Carrot Cake Jam

© Britta Gädtke

Quelle: Britta Gädtke: Liebe im Glas

BLV Verlag

Preis: 18,– €

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Möhren! Das Rezept las sich vielversprechend und für einen Familien-Brunch an Ostern sollte es eine Konfitüre sein, die sowohl frisch und fruchtig als auch angenehm würzig schmeckt und die hoffentlich noch nicht jeder zu Hause auf dem Frühstückstisch stehen hat. Volle Punktzahl – auch für die nette Idee mit gehackten Mandeln noch für ein bisschen Crunch zu sorgen.

 P.S. Und gelernt habe ich auch wieder was, wenn man Apfelpektin statt Gelierzucker zum Gelieren verwendet, kommt man ohne Probleme auch  mit weniger Zucker aus.

Zutaten (für 3 Gläser a‘ 100 ml):

3 Möhren

150 ml Orangensaft

15 g gehackte Mandeln

¼ TL gemahlener Zimt

1 Prise geriebene Muskatnuss

1 Prise gemahlene Nelken

35 g + 120 g Zucker

5 g Apfelpektin

Zubereitung:

Die Möhren putzen und schälen. Davon 135 g abwiegen und fein reiben. Mit dem Orangensaft, den gehackten Mandeln und den Gewürzen in einem hohen Topf verrühren. 35 g Zucker mit dem Pektin verrühren und ebenfalls hinzugeben.

Den Topfinhalt aufkochen. Sobald die Flüssigkeit sprudelt, die restlichen 120 g Zucker hinzugeben und alles 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Marmelade in vorbereitete Gläser füllen und diese sofort verschließen. Auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

Tipp: Diese Marmelade schmeckt wie der klassische amerikanische »Carrot Cake« – der sich bei uns im deutschsprachen Raum unter dem Namen »Rüblikuchen« großer Beliebtheit erfreut. Er macht sich ganz toll als Mitbringsel für den Osterbrunch. Oder Sie versuchen es einfach mal mit seiner »kleinen Schwester«, meiner Carrot Cake Jam. Die schmeckt übrigens auch an windigen Herbsttagen oder zur Adventszeit sehr lecker.

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Ananas-Paprika-Chutney

© Britta Gädtke

Quelle: Britta Gädtke: Liebe im Glas

BLV Verlag

Preis: 18,– €

Chefs an der Grill-Station, wenn die Schlange am Buffet länger ist als bei Euch und das ganze trotz perfekt auf den Gar-Punkt gegrillter Steaks, dann liegt es an diesem Chutney und da könnt ihr gar nichts machen. Außer vielleicht Euch schnell ebenfalls eine Portion davon zu holen, bevor es definitiv aus ist. Beim nächsten Mal könnt Ihr Euch wieder in der Gunst der Gäste sonnen, diesmal hat leider das Chutney von Britta den Vogel abgeschossen!

 P.S.: Beim Curry-Pulver bitte keine halben Sachen machen, Britta hat Recht wenn Sie eins aus Sri-Lanka empfiehlt, das ist geschmacklich eine ganz andere Liga.

 Zutaten (für 3 Gläser a‘ 220 ml):

½ große Ananas

1 große rote Paprika

1 gehäufter TL Koriandersaat

1 TL Currypulver aus Sri Lanka

80 ml Apfelessig

70 g Zucker

1 Prise Salz

80 ml frisch gepresster Orangensaft

oder Orangen-Direktsaft

1 TL Apfelpektin

Zubereitung:

Die Ananas schälen und den harten Strunk herausschneiden. 420 g Fruchtfleisch abwiegen und fein würfeln. Die Paprika längs halbieren, waschen und entkernen. 180 g Fruchtfleisch abwiegen und in ebenso große Würfel wie die Ananas schneiden.

Die Koriandersaat 1–2 Minuten in einer beschichteten Pfanne anrösten, dabei die Saat in der Pfanne ständig bewegen, damit nichts anbrennt. Ananas- und Paprikawürfel hinzugeben und gut rühren. Currypulver, Essig, Zucker und Salz hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen. Zum Schluss den Orangensaft einrühren und mit dem Pektin binden. 3–4 Minuten eindicken lassen (ständig rühren!).

Das Chutney in vorbereitete Einkochgläser geben, diese mit Gummiringen, Deckeln und Klammern verschließen und bei 90 °C 30 Minuten einkochen. Die Klammern erst abnehmen, wenn die Gläser vollständig abgekühlt sind. Alternativ das Chutney kochend heiß in Schraubgläser füllen. Die Gläser sofort mit Deckeln verschließen und umgedreht auskühlen lassen.

Tipp: Das Currypulver aus Sri Lanka ist für meinen Geschmack etwas würziger als das »normale«, hierzulande meistverwendete Currypulver. Wer sich aber einen solchen Exoten nicht so gerne ins Gewürzregal stellen möchte, der kann selbstverständlich auch handelsübliches Currypulver verwenden.

Zitronensenf mit geröstetem Knoblauch

© Britta Gädtke

Quelle: Britta Gädtke: Liebe im Glas

BLV Verlag

Preis: 18,– €

Familien-Grill-Party die zweite, der Schwager hat nach dem Rezept gefragt. Ein Novum, dass ich diesem leckeren Senf zu verdanken habe, den man nirgendwo kaufen kann. Tja lieber Schwager, dein Premium-Fleisch kann jeder aus dem Internet bestellen. Diesen Senf gibt es nur bei mir und das alles mit freundlicher Unterstützung von  Britta, die mir geholfen hat – so geht das nämlich auch!

Zutaten (für 3 Gläser a‘ 100 ml):

1 Knoblauchknolle

1 EL Olivenöl

½ Bio-Zitrone

2 TL Honig

30 g Senfmehl (gemahlene gelbe Senfsaat)

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Von der Knoblauchknolle oben waagrecht einen schmalen Deckel abschneiden, sodass alle Zehen ganz leicht angeschnitten sind. Die Schnittfläche der Knolle mit Olivenöl beträufeln und es etwas verstreichen. Die Knolle auf das Backblech setzen und auf der obersten Schiene im vorgeheizten Ofen 45 Minuten rösten, bis die Zehen weich sind. Damit die Knolle nicht zu dunkel wird, bei Bedarf mit einem Stück Alufolie abdecken. Die Knolle aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen, bis man sie gut anfassen kann.

In der Zwischenzeit die Schale der halben Zitrone abreiben (die ganze Frucht zuvor heiß waschen und trocken tupfen) und den Saft auspressen. In einem hohen Gefäß den Zitronensaft und -abrieb mit dem Honig und dem Senfmehl vermischen.

Mit der Hand die einzelnen Knoblauchzehen aus den Häuten herausdrücken und ebenfalls dazugeben. Alles mit dem Pürierstab fein pürieren und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Den Senf in ein vorbereitetes Glas füllen und verschließen. Im Kühlschrank mindestens 3 Tage ziehen lassen. Nach 2 Wochen Reifedauer hat er einen ausgewogenen Geschmack entwickelt, am Anfang schmeckt er eher scharf. Im Kühlschrank aufbewahrt ist der Senf ca. 6 Monate haltbar.

Britta Gädtke: Liebe im Glas

Britta Gädtke: Liebe im Glas

BLV Verlag

Preis: 18,– €

Home-Shopping geht auch exklusiv und köstlich!

Worum geht’s? – oder der Keller hat es in sich…….

 Bei dem Stichwort Home-Shopping  tauchen bei mir sofort Bilder auf, die mich gruseln lassen, in Klamotten dieser Kanäle möchte ich nicht mal dem Postboten begegnen oder den samstäglichen Hausputz erledigen! Exklusiv ist da für mich nichts, es sei denn man hat Lust die Nachbarschaft im rosa Plüsch-Hausanzug zu schocken, wenn die Sonntags-Zeitung aus dem Briefkasten geholt wird. Und köstlich wird es auch nicht, es sei denn man legt es darauf an, den Nachbarn Tränen vor Lachen in die Augen zu treiben, selten so köstlich amüsiert, das hätte RTL auch nicht besser hingekriegt. Britta Gädtke hat trotzdem schon als Kind gerne zu Hause geshoppt, allerdings nicht vor dem Fernseher, sondern im Keller. Ihre Mutter hatte stets gut bestückte Kellerregale, gefüllt mit Marmeladen, Sirups, Chutneys, eingelegten Gurken & Co. Exklusiv und köstlich war das immer, denn alles war selbstgemacht und den eigenen Geschmacksvorlieben angepasst. „Keller-Shopping“ hat Britta großen Spaß gemacht und das tolle daran, alles war ohne eine einzige Abbuchungen vom Giro-Konto zu haben. Kein Wunder, dass sie nicht nur mit Feuereifer gemeinsam mit ihrer Mutter – vieles was die Saison gerade in hervorragender Qualität im Angebot hatte – in Gläser bannte. Auch heute noch bringt sie viel lieber als den obligatorischen langweiligen Blumenstrauß eine Flasche selbstgemachten Holunder-Likör oder ein selbst produziertes Gurken-Relish als Gastgeschenk für die Gastgeber mit.

©privat

 

Wer ist die Autorin?

Britta Gädtke geboren in Cuxhaven an der Nordseeküste, wohnt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Hannover. Als Ausgleich zu ihrem kaufmännischen Beruf begann sie 2011 über ihr Hobby zu bloggen – das Einkochen und Einmachen. Bis heute hat sich ihr Blog Glasgeflüster zu einer großen Sammlung an Rezepten entwickelt, die sich alle um das Thema Haltbarmachen im weitesten Sinne drehen. Und jede Woche wächst die Sammlung weiter.

 

Wie sieht es aus – oder was ist hier anders?

 Es ist ein hübsches Büchlein geworden, das schon bei Cover und Layout auf Kreativität und andere Akzente setzt. Think Pink lautet die Devise: Ungewöhnlich aber sehr interessant und geschmackvoll kommt Brittas Buch mit einem dunklen Cover und Schriften in Pink und Rottönen daher. Pink ist auch das Motiv des Layouts, mir zeigt es damit in welche Richtung es gehen soll, Rezepte, die nicht nur klassisches bedienen, sondern als kreative Abwandlungen  etwas Neues bieten, wie z. B. der Carrot-Cake Jam oder ein Pumpkin Spice Sirup.

Was ist drin?

 Erfahrung, die sich auszahlt……

In meinem Kochbuch-Regal ist nicht Italien besonders präsent, sondern die anteilmäßig am besten bestückte Sparte ist die Rubrik DIY, darunter auch Bücher zum Fermentieren und Dörren, aber die meisten Titel auf diesem Regalbrett beschäftigen sich mit dem Thema einmachen und einkochen. Ich liebe es am Wochenende kreativ zu werden, Gläser und Regale zu füllen und am Ende das schöne Gefühl zu haben, ich habe mein Ziel erreicht und dabei was ziemlich leckeres gemacht, das mir und anderen Freude macht, das es nirgendwo zu kaufen gibt und meine eigene Handschrift trägt. Inzwischen gibt es zum Thema Einkochen auch wieder viele Bücher, weil viele Menschen dieses Hobby für sich wieder entdeckt haben. Viele dieser Einkoch-Bibeln werben mit tollen kreativen Kreationen und Klassikern, jedoch zu meinem Leidwesen erfährt der Theorieteil häufig weniger Aufmerksamkeit als die Rezepte. Britta schafft es dagegen auf 6 Seiten, alle Basics und Tipps & Tricks rund um das Thema Einkochen kompakt und sehr fundiert zu präsentieren: Gläser kann man in der Geschirrspülmaschine sterilisieren, ein Einfüll-Trichter ist eine lohnenswerte Anschaffung  und ja eine Einkochzange sollte man haben, wenn man regelmäßig im Einkochautomaten einkocht, weil die Gläser verdammt heiß sind. Alles was ich hier lese ist absolut praxistauglich, diese Frau hat ja nicht irgendein Buch, sondern  ihr Buch geschrieben, es handelt sich um ein Lieblingsthema von ihr, dass sie von Kindesbeinen an praktiziert und bei dem die Bloggerin aus Hannover unglaublich viel Erfahrung hat.

Mal was Neues – oder mit einem guten Rezept die unterschiedlichen Methoden kennenlernen

Knapp 50 Rezepte haben es ins Buch geschafft, es gibt Süßes (Marmeladen, Gelees, Konfitüren & Curds) aus dem Glas, Süßes & Alkoholisches (Sirup, Liköre & Schnaps) aus der Flasche, Herzhaftes aus dem Glas (Chutneys, Relishes, Pickles, eingelegte Gemüse, Pesto, Senf  & Co.) und Herzhaftes aus der Flasche (Essig, Öl & Würzsaucen).

Mal was Neues – oder mit einem guten Rezept die unterschiedlichen Methoden kennenlernen

Knapp 50 Rezepte haben es ins Buch geschafft, es gibt Süßes (Marmeladen, Gelees, Konfitüren & Curds) aus dem Glas, Süßes & Alkoholisches (Sirup, Liköre & Schnaps) aus der Flasche, Herzhaftes aus dem Glas (Chutneys, Relishes, Pickles, eingelegte Gemüse, Pesto, Senf  & Co.) und Herzhaftes aus der Flasche (Essig, Öl & Würzsaucen).

Die „Einmach-Fee“ aus Leidenschaft zeigt nicht nur neue ungewöhnliche und sehr kreative Ideen wie z. B. Blaubeer-Konfitüre mit Lavendel oder ein Trauben-Gelee, sondern erklärt in jedem Rezept den Umgang mit allen unterschiedlichen Produkten zum Gelieren. Ihre Schwarzwälder-Kirsch-Konfitüre wird mit dem Bio-Produkt Agar-Agar konserviert, profund erklärt sie, dass die Masse erst fest wird, wenn die Konfitüre unter 35 ° Grad heruntergekühlt ist. Genau wegen solcher Tipps, habe ich mich in Brittas schönes und sehr nützliches Büchlein verliebt. Hätte mit das jemand schon vorher mal gesagt, hätte ich eine Kokos-Creme nicht in eine brettharte Angelegenheit verwandelt.

Nicht die X-Abwandlung eines Klassikers……

Holunderblüten-Sirup ist ein alter Hut, bei Britta gibt es stattdessen Holunder-Quitten-Sirup aus Holunder und Quittensaft, die Blüten wandern in einen Likör, statt eingelegten Gurken gibt es leckeres Gurkenrelish, das Burger und Hot-Dogs adeln kann, außerdem süßsauer eingelegte Frühlingszwiebeln im Ganzen, die wirklich toll aussehen! Pesto serviert die Autorin aus gartenfrischen Erbsen und Senf aromatisiert sie mit Zitrone und geröstetem Knoblauch, denn  Bärlauch-Pesto haben andere schon tausendfach präsentiert! Britta verheiratet kurzerhand den Bärlauch mit Salz und ein Rezept für Bärlauch-Salz oder Shitake-Salz nehme ich viel lieber entgegen.

Probiert und produziert:

Carrot Cake Jam

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Möhren! Das Rezept las sich vielversprechend und für einen Familien-Brunch an Ostern sollte es eine Konfitüre sein, die sowohl frisch und fruchtig als auch angenehm würzig schmeckt und die hoffentlich noch nicht jeder zu Hause auf dem Frühstückstisch stehen hat. Volle Punktzahl – auch für die nette Idee mit gehackten Mandeln noch für ein bisschen Crunch zu sorgen.

Ananas-Paprika-Chutney

Dieses Chutney durfte mit zu einer Grill-Party bei meinem Schwager – seines Zeichens der ungekrönte König an der Grillstation. Dieses Mal hat er nicht schlecht gestaunt, als die Schlange am Buffet länger als an seinem  Grill war. Pech gehabt mein Lieber, Du hast gute Steaks, aber erst mein Chutney macht daraus was richtig Tolles auf dem Teller. Danke Britta – dieses Familien-Duell konnte endlich mal ich gewinnen. P:S. Beim Curry-Pulver bitte keine halben Sachen machen, Britta hat Recht, wenn Sie eins aus Sri-Lanka empfiehlt, das ist geschmacklich eine ganz andere Liga.

Zitronensenf mit geröstetem Knoblauch

Durch das Rösten  bekommt der Knoblauch ein fast feines Aroma, jede Derbheit ist von ihm gewichen, das gefiel auch ausgewiesenen Knoblauch-Hassern an der Tafel, besonders weil der Senf  durch die Zitrone auch noch so eine frische Note bekommt. P.S. Keine Panik, der Senf  muss unbedingt im Kühlschrank reifen, dann verliert er deutlich an Schärfe. Und bitte daran denken, rechtzeitig für die nächste Grill-Sause neuen anzusetzen!

Fazit – Erfahrung, die sich auszahlt, genau so brauche ich das! Meine Bibliothek an Einkoch- u. Einmachbücher ist mit Abstand die größte Sparte in meinem Kochbuch-Regal. Dieses Buch musste trotzdem noch sein, denn es liefert viele neue Ideen und verzichtet weitestgehend auf Klassiker, wenn die doch mit ins Bild dürfen – wie beim hausgemachten Ketchup – wird mit rosa Pfefferbeeren für ein besonders fruchtiges Aroma gesorgt. Beeindruckend bei diesem nützlichcen Büchlein ist die Erfahrung, die sich in vielen Hintergrund-Informationen und Tipps und Tricks bis hin zu  weiterführender Lektüre und Bezugs-Quellen niederschlägt und die einfach unbezahlbar ist. Es ist halt was anderes wenn eine Bloggerin das Ergebnis ihrer jahrelangen Erfahrung in zwei Buchdeckeln präsentiert, als wenn ein Kochbuch-Autor oder eine Autorin mal schnell ein Buch zum Trend-Thema auf den Markt bringt und das ist bei Britta Gädtke deutlich zu spüren. Danke dafür!

Vielen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!

 

 

Karotten-Mango-Kürbis-Suppe

© Eisenhut&Mayer/Brandstätter Verlag
© Eisenhut&Mayer/Brandstätter Verlag

Karotten-Mango-Kürbis-Suppe

Quelle: Tomsich/Derndorfer/Fischer: Selbstgemacht im Glas
Zum Einkochen, mitnehmen &verschenken

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 34,90 €

Kürbissuppe reißt einen als Foodie ja eigentlich nicht unbedingt mehr gleich vom Hocker, hier war es aber anders bei uns, die hat uns hervorragend geschmeckt, schön fruchtig und aromatisch. Der geschenkte Kürbis aus dem Garten der Nachbarin, hat hier eine tolle Verwendung gefunden und eingekocht habe ich auch ein paar Gläschen, weil ich die Menge gleich verdoppelt habe.

Zutaten (für 8 Portionen):

2½ EL Rapsöl

2 rote Zwiebeln, fein gehackt

180 g Kürbis, kleine Würfel

620 g Karotten, dünne Scheiben

Muskatblüte, gemahlen

½ TL Fenchelsamen, zerstoßen

½ TL Koriandersamen, zerstoßen

1250 ml Gemüsebrühe

300 g sehr reife Mango, kleine Stücke

Schale von ½ Bio-Zitrone
(oder Bio-Mandarine), abgerieben

2 EL Limettensaft

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

In einem Topf 2 EL Öl erhitzen. Zwiebeln darin weich und glasig dünsten.

Kürbis, Karotten, Muskatblüte, Fenchel und Koriandersamen dazugeben und unter Rühren ca. 5 Minuten dünsten.

Mit Gemüsebrühe aufgießen. Suppe zum Kochen bringen und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

In einer beschichteten Pfanne ½ EL Öl erhitzen. Mango darin unter Rühren kurz anbraten.

Mango in die Suppe rühren. Alles mit dem Mixstab fein pürieren. Karotten-Kürbis-Mango-Suppe mit Zitronenschale, Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Schlaue Vorratshaltung: Kocht von dieser Suppe gleich größere Mengen – sie eignet sich hervorragend zum Einkochen. Suppe in Gläser füllen und nach der Methode Eurer Wahl bei 95 °C für 30 Minuten pasteurisieren.