Oriental-Burger

© EMF/Tina Bumann

Marrakesch lässt grüßen, es gibt Gewürze satt und auch das Auge kriegt was geboten!

Quelle: Dusy: Ziemlich beste Burger

Fotos: Tina Bumann

Edition Michael Fischer

Preis: 15,– €

Das brauchst Du:

Für die Pattys:

240 g Rinderhackfleisch (s. S. 8, 20 – 30 % Fettanteil sind ideal)

240 g Lammhackfleisch

1 größe Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 EL Olivenöl

1 EL fein gehackte Minze

1 . EL Ras el Hanout (orientalische Gewürzmischung)

Salz, Pfeffer

Außerdem:

1 kleiner Granatapfel

1 kleines Bund Rucola

2 Zweige Minze

4 Safran-Buns (s. S. 13, bei mir Grundrezept)

Öl zum Braten

2 Portionen Safran-Mayonnaise (s. S. 21 bei mir siehe unten und das Rezept für den Elchtest-Burger)

Gebratene Zucchini (s. S. 29 und unten)

So geht’s:

Für die Pattys die beiden Fleischsorten mischen. Zwiebel und Knoblauch schalen und fein würfeln. In 1 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne goldgelb anschwitzen. Die Zwiebelmischung mit Minze unter das Hackfleisch mengen oder mit dem Fleisch durch den Fleischwolf drehen. Anschließend mit Ras el Hanout und Salz und Pfeffer würzen, gut durchkneten und zu 4 Pattys formen und abgedeckt kühl stellen (Entweder die gleich schweren Fleischportionen in einen Dessertring (10 cm) pressen oder das Fleisch zwischen Frischhaltefolie 1 cm dick ausrollen und dann mit einem 10 cm Ausstecher Pattys ausstechen. Ansonsten eine Kugel formen und platt drücken, Profis nehmen eine Burgerpresse. Die Pattys mindestens 30 Minuten kühl stehlen vor dem Braten).

Aus dem Granatapfel unten rings um den Stielansatz keilförmig ein Stück ausschneiden, links und rechts davon leicht einschneiden und an diesen Stellen in zwei Hälften brechen. Dann die Fruchtkerne vorsichtig aus den Hauten losen. Rucola waschen, trocken schütteln, grobe Stiele entfernen, Blatter evtl. kleiner zupfen. Minze waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und grob zerzupfen.

Die Buns halbieren und rosten (damit sie nicht durchweichen), Die Bun-Boden und -Deckel mit Safran-Mayonnaise bestreichen. Die Hälfte Rucola und einige Granatapfelkerne auf die Boden streuen. Die Pattys salzen, pfeffern, dann braten (ich habe sie durchgebraten und knapp 5 Minuten je Seite benötigt)und auflegen, etwas Minze aufstreuen. Zucchinischeiben daraufgeben (evtl. jeweils einmal zusammenlegen), mit übrigem Rucola, Minze und einigen Granatapfelkernen bestreuen. Burger-Deckel auflegen und sofort servieren.

Safran-Mayonnaise

Wie im Grundrezept (siehe das Rezept für die Elchtest-Burger) herstellen, zusätzlich 1 Päckchen Safranpulver (0,1 g) in 1 EL heißem Wasser 10 Minuten einweichen. Dann mit 3 Msp. abgeriebener Bio-Orangenschale und 2 EL Orangensaft mit den Eigelben und den übrigen Zutaten mitpürieren. Dann weitere 4–5 EL Orangensaft unter die fertige Mayonnaise mixen.

Marrakesch lässt grüßen, es gibt Gewürze satt und auch das Auge kriegt was geboten!

Quelle: Dusy: Ziemlich beste Burger

Fotos: Tina Bumann

Edition Michael Fischer

Preis: 15,– €

Das brauchst Du:

Für die Pattys:

240 g Rinderhackfleisch (s. S. 8, 20 – 30 % Fettanteil sind ideal)

240 g Lammhackfleisch

1 größe Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 EL Olivenöl

1 EL fein gehackte Minze

1 . EL Ras el Hanout (orientalische Gewürzmischung)

Salz, Pfeffer

Außerdem:

1 kleiner Granatapfel

1 kleines Bund Rucola

2 Zweige Minze

4 Safran-Buns (s. S. 13, bei mir Grundrezept)

Öl zum Braten

2 Portionen Safran-Mayonnaise (s. S. 21 bei mir siehe unten und das Rezept für den Elchtest-Burger)

Gebratene Zucchini (s. S. 29 und unten)

So geht’s:

Für die Pattys die beiden Fleischsorten mischen. Zwiebel und Knoblauch schalen und fein würfeln. In 1 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne goldgelb anschwitzen. Die Zwiebelmischung mit Minze unter das Hackfleisch mengen oder mit dem Fleisch durch den Fleischwolf drehen. Anschließend mit Ras el Hanout und Salz und Pfeffer würzen, gut durchkneten und zu 4 Pattys formen und abgedeckt kühl stellen (Entweder die gleich schweren Fleischportionen in einen Dessertring (10 cm) pressen oder das Fleisch zwischen Frischhaltefolie 1 cm dick ausrollen und dann mit einem 10 cm Ausstecher Pattys ausstechen. Ansonsten eine Kugel formen und platt drücken, Profis nehmen eine Burgerpresse. Die Pattys mindestens 30 Minuten kühl stehlen vor dem Braten).

Aus dem Granatapfel unten rings um den Stielansatz keilförmig ein Stück ausschneiden, links und rechts davon leicht einschneiden und an diesen Stellen in zwei Hälften brechen. Dann die Fruchtkerne vorsichtig aus den Hauten losen. Rucola waschen, trocken schütteln, grobe Stiele entfernen, Blatter evtl. kleiner zupfen. Minze waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und grob zerzupfen.

Die Buns halbieren und rosten (damit sie nicht durchweichen), Die Bun-Boden und -Deckel mit Safran-Mayonnaise bestreichen. Die Hälfte Rucola und einige Granatapfelkerne auf die Boden streuen. Die Pattys salzen, pfeffern, dann braten (ich habe sie durchgebraten und knapp 5 Minuten je Seite benötigt)und auflegen, etwas Minze aufstreuen. Zucchinischeiben daraufgeben (evtl. jeweils einmal zusammenlegen), mit übrigem Rucola, Minze und einigen Granatapfelkernen bestreuen. Burger-Deckel auflegen und sofort servieren.

Safran-Mayonnaise

Wie im Grundrezept (siehe das Rezept für die Elchtest-Burger) herstellen, zusätzlich 1 Päckchen Safranpulver (0,1 g) in 1 EL heißem Wasser 10 Minuten einweichen. Dann mit 3 Msp. abgeriebener Bio-Orangenschale und 2 EL Orangensaft mit den Eigelben und den übrigen Zutaten mitpürieren. Dann weitere 4–5 EL Orangensaft unter die fertige Mayonnaise mixen.

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Spanish Night Burger

© EMF/Tina Bumann

Großes Gaumenkino, bei der Chorizo bitte auf sehr gute Qualität achten, sonst lohnt die Arbeit nicht, die dieser Burger durchaus macht – Trotzdem jederzeit gerne wieder!

Quelle: Dusy: Ziemlich beste Burger

Fotos: Tina Bumann

Edition Michael Fischer

Preis: 15,– €

Das brauchst Du:

Für die Pattys:

480 g gemischtes Hackfleisch

(halb und halb) (s. S. 8)

Salz, Pfeffer

¾ TL Pimenton de la vera (nach Belieben)

Für das Aioli:

3 Knoblauchzehen

100 ml Milch

2 EL Dijon-Senf

2 TL Zitronensaft

150–200 ml Olivenöl

Salz, Pfeffer

1–2 Prisen Zucker

Außerdem:

je 2 gelbe und rote Spitzpaprika

1 Knoblauchzehe

Öl zum Braten

200 g Chorizo (am Stück)

4 große Blatter Kopfsalat

4 dünne Scheiben

Manchego-Kase

4 schwarze Burger Buns (s. S. 13, bei mir Grundrezept)

So geht’s:

Für die Pattys das Hackfleisch nach Wunsch mit Pimenton de la vera würzen, 4 Pattys daraus formen und kühlen (Entweder die gleich schweren Fleischportionen in einen Dessertring (10 cm) pressen oder das Fleisch zwischen Frischhaltefolie 1 cm dick ausrollen und dann mit einem 10 cm Ausstecher Pattys ausstechen. Ansonsten eine Kugel formen und platt drücken, Profis nehmen eine Burgerpresse. Die Pattys mindestens 30 Minuten kühl stehlen vor dem Braten).

Inzwischen die Spitzpaprika längs vierteln, putzen und waschen, Knoblauch schalen und in Scheiben schneiden. Reichlich Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, darin die Paprika bei großer Hitze anbraten – sie dürfen ruhig schwarze Flecken bekommen! Knoblauch zugeben, salzen, pfeffern und die Hitze reduzieren. 75 ml Wasser zugeben und bei mittlerer Hitze zugedeckt 12–15 Minuten dunsten, gegen Garzeitende offen garen und öfter durchrühren, damit möglichst alle Flüssigkeit verdunstet. Anschließend vom Herd nehmen.

Für das Aioli alle Zutaten aus dem Kühlschrank nehmen – sie sollten Zimmertemperatur haben. Knoblauch schalen und grob hacken. Mit Milch, Senf und Zitronensaft und 1 roten, gebratenen Paprikastuck mit dem Pürierstab fein pürieren, dann Olivenöl erst tröpfchenweise zugeben und mit pürieren. Sobald die Masse cremiger wird, das Öl in dünnem Strahl zugeben, bis eine schone Creme entstanden ist. Aioli mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.

Die Chorizo längs in 8 dünne Scheiben schneiden. In einer beschichteten Pfanne in wenig Olivenöl knusprig braten, herausnehmen und auf Kuchenpapier abtropfen lassen. Salat waschen und trocken tupfen

Die Pattys salzen, pfeffern und braten oder grillen ( ich habe sie durchgebraten und knapp 5 Minuten je Seite benötigt), währenddessen Buns halbieren und rösten (damit sie nicht durchweichen), Die Bun-Boden mit der Hälfte Aioli bestreichen. Die Pattys auflegen, darauf je 1 Scheibe Manchego legen, darauf die gebratenen Paprika verteilen, übrige Aioli daraufgeben und die Chorizoscheiben darüberlegen, mit je 1 Salatblatt obenauf abschließen, den Bun-Deckel auflegen und die Burger sofort servieren.

Elchtest Burger

© EMF/Tina Bumann

Vergesst die trocknen Ikea-Buletten – hier geht es deutlich leckerer! Ich hatte gezuckerte tiefgekühlte Preiselbeeren und habe den Zucker ein wenig reduziert.

Quelle: Dusy: Ziemlich beste Burger

Fotos: Tina Bumann

Edition Michael Fischer

Preis: 15,– €

Das brauchst Du:

Für die Köttbullar Pattys:

1 Pellkartoffel (vom Vortag, 120 g)

1 große Zwiebel

Bratöl

1–2 EL Semmelbrösel

380 g gemischtes Hackfleisch(halb und halb)

3 EL Sahne

1 Ei (Größe S)

Salz, Pfeffer

frisch geriebene Muskatnuss

für das Preiselbeerkompott:

1 kleiner Apfel

20 g frischer Ingwer

200 g Preiselbeeren (frisch oder tiefgekühlt)

75 g Zucker

120 ml Apfelsaft

1 Sternanis

3–4 EL Zitronensaft

Außerdem:

4 große Blatter Lollo bianco

1 große gegarte Rote Bete (vakuumverpackt)

4 Burger Buns (s. S. 12)

6 EL Mayonnaise (s. S. 20 und unten)

4 Scheiben gekochten (Honig-)Schinken

So geht’s:

Für das Preiselbeerkompott Apfel vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und die Viertel grob raspeln. Ingwer schalen und in Scheiben schneiden. Preiselbeeren waschen. Zucker in einem Topf goldbraun karamellisieren lassen, vorsichtig mit Apfelsaft ablöschen – es kann spritzen! Sternanis in den Topf geben und bei grösser Hitze so lange unter Rühren kochen, bis sich der Karamell aufgelöst hat. Preiselbeeren, Apfel und Ingwer zugeben und bei kleiner Hitze 20–30 Minuten offen köcheln lassen. Mit Zitronensaft abschmecken, Sternanis und Ingwer herausfischen, dann nach Wunsch noch pürieren und abkühlen lassen.

Inzwischen für die Pattys die Pellkartoffel pellen und durchpressen oder mit einer Gabel fein zermusen. Zwiebel schalen, fein würfeln und anschließend in einer kleinen Pfanne in 1 EL Öl goldgelb braten, gegen Ende die Semmelbrösel zugeben und kurz mitrosten. Die Zwiebelmasse mit der Kartoffel, Hackfleisch, Sahne und Ei vermengen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Aus der Masse 4 Pattys formen und kühl stellen (Entweder die gleich schweren Fleischportionen in einen Dessertring (10 cm) pressen oder das Fleisch zwischen Frischhaltefolie 1 cm dick ausrollen und dann mit einem 10 cm Ausstecher Pattys ausstechen. Ansonsten eine Kugel formen und platt drücken, Profis nehmen eine Burgerpresse. Die Pattys mindestens 30 Minuten kühl stehlen vor dem Braten)

Salatblätter waschen und trocken tupfen, Rote Bete in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.

Die Buns halbieren und rösten (damit sie nicht durchweichen), ggf. warm halten. Die Bin-Böden mit Mayonnaise bestreichen. Die Pattys in einer Pfanne in Öl braten, (ich habe sie durchgebraten und knapp 5 Minuten je Seite benötigt). Je 1 Patty auflegen und mit 1–2 EL Preiselbeerkompott beträufeln.

Darauf je 1 Salatblatt legen, Rote-Bete-Scheiben darauflegen, darüber je 1 Scheibe Schinken. Mit restlichem Preiselbeerkompott beträufeln und die Bun-Deckel auflegen.

Tipp: Wer im Supermarkt fündig wird, packt noch Rote-Bete-Sprossen auf den Burger – die passen nicht nur optisch ideal, sondern sind auch eine leckere Zugabe

Mayonnaise

Das brauchst Du (für300 g):

2 ganz frische Eigelb (Größe M)

1 TL Dijon-Senf

1–2 TL Weißwein Essig

1–2 TL Zitronensaft

Salz, Pfeffer

Zucker

180–220 ml Sonnenblumenöl oder Olivenöl

So geht’s:

Die Zutaten alle rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, sie sollten alle die gleiche (Zimmer‑)Temperatur haben. Eigelbe in ein hohes Mixgefäß geben, 1 TL Dijon-Senf, je 1 TL Essig und Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker dazugeben.

lles mit dem Pürierstab einmal durchmixen. Dann das Öl tröpfchenweise dazugeben und jeweils immer gut untermixen. Sobald die Masse beginnt anzudicken, das Öl in dünnem Strahl zulaufen lassen, dabei den Pürierstab immer von unten nach oben ziehen und weitermixen. So lange Öl zulaufen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die fertige Mayonnaise anschließend mit restlichem Essig und Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.

Gut zu wissen?

Wer will, kann die Mayonnaise auch mit einem ganzen Ei, also Eiweiß und Eigelb herstellen – das funktioniert genauso gut. Wer keinen Pürierstab hat, muss Muskelkraft anwenden: Zutaten, wie in Step 1 beschrieben, kurz mit einem Schneebesen von Hand in einer Ruhrschussel verrühren, dann das Öl erst tröpfchenweise, anschließend im dünnen Strahl mit dem Schneebesen kräftig unterschlagen. Leichter wird die Mayonnaise übrigens, wenn man unter die fertige Creme zusätzlich Joghurt oder saure Sahne rührt. Und mit den unterschiedlichsten Würzen lassen sich immer wieder neue Mayonnaise-Varianten erfinden.

Bake your own Buns (Grundrezept)

© EMF/Tina Bumann

Quelle: Dusy: Ziemlich beste Burger

Fotos: Tina Bumann

Edition Michael Fischer

Preis: 15,– €

 Klar, fertige Burger Buns gibt’s inzwischen in jedem Supermarkt zu kaufen. Aber wer einmal diese wunderbar fluffig weichen Brötchen selbst gemacht hat, wird die gekauften zukünftig links liegen lassen – zumal sie sich selbst gebacken immer wieder neu variieren lassen.

Das brauchst Du (für 10 Stück):

20 g frische Hefe (½ Würfel)

2 EL Zucker

400 g Mehl (Type 550)

Salz

4 EL Milch

2 Eier (Größe M)

75 g sehr weiche Butter (richtig cremig)

1 Eiweiß

Das brauchst du

So geht’s:

Die Hefe mit 1 TL Zucker und 100 ml lauwarmem Wasser verrühren. 10–15 Minuten an einem warmem Ort gehen lassen. Das Mehl mit 1 knappen TL Salz und übrigem Zucker mischen. 80 ml Wasser mit Milch lauwarm erhitzen und mit Hefeansatz und Eiern auf kleinster Stufe mit der Kuchenmaschine 3–4 Minuten verkneten. Butter zugeben und auf mittlerer Stufe unterkneten, dann weitere 5–6 Minuten auf höchster Stufe kneten.

Teig in eine mit Mehl ausgestreute Schussel (möglichst eine mit Deckel nehmen für später!) zugedeckt an einem warmen Ort (mindestens Zimmertemperatur) 1 Stunde gehen lassen, dann weitere 2 Stunden in der verschlossenen Schussel im Kühlschrank gehen lassen. Anschließend den Teig durchkneten, teilen und zu 10 etwa gleich schweren Portionen auswiegen.

Aus den Teigportionen mit den Fingern flache Fladen formen und zur Kugel „wirken“ – d. h. den Teig ringsum in kleinen Stucken zipfelig nach innen schlagen, den nächsten Zipfel darüberlegen und so weiter. Dann die so entstandene runde Kugel wenden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen (mindestens 5 cm Abstand zueinander), leicht flach drucken und 1 Stunde mit einem sauberen Geschirrtuch abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Eiweiß mit 1 EL Wasser und 2 Prisen Salz vermischen, die Teiglinge damit bestreichen und die Buns in 15–20 Minuten goldbraun backen. Sie sind fertig, wenn sie hohl klingen, wenn man von unten gegen ein Brötchen klopft. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Tipp: Werden weniger als 10 Buns benötigt, können die frisch gebackenen Buns nach dem Auskühlen auch eingefroren werden.

Variationen:

 Colour your buns

Für grüne Buns 2 EL Spinatpulver, für rote 3 EL Rote-Bete-Pulver (beides für Smoothies aus dem Bioladen) und für schwarze 24 g Tintenfischtinte (gibt es in 4 g Päckchen), für gelbe 0,1 g in 3 EL heiser Milch gelöstes Safranpulver mit dem Hefeansatz zum Mehl geben.

Pimp your Buns

Wer will, kann die Buns vor dem Backen noch zusätzlich mit „Deko“ bestreuen, z. B. mit: schwarzen oder hellen Sesamsamen, Schwarzkümmel, Kümmel, Getreideflocken, Leinsamen, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, geriebenem Parmesan, geraspeltem Emmentaler, getrockneten Kräutern (Oregano, Thymian, Rosmarin) oder sogar getrockneten Bluten (gibt‘s im Bioladen).

Dusy: Ziemlich beste Burger

Dusy: Ziemlich beste Burger

Fotos: Tina Bumann

Edition Michael Fischer

Preis: 15,– €

Wie geht der Burger-Baukasten kreativ und abwechslungsreich?

 Burger sind jetzt endlich auch meins!

 Burger und ich, dass ist eine Liebe, die erst kürzlich begann, obwohl ich keine Vegetarierin bin. Warum lässt sich schnell zusammenfassen. Die „Burger-Bratereien“ habe ich in meinem Alter längst hinter mir gelassen und im Restaurant bestelle ich mir lieber ein gut gebratenes Steak als den Fleisch-Klops der Superlative. Ich stehe auf Ausflüge in andere Aromawelten und liebe es, wenn alles von Hand gemacht ist. Deshalb sind die Burger und ich bislang nicht richtig zusammengekommen. Kochbücher stehen bei mir schon wegen meiner Buchhandelszeiten und jetzt natürlich durch den Blog in rauen Mengen rum, allerdings ist kein einziges Burger-Kochbuch dabei, obwohl ich inzwischen gemerkt habe, da gibt es inzwischen einige recht gute, die auch meine Anforderungen an die Qualität der Produkte erfüllen können.

Dieses Burger-Buch will ich haben!

 Beim Blättern in Verlagsvorschauen, bin ich sofort dabei, wenn es um Aromen und Länderküche geht, genauso schnell bin ich bei Burger-Kochbüchern bis jetzt draußen gewesen. „Ziemlich beste Burger“ von Tanja Dusy hat mich jedoch interessiert, weil hier all das zusammenkommt, was mir bei Kochbüchern wichtig ist:

 Über die Autorin:

 

© EMF/Tina BurmannTanja Dusy fühlt sich am wohlsten, wenn es in der Küche rund geht. Sie schreibt seit 15 Jahren erfolgreich Kochbücher und war lange Zeit als Redakteuerin tätig. Als Küchenprofi entwickelt sie Rezepte, die nicht nur verlässlich gelingen, sondern auch das besondere Etwas haben.

Über die Fotografin:

Auf dem Blog von Tina Bumann tinatausendschoen.de findet man tolle, abwechslungsreiche Rezeptideen mit einer Vielzahl von stimmungsvollen und einladenden Bildern. „Fotos, bei denen jedem direkt das Wasser im Mund zusammenläuft“. Tina arbeitet als freie Fotografin, Food-Stylistin und Rezeptentwicklerin. Ihre Fotos schmücken zahlreiche Cover und Magazinseiten, Homepages und Sozial-Media-Kanäle.

Simply the best lautet Ihre Devise direkt vom Start weg…

Tanja Dusy packt gleich zu Beginn ihren Burger-Baukasten aus und es gibt reichlich Anleitung in Hülle und Fülle: Alles wird selbst „haus“-gemacht, vom Patty, über die Buns, bis zu Mayonnaise, Ketchup, Relish, Pickles, Röstzwiebeln und anderen Gemüse-Buddies des Fleischklopses. Das gilt auch für Pommes und Beilagen wie z. B. Coleslaw, bei ihr kommt nichts aus der Tüte! Außerdem nimmt sie sich Zeit und holt alle ab, Burger-Anfänger bekommen fachkundig mit vielen step-by-step Anleitungen und kleinen Foto-Tutorials erklärt, wie das Fleisch beschaffen sein sollte, was es zu beachten gibt, wenn man es nicht selber durchdrehen möchte, wie man Pattys formt, Buns bäckt und extra frische Beilagen dazu serviert.

Ein Burger auf Reisen….

 Machen andere auch, wird manch einer jetzt einwerfen, ja vielleicht, ich kann das im Moment schlecht vergleichen, aber ich kann sagen, warum mich dieses Buch sofort gehabt hat, obwohl ich nicht zur Burger-Fan-Gemeinde gehöre. Frau Dusy ist schon bei den Grundrezepten äußerst kreativ und hat in ihrem wunderbaren Burger-Bauchladen neben den klassischen Rezepten jede Menge spannendes dabei: Bei ihr gibt es Buns mit Safran oder Tintenfischtinte, die im Rezeptteil großartig als Oriental oder Spanish Burger defilieren. Es gibt nicht bloß eine schnöde handwerklich gut gemachte Mayonnaise, sondern der orientalische Fleischklops liebt Safran-Mayonnaise und wem das nicht reicht,der hat eine Fülle von anderen Optionen, wenn er selbst kreativ werden möchte, z.B. Wasabi-, Orangen-, Maracuja, Estragon-, oder Miso-Mayonnaise und keine Angst das war längst nicht alles was das Buch bei Mayonnaise zu bieten hat. Dieses Programm zieht sich durch alle Stationen des Burger-Baukasten und das macht die Burger-Reise so spannend und lecker und ungeheuer vielseitig: Die Schweden sind mit einem Elchtest Burger dabei, die Spanier bringen ihren Spanish Night Burger auf den Tisch, die Holländer setzen auf Old-Amsterdam und die Türken auf die Bosperus-Variante beim Fleisch-Klops. Ich könnte jetzt noch so einiges aufzählen, mache ich aber nicht, ich will ja nicht gleich alles verraten.

Und was machen die Geflügel-/Fisch-Fans und Vegetarier?

 Ganz einfach auch für Euch hat die Autorin sich viel Mühe gemacht, es gibt z. B. einen fruchtigen Tandori-Chicken Burger mit Mango, einen Jackie-Chan Burger mit Thunfischsteaks, Ananas, Avocado und Wasabi-Sprossen und für mich den Helgoland-Burger mit Krabben und Selachs-Patty.

Gemüse-Fans und Vegatarier werden z. B. fündig bei einem Bombay-Burger mit einem Patty aus Süßkartoffeln und Garam-Masala oder bei Mr. Green Bean ist nicht nur gesund, sondern sieht super aus, weil er auf rosa Pickles als Accessoire setzt.

Praxis-Test:

Um es vorweg zu nehmen, es war köstlich, alle probierten Rezepte waren genau mein Ding, geschmacklich großes Kino, wie schön, dass die Autorin die Burger hat Meilen sammeln lassen. Ich mag eigentlich keinen Fertigkram bin jedoch keine Basteltante, wenn ich mir das antue, dann muss ich mit Überraschungen belohnt werden und es sollte dann auch nicht nur gut sein, sondern „sau gut“ und das waren die probierten Rezepte, die mir durchaus ein wenig Arbeit gemacht habe alle, trotzdem immer gerne wieder!

Elchtest Burger – vergesst die trocknen Ikea-Buletten – hier geht es deutlich leckerer!

Spanish Night Burger – Großes Gaumenkino – und ein echter Augenschmaus

Oriental-Burger – ein würziges Lamm-Patty macht einen Ausflug in den Souq…..

Fazit: Ein Burger-Buch für alle, die mehr wollen!

Ich mache es kurz, ich habe das für mich ultimative Burger-Buch gefunden, mir reicht dieses, es wird keine weiteren Geschwister in meinem Kochbuch-Regal geben! Genau das habe ich gesucht, den ultimativen Burger-Baukasten, der viele köstliche Komponenten anbietet, um selbst kreativ zu werden und die kulinarische Burger-Reise, auf die mich Tanja Dusy glücklicherweise mitgenommen hat, war für mich ein Feuerwerk an Aromen und es gab jede Menge leckere und spannende Fleisch-Klopse. Ich esse ja Fleisch, mag jedoch gerne Abwechslung und da kommt man in diesem Buch ebenfalls voll auf seine Kosten, Ob Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse Frau Dusy hat alle lieb und liefert tolle Kreationen, die nicht nur kulinarisch, sondern auch optisch für die Mühe belohnen, die ganz und gar selbstgemachte Burger nun mal machen und das tolle ist, das Ganze ist mit 15,– € bei der Fülle an Informationen und tollen Rezeptideen wirklich ein Schnäppchen. Weltoffene und geschmacksverliebte Burger-Fans, die auf Qualität setzten und ein wenig Zeit investieren wollen, können es in meinen Augen nicht besser treffen!

Vielen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar.

Bücher sind echt ’ne geile Sache!

Ich finde das auch, sie spenden mir Trost, sie bieten mir Unterhaltung und in der Küche komme ich sowieso ohne Bücher nicht aus, sie haben meinen Horizont erweitert, einen Urlaub verlängert, wenn ich mir die Geschmäcker der freien Tage nach Hause geholt habe………

Deshalb möchte ich dieses Video gerne mit Euch teilen, nein das Burger-Buch kenne ich nicht aber Janina, bei der ich oft und regelmäßig vorbeischaue, finde aber das der Verlag hier eine ganz universelle Aussage transportiert und freue mich,  über diese Initiative, die ich voll und ganz unterschreiben möchte.

Liebe Grüße aus Frankfurt, einer Stadt in die es mich zufällig verschlagen hat, die ich heute aber heiß und innig liebe, auch weil dort einmal im Jahr das von mir geliebte Medium international gewürdigt wird. Und ich würde mich natürlich wahnsinnig freuen, wenn Ihr Weihnachten auch ein Buch verschenkt, für mich persönlich am Liebsten ein Kochbuch, vielleicht sollte ich meinen Burger-Horizont erweitern, nicht gerade meine Lieblingsdisziplin, aber der Rezensentin vertraue ich!

Eure Ira

Brötchen mit zerzupftem Schweinefleisch und Karotten-Ingwer-Mayonnaise

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© Jonathan Lovekin

Quelle: Nigel Slater: Küchentagebuch

Fotos: Jonathan Lovekin

DuMont Buchverlag

Preis: 39,99 €

So einfach und dabei super lecker, bei Mayonnaise verwende ich gerne selbstgemachte, falls das nicht geht, tut es für mich auch die leichtere Salatcreme. Bei Mayonnaise habe ich im Supermarkt nie die Qualität gefunden, die mir schmeckt. Mit Thai-Ingwer, meint Nigel Slater Galgant, für mich am liebsten mit Ingwer. Ingwer, Limette und Koriander sind eine geniale Kombi, deshalb würde ich persönlich nicht auf die Korianderblättchen verzichten. Tolle Kombi, gerne wieder!

Zutaten (für 4 Personen):

 180 g. Schweinebratenreste

180 g. Karotten

1 großes Stück (gerieben 4 Teelöffel) Thai-Ingwer oder Ingwer

150 g. Mayonnaise

Saft von einer 1/2 Limette

Bratenreste (gerne auch Haut oder Fett verwenden)

4 körnige Brötchen

Nach Wunsch Korianderblätter

Das Schweinfleisch mit 2 Gabeln fein zerzupfen und in eine Schüssel geben. Die Karotten bindfadendick dazu reiben (die grobe Reibe einer Küchenmaschine oder einer Standreibe passt gut). Ingwer sehr fein reiben, fast breiig und dazugeben. Die Mayonnaise vorsichtig mit einer Gabel unterziehen (sie hindert die geriebenen Karotten am Verklumpen). Großzügig mit schwarzem Pfeffer und dem Limettensaft würzen.

Bratenreste (gerne auch Haut oder Fett verwenden) auf ein mit Alufolie belegtes Blech geben und etwa 5 Minuten unter dem heißen Backofengrill schieben, bis die Haut knusprig geworden ist. Umdrehen und die andere Seite grillen, dann herausnehmen und auf Küchenkrepp abkühlen lassen. Mit einem Messer in feine Streifen schneiden.

Die Brötchen aufschneiden, wenn gewünscht je eine kleine Handvoll Korianderblätter auf die Unterseite legen und die Karotten-Mayonnaise darüber löffeln. Ein paar Knusperstreifen darauflegen, sofort zuklappen und essen.