Rote-Beete-Hummus

 

© Yelda Yilmaz
© Yelda Yilmaz

Quelle: Swantje Havermann/Yelda Yilmaz: Food-Swap

Fotos: Yelda Yilmaz

Edel Books

Preis: 19,95 €

Rote-Beete-Hummus

Der erdige Geschmack der Roten-Beete trifft auf den nussigen Geschmack der Kichererbsen und das frische Zitronenaroma, das passte wunderbar! Zu Brot (z. B. Fladenbrot) ein Gedicht, aber auch Gemüse-Sticks würden wunderbar passen, wir lieben aber Kohlehydrate! Die knallige Farbe des Hummus sorgt auch für den optischen Kick!

 Zutaten (für 2 kleine Gläser):

200 g. getrocknete oder vorgekochte Kichererbsen aus der Dose

1 TL Natron (nur wenn eingeweichte Kichererbsen verwendet werden)

½ Biozitrone (Saft)

200 g. vorgekochte Rote Beete

1 EL Kreuzkümmelsamen

1 EL Kurkuma (bei mir eine Mischung aus frisch gemahlenen Gewürzen wie z. B. Koriander, Fenchel und ein Hauch Zimtpulver)

1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack, meine Variante)

1 EL Tahin (für mich eher 1 – 2 EL)

2 EL Olivenöl

Optional:

Blattpetersilie, zusätzliches Olivenöl, geröstete Pinienkerne

Zubereitung:

Getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen. Am nächsten Tag mit frischem Wasser und 1 TL Natron ca. 1 Stunde weich kochen. Kichererbsen abgießen. Die vorgekochten Kichererbsen aus der Dose können direkt verarbeitet werden. Dafür die Kichererbsen einmal aus der Dose in ein Sieb schütten und abtropfen lassen.

Zitronen auspressen und Saft auffangen. Rote Beete in grobe Stücke schneiden.

Kichererbsen, Rote-Beete und alle restlichen Zutaten (außer Salz und Pfeffer) in ein hohes Gefäß geben mit dem Pürierstab pürieren bis die Masse eine sämige Konsistenz erreicht hat. Hier habe ich auch meinen Knoblauch schon vorher dazu gegeben, ich mag das einfach so lieber, bei Gewürzen habe ich mich auch mehr an die opulente Kombi gewöhnt, weil diese meinem Mann so gut schmecken, gemahlen werden die Gewürze bei uns immer frisch, in einer kleinen Kaffeemühle!

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum sofort Servieren nach Belieben zusätzlich Olivenöl darüber träufeln, mit klein gehackter Petersilie oder gerösteten Pinienkernen garnieren. Ansonsten Hummus in Schraubgläser füllen und mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl bedecken, dann gut verschließen und am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Food-Swap

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Swantje Havermann/Yelda Yilmaz: Food-Swap

Fotos: Yelda Yilmaz

Edel Books

Preis: 19,95 €

 „Biete Erdbeer-Marmelade, suche Bärlauch—Pesto!“

 Worum geht’s?

 Diese Lebensmittel gibt es garantiert nicht zu kaufen: Beim „Food Swap“ tauschen Großstädter Selbstgeerntetes und Selbstgemachtes. Neben der Geselligkeit bieten die Börsen den kleinen Thrill: Kommt man ins Geschäft, wie kommt die eigenen Schätze bei anderen an und was gibt es so zu entdecken?

Die Bewegung ist aus den USA zu uns herüber geschwappt, „Food Swaps “ sind Tauschbörsen für selbstgeerntete und selbst gemachte Lebensmittel, die auf sehr unterhaltsame Weise, für eine gerechte Entlohnung von selbstgemachten sorgen, dass sich mit Geld häufig ja gar nicht bezahlen lässt. Positiver Nebeneffekt ist, dass sich Gleichgesinnte treffen und sich herrlich über ihren Hang zu Selbstgemachtem austauschen können.

 Was ist drin?

 Jede Menge kreative Ideen und ein gutes Gespür was wir uns wünschen!

 Fast 100 sehr kreative Rezeptideen vom Brot mit karamellisierten Walnüssen und Rosmarin, über eine Harissa Gewürzpaste oder eine feurige Peperonata, ein Zwetschgenmus aus dem Backofen bis hin zu Apfellimes und Tonicsirup werden inhaltlich in den Kapiteln „Brot“, „Brotaufstriche“, „Marmeladen & Chutneys“, „Eingelegt & Eingemacht“, „Kleingebäck“, „Knabberkram“ und „Aus der Flasche“ präsentiert. Die Gliederung ist stimmig und die Auswahl der Rezepte hat mich gleich sehr angesprochen, denn sie zeigt sowohl Händchen für besondere Ideen als auch ein deutliches Gespür für die Wünsche der Klientel und was man hier an Kenntnissen voraussetzen kann. Beim Brot ist diese perfekte Mischung am deutlichsten präsent, denn das Thema ist komplex. Nicht jeder will gleich zum Sauerteigexperten werden und manch einem reicht da auch schon eine einfache Variante, die sogar mit Trockenhefe auskommt und keine lange Vorlaufzeit erfordert. In diesem Kapitel gibt es neben den klassischen Rezepten auch ein paar einfachere Varianten, wie z. B. ein schnelles Möhrenbrot, die schnelle Erfolgserlebnisse garantieren und für weitere Motivation sorgen. Das Repertoire an Rezepten versteht es weiterhin auch sowohl die Soul-Food-Liebhaber als auch die kreativen Geister auf der Jagd nach neuen Ideen zu bedienen: Der Hefezopf von Swantjes Großmutter, die die Inspirationsquelle für die Autorin war, steht für die erste Fraktion und die türkische Feigenmarmelade bringt ein bisschen türkisches Flair in unsere heimatliche Küche und die Naan-Brote bringen bei mir längst vergessene Erinnerungen an einen Urlaub in Indien wieder zum Klingen.

Schön dass wir auch den Koch hinter dem Rezept kennenlernen dürfen!

 Rezepte gibt es viele, aber eigentlich wollen wir ja viel mehr, nämlich nicht nur lecker essen, sondern es schmeckt doch gleich viel besser, wenn wir auch den Koch hinter dem Rezept kennenlernen dürfen. Herrlich das Renate, die Großmutter von Swantje, ihren berühmten Hefezopf schon 59 Jahre backt, das Rezept wurde hunderte Male probiert, verbessert und optimiert und Opa Heinz hilft angeblich seit dieser Zeit regelmäßig beim Ausrollen des Teiges, oder andersrum seit 59 Jahren sind die beiden verheiratet.

Ein bisschen mehr gefällig?

Das schöne Buch von Swantje Havermann und Yelda Yilmaz ist in erster Linie eine schöne und inspirierende Ideensammlung, die auf sehr persönliche Art und Weise Lust aufs Selbermachen und Tauschen von Brot, Marmelade, Aufstrichen, Chutneys, Einkochen und Einlegen oder Sirups machen möchte. Es versäumt aber nicht, auch ein wenig grundsätzliches Wissen über Einlegen und Fermentieren zu vermitteln. Das passt gut und wird komprimiert angegangen, eine Konkurrenz zu einer Einmach-Bibel will es aber definitiv nicht sein.

Meine Erfahrungen oder Liebe auf den ersten Blick!

 Ich liebe es selbstgemachte Köstlichkeiten zu verschenken, kommt doch hier mein Hamstertrieb ohne schlechtes Gewissen so richtig auf Touren, nahezu jedes Wochenende wird bei mir dafür gesorgt, dass die Regale in der Speisekammer nicht undekoriert bleiben! Je nach Jahreszeit sind das Pestos, Sirups, Marmeladen, die zum großen Teil aus unserem Obstgarten oder aus Tauschgeschenken der Nachbarn hergestellt werden. Zu Weihnachten verschenke ich dann gerne liebevoll dekorierte Gläschen, an alle Menschen, die mir etwas bedeuten und freue mich natürlich wie Bolle, wenn sich jemand auf selbe Art revanchiert. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch und wurde nicht enttäuscht, es war wirklich eine Liebe auf den ersten Blick zwischen uns. Probiert habe ich das Rote-Beete-Hummus, das war sehr lecker, habe mir aber einen Hauch von Knoblauch dazu gegönnt und auch bei den Gewürzen mit einer eigenen Mischung gearbeitet, ziemlich lecker und sieht einfach toll aus. Außerdem endlich Salzzitronen eingelegt, was wirklich unglaublich einfach ist und den Rhabarber-Orangen-Sirup von Sabine probiert. Beides habe ich genauso hergestellt, wie im Rezept angegeben und das hat gut geklappt. Die Zitronen brauchen noch ein bisschen, aber der Sirup hat es bereits jetzt in unser Klassiker-Repertoire geschafft!

 Wer sind die Autoren?

 Tischlein deck Dich!

© Yelda Yilmaz
© Yelda Yilmaz

In Hamburg haben die beiden Freundinnen Swantje Havermann und Yelda Yilmaz einen Food Swap der etwas anderen Art zum Leben erweckt: „Austausch und persönlicher Kontakt sind uns wichtig“, sagt Yilmaz. Bis zu 25 Personen nehmen an den gemeinsamen Abendessen teil. Jeder bringt dazu in mehrfacher Ausführung das mit, was er hinterher auch gern tauschen möchte. All diese Leute kennen sich gar nicht. Sie tragen Namensschilder mit ihrem Vornamen, haben sich vor gerade einmal 15 Minuten kennengelernt und sitzen nun hier im „Salon Wechsel Dich“ in Hamburg an einem langen Tisch zusammen und unterhalten sich angeregt. Vor allem das gemeinschaftliche Abendessen gibt dem Ganzen einen Mehrwert. Der Tisch ist reich gedeckt, die Teller füllen sich und es wird sich angeregt unterhalten. Das Publikum ist bunt gemischt: Männer, Kinder, Muttis oder Studenten. Hier interessieren sich alle für gutes Essen und zeigen das auch durch die liebevoll gestalteten Mitbringsel, die sie mitgebracht haben.

Genauso hatten sich Yilmaz und Havermann ihren „Tauschabend“ vorgestellt. In der Woche ist Swantje Havermann Ergotherapeutin, am Wochenende mutiert sie zur Marmeladen- und Chutney-Liebhaberin und hilft ihrem Mann im Café „Salon Wechsel dich“ aus. Yilmaz ist hauptberuflich Fotografin mit einer ziemlich ausgeprägten Backleidenschaft. Sie hatte vor ein paar Jahren schon die Idee, Essen zu tauschen. „So wie früher. Da hatten die Bewohner eines Dorfes auch unterschiedliche Lebensmittel und haben sie einfach getauscht. Die beiden Frauen lernten sich 2013 im Café kennen. Sie arbeiteten zusammen, freundeten sich an und unterhielten sich irgendwann auch über ihre Träume. Swantje wollte im Café bei einem Abendbrot fremde Menschen zusammenbringen. Das ließe sich gut mit der Idee vom Essenstausch kombinieren, meinten sie und fingen Anfang des Jahres an, ihren „Food Swap“ zu planen und damit waren sie zum damaligen Zeitpunkt echte Pioniere in Deutschland. In den USA und in Großbritannien ist man da inzwischen schon sehr viel weiter, denn interessierte „Food-Swaper“ finden inzwischen über Plattformen zu einander. Klar ist aber immer das es hier nicht um Geld geht, sondern um Austausch und gemeinsames Genießen.

Fazit: Ein tolles Buch, das mich sehr angenehm überrascht hat, schöne Rezept-Ideen, spannende Protagonisten und die Autorinnen schaffen es auch noch, grundlegendes kurz und knapp zu erklären. Das Konzept ist stimmig und die sehr persönliche Präsentation sehr authentisch, mir hat das sehr gut gefallen!

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

The Bread Exchange

The Bread Exchange von Malin Elmlid
The Bread Exchange von Malin Elmlid

Malin Elmlid: The Bread Exchange

Prestel Verlag

Preis: 29,95 €

 „Teilen ist das neue Kaufen, oder ein Sauerteig auf Reisen!“

 Worum geht’s?

 Malin Elmlid ist eine Schwedin, die seit 2007 in Berlin lebt und ursprünglich in der Modebranche tätig war. Beim Brot hat sie aber noch nie Kompromisse gemacht, da konnte ihr Low-Carb schon immer gestohlen bleiben. Malin liebt Weizen-Sauerteig-Brot nur das ist auch in Deutschland, in dem Land des Brotes schlechthin, in guter Qualität nicht mehr sehr einfach zu bekommen. Wir sind halt eher für gute Roggen- und Schwarzbrote bekannt.

Echtes Brot, das weder in hochindustrialisierten Backfabriken gefertigt, noch tiefgekühlt und wieder aufgetaut wird, das kaum Zusatzstoffe enthält und das mit hochwertigen Rohstoffen hergestellt wird, gibt es bis auf wenige Ausnahmen auch in Bäckereien leider nur noch selten, deshalb hat Malin Elmid begonnen, selber Sauerteigbrote zu Hause zu backen. Malin war mit Liebe und Leidenschaft bei der Sache, hat probiert und verbessert und backte bald so viele Brote, dass sie diese nicht mehr allein essen konnte und anfing, es an Nachbarn und Freunde zu verschenken.

Wie sieht es aus?

 Sehr geschmackvolles Understatement, eine klassische Schönheit in Erdtöne und grünem Leinenrücken. Die Fotos vermitteln einen zeitlosen hochwertigen Vintage-Look und zeigen nicht nur Rezepte, sondern vermögen es auch Geschichten zu erzählen, von einer Mittsommer-Nacht in Schweden, einer Rooftop-Party in New York, oder vom Brotbacken in Kabul.

Was ist drin – oder mit Konzertkarten fing alles an!

 „Einmal rief der Kollege einer Freundin bei mir an und wollte mir Karten für die Philharmonie schenken, weil ihm mein Brot so gut geschmeckt hat“, erzählt Malin:

Als immer mehr solche Angebote kamen, gründete sie 2009 ihre Website „The Bread Exchange“, um auch mit Fremden zu tauschen. Das sprach sich schnell herum, bis heute hat sie weit mehr als 1000 Brote eingetauscht, oft sechs Laibe pro Woche –  z. B. gegen Käsefondue aus Montreux, Fahrradreparaturen, Lammkeulen oder sogar ganze Wildschweine. Zuletzt tauschte sie Brot gegen die Fotos für ihr Brot-Backbuch „The Bread-Exchange“, das kürzlich endlich auch auf Deutsch erschienen ist.

Eine Geschichte des am weitesten gereisten Sauerteigs der Welt – oder Abenteuer inklusive:

In ihrem Buch zu ihrer „Bread-Exchange-Reise“, teilt die Autorin mit uns ihr Geheimnis für das beste Sauerteig-Brot aus ganz elementaren Zutaten wie schlichtes Wasser, Mehl und Salz. Malin nimmt sich dabei viel Zeit alles sehr ausführlich zu erklären, hat auch viele persönliche Tipps parat und liefert außerdem fünf leckere Rezepte vom einfachen Sauerteigbrot bis zum finnischen Wohlfühlbrot. Es sieht alles wirklich lecker aus – das geht ja schon mal gut los, finde ich!

Außerdem wartet sie mit weiteren Lieblings-Rezepten ihrer Tauschpartner auf und nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch insgesamt 12 bereiste Ländern: Es geht z.B. zu Pferd durch die Wüste Sinai, auf geheime Lebensmittelmärkte in Kalifornien und wundervolle Mittsommerfeste in Skandinavien.

Ein Buch mit Message – oder teile mit mir, was Dich bewegt und auf das Du stolz bist!

 Malin Elmid erzählt auch von ein paar ihrer persönlichsten 1400 Tauschgeschäfte: Und schnell ist klar, hier geht es nicht nur um Kochen, erfahren, lesen, sondern das Buch will auch anregen zum Nachdenken, vielleicht mal wieder etwas selbst zu machen. Liebe und Hingabe in etwas zu investieren und sich mit anderen daran erfreuen.

Es kann ungeheuer entspannend sein, einfach was mit den Händen zu machen, ob das nun Brot-Backen oder in der Erde wühlen ist, entscheidet jeder selbst. Und es gibt einfach nichts Schöneres als jemand etwas sehr persönliches zu schenken. Man kommt darüber ins Gespräch, kann sich austauschen und der Beschenkte, hat häufig genauso das Bedürfnis, sich entsprechend zu revanchieren. Natürlich ist das nichts neues, aber leider ein bisschen aus der Mode gekommen, selbst auf dem Land, wird die Marmelade lieber im Supermarkt gekauft, als die Früchte aus dem Garten zu verwenden – oder Gartenerzeugnisse mit den Nachbarn zu tauschen.

Eine Moral, die keine ist – oder nicht alles kann man mit Geld adäquat entlohnen!

 Um es gleich vorweg zu nehmen, Malin ist keine weltfremde Öko-Tante, sondern eine hübsche moderne junge Frau, die auch bei ihrem Job in der Modebranche sehr viel Wert auf Qualität gelegt hat, wenn man sich die Bilder anschaut, sieht man das sehr deutlich.

Wenn wir hochwertige selbstgemachte Produkte versuchen mit Geld zu bezahlen, wird es aber meistens sehr teuer, Handarbeit hat ihren Preis und persönliche Nähe, persönliche Interaktion und Inspiration sind durch Geld sowieso nicht aufzuwiegen. Ich persönlich verschenke Weihnachten nur noch selbstgemachte Dinge, sei es ein Pflaumenmus, Chutneys oder ähnliches und ich hatte unterm Jahr noch nie so viel Spaß dabei, das ist der perfekte Ausgleich für mich zu einem hektischen Job.

Ist das Buch nun ein Brotbackbuch – oder was?

 Wir lernen natürlich im Buch auch die 5 Lieblings-Brotrezepte der Autorin kennen, aber es geht um viel mehr, es geht um Begegnung, um Tauschen, die Geschichten von Malins Tauschpartnern und deren Lieblings-Rezepte, die sie im Gegenzug als Produkte eingetauscht haben.

Was ist sonst noch besonders – oder ein sehr persönliches Kochbuch, das Freiheiten lässt, aber Wert auf Qualität legt

 Als ehemalige Münchnerin hatte es mir auf den ersten Blick das Rezept für die Schmalznudeln aus dem „Cafe Frischhut“ angetan. Wir haben die am Wochenende probiert und es hat uns ausgesprochen gut geschmeckt.

Aber auch das „The Bread-Exchange-Sauerteigbrot“ steht schon auf der Nachkoch-Liste, denn der Brot-Backstein ist in unserem Wochenend-Häuschen geparkt. Ich freue mich schon darauf es auszuprobieren und es macht mir riesig Spaß, jeden Abend weiter im Buch zu schmökern. Hier könnt Ihr Malin bei der Zubereitung sehen

Schön, dass bei den Grundzutaten, da wo es darauf ankommt, Wert auf eine gute Qualität gelegt wird, das heißt das Salz im Brot, sollte immer von herausragender Qualität sein, beim Kochwasser für die Kartoffeln spielt das aber keine große Rolle meint die Autorin.

Und zum Glück versteht sie das Buch auch eher als Inspirations-Quelle und keine „in Stein gemeißelte“ Nachkoch-Anleitungen, das entspricht auch meiner Philosophie von entspanntem Kochen. Ich schaue mir ein Rezept nach Studium im Kochbuch meiner Wahl, gerne noch mal im Internet an und ergänze oder lasse weg, um es zu meinem Rezept zu machen. Bei den von uns favorisierten Lieblings-Rezepten ist das Endergebnis, sowieso sehr nah an der Rezeptvorlage, das stelle ich am Ende immer wieder fest, aber so hat man ein bisschen Spielraum und wird auch selbst ein bisschen kreativ.

 Fazit: Das schöne Buch von Malin Elmlid ist ein sehr schönes Buch, auf dessen Übersetzung ich lange gewartet habe, mir gefällt dabei, dass es nicht nur Rezepte liefert, sondern unterhält und vor allem zum Nachdenken anregt, ohne auf ästhetische Schönheit und Inszenierung zu verzichten, das erscheint mir einfach der zeitgemäßere und authentischere Ansatz für ein solches Thema in 2016.

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.