Salat mit schwarzem Reis

© Kim Lightbody

Ich gebe zu ich war skeptisch und fast sauer, dass man nicht mal mehr in einem italienischen Kochbuch vor dem allgemeinen Gesundheitswahn sicher ist. Was soll ich sagen, einfach probieren und dann sieht die Sache ganze anders aus, es schmeckt nämlich köstlich und nistet sich nicht auf den Hüften ein – wie das manche italienische Klassiker so an sich haben!

P.S. ein guter nicht nur salziger Feta passt bei diesem Rezept deutlich besser als Mozzarella – sorry liebe Italiener, sonst gerne aber hier nicht!

Quelle: Gennaro Contaldo: Pronto!

Die schnelle italienische Küche

Fotos: Kim Lightbody

Ars Vivendi Verlag

Preis: 26,– €

Dieser ungewöhnliche Vollkornreis mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen wird in Italien immer beliebter. Der ursprünglich aus China stammende schwarze Reis wurde von Herrschern früher wegen seiner nährenden und aphrodisischen Eigenschaften geschätzt, weshalb er den Zusatz venere trägt (abgeleitet von Venus). Heute wird er auf den Reisfeldern Norditaliens angebaut. Er eignet sich hervorragend für Salate und ergibt ein köstliches, gesundes Mittagessen. Oder Sie machen eine große Portion und servieren ihn auf der nächsten Party.

 Zutaten (für 4 Personen):
300 g schwarzer Reis (riso venere)
½ rote Paprikaschote, fein gehackt
½ gelbe Paprikaschote, fein gehackt
2 Avocados, fein gehackt
6 Kirschtomaten, geviertelt
200 g Mozzarella oder Feta, klein gewürfelt
ca. 12 Schnittlauchhalme, fein geschnitten
50 g Granatapfelkerne
6 EL natives Olivenöl extra
frisch gepresster Saft von 1 Zitrone
Meersalz (nach Belieben)

Zubereitung:

Den Reis mit der doppelten Menge kaltem Wasser (ca. 700 ml) in einen Topf geben. Bei mittlerer Temperatur zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 15–17 Minuten leicht köcheln lassen, bis er al dente ist.

Den Reis abseihen, unter fließendem kalten Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Mit Gemüse, Mozzarella, Schnittlauch und Granatapfelkernen in eine Servierschüssel geben. Olivenöl und Zitronensaft darüber träufeln, mit Salz abschmecken und gut vermengen.

 

 

Gebackener Kürbis mit Dukkah und Granatapfel

© Jonathan Lovekin

Dieses Rezept ist ein echter Slater! Der Mann steht nicht nur für gute Storys, die uns dem Fühlen und Denken unserer Kindheit wieder ein Stück näher bringen, er paart das ganze stets mit einfachen, bis sehr einfachen Rezepten, mit Twist und Überraschung: Süßer Kürbis trifft viel Aroma durch die Gewürze und erhält jede Menge Crunch durch die unterschiedlichen Nuss-Sorten, die durch die frische Note von Granatapfelkernen perfekt abgerundet wird. P.S. Hanfsamen sind zwar äußerst gesund und auch lecker, aber nicht gerade billig. Ich habe sie deshalb einfach weggelassen, weil für mich ihr Geschmack im „Nusskonzert“ keine tragende Rolle hatte.

Quelle: Nigel Slater: Wintertagebuch

Fotos: Jonathan Lovekin

Dumont Verlag

Preis: 38,– €

Zutaten (für 4 Personen als Beilage für 2 Personen als Hauptgericht):

Kürbis, zum Beispiel Butternuss – 700 g

Olivenöl – 4 Esslöffel

Koriandersamen – 1 Esslöffel

Cuminsamen – 1 Esslöffel

Hanfsamen – 1 Esslöffel

Kürbiskerne – 2 Esslöffel

Sonnenblumenkerne – 2 Esslöffel

getrockneter Thymian – 2 Esslöffel

Meersalz – 1 Esslöffel

Schwarzkümmelsamen – 1 Esslöffel

Pistazien, gehackt – 4 Esslöffel

Granatapfel – 1 kleiner

 Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis halbieren, Samen und Fasern aus dem Inneren herausschaben und das Fleisch in dünne Schnitze von etwa 1 Zentimeter Dicke schneiden. Nebeneinander auf einem Backblech auslegen. Mit dem Olivenöl beträufeln, mit schwarzem Pfeffer würzen und etwa 30 Minuten backen, bis sie weich und durchscheinend sind.

Koriander- und Cuminsamen in einer mäßig heißen, trockenen Pfanne ein paar Minuten rösten, bis Duft aufsteigt. Hanfsamen, Kürbis- und Sonnenblumenkerne zugeben und etwa 5 Minuten unter Rühren goldbraun rösten.

Thymian und Salz einrühren, dann die Mischung im Mörser grob zerstoßen. Das Ganze sollte immer noch körnig und knubbelig sein. Schwarzkümmelsamen und gehackte Pistazien unterziehen. Den Granatapfel aufbrechen und die Samen herausholen.

Wenn der Kürbis aus dem Ofen kommt, mit den Granatapfelkernen und ungefähr der Hälfte der Gewürz-Nuss-Mischung bestreuen. Sofort servieren. Die restliche Würzmischung in einem Schraubglas aufbewahren, bis sie gebraucht wird.

Hummus-Stulle mit Dukkah

© Daniela Haug/Brandstätter Verlag

 Quelle: Stevan Paul: Blaue Stunde

Rezepte, die den Abend feiern. Tapas, Antipasti, Mezze, Ceviche & Apéro

Fotos: Daniela Haug

Brandstätter Verlag

Preis: 36,– €

Cremiger Hummus + geniales Dukkah +essigwürzige milde Zwiebeln + pfeffrige Rauke + süße eingelegte Paprika = beste Stulle ever. We love Stevan, we love Amerstam!

Diese grandiose Stulle aß ich nicht in Casablanca, sondern im The Breakfast Club in Amsterdam: cremiger Hummus mit eingelegten Paprika und Essigzwiebeln auf Brot, bestreut mit knusprig-würzigem Dukkah – einer nordafrikanischen Nuss-Gewürzmischung, die süchtig macht und eigentlich zu allem passt. Zu diesen Broten besonders gut!

So geht’s für 6–8 Stullen):

Für den Humus:

1 Dose Kichererbsen (425 g EW) abgießen, abtropfen lassen und mit 200 g Tahin (Sesampaste), 1–2 EL Zitronensaft, ½ Knoblauchzehe und 2–4 EL Wasser im Mixer cremig pürieren. Humus mit Salz und Piment d’Espelette (wahlweise Cayennepfeffer) mild abschmecken.

Für das Dukkah:

1 EL Fenchelsaat, 1 EL Koriandersaat, ½ TL Kreuzkümmel, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1 EL geröstete Sesamsaat und 1 TL schwarze Sesamsaat im Mörser fein zerreiben. 80 g geröstete gesalzene Erdnüsse zugeben und weiter mörsern, bis ein feines Gewürz entstanden ist.

Zum Anrichten:

1 rote Zwiebel pellen, halbieren, in Streifen schneiden und mit 1 TL Rotweinessig und Salz würzen. Eingelegte Paprika (S. 74) abtropfen, 1 Handvoll Rauke waschen und trocken schleudern. 6–8 Scheiben Brot mit Hummus bestreichen, mit Paprika, Essig-Zwiebeln und Rauke belegen, mit Dukkah bestreuen und servieren.

Basaha: Frische Minze im Teeglas mit heißem Wasser übergießen, wer mag, süßt mit Honig oder braunem Zucker.

Musik: Auf ihrem Debüt-Album „Soul of Morocco“ (2013) verwebt die stimmstarke Sängerin Oum traditionelle Klänge ihrer Heimat Marokko mit viel Jazz – elegant!

Geröstete Macadamia mit Sichimi Togarashi

 Quelle: Stevan Paul: Blaue Stunde

Rezepte, die den Abend feiern. Tapas, Antipasti, Mezze, Ceviche & Apéro

Fotos: Daniela Haug

Brandstätter Verlag

Preis: 36,– €

Die Symbiose aus mild-süßen Nüssen und Säure und Schärfe, einfach großartig. Die Dinger waren in Windeseile verputzt!

Australier lieben Nüsse und Königinist die australische Macadamia-Nuss.Knackig und doch zart, buttrig-nussig im Geschmack – und schwer zu knacken. Das alles rechtfertigt den Preis der Edel-Nuss, die hier noch mit der japanischen „Sieben-Gewürz-Chilipfeffer“-Mischung SichimiTogar ashi verfeinert und geschärft wird: Hauptaromen sind Chili, Sansho-Pfefferund Mandarinenschale, Mohn, Sesamsaatund Aonori-Alge. Erhältlich ist die Gewürzmischung bei uns im Asialaden und dem Asia-Regal im gut sortierten Supermarkt. Wer keine Gewürzmischung bekommt, würzt nach Geschmackmit schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken und etwas fein abgeriebener Orangen- oder Mandarinenschale.

So geht’s (für 275 g Nussmischung):

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

1 Eiweiß mit etwas Salz und einer Prise Zucker steif schlagen. 125 g Macadamia-Nüsse mit 150 g Cashew-Kernen und dem feinen Abrieb und Saft von ½ Limette zum Eiweiß geben, dazu ca. 1 TL Sichimi Togarashi (Vorsicht, scharf!). Alles mischen und die gewürzten Nüsse in einem Sieb abtropfen lassen.

Auf einem Blech mit Backpapier verteilen und im heißen Ofen 6 Minuten antrocknen lassen.

Papier entfernen und die Nüsse auf dem blanken Blech weitere 6 Minuten rösten, sodass sie rundum braun werden.

Nüsse komplett auskühlen lassen, erst dann haben sie den „Röstknack“. Funktioniert auch mit anderen Nüssen und Kernen wie Haselnüssen, Walnüssen oder Mandeln.

Musik: Aus dem benachbarten Neuseeland kommen Fat Freddy’s Drop, deren Mischung aus Roots-Reggae und Dub mit Elementen aus Soul, Jazz, Funk und einer Prise Electro jede Blaue Stunde adelt. Reinhören: Album „Black Bird“ (2013).

Bottom up! Neue Lieblings-Barfood-Nussmischung zu einfach allem! Richtig, richtig gut allerdings

zu Sherry in Fino-, Amontillado- oder Olorosso-Qualität.

Stevan Paul: Blaue Stunde

Rezepte, die den Abend feiern. Tapas, Antipasti, Mezze, Ceviche & Apéro

Fotos: Daniela Haug

Brandstätter Verlag

Preis: 36,– €

Bar-Food ist das neue Street-Food

Worum geht’s?

oder endlich Feierabend, der zum gemeinsamen Genießen einlädt!

Lt. Wikipedia bezieht sich der Begriff „Blaue Stunde“ auf die besondere Färbung des Himmels während der Zeit der Dämmerung nach Sonnenuntergang und vor Eintritt der nächtlichen Dunkelheit, während sich die Sonne etwa 4 bis 8 Grad unterhalb des Horizontes befindet. So weit zu den wissenschaftlichen Parametern eines Synonyms, das wir mit einer Zeit der Entspannung nach einem langen Tag im Büro verbinden. Diese Momente einfach nur allein auf der Couch zu verbringe, wär extrem schade. Findet auch Stevan Paul und liefert in seinem neuen Kochbuch viele leckere und unkomplizierte Ideen um diese besondere Zeit des Tages. wenn überall die Lichter angehen und der Lärm in den Städten leiser wird und Lachen und Gläserklingen an dessen Stelle tritt, auch kulinarisch zu feiern Ein solcher Abend kann unmöglich ohne die passende musikalische Untermalung anfangen,  deshalb hat der Hamburger praktischerweise auch schon mal die Mucke aufgedreht.

Wer sind die Autoren?

© Daniela Haug/Brandstätter Verlag

Autor und Foodjournalist Stevan Paul folgt in diesem Buch dem Lauf der untergehenden Sonne einmal rund um die Welt. Sein Lieblingsdrink zur Blauen Stunde ist der Port Tonic von Seite 222. Bei Brandstätter erschienen ebenfalls sein Streetfood-Bestseller „Auf die Hand“, das innovative Outdoor-Kochbuch „Open Air“ sowie das erste Kochbuch zum Trendthema Craftbeer.

Die Arbeit an diesem Buch führte Daniela Haug auf eine fotografische Reise durch die Blauen Stunden von Padua bis San Francisco. Dabei entdeckte sie in Lissabon nicht nur ihre Liebe zu Pastèis de Nata wieder (S. 192), sondern auch ihren neuen Lieblingsplatz am Ponto Final. Die leidenschaftliche Fotografin für People, Food und Reisen arbeitet international für Verlage, Agenturen und Unternehmen.

Wie sieht es aus?       

Es ist ein „blaues Wunder“ mit Goldprägung und Goldschnitt geworden. Der Wiener Verlag versteht sich nicht nur als Trendsetter, sondern bei Brandstätter versucht man stets, aus jedem Buch auch optisch ein Erlebnis zu machen. Wichtig, sehr wichtig finde ich, denn nur so kann man Menschen vermitteln, ein Buch  kann Dich genauso glücklich machen, wie ein neues paar Schuhe, die neue Handtasche des Luxuslabels oder Deine extrabreiten Autofelgen. Berühr, es fass es an und freue Dich wie wunderbar das Buch sich anfühlt, glatt wie ein Kinderpopo und mit einem Buchschnitt der schimmert und blinkt, wie die Sonne.

Was ist drin?

 oder sharing ist das neue Dinner!

 Die sich in vielen Ländern etablierte Barfood-Kultur, nimmt immer mehr Platz auch bei uns zu Hause ein und führt Familien und Freunde zur blauen Stunde zusammen. Zu den feierabendlichen Drinks lassen sich kleine Köstlichkeiten perfekt gemeinsam genießen.

In vielen Ländern der Erde gehört Barfood-Kultur zum kulinarischen Erbe: Italiener haben ihre Cicchetti, Spanier ihre Tapas und die Mittelmeer-Anrainer und die Araber zelebrieren in entspannter Runde ihre Mezze-Vielfalt, während die Briten locker an der Theke ihres Pubs lehnen und vom Autor mit Haggis Meatballs und  Steak-Pie verwöhnt werden.

Beam me up Stevan……

Dem Sonnenlauf folgend genießen wir eingeladen von Stevan Paul entspannte Momente bei einer kulinarischen Reise rund um die ganze Welt, mit appetitlichen Häppchen, Kleinig- und Köstlichkeiten, die uns in Lichtgeschwindigkeit mit „Oka i’a Fischsalat“ nach Samoa beamen oder uns „gemischte Yakitori“ (gegrillte Hähnchenspieße) aus Japan genießen lassen. Uns mit „Paneer Cigar Rolls“ aus Indien, „Lachs-Ceviche“ aus „Brasilien und Enchiladas mit Hühnchen und Chorizo“ als höchst leckerstes Soul-Food versorgen.

Tradition und Moderne treffen sich gerne zur Blauen Stunde, die neue Feierabendküche ist unkompliziert, einfach und hammerlecker und passt perfekt, um die schönste Zeit des Tages mit netten Menschen zu verbringen und sich gemeinsam ein paar Happen zu teilen. Der Abend gehört uns und bei der der Erinnerung an die Köstlichkeiten vom Vorabend klappt es mit dem Aufstehen am nächsten Morgen gleich viel besser.

Probiert und verputzt:

Geröstete Macadamia mit Sichimi Togarashi

Die Symbiose aus mild-süßen Nüssen und Säure und Schärfe, einfach großartig. Die Dinger waren in Windeseile verputzt!

 

Das zarteste Pörkelt der Welt

Ein butterzarter Soulfood-Traum, der die Familie begeisterte. Sogar die Schwiegermutter hat nach dem Rezept gefragt………

 

Hummus-Stulle mit Dukkah

Cremiger Hummus + geniales würziges Dukkah + essigwürzige milde Zwiebeln + pfeffrige Rauke + süße eingelegte Parika = beste Stulle ever. We love Stevan, we love Amerstam!

Unkomplizierte Rezepte aus aller Welt zum gemeinsamen genießen

 Fazit: Stevan Paul ist ein spannender Querschnitt gelungen, er serviert Soulfood vom Feinsten das er sich auf der ganzen Welt abgeschaut hat. Paul ist zudem ein wunderbarer Gastgeber, der seine Gäste nie allein am Tisch sitzen lässt und es versteht, diese vortrefflich zu unterhalten und mit Einblicken zu versorgen. Wenn er mir beschreibt wie effizient und unaufgeregt Köche in Japan in der Küche agieren, habe ich fast das Gefühl ich wäre selbst dort gewesen. Er versteht es uns mitzunehmen, weil er sehr authentisch und persönlich von seinen Reisen und Erlebnissen berichtet. Außerdem sorgt er für super Stimmung am Tisch, weil er immer die passende Mucke dazu auflegt.

Sein außergewöhnliches Talent als Rezept-Entwickler ist dafür verantwortlich, dass alles richtig lecker schmeckt und sehr unkompliziert funktioniert. Ihm ist ein Buch gelungen, das viele anspricht, die gerne gut essen und unkompliziert genießen wollen. Mir gefällt es außerordentlich gut, weil der Funke, den ein solches Kochbuch zu einem sehr einladenden Kochbuch macht, nur überspringt, wenn sich ein Autor persönlich einbringt und erkennbar macht, es geht um Erlebnisse und die kann er herrlich einfach und alltagstauglich so dass sie auch in der heimischen Küche unglaublich Spaß machen!  Es gibt jede Menge auf die Hand oder zum wohlig über den Bauch streichen, dass mit Twist und Händchen serviert wird.

Heute Abend wird weiter gefeiert schaut einfach noch mal vorbei!

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!

Warmer Fladenbrotsalat

© Gräfe und Unzer Verlag/ Fotografin: Mona Binner

Quelle: Susanne Bodensteiner, Sabine Schlimm: One Pot Soulfood

Fotos: Mona Binner

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 19,99 €

Sehr lecker, steht außerdem schnell auf dem Tisch und ist nach einem anstrengenden Büro-Tag auch viel leckerer als einfach nur ein paar grüne Blätter auf dem Teller……

Der Tag war kompliziert und lang? Dann freuen Sie sich auf einen Seelentröster, der keine Arbeit macht. Den Brotsalat kriegen Sie immer hin: einfach alle Zutaten in die Form werfen, kurz im Ofen garen – und dann in aller Ruhe genießen!

Zutaten (für 2 Personen):

7 EL Olivenöl

Salz | Pfeffer

Chilipulver

1 Knoblauchzehe

1 Mini-Fladenbrot

3 Stängel Petersilie

½ EL Ahornsirup

1 Zucchino

1 große gelbe Paprika

2 große Stangen Staudensellerie

150 g Kirschtomaten (gern auch bunte)

1 kräftige Prise gemahlener

Kreuzkümmel

1 kleines Bund Rucola

1 EL Aceto balsamico

Zubereitung:

Den Backofen auf 220° vorheizen. Das Olivenöl in eine große, ofenfeste Form gießen und mit etwas Salz, Pfeffer sowie 1 Msp. Chilipulver würzen. Den Knoblauch schälen, dazupressen und unterrühren.

Das Fladenbrot in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Die Würfel in die Form geben und einmal ganz kurz im Öl wenden, sie sollen dabei keinesfalls das ganze Öl aufsaugen. Brot herausnehmen und beiseitelegen. Die Petersilie waschen, trocken tupfen und hacken. Ahornsirup und Petersilie unter das Öl in der Form rühren.

Den Zucchino putzen, waschen, würfeln und in die Form geben. Die Paprika halbieren, weiße Trennwände und Kerne entfernen. Die Hälft en waschen, in kleine Stücke schneiden und in die Form geben. Den Sellerie putzen, waschen und nach Belieben entfädeln oder mit einem Sparschäler schälen. Die Stangen quer in feine Scheibchen schneiden und ebenfalls in die Form geben. Die Kirschtomaten waschen, halbieren und dazugeben.

Das Gemüse in der Form mit dem Öl mischen und mit Salz, Kreuzkümmel und Chilipulver nach Geschmack bestreuen. Die Brotwürfel dazwischen verteilen. Alles im heißen Ofen 8–10 Min. garen, bis das Fladenbrot knusprig und das Gemüse leicht angebraten ist. Während der Garzeit dicke Stiele vom Rucola abschneiden. Die Blätter waschen, trocken schütteln oder schleudern und kleiner zupfen.

Den Fladenbrotsalat aus dem Ofen nehmen und nach Belieben lauwarm abkühlen lassen. Den Rucola untermischen, den Salat mit dem Essig beträufeln und sofort servieren.

Zubereitungszeit: 25 Min.

Pro Person: ca. 630 kcal, 13 g E, 37 g F, 62 g KH

Linsen-Gemüse-Curry

© Simon Wheeler, AT Verlag

Ein typischer Fearnely-Whittingstall Rest: lecker, unkompliziert und jede Menge Varianten und das bei fast jedem Rezept!

Quelle: Hugh Fearnely-Whittingstall: Restlos Gut

Bewusst einkaufen, Reste kreativ verwerten einfach clever kochen

Rezepte aus dem River-Cottage

Fotos: Simon Wheeler

AT Verlag

Preis: 26,– €

Dies ergibt unter der Woche ein sehr gehaltvolles Abendessen, das Sie in weniger als 30 Minuten auf den Tisch bringen. Besonders gut schmeckt es mit einem Rest Pastinaken, aber auch Bratkartoffeln, gegarte Karotten und Zwiebeln können gleich am Anfang dazugegeben werden, genauso wie Blattgemüse, Erbsen, Blumenkohl gegen Ende der Kochzeit.

Zutaten (für 4 Personen):

1 EL Raps- oder Sonnenblumenöl

1 Zwiebel, gewürfelt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 EL selbst gemachte Currypaste (Seite 57) oder fertige Currypaste

100 g rote Linsen, gut abgespült

200–300 g gegarte Pastinaken (und/oder Kartoffeln und Karotten), in Stücke geschnitten

700 ml Hühner- oder Gemüsebrühe (Seite 28)

Blattgemüse, Erbsen, Blumenkohlröschen usw.

1 kleine Handvoll Korianderblätter, grob gehackt

60 g Cashewkerne, geröstet, grob gehackt

einige Korianderblätter zum Servieren

Raita (Seite 88) zum Servieren, nach

Zubereitung:

Das Öl bei mittlerer Hitze in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin etwa 10 Minuten goldgelb braten. Den Knoblauch und die Currypaste hinzufügen und 1–2 Minuten unter Rühren weiter braten. Die Linsen und die Pastinaken und/oder das andere Wurzelgemüse dazugeben und 1 Minute umrühren. Dann die Brühe dazugießen, zum Kochen bringen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen anfangen zu zerfallen.

Blattgemüse, Erbsen, Blumenkohl oder anderes Gemüse hineingeben und nochmals sanft zum Köcheln bringen. Weitere 2–3 Minuten erhitzen, bis alles gut heiß ist. Den Koriander einrühren. Mit den Cashewkernen und einigen Korianderblättchen bestreut und mit einer Schale Raita als Beilage servieren. Dazu passt Reis und/oder Naanbrot.

Tipps und Alternativen:

Mehr grünes Gemüse Frische oder tiefgekühlte Erbsen oder Blattgemüse wie Spinat zusätzlich oder anstelle der Reste hinzufügen. Die Erbsen sollten mindestens 5 Minuten im Curry köcheln, damit sie gar werden. Blattgemüse muss nur zerfallen.

Mit Ei Geschälte hart gekochte Eier können, ganz oder halbiert, in den letzten 5 Minuten der Kochzeit hinzugefügt werden.

Als Suppe oder Dal Wenn vom Restecurry nochmals ein kleiner Rest übrig bleibt, diesen mit etwas Wasser oder Brühe im Mixer pürieren, sodass eine leckere Suppe oder ein Dal entsteht.