Oliven-Tapenade mit Zitronenthymian

Fotografie © Manuela Rüther, AT Verlag / www.at-verlag.ch
Fotografie © Manuela Rüther, AT Verlag / http://www.at-verlag.ch

Quelle: Manuela Rüther: Bitter – der vergessene Geschmack

AT-Verlag

Preis: 29,95 €

Ein einfaches Grundrezept und ein sehr schönes Beispiel für eine Verbindung der angenehmen Bitternoten von Oliven und Olivenöl. Wunderbar reduzierte Variante, die uns gerade deshalb sehr gut gefallen hat. Wir lieben Tapenade seit wir diese in der Provence mal für uns entdeckt haben. Schön finde ich auch die vielen Tipps und die Rubrik Bitterfaktor, da hat sich wirklich jemand unglaublich viel Gedanken gemacht, das Thema optimal zu präsentieren. Das ist wunderbar gelungen finde ich!

Zutaten (für 4 Portionen als Amuse-Bouche):

½ Weißbrot

Meersalz

90 ml herbes Olivenöl

300 g Kalamata-Oliven,

ohne Stein

1 Knoblauchzehe

3 Zweige Zitronenthymian

schwarzer Pfeffer

aus der Mühle

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Weißbrot in dünne Scheiben schneiden und diese nebeneinander auf ein Backblech legen. Mit Meersalz bestreuen und mit 2 Esslöffeln Olivenöl beträufeln. Im Backofen 10–15 Minuten knusprig backen.

Die Oliven fein hacken oder im Blitzhacker zerkleinern. Den Knoblauch mit etwas Salz fein reiben. Die Zitronenthymianblättchen abzupfen und fein hacken. Knoblauch und Thymian zu den Oliven geben. Das restliche Olivenöl dazu gießen und alles gründlich verrühren.

Mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken. Die Crostini mit der Tapenade bestreichen. Dazu schmeckt eisgekühlter Pastis.

Tipp:

In diesem bewusst reduzierten Rezept sind die feinen Bitternoten der Oliven und des Olivenöls die Hauptdarsteller. Das Aroma wird weder durch Sardellen noch durch Kapern, Petersilie oder getrocknete Tomaten verfälscht. Wenngleich das alles Zutaten sind, die ebenfalls sehr gut passen und nach Lust und Laune untergemischt werden können.

Bitterfaktor:

Die Wahl des Olivenöls und der Oliven entscheidet über die Bitterkeit. Wer es bitterer mag, kann einige fein gehackte Löwenzahnblätter oder etwas Löwenzahnwurzel untermischen.

Französisch kochen mit Aurelie

Franzoesisch kochen mit Aurelie von Aurelie Bastian

Aurélie Bastian: Französisch kochen mit Aurélie

Verlag: Bassermann

Preis: 19,99 €

„Französische Landhausküche ganz einfach!“

Worum geht’s? Liebe hin und her, aber deswegen auf gewohnte Geschmackerlebnisse zu verzichten? Nein, das konnte Aurélie Bastian nicht, wollte sie doch auch ihrem Sohn seine kulinarische Identität nicht vorenthalten.

Beim Einkaufen ist ihr schnell aufgefallen, dass es in Deutschland viele Produkte, wie z. B. den Fromage Blanc, eine Art cremiger Quark, nicht gibt. Am Anfang hat sie ihre „Maman“ mit Care-Paketen versorgt, in dem alles enthalten war, was es in Leipzig nicht zu kaufen gab.

Aber schnell wurde ihr klar, dass sie sich irgendwie mit den Gegebenheiten arrangieren musste, und improvisierte, mit dem was sie bekam.

Was ist drin? Vor sechs Jahren hat sie sich zum Ziel gesetzt, die alltägliche französische Küche in ihrem Blog (http://www.franzoesischkochen.de/) zu behandeln, wollte sie doch zeigen, dass man mit wenigen Zutaten und einfachen Schritten (sonst wird jedes Rezept nur ein einziges Mal gekocht) vorzügliche französische Gerichte auch in Deutschland zubereiten kann.

Sie kocht mit viel Phantasie und Liebe, um ihrer Familie und Freunden und auch uns eine Freude zu bereiten, denn es gibt nichts Schöneres für sie, wenn ihr Sohn ihr sagt, „Maman“, es schmeckt, so als wenn ganz viel Liebe drin wäre.“

Ich glaube der kleine Mann hat Recht, denn auch mir ist es nicht anders ergangen.

Meine Lieblingsrezepte:

„Tapenade“ – schmeckt wie aus dem letzten Provence-Urlaub und dazu das leckere

„Fougasse“ (Provenzalisches Freundschaftsbrot) – da können Sie bei Freunden und Gästen so richtig punkten! oder wie wäre es mit einem echten

„Französischem Baguette“, die Step-by-Step-Anleitung zeigt genau wie alles geknetet und gefaltet wird, damit nichts schief gehen kann.

Wer ist die Autorin? Aurélie Bastian, eine Französin, die der Liebe wegen nach Deutschland kam, wollte auch in ihrer neuen Heimat nicht auf die französische Küche verzichten. Ihr Blog franzoesischkochen.de ist mittlerweile der wohl bekannteste deutschen Blog für französische Rezepte. Beim MDR hat sie ihre eigene TV-Kochshow „Die fabelhafte Welt der Aurélie“.

Was ist besonders? Französische Landhausküche, für zu Hause, mit vielen Tipps und Step-by-Step-Anleitungen räumen auf mit falschem Respekt und machen einfach Lust aufs Nachkochen. Wer hätte gedacht, dass Französisch kochen so einfach sein kann und so viel Spaß machen kann!

Außerdem: Die schönen Rezeptfotos und das geschmackvolle Cover können diesen positiven Eindruck noch unterstreichen und machen einfach Spaß aufs Nachkochen!

Fazit Empfehlung: ******“Französisch kochen mit Aurélie“ macht einfach nur Spaß und Lust auf mehr davon, ohne Dogmatismus oder zu viel „Chichi“ geht es eben auch, aber immer mit ganz viel Liebe drin!