Kartoffeln mit Blumenkohl und Masala

©Nassima Rothacker

Sehr lecker & Feierabend tauglich – Zwei werden wieder gut satt, vier leider nicht – dazu braucht es weitere Beilagen oder vorweg einen leckeren Salat, den Makan ebenfalls auf indisch servieren kann. Ein ganzes Kaptiel widnet sie dieser für Indien eher unüblichen Speise und das ist in 2020 auch gut so!

P.S. Das in Indien übliche Kashmir-Chilipulver ist recht mild, deshalb sind ein halber TL hier passend, wer ein anderes Chilipulver wählt sollte vorsichtiger sein!

Quelle: Chetna Makan: Gesundes Indien

Einfache Rezepte für jeden Tag

Fotos: Nassima Rothacker

Ars Vivendi Verlag

Preis: 24,–

Chetna Makan erinnert sich, dass ihre Mutter diesen köstlichen Mix aus Blumenkohl und Kartoffeln oft zu Hause servierte, meist mit Dal und Reis. Gerne hat sie das Masala auch mit LacChethcha Paratha gegessen, das ihre Mama immer mit selbst gemachtem Ghee zubereitete. Passt gut zu Wrap oder Sandwich, dazu Chutney oder Ketchup und ein Salat empfiehlt die Britin mit indischen Wurzeln.

Zutaten (für 4 Personen):

1 EL Sonnenblumenöl

1 TL Senfkörner

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 große Zwiebel, grob gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 cm Ingwer, geschält und fein

gehackt

1 kleine grüne Chilischote, fein

gehackt

2 Tomaten, grob gehackt

1 TL Salz

1 TL Garam Masala

1 TL gemahlene Kurkuma

½ TL Chilipulver

200 g TK-Erbsen

1 Blumenkohl, in kleine Röschen

zerteilt

1 große Kartoffel, grob gewürfelt

frisch gehacktes Koriandergrün

zum Garnieren

 Zubereitung:

Das Öl in einem großen Topf bei mittelschwacher Temperatur heiß werden lassen und Senfkörner sowie Kreuzkümmelsamen darin 1–2 Minuten rösten. Die Zwiebel zugeben und 10–12 Minuten goldbraun braten. Knoblauch, Ingwer und Chili unterrühren und 2 Minuten mitgaren. Dann Tomaten, Salz und Gewürze zufügen. Die Temperatur erhöhen und 2 Minuten braten.

Erbsen, Blumenkohl, Kartoffel und 50 ml Wasser einrühren. Einen Deckel auflegen, die Temperatur reduzieren und so lange schmoren, bis Blumenkohl und Kartoffel weich sind.

Den Topf vom Herd nehmen, das Curry mit Koriandergrün bestreuen und heiß servieren.

Kartoffelsalat mit buntem Blumenkohl

Quelle: Martina Meuth und Bernd „Moritz“ Neuner-Duttenhofer: Ein Tag ohne Kartoffelsalat ist kulinarisch betrachtet ein verlorener Tag – Unsere 100 liebsten Kartoffelsalat –Variationen

Fotos: Hubertus Schüler

©Hubertus Schüler

BECKER JOEST VOLK VERLAG

Preis: 28,— €

 Wieder eine Idee auf die ich im Leben selbst nie allein gekommen wäre, Zitronenfrische, Chili & viel Knoblauch peppen die Kartoffeln und den fein milden Geschmack des Blumenkohls richtig toll auf – Wer keinen bunten Blumenkohl bekommt sollte sich die tolle Kreation trotzdem gönnen, dieser Kartoffelsalat konnte uns trotz reduzierterer Optik überraschen und überzeugen!

P.S. Die Semmelbrösel waren bei mir selbstgemacht.

Zutaten (für 4–6 Personen):

700 g möglichst kleine, gleich große

festkochende Kartoffeln (Drillinge)

je ca. 300–400 g weißer, lila und grüner

Blumenkohl (auch Romanesco und

Brokkoli sind geeignet)

Salz

1 Bund glatte Petersilie

Zitronenmarinade

4 dicke Knoblauchzehen

1 EL Senf

Salz

1–2 große, saftige Biozitronen

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

4–5 EL Olivenöl (z. B. ein kräftiges aus

Sizilien oder Griechenland)

Scharfe Brösel

1 getrocknete Chilischote

2 Knoblauchzehen

3 EL Olivenöl

3 EL Semmelbrösel oder Panko

(siehe Tipp)

Zubereitung:

Die Kartoffeln in der Schale gar kochen. Inzwischen Blumenkohl (oder Romanesco und Brokkoli) in Röschen zerlegen, etwa von der Größe der Kartöffelchen. In wenig gesalzenem Wasser oder im Dampfgarer bissfest garen.

Für die Zitronenmarinade die Knoblauchzehen schälen – dazu die Klinge eines großen Messers flach auf die Zehe legen und mit der Faust daraufklopfen: Sie wird angequetscht und die Haut löst sich leicht ab. Knoblauch, Senf, Salz, ein ordentliches Stück Zitronenschale und den ausgepressten Zitronensaft sowie Pfeffer und Olivenöl in den Mixbecher füllen. Mit dem Mixstab zunächst alle Bestandteile am Boden zermusen. Dann den Stab langsam hochziehen, bis alles cremig emulgiert ist.

Die Petersilie von Hand möglichst fein hacken. Kartoffeln pellen, mit den Blumenkohlröschen in einer Schüssel mit der Marinade und Petersilie mischen. Noch kurz durchziehen lassen und vor dem Servieren nochmals umwenden.

Inzwischen für die Brösel die Chilischote entkernen, Knoblauchzehen fein hacken, im Olivenöl kurz andünsten. Semmelbrösel oder Panko zufügen und alles rösten, bis die Brösel zart gebräunt sind und duften.

Salat und Brösel getrennt servieren – die scharfen Brösel streut sich jeder nach Gusto über seine Portion.

Tipp: Panko sind Weißbrotbrösel aus Japan – man bekommt sie auf jeden Fall im Asia-Shop, inzwischen aber auch in gut sortierten Supermärkten. Die Brösel sind gröber als unsere normalen Brösel, eher wie Flöckchen aus Weißbrot, deshalb ergeben sie einen schöneren Crunch. Geröstet und mit Knoblauch und Chili gewürzt, passen sie nicht nur gut zu Gemüsigem oder zur Pasta, sie schmecken auch auf dem Frühstücksei. Im Schraubglas kann man sie einige Wochen aufbewahren.

Beilage: Aus der Vorspeise wird eine perfekte Beilage zu pochierten oder wachsweich gekochten Eiern.

Getränk: Ein herzhafter, aber spannend-mineralischer Weißwein, etwa aus Sizilien, oder ein Grüner Veltliner aus der Wachau.

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Blumenkohl-Karotten-Achar

© Vanessa Maas/Brandstätter Verlag

Delicious veggie winter pickles – goes well with us!

Just to keep you informed:  Senföl ist eines der wichtigsten Bratöle in Indien und gilt als das Fett des kleinen Mannes. Speisen, die mit Senföl hergestellt werden, haben einen charakteristischen dumpfen erdigen Geschmack. Es gibt zwei Gründe, weshalb Senföl als gesundheitsschädlich gilt: Es enthält, je nach Sorte, mehr oder minder viel Erucasäure, die bedenklich fürs Herz sein kann. Außerdem sind je nach Preßmethode mehr oder minder scharfe Isothiocyanate drin. Das sind die Stoffe, die Senf oder Kren scharf schmecken lassen. Aus diesem Grund, erhitzen Inder das Öl bei der Zubereitung immer bis zum Rauchpunkt und deshalb ist das im indischen Spezialitäten-Geschäft angebotenes Senföl, immer als „only for external use“ deklariert. Ansonsten dürfte es weder in die USA noch nach Europa eingeführt werden. Die indische Community, besonders auch in London geht jedoch sehr entspannt mit dieser Erkenntnis um,  das Öl wird lediglich erhitzt bis es zu rauchen beginnt. Wodurch einerseits der durch die enthaltenen Isothiocyanate bedingte, stechende Geschmack abgemildert und andererseits der größte Teil der nicht unbedenklichen Erucasäure zerstört wird.

What matters: Unbedingt die Öl-Mischung vor der weiter Verarbeitung runterkühlen lassen, sonst werden die Pickles klitschig!

Quelle: Simone & Adi Raihmann: Karma Food

ayurvedisch – vegetarisch – vegan

Fotos: Vanessa Maas

Brandstätter Verlag

Preis: 28,– €

Zutaten:

500 g Blumenkohl

500 g Karotten

2 TL Kreuzkümmel

2 TL Fenchelsamen

1 TL schwarzer Sesam

5 Kardamom-Kapseln

5 cm Zimtstange

100 ml Senföl

4 TL Ingwer-Knoblauch-

Paste (siehe Seite 198, oder siehe das Rezept für das Korma-Gemüse-Curry)

200 ml Apfelessig

2 TL brauner Rohrzucker

1 TL Salz

1 TL Senfpulver

1 TL Chilipulver

Zubereitung:

Blumenkohl in Röschen zerteilen. Karotten schälen und in ca. 3 cm lange Stifte schneiden.

Kreuzkümmel, Fenchelsamen, schwarzen Sesam, Kardamom und Zimt in einer Pfanne auf mittlerer Hitze ohne Öl anbraten. Sobald die Gewürze anfangen, zu duften, von der Hitze nehmen (darauf achten, dass die Gewürze nicht verbrennen, sonst werden sie bitter).

Die angebratenen Gewürze abkühlen lassen. Mit einem Gewürzmixer zu Pulver verarbeiten. Das ist die Garam- Masala-Mischung für das Achar.

Senföl in einer Pfanne erhitzen, die Ingwer-Knoblauch- Paste goldbraun anbraten. Mit Essig ablöschen, Zucker dazugeben. Gut umrühren, Salz, Senfpulver und Chilipulver dazugeben und wieder umrühren. Blumenkohl und Karotten hinzufügen. Die Hitze abschalten, die Garam-Masala- Mischung mit dem Gemüse in der Pfanne vermischen. Das Gemüse abkühlen lassen. Sobald es abgekühlt ist, in ein passendes Glas füllen. Das Glas mit einem Käsetuch (Baumwolltuch) bedeckt an einem sonnigen Ort (Küchenfenster) stehen lassen. Das Gemüse täglich umrühren und durchmischen, sodass es gleichmäßig in der Gewürzölmischung eingelegt wird. Nach ca. 3 Tagen ist das Achar genussfertig.

 

 

Kurkuma-Blumenkohl-Linsen-Salat

© Nassima Rothacker

Quelle: Ella Mills: Plant-Based Cookbook

Fotos: Nassima Rothacker

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Wow, dieser Salat ist der Knaller, würzig süß, und cremig durch die Tahina, großartig! P.S. Die Menge beim Dressing habe ich verdoppelt.

Seit wird diesen Salat am Eröffnungstag unseres Restaurants serviert haben, lieben wir ihn. Durch die besonders leckere Kombination aus gebackenem Kurkuma-Blumenkohl, Linsen, frischer Petersilie, cremiger Tahin und Sultaninen passt er auch prima zu unseren Süßkartoffel-Falafeln (siehe Seite 118) und dem Klassischen Hummus (siehe Seite 136).

 Zutaten:
(für 2 Personen aus Hauptgericht, für 4 Personen als Beilage)

250 g trockene grüne Linsen

60 g Sultaninen

1 großer Kopf Blumenkohl

(oder 2 kleine), in Röschen

geteilt

2 EL Olivenöl

2 TL Kurkuma, gemahlen

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Chiliflocken

1 Handvoll frische Petersilie,

grob gehackt

1 Handvoll Spinat (optional)

Salz

Für das Dressing:

1 EL Zitronensaft

2 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen, geschält,

geröstet (siehe Seite 35)

2 gehäufte EL Tahin

Zubereitung:

 Den Backofen auf 245 °C (Umluft 225 °C) vorheizen.

Die Linsen in einen Topf mit Wasser geben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten weich kochen. Danach abgießen und mit kaltem Wasser  abschrecken, damit sie nicht weitergaren.

Inzwischen die Sultaninen in einer Schüssel mit warmem Wasser 5 bis 10 Minuten einweichen. Anschließend abgießen und beiseitestellen – durch das Einweichen werden sie weich und saftig.

Während die Linsen kochen, die Blumenkohlröschen auf ein großes Backblech geben und mit Olivenöl, Kurkuma, Kreuzkümmel, Chiliflocken und etwas Salz gut vermischen. Sie sollen von der Würzmischung ganz bedeckt sein. Ungefähr 10 bis 15 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und beiseitestellen.

Für das Dressing Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch und Tahin in einer kleinen Schüssel verrühren. Sobald die Linsen und der Blumenkohl fertig sind, sämtliche Zutaten in einer Servierschüssel vermischen und das Dressing unterrühren.

 Tipp: Spinat ist kein Muss, verleiht dem Gericht aber eine tolle Farbe. Das macht sich besonders gut, wenn ihr den Salat für Freunde und Familie zubereitet. Ein paar Granatapfelkerne oder gehackte Kräuter als Garnierung sehen besonders appetitlich aus. 104

Lauch-Blumenkohl-Suppe mit Senf und Thymian

Fotografie © Simon Wheeler, AT Verlag

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall: Viel mehr vegetarisch

200 neue Rezepte aus dem River Cottage

Fotos: Simon Wheeler

Lauch, Blumenkohl, Thymian und Senf werden zu Best-Buddy’s, die auch uns, die wir eher zur herzhaften- als zur Veganer-Fraktion gehören, lecker abholen haben können.

Lauch und Blumenkohl haben als Püree beide eine samtige Konsistenz, was diese einfache Gemüsesuppe angenehm cremig macht.

 Zutaten (für 4–6 Personen):

2 EL Oliven- oder Rapsöl

3 mittelgroße Stangen Lauch

(ca. 500 g), geputzt, in 1/2 cm dicke

Scheiben geschnitten

2 Knoblauchzehen, in dicke

Scheiben geschnitten

1 Stange Sellerie, in dünne

Scheiben geschnitten

2 EL Thymianblätter

1 mittelgroßer Blumenkohl

(800 g–1 kg, ungeputzt)

850 ml heißes Wasser oder

Gemüsebrühe (Seite 190 oder unten)

2 TL scharfer, englischer Senf

Meersalz und schwarzer Pfeffer

Olivenöl extra vergine oder kalt

gepresstes Rapsöl zum Beträufeln

Zubereitung:

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Lauch, Knoblauch, Sellerie, die Hälfte des Thymians sowie etwas Salz und Pfeffer hineingeben. Wenn das Gemüse schön brät, den Topf zudecken, die Hitze reduzieren und das Gemüse etwa 10 Minuten dünsten, bis der Lauch weich ist; dabei von Zeit zu Zeit umrühren.

Vom Blumenkohl die groben äußeren Blätter abschneiden (die zarten im Inneren können bleiben), ebenso das harte untere Strunkende entfernen, den Rest grob hacken – samt Strunk und allem. Den gehackten Blumenkohl zum gedünsteten Lauch geben und gut umrühren. Das heiße Wasser oder die Brühe hinzugießen, zum Köcheln bringen und zugedeckt 5–10 Minuten kochen, bis der Blumenkohl gar, aber nicht zu weich ist.

Den Topf von der Herdplatte nehmen. Den Senf hinzufügen, dann die Suppe glatt pürieren – entweder in zwei Portionen im Mixer oder mit dem Pürierstab im Topf. Wenn die Suppe sehr dick ist, einen Schuss heißes Wasser hinzufügen. Abschmecken und bei Bedarf noch Salz und/oder Pfeffer hinzufügen, falls nötig nochmals erhitzen. Die Suppe in vorgewärmte Schalen füllen, mit etwas kalt gepresstem Öl beträufeln und mit dem restlichen Thymian und etwas schwarzem Pfeffer bestreuen.

Mal anders:

Zwiebeln: Mittelgroße Zwiebeln anstelle des Lauchs. Kräuter: Rosmarin anstelle des Thymians.

Gemüsebrühe

Zutaten (ergibt etwa 1 Liter):

1 große Zwiebel, grob gehackt

Stiele von 1 kleinen Bund glatter Petersilie

2–3 Lorbeerblätter

6–8 schwarze Pfefferkörner

SAUBERE ABSCHNITTE VON:

3 kleinen oder 2 mittelgroßen

Stangen Lauch

2 mittelgroßen Karotten

1 Staude Sellerie (also die 3–4 harten äußeren Stängel)

1 große oder 2 kleine Pastinaken

oder 200 g Knollensellerie

Zubereitung:

Ich mag selbst gemachte Gemüsebrühe – sie schmeckt feiner, komplexer und mehr nach Gemüse als die Brühe aus fertigen Würfeln. Es ist gar nicht schwer, aus frischen, gehackten Zwiebeln, Lauch, Karotten, Sellerie und Kräutern eine einfache Brühe selbst zu kochen. Auf der Suche nach einer Alternative mit möglichst wenig Abfall bin ich auf dieses Rezept gestoßen, in dem die Abschnitte von dem Gemüse für die klassische Gemüsesuppe auf der vorhergehenden Seite verwendet werden.

Alle Gemüseabschnitte grob hacken und in einen großen Topf geben, dazu die gehackte Zwiebel, die Petersilienstängel, die Lorbeerblätter und die Pfefferkörner. 1 1/2 Liter kaltes Wasser hinzugießen und zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und im offenen Topf 20–30 Minuten leise köcheln lassen, bis die Brühe gut schmeckt. Sie sollte nicht zu stark konzentriert sein, aber so aromatisch, dass sie als Basis für eine klare Suppe dienen kann.

Die Gemüsebrühe abseihen, fertig ist sie zur weiteren Verwendung oder zum Abkühlen und Einfrieren.

Blumenkohl-Kokos-Suppe

© Georgina Hayden, Fotos: Laura Edwards, 2016, f. d. dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag

Quelle: Georgina Hayden: Feel Good Kitchen

Dorling Kindersley Verlag

Preis: 24,95 €

 Langweilige Kohlsuppe war gestern, diese Variante besticht durch ihre würzige Note und den Crunch der Kokos-Chips, der Clou allerdings ist das tolle Chili-Öl, ultimativer Tuning-Partner zu vielem!

 Kinderleicht zuzubereiten ist diese gehaltvolle, wunderbar cremige Suppe mit der pikanten Note. Wir lieben sie sehr und kochen sie gern, wenn wir müde von der Arbeit nach Hause kommen und ganz dringend ein warmes Essen brauchen.

Zutaten (für 4 – 6 Portionen):

2 Zwiebeln

600 g Blumenkohl

4 Knoblauchzehen

1 gehäufter TL Zimt

1 gehäufter TL Ras-el-Hanout

Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Olivenöl

1 Handvoll Kokos-Chips

1 Dose (400 g) fettreduzierte Kokosmilch

600 ml Gemüsebrühe

2–3 EL Chili-Öl

 Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Zwiebeln schälen und in 1 cm dicke Spalten schneiden. Den Blumenkohl in gleich große Röschen zerteilen, dabei die Blätter nicht wegwerfen. Beides mit den ungeschälten Knoblauchzehen in einer großen ofenfesten Form verteilen, mit Zimt und Ras-el-Hanout bestreuen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln. Die Zutaten gut vermischen und den Blumenkohl 25–30 Minuten im Backofen rösten, bis er weich und stellenweise schön gebräunt ist. 3–4 Minuten vor Ende der Garzeit die Kokos-Chips in einer kleinen ofenfesten Form verteilen und ebenfalls in den Backofen stellen, damit sie etwas Farbe annehmen (wenn die Kokos-Chips gesüßt sind, vorher einige Minuten in etwas kochendem Wasser einweichen und dann in einem Sieb abtropfen lassen).

Die Knoblauchzehen aus der Form nehmen, Blumenkohl und Zwiebeln in einen großen Topf füllen. Die Knoblauchzehen über dem Topf aus der Schale pressen. Kokosmilch und Brühe angießen und langsam zum Kochen bringen. Die Temperatur etwas reduzieren und die Suppe 5 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Suppe mit dem Stabmixer

pürieren, bis sie glatt und cremig ist. Falls nötig, mit etwas Wasser verdünnen.

Die Suppe noch einmal abschmecken, mit den gerösteten Kokos-Chips bestreuen, mit etwas Chiliöl beträufeln und servieren.

Chili-Öl

 Ein gutes selbst gemachtes Chili-Öl ist in der Küche unersetzlich, kann man damit doch selbst einfachste Gerichte wie gedämpftes Gemüse, eine Pizza oder Suppe aufpeppen. Hier meine Version, die sich durch angenehme Schärfe und eine leicht nussige Note auszeichnet. Unbedingt ausprobieren!

Zutaten (für 300 ml):

2 frische rote Chilischoten

4 Knoblauchzehen

1 EL Chiliflocken

1 TL Sichuan-Pfefferkörner

1 TL Meersalz

1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

1 EL Sesamsamen
(nach Möglichkeit eine Mischung aus schwarzem und weißem Sesam)

500 ml geschmacksneutrales Öl

(am besten eignet sich Raps oder Erdnussöl)

Zubereitung:

Die Stiele der Chilis entfernen und die Schoten grob hacken. Die Knoblauchzehen schälen und beides mit den Chiliflocken, dem Sichuan-Pfeffer, Salz und schwarzem Pfeffer in der Küchenmaschine fein zerkleinern. Mit dem Sesam in einen Topf geben und das Öl darübergießen. Das Ganze 10 Minuten bei niedriger Temperatur erhitzen, bis die Zutaten goldbraun geröstet sind.

Das Öl vollständig abkühlen lassen, in eine saubere Flasche füllen und luftdicht verschließen. Das Chiliöl ist mehrere Monate haltbar.

Lamm-Moussaka, überbacken mit cremiger Blumenkohlsauce

© Tam West

Quelle: Chelsea Winter: Homemade Happiness

Fotos: Tam West

Ars Vivendi Verlag

Preis: 26,–

Fulminanter Start ganz nach unserem Geschmack, die beste Moussaka ever! Würziges Lammhackfleisch mit einer großen Prise Piment, best buddy vom Zimt und die cremige Blumenkohlsauce setzt dem Ganzen die kulinarische Krone auf. Aber wer Angst vor Kalorien hat, klickt jetzt bitte ganz schnell weiter!

Wenn Auberginen wie verrückt im Garten wachsen oder im Supermarkt schön günstig sind, mache ich Moussaka. Die Sauce dieser Version ist außer Kontrolle – eine cremige, leckere, mit ganz viel Käse angereicherte Béchamelsauce, aber zubereitet mit Blumenkohl, was sie so richtig gut macht. Zusammen mit Auberginen, Zucchini und Tomaten hat man plötzlich ein Gericht, das viel Gemüse enthält, dabei aber so gut schmeckt, dass es in der Familie niemandem auffällt oder groß stört.

Zutaten (für 6–8 Portionen):

3 Auberginen, in 6 mm dicke

Scheiben geschnitten

Olivenöl zum Braten

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 kg sehr frisches Lammhackfleisch

2 Zwiebeln, in feine Scheiben geschnitten

6 Knoblauchzehen, zerdrückt

250 ml Rotwein

350 ml natriumarme Lamm oder Rinderbrühe

400 g gewürfelte Tomaten (aus der Dose)

100 g Tomatenmark

1 ½ EL getrockneter Oregano

1 TL gemahlener Piment

½ TL gemahlener Zimt

1 ½ TL Honig oder Zucker

Sauce:

½ Kopf Blumenkohl, in kleine

Stücke geschnitten

50 g Butter

2 ½ EL Maisstärke (alternativ 30 g Mehl)

750 ml Milch

150 g Cheddar, gerieben

Salz und schwarzer Pfeffer

aus der Mühle

3 Bio-Eigelbe

200 g Ricotta

3 Zucchini, mit dem Sparschäler in Streifen

geschnitten

1 ½ EL frisch gehackte Minzeblätter

Zubereitung:

Den Ofengrill vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Auberginenscheiben rundum mit Olivenöl bepinseln, salzen und pfeffern. Auf das vorbereitete Backblech legen und im Ofen von beiden Seiten goldbraun rösten. Herausnehmen und beiseitestellen.

Den Ofen auf 160 °C (Umluft) umstellen. Eine große Auflaufform fetten. Eine Pfanne stark erhitzen. 1 EL Öl und die Hälfte des Hackfleischs zufügen. Mit dem Kochlöffel in kleine Stücke zerteilen und goldbraun braten, dann in ein Sieb geben und überschüssiges Fett abtropfen lassen. Mit dem restlichen Hackfleisch wiederholen.

2 EL Olivenöl in derselben Pfanne auf mäßig-hoher Stufe erhitzen und die Zwiebeln 8–10 Minuten goldbraun garen. Den Knoblauch zufügen und 2 Minuten dünsten. Das Lammfleisch zurück in die Pfanne geben, die Temperatur erhöhen und das Fleisch mit Rotwein ablöschen.

Sobald der Alkohol verdampft ist, Brühe, Tomaten, Tomatenmark, Oregano, Piment, Zimt und Honig untermischen. Die Temperatur reduzieren und die Mischung 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie schön angedickt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Blumenkohl dampfgaren, bis er sehr zart ist, dann glatt pürieren.

Die Butter in einem Topf zerlassen und die Maisstärke auf niedriger Stufe unter Rühren etwa 5 Minuten anschwitzen (nicht bräunen).Vom Herd nehmen und die Milch einrühren. Zurück auf den Herd stellen und die Mischung auf mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren etwa 5 Minuten sanft köcheln, bis sie angedickt ist. Das Blumenkohlpüree und die Hälfte des Käses untermischen, salzen und pfeffern. Vom Herd nehmen und die Eigelbe unterrühren.

Einen Teil der Fleischmischung in der Form verteilen und mit Auberginenscheiben flächig bedecken. Die Hälfte des Ricottas daraufgeben, gefolgt von den Zucchinistreifen. Wiederholen, bis die genannten Komponenten aufgebraucht sind. Mit Minze bestreuen und mit Blumenkohlsauce sowie dem restlichen Cheddar abschließen. Im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten goldbraun backen. Die Moussaka vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.

Arbeitszeit: 40 Minuten

Garzeit: 2 Stunden 15 Minuten, plus 10 Minuten ruhen