband, der mir sofort signalisiert, auch wenn die Farbe durchaus Assoziationen auf die 80er Jahre zulässt, hier geht es keinesfalls nur ums Weltverbessern, sondern Ästhetik und Geschmack sind die Parameter, die Tofu bei seiner Kür mit einer versierten Genießerin an seiner Seite begleiten.

  Was ist drin?

 – oder Tofu geht auch köstlich!

©Magdalena Joos

Claudia Zaltenbach ist Expertin für asiatische Produkte, die bei uns entweder noch nicht angekommen oder schlichtweg verkannt sind. Sie kann allen denjenigen unbedingt helfen, wenn man – wie ich – endlich wissen möchte, wie köstlich Tofu schmecken kann, wenn die richtige Qualität auf ein tolles Rezept trifft und Tofu endlich mit allen Facetten und weiterführenden Informationen richtig vorgestellt wird.

Claudia ist nicht nur leidenschaftliche Genießerin, sondern ebenfalls ambitionierte Forscherin, die uns endlich ganz genau erklärt, was Tofu eigentlich ist und zeigt gleich in ihrer Einleitung die Unterschiede bei den verschiedenen Sorten auf. Bei einem Restaurant-Besuch mit Freunden in Tokyo hat sich diese sofort und nachhaltig in Tofu verliebt und gerne davon überzeugen lassen, dass Tofu in Asien alles andere als ein Ersatzprodukt ist und wirklich ungemein köstlich schmecken kann.

Ihr sind individuell hochwertige Produkte von leidenschaftlichen Menschen wichtig!

Claudia Zaltenbach ist nicht nur eine tolle Köchin, sondern ebenso eine leidenschaftlich Produkt-Patin, die immer auf der Suche nach Produzenten ist, die mit viel Leidenschaft, Forscherdrang und Akribie zu Werke gehen. Deshalb besucht sie auch dieses Mal wieder viele kleine Tofu-Hersteller, zu denen sich schnell ein sehr persönlicher Kontakt entspinnt, weil man eben gleicht tickt. Da sind z. B. die Tofu-Tussies aus Berlin, die mit Hilfe von Crowd-Funding mit der Tofu Produktion gestartet sind und Neil McLennan von Clean Bean aus London der, sich in China in den Tofu verguckt hat und in einem Hinterhof in der Brick-Lane produziert. Mit ihm schrieb sich Claudia wochenlang Mails bis sie diesen in London endlich besuchte, um seine Produktionsstätte endlich kennenzulernen und mit ihm ein Interview zu führen. Neil, der seit zwanzig Jahren nur eine Sorte Tofu produziert, war zunächst erstaunt, dass ausgerechnet ein so kleiner Produzent wie er, mit Null-Vielfalt auf dem Recherche-Radar der Autorin auftauchte und diese ihn dann auch gleich besuchen wollte.

Wenn Claudia Zutaten adoptiert dann mit aller Leidenschaft, die man dafür aufbringen kann….

Jedoch sind das genau die Menschen oder Produzenten, die Claudia Zaltenbach stets am Herzen liegen, wenn Sie uns für etwas ungemein leckeres begeistern möchte und mit denen sie schnell ins Gespräch kommt, weil man viel gemeinsam hat, nämlich die Leidenschaft zu individuell hochwertigen Produkten. Für uns wird deshalb die Reise in den Tofu-Kosmos mit dieser Autorin nicht nur sehr informativ, sondern sehr persönlich und kurzweilig. Ich kenne eigentlich niemand, der das persönlicher unterhaltsamer als Claudia hinbekommt, den Unterhaltungs-Aspekt, hat man bei ihren Theorie-Stunden stets mit gebucht. Claudia Zaltenbach adoptiert Zutaten mit aller ihr zur Verfügung stehenden Leidenschaft, das spricht aus jeder Zeile, jedem Wort und macht den Hintergrund-Teil ihrer Bücher für mich immer zu einem ganz persönlichen Erlebnis, weil hier buchstäblich nichts „von der Stange“ kommt, sondern tailor made by Zaltenbach ist.

Auch Spitzenköche können sich der Leidenschaft und dem Charme der badischen Genießerin nicht entziehen und so sprechen Jörg Sackmann und sein Kollege Heiko Antoniewicz gerne mit Claudia über das kulinarische Potenzial von Tofu und steuern außerdem noch eigene Rezept-Kreationen bei.

Bei ihr bekommt jedes Thema das Komplett-Programm!

Wie auch schon in ihrem Miso-Buch gehört die Anleitung zum Selbermachen selbstverständlich bei Claudias Rundum-Betrachtung zum Tofu mit dazu und die Abfall-Produkte (Okara = Tofu-Trester), die bei der Herstellung entstehen werden im Rezeptteil gleich wieder als Zutaten eingesetzt. Außerdem widmet Claudia sich ebenfalls dem Yuba, das ist die Tofuhaut. Sie erklärt, dass streng genommen Yuba kein Tofu ist, da hier keine Gerinnungsmittel im Spiel sind. Doch der Geschmack von frischer Yuba ist dem des Seidentofus nicht unänhnlich. In Japan, ganz besonders in Kyōto ist Yuba sehr populär, wo auch heute noch die meisten Yuba-Manufakturen ansässig sind, weiß sie zu berichten.

Tofu bekommt die große Bühne mit vielen Optionen geboten…

Tofu als Zutat der asiatischen Küche zu präsentieren, das ist Claudia Zaltenbach definitiv nicht genug!

Neben den klassisch asiatisch geprägten Rezepten wie einer malaiische Laksa-Suppe, japanischem Ramen oder einer Udon-Nudelsuppe, gönnt Claudia dem Tofu einen Ausflug nach Hawaii (Aloha Bowl) und zeigt das Tofu auch Ceviche und Gazpacho kann. Serviert einen Tomaten-Pfirsich-Salat mit frischem Mais und Estragon-Tofu-Creme, füllt Zucchini-Blüten mit Tofu und stellt diesen als Tikka Masala in Indien vor oder zeigt uns dessen saisonale Seite als Chili-Karamell-Tofu mit geröstetem Rosenkohl und Quitte.

Und sonst………

Das in Kyoto sehr beliebte Yuba krönt eine Yuba-Pizza mit Speck und Shitake und das bei der Tofu-Herstellung anfallende Abfall-Produkt-Okara wird z.B. in einem leckeren Ingwer-Risotto weiterverarbeitet.

Tofu beherrscht bei Frau Zaltenbach ebenso die süße Kür: z.B. als Schokoladen-Tofu-Mousse, frischer Tofu-Pudding mit Honig-Safran-Quitten und Ingwer-Sirup und als Tofu-Cheesecake mit Matcha und Limetten.

Probiert & verputzt:

Laksa, mit Chili-Tofu

Ein wohlig warmer Genuss, der allen am Tisch sehr gut geschmeckt hat! Perfektes Gegenmittel gegen den Blues an einen trüben nebelgrauen Wintertag!

 

 

 

 

Spicy Tahini-Tofu mit Kokos-Basilikum-Spinat und Reisnudeln

würzig, cremig, wunderbar! P.S. Wir haben als Beilage ca. 150 g. Reisnudeln verwendet.

 

 

 

 

 

Fazit: Tofu, Du hättest Dir keine bessere Patin aussuchen können….

Ich kenne eigentlich niemand der Hintergrundwissen unterhaltsamer als Claudia Zaltenbach in einem Kochbuch präsentiert und schätze deshalb nicht nur den Informationsgehalt ihrer Kochbücher, sondern genauso den Unterhaltungs-Aspekt, der bei ihren Theorie-Stunden immer mit gebucht ist. Claudia adoptiert Zutaten mit aller ihr zur Verfügung stehenden Leidenschaft, das spricht aus jeder Zeile jedem Wort und macht den Hintergrund-Teil ihrer Bücher für mich immer zu einem ganz persönlichen Erlebnis, weil hier buchstäblich nichts „von der Stange“ kommt, sondern tailor made by Zaltenbach ist. Sie hat außerdem mit ihren kreativen und leckeren Rezepten die Gelegenheit genutzt, dem Tofu viel köstlichen Auslauf zu gönnen und diesen nicht nur als Zutat in seiner angestammten asiatischen Umgebung zu präsentieren. Normalerweise müsste man dann auch Angst bekommen, weil das haben in den 80igern schon andere versucht und sind leider über das Weltverbessern dabei häufig nicht hinausgekommen… Hier schmeckt es nicht nur ungemein lecker, sondern Frau Zaltenbach kann Tofu so aussehen und vor allem schmecken lassen, dass man wirklich Lust auf dieses Produkt bekommt und von Verzicht überhaupt nicht mehr die Rede ist. Tofu tailor made by Zaltenbach, genau mein Ding!

Ausgelöste Schweinerippchen mit scharfem Krautsalat

© Thomas Apolt

Quelle: Sarah Krobath, Peter Troißinger , Miriam Strobach, Gregor Einetter: Zeit für Fleisch! Das Porcella-Kochbuch für bewussten Einkauf, perfektes Gelingen und besten Geschmack.

Fotos: Thomas Apolt

Löwenzahn Verlag

 Preis: 34,90 €

Klingt nach Knochenjob, schmeckt nach Feierabend.

Fingerabschlecken und wohlig seufzen, allerdings nicht am Feierabend, man muss sich Zeit nehmen! Die optimierte Variante der Rippchen-Zubereitung mit Vorkochen sorgt trotzdem für das Rippchen-Speed-Programm. Tolle Möglichkeit für alle die nicht stundenlang am Grill stehen wollen….. Ganz so butterweich wie vom Grill werden sie dabei nicht, das Ergebnis ist ein leckerer Kompromiss, bei dem man schon nach 1 ½ Stunden in der Küche fertig ist!

 Und der Krautsalat dazu einfach ein Gedicht! Die Süßkartoffeln haben wir uns wegen der ohnehin schon hohen „Kalorien-Last“ und weil kochen wirklich nur ein Hobby ist, für dieses Mal gespart.

 Außerdem Daumen hoch von mir die anschauliche für Schritt für- Schritt- Foto-Session zum Zerteilen der Rippchen!

 Zutaten:

2 kg Schweinerippchen [Kalbsrippchen]

2,5 l Wasser

20 g Salz

1 g Kümmel

3 Knoblauchzehen

Für die Glasur:

20 g Estragon-Senf

50 g Sojasauce

50 g Honig

40 g Apfel-Balsamessig

2 g schwarzer Pfeffer, gemahlen

20 g Sesam

1 Junglauch

Für den Krautsalat:

400 g Frühkraut (Frühkohl)

120 g Sauerrahm (Saure Sahne)

40 g weißer Balsamessig

3 cm Wasabi-Paste (im Asiahandel erhältlich)

Salz

Für die Süßkartoffeln:

500 g Süßkartoffeln

Tafelöl (hitzebeständiges Pflanzenöl) zum Frittieren

Salz

Zubereitung:

 Rippchen in Wasser mit Salz, Kümmel und Knoblauchzehen ca. 1 Stunde lang kochen. Danach aus dem Wasser heben und ca. 20 Minuten überkühlen lassen.

Inzwischen Kraut dünn schneiden und einsalzen. Marinade aus Sauerrahm, weißem Balsamessig und Wasabi-Paste herstellen und Kraut damit marinieren. Eventuell nachsalzen.

Abgekühlte Rippchen auf der Fleischseite auf ein Blech legen. Links und rechts der Rippen die dünne Haut mit einem scharfen Messer einritzen und den Knochen vorsichtig herauslösen (siehe Schritt für- Schritt-Anleitung auf S. 162).

Alle Zutaten für die Glasur miteinander verrühren. Backofen auf höchste Grillstufe stellen. Rippchen am Blech mit der Glasur bepinseln und für 12–16 Minuten in den Backofen schieben, das Bepinseln währenddessen alle 3–4 Minuten wiederholen, bis die Rippchen eine schöne Farbe angenommen haben. Nach dem letzten Mal Bepinseln mit Sesam bestreuen. Nach 12–16 Minuten sollten die Rippchen dunkelbraun und glänzend glasiert sein. Mit geschnittenem Junglauch vollenden.

Süßkartoffeln in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in einem tiefen Topf auf 160 °C erhitzen und Süßkartoffelscheiben darin goldbraun frittieren, auf einem Küchentuch abtropfen lassen und salzen.

Gebratener Frühstücksreis

© Lukas Lienhard, AT Verlag

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Perfekte Möglichkeit den übriggebliebenen Reis vom Thai-Curry am Samstag-Abend aromatisch und lecker eine Zweit-Karriere zu ermöglichen – sehr schmackhaft und unkompliziert.

Rice zum Frühstück ist auch morgens um sieben Uhr schon ein großer Favorit von Emma. Wichtig: Den Reis sollte man schon am Vorabend kochen. Das spart zum einen Zeit und zum anderen lässt er sich so viel besser knusprig braten.

Zutaten:

200 g Basmatireis

2 EL Sonnenblumenöl

1 Karotte, grob geraspelt

½ Knoblauchzehe, fein gehackt

¼ Ananas, geschält, fein gewürfelt

3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

3 Eier

1 Prise Chilipulver

1 Prise Muskatnuss

2 EL gerösteter Sesam

1 EL Sojasauce

3 EL geröstete, grob gehackte Erdnüsse

Zubereitung:

Den Reis am Vorabend kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. In einen Topf geben und mit 300 ml Wasser und 1 Prise Salz aufkochen. Den Deckel auflegen und auf niedrigster Stufe 6 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern, auskühlen lassen und im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Karotte, Knoblauch, Ananas und Frühlingszwiebeln heiß und schnell anbraten. In eine Schüssel geben. (Etwas Frühlingszwiebelgrün beiseitelegen.)

Die Eier mit den Gewürzen, dem Sesam und der Sojasauce verquirlen und in etwas Öl in der Pfanne braten. Den Reis dazugeben und weiterbraten, bis alles leicht knusprig ist. Das Gemüse zurück in die Pfanne geben, unterrühren und falls nötig mit Salz abschmecken. Die Erdnüsse und etwas fein geschnittenes Frühlingszwiebelgrün über den Reis streuen.

 

Gebratener Schweinebauch im Gewürzsud

©Gräfe und Unzer Verlag/Maria Grossmann und Monika Schürle

Quelle: Susanne Walter: Brühen vom Feinsten

Fotos: Maria Grossmann und Monika Schürle

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 24,99 €

Eine geschmackliche Offenbarung für Brühe-Fans, die aromatisch gerne nach Asien entschweben! Fetter Schweinebauch profitiert von Schärfe (Szechuan-Pfeffer) und milder Säure (Reisessig). So können auch plumpe Küchengenossen einen eleganten Auftritt in der Suppenschüssel hinlegen.

Der fette Schweinebauch, der beim Kochen einen köstlichen Sud ergibt, bekommt durch die prickelnde Schärfe des Szechuan-Pfeffers und die milde Säure des Reisessigs eine angenehme Leichtigkeit.

Zutaten (für 4 Personen):

800 g Schweinebauch mit

Schwarte, ohne Knochen

1 ½ TL Szechuan-Pfefferkörner

2 Sternanis

3 Kardamomkapseln

1 TL Korianderkörner

¼ Zimtstange

2 Nelken

2 Möhren

4 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

4 EL neutrales Pflanzenöl

80 ml Sake

3 EL helle Sojasauce

Salz

4 Baby-Pak-Choi

2 EL Reisessig (ersatzweise Weißweinessig)

Zucker

 Zubereitung:

Die Schwarte des Schweinebauchs mit einem scharfen Messer mehrfach diagonal einritzen. 1 TL Szechuan-Pfeffer zusammen mit den anderen Gewürzen in einem Mörser sehr grob zerstoßen und in einem Topf bei mittlerer Hitze trocken rösten, bis die Gewürze zu duften anfangen.

Die Möhren putzen, waschen und grob würfeln. Die Zwiebeln mit Schale vierteln, Knoblauchzehen leicht andrücken. 1 EL Pflanzenöl und das vorbereitete Gemüse in den Topf zu den Gewürzen geben und alles weiterrösten, bis das Gemüse eine hellbraune Farbe annimmt.

Das Gemüse mit Sake und Sojasauce ablöschen, Schweinebauch in den Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Die Flüssigkeit zum Kochen bringen, dann den Schweinebauch in ca. 1 Std. 30 Min. offen bei niedriger Hitze knapp unter dem Siedepunkt garen, bis das Fleisch zart und weich ist.

Den Schweinebauch aus dem Topf heben und den Gewürzsud anschließend durch ein feines Sieb in einen Topf gießen.