Indische Limonade

© Jana Liebenstein
© Jana Liebenstein

Quelle: Inga Pfannebecker: Currys – Spicy One-Pot-Wonders

Fotos: Jana Liebenstein

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 8,99 €

Schöne Idee, herrlich erfrischend uns und unseren Gästen hat diese Limonade Spaß gemacht.

Für 4 Gläser (à 300 ml): Den Saft von 3 Limetten mit 120 g Zucker und ½ TL Salz in einen Messbecher geben. 500 ml Leitungswasser zugeben und alles so lange verrühren, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. ½ TL schwarze Pfefferkörner in einem Mörser grob zerstoßen und dazugeben. Abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen. Vor dem Servieren die Mischung mit 1 Limette in Scheiben und einigen Minzzweigen in eine Karaffe geben. Mit 500 ml eiskaltem Mineralwasser aufgießen und mit Eiswürfeln servieren. Nach Belieben noch 1 TL Chaat Masala (indische Gewürzmischung; Asialaden) unter die Limonade rühre.

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Minz-Kardamom-Wasser

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© „Stiftung Warentest“

Sehr erfrischend, ich habe mir den Birnensaft gespart und geschmacklich nichts vermisst, gibt es jetzt öfter, ich liebe Minze und Kardamom und wenn es so einfach ist, sich ein wenig Abwechslung zu verschaffen bei den Getränken, bin ich gerne wieder dabei!

Quelle: Kirsten Schiekiera: Limonaden, Eistees & Fassbrausen

Stiftung Warentest

Preis: 16,90 €

Zutaten (für 1 Liter):

1TL Kardamom

1TL Pfefferminztee

2 Zitronen

200ml Birnensaft

Zum Servieren:

Eiswürfel

Minzezweige

Zitronenscheiben

Den Kardamom leicht im Mörser zerdrücken und mit dem Pfefferminztee vermischen. Mit 500 ml kochendem Wasser überbrühen und fünf Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen. Den Sud abkühlen lassen.

Die Zitronen auspressen. Den Zitronensaft, den Birnensaft und weitere 300 ml Wasser dazugeben. Umrühren.

Das Getränk mit Eiswürfeln, Minzezweigen und Zitronenscheiben servieren.

Wer Kalorien sparen will, lässt den Birnensaft weg.

Zubereitungszeit: 15 Minuten + Kühlzeit

Nährwert: Pro Glas (200 ml) 4 g Zucker | 25 kcal

Aromen Feuerwerk

© EMF
© EMF

Katharina Küllmer: Aromen Feuerwerk

Gerichte mit Gewürzen, Kräutern & Früchten

Edition Michael Fischer

Preis: 29,99 €

„Bindet Euch die Kochschürze um, seid mutig und experimentiert, das lohnt sich!“

Worum geht’s – oder gibt’s auch Ottolenghi für den Hausgebrauch?

Aromen Küche ist eines der Trendthemen beim Kochen und im Kochbuchbereich. Koriander, Fenchel, Kreuzkümmel die Spitzengastronomie, wie z. B. Tanja Grandits aus der Schweiz sind schon seit einigen Jahren aromatisch höchst komplex unterwegs. Yotam Ottolenghi, der wohl berühmteste Vertreter dieser Stilrichtung, hat kreative Aromen-Kombinationen in seinen Kochbüchern und nicht zuletzt in seiner Kolumne für den Guardian breitenwirksam erfolgreich gemacht und Kritiker und Fans überschlagen sich immer noch mit Lobeshymnen. Allerdings gibt es auch schon getreue Fans, die leise Kritik äußern, wenn man da an sein jüngstes Buch „NOPI“ denkt, dass einigen zu sehr auf die Gegebenheiten einer Restaurantküche abzielt. Ganze Gerichte oder gar Menüs mit orientalischem Touch und vielfältigen Aromen leben allerdings auch von Technik und vielen Zubereitungsschritten, das sehen die Quellen dieser Rezept-Ideen halt vor, denn nur ein paar ein paar Gewürze hineinzugeben, dass allein reicht nicht immer!

Das kann man natürlich auch vereinfachen, aber dazu muss das Konzept ein anderes sein, Katharina Küllmer hat das in Angriff genommen und stellt einzelne Ideen thematisch geschickt zusammen und offeriert eine ganze Palette von Rezepten, die man mal so zwischendurch machen kann und die jedes Picknick, jeden Brunch, jeden Kaffeeklatsch adeln.

Wer ist die Frau hinter dem Buch?

Nach eigenem Bekunden ist Katharina entweder in der Küche oder hinter der Kamera, in ihrem Arbeitszimmer mit vielen Kochbüchern und Bergen an Vintage-Geschirr, denn sie hat ihre Leidenschaft für spannende Aroma-Kombinationen zu ihrem Beruf gemacht. Von Haus aus eigentlich Diplom-Ökonomin und Hotel-Kauffrau, doch seit 2011 selbständig tätig als Food-Kolumnistin. Schon im Studium wurde ihr klar, sie möchte mit ganzem Herzen Gastgeberin sein. Und das obwohl sie mit 20 noch nicht wusste, wie man ein Ei kocht und großer Angst vor kochendem Wasser hatte, wie ihre Familie stets kolportiert.

Nicht wirklich ideale Voraussetzungen, sich als Privatköchin und Supperclub-Betreiberin direkt nach dem Studium selbstständig zu machen. Durch die neu entdeckte Leidenschaft fürs Fotografieren kam folgerichtig ein Blog dazu und dann war der Weg zur Autorin und Food-Kolumnistin nicht mehr weit.

Wie sieht es aus – oder she`s a moody queen!

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen gehalten habe, war ich baff! Dunkler schöner Pappeinband mit purpurnen Accessoires dekoriert, das zog mich an. Die Ausstattung mit Fadenheftung und beschichtetem Papier ist sehr wertig und die Fotos sehr stimmungsvoll. War da vorhin nicht die Rede von Bergen an Vintage-Geschirr, genau, die Sachen werden geschickt in Szene gesetzt und stehen offenbar nicht nur im Arbeitszimmer rum. Auf das eine oder andere Dekostück hätte ich zwar verzichtet, die alte Taschenuhr bei der Präsentation von Speisen, kann man machen, muss man aber nicht. Mir gefällt es trotzdem, das ist geschmackvoll gemacht und Vintage passt perfekt zum Stil der Rezepte.

Was ist drin –oder Alltagsküche bunt und spannend, aber nie kompliziert?

Die Autorin präsentiert über 100 spannende und kreative Rezepte, die thematisch stimmig in den Kapiteln

Aromen reiche Begleiter: wir finden Salze, Butter, Marmeladen, Honig, Pesto, Cremes und Saucen und so herrliche Ideen wie Pekannuss-Butter, Feigenbutter, Orangen-Kardamom-Marmelade, Salz mit getrockneten Sauerkirschen und Bacon oder eine Kürbis –Butter und vieles mehr.

Aufregende Durstlöscher: hier gibt es Tees, Milch, Limonaden, Drinks, Smoothies und Lassi. Von einer Pflaumenlimo mit Zimt und Sternanis über einen Prosecco mit Apfel-Ingwer-Sirup und Zitronenmelisse bis zu einem Chocolate-Lassi ist hier noch einiges mehr dabei, was mich sehr anspricht.

Würzige Leckereien: wir finden Ramen, Salate, Gemüse, Crostini, Pancakes, Brioche, Brot, Burger, Waffel und Wraps. Knusprige Auberginen-Sticks mit rauchigem Tahini-Dip, Ofengemüse mit rote-Bete Pesto, oder Crostini mit Ziegenkäse, Bacon-Crumble und Blaubeeren und warum nicht mal eine sommerliche Stulle mit Erdbeeren, hier finde ich so einiges, dass ich gerne probieren möchte.

Eisiges Naschwerk: hier gibt es Acai Bowl (die Cremigkeit entsteht durch gefrorene Früchte), Eis, Granita, Popsicles (Eis am Stil) und Parfait. Hey die Matcha Nicecream mit gefrorenen und gemixten Bananenscheiben, die gefällt mir auch als nicht Veganer, das muss ich probieren und auch das Ziegenkäse-Eis wandert auf meine Nachkoch-Liste. Moment da fehlt noch was, Kürbiseis mit Malzbier-Karamell, das muss auch sein.

Süße Köstlichkeiten: wir finden Pies, Shortbreads, Biskuits, Donuts, Hand Pies, Zitronen-Gugelhupf, Muffins, Apfelkuchen, Macarons und Cookies. Mir gefallen die Rotweinbirnen mit Kardamom und Mascarpone und Lebkuchen, vielleicht eine Idee für die Nachspeise bei unserem Weihnachtsdinner im Familienkreis? Oder ein saftiger Zitronen-Gugelhupf mit Olivenöl und Joghurt im Teig und einem Zitronen-Rosmarin-Sirup on top, das ganze präsentiert mit Zucker-Glasur und garniert mit getrockneten Rosenblüten und natürlich der buttrige Apfelkuchen mit Scotch-Karamell und Rosmarin. Mir gefällt das, absoluter Hingucker natürlich hier die pinken Äpfel im Teig.

Ein bisschen Inspiration: eine Übersicht, welche ihrer Ideen die Autorin für das Sonntagsfrühstück, ein Picknick oder auch ein Candle-Light-Dinner geeignet hält rundet das ganze ab.

Und wie sind die Rezepte?

Katharina selbst, beschreibt ihren Küchenstil als gehobene Gastronomie heruntergebrochen auf einfache Rezepte, die jeder zu Hause relativ einfach nachkochen kann. Das trifft es sehr gut, die Portionsgrößen sind normale Haushaltsmengen und es wird an Zutaten nichts verwendet, was nur über Spezialanbieter zu beziehen ist.

Was ist besonders?

Ein Vergleich der keiner ist – oder sicherlich ein Buch, das Mädels sehr stark anspricht!

Natürlich will Frau Küllmer nicht in Konkurrenz mit Hr. Ottolenghi treten, das sind wirklich zwei verschiedene Paar Schuh. Sie spielt eine andere Klaviatur ab, dass aber sehr sicher und vor allem sehr gekonnt.

Die Rezepte sind nicht nur auf Optik und Wirkung getrimmt, da ist die Autorin eine Meisterin ihres Fachs, das ist vom Start weg klar, sondern auch geschmacklich gab es für mich keine Patzer oder war etwas lasch.

Dafür finden aufwendige Techniken und Arbeitsschritte oder komplexe Kreationen eigentlich nicht statt im schönen Buch. Die Autorin spricht allenfalls von würzigen Leckereien und das ist es auch, wenn man von einigen wenigen Ausnahmen absieht. Ich konnte bei meinen Test, nichts finden, wo ich hätte meckern können und ihr könnt mir glauben, ich war kritisch, denn eigentlich liebe ich Komplexität, irgendwie muss man ja rechtfertigen, dass man mal wieder am Wochenende Stunden in der Küche verbracht hat, und den Schatz allein im Garten hat schuften lassen.

Die große Stärke der Autorin sind genau die kleinen Sachen, die aktuell überall auf den Blogs, überwiegend von weiblichen Bloggerinnen gepostet werden. Katharina Küllmer weiß sehr genau, was wir wollen und versteht auch die Inszenierung perfekt.

Fazit: Für mich ein ausgesprochen schönes Kochbuch, dass die Lücke zwischen professioneller Aromaküche und uns Normalos perfekt schließt, für das man sicherlich nicht seinen Ottolenghi aus dem Bücherregal verbannt, das aber gerne neben ihm stehen darf, ohne das gleich Streit und Zickereien zu befürchten wären. Inszenierung auch mit knappem Zeitbudget für einen Brunch oder ein Picknick, das geht auch – vielen Dank dafür!

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Alkoholfreie Drinks

3D-Alkoholfrei

„Es muss nicht immer Schorle sein und ist Kokoswasser wirklich nur was für Hollywood?“

Eva Derndorfer/Elisabeth Fischer: Alkoholfreie Drinks

Der perfekte Begleiter von Frühstück bis Dinner

Copyright aller Fotos:  © Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

Brandstätter Verlag

Preis: 25,– €

Beim Verlag bestellen

Worum geht’s – oder Apfelschorle nein danke!

 Nee, wirklich nicht, Apfel-Schorle ist langweilig! Ein gutes Essen braucht in meinen Augen auch einen würdigen Partner. Aber was macht eine gute Partnerschaft aus: ganz einfach wie im richtigen Leben, man muss sich gegenseitig befruchten, gegenseitig unterstützen und am Ende ist das gemeinsame ganze mehr als zwei Soloakteure und im Idealfall wird daraus etwas neues großartiges, das wir uns nie hätten träumen lassen!

Bei Wein und Essen leuchtet uns das ein und wir diskutieren gerne mit dem Weinhändler unseres Vertrauens, ellenlang welcher Wein zu welchem Gang serviert werden soll. Nur bei den nicht alkoholischen Begleitern verschwenden wir keinen Gedanken daran, Mineralwasser und Fruchtsäfte, mehr braucht es da nicht, denken wir, die meisten Gäste werden sowieso Wein trinken? Leider eine vollkommen überholte Auffassung, immer mehr Menschen trinken immer weniger Alkohol, der Trend zu einer vegetarisch, veganen Ernährung bringt immer mehr Leute dazu auch ihre Trinkgewohnheiten radikal zu ändern!

Wie sieht es aus?

 Gottseidank keine graue Maus, sondern ein Buch, das genau weiß was zu ihm passt?

 Schaut es Euch an: geschmackvoller satt gelber wertiger Pappeinband mit farblich abgestimmten Buchrücken. Tolle Haptik durch farblich abgesetztes Prägeetikett und wunderschöner Grafikdruck auf dem Titel, farblich geschmackvoll in grün und rot inszeniert.

Auch die Accessoires Lesebändchen, schönes Layout, besonders die verwendeten sehr künstlerischen Schrifttypen und das farbige Kapiteldeckblatt, geschickt eingesetzt und perfekt abgestimmt erhöhen die schöne Gesamterscheinung, man weiß halt, was zu einem passt!

Auch die Optik muss stimmen, Piktogramme helfen bei der Wahl des richtigen Glases. Sehr geschmackvolle Fotos, wohldosierte Präsentation.

Dieses Buch achtet natürlich auch auf Qualität bei den inneren Werten (hochwertiges angerautes Papier, das sich toll anfüllt, Fadenheftung), hier weiß jemand was er verdient.

Neben dem ganz normalen Register, ist jeweils in den Innendeckel des Buches noch eine schöne geschmackvolle Inhaltsübersicht integriert, in der alle Drinks einer Kategorie schnell lokalisiert werden können.

Was ist drin?

 Wollen Sie es wirklich weiter dem Zufall überlassen, ob Sie den perfekten Partner finden?

 Tja, Sie können auch Glück haben und Sie erwischen die perfekte antialkoholische Begleitung für Ihre Speisen. Aber warum nicht mal Rat bei Profis holen, den Weinhändler unseres Vertrauens haben wir schließlich schon. Wer hält sich schon gerne während eines großartigen Essens den ganzen Abend an einer langweiligen Schorle fest, wenn die Weintrinker bei jedem Gang in Verzückung geraten, weil die Begleitung so großartig abgestimmt wurde. Bei leckeren alkoholischen Cocktails vertrauen wir auch auf das Fachwissen eines erfahrenen Bartenders.

Woran erkenne ich gute Begleitgetränke?

 Die richtige Hilfe zur Hand!

Ganz einfach, genau, wie beim Wein geht es hier um Sensorik (für mich auch Geschmackssinn) und das muss man üben, das wissen wir ja auch vom Wein. Wir brauchen eine gute Einführung und Experten, die uns das erklären und Hilfestellungen geben.

Hierzu haben Eva Derndorfer und Elisabeth Fischer gleich zu Beginn des Buches eine umfassende Sensorik-Tabelle erarbeitet, in der alle präsentierten Drinks klassifiziert werden. Hier gibt es nicht nur süß, sauer, bitter, salzig, sondern insgesamt 18 verschiedene Klassifikationen, allein für die süße Geschmacksrichtung schon 3 unterschiedliche Abstufungen.

© Brandstätter Verlag

Ihrer Meinung nach, braucht es – bis auf wenige Ausnahmen – mindestens 3 Bestandteile, um einen perfekten und ausgewogenen alkoholfreien Begleit-Drink zu kreieren und mindestens 7 Qualitätskriterien kennzeichnen diesen. Das er schmeckt ist dabei schon gesetzt, aber adelt nicht per se als adäquaten Begleiter.

Aber keine Angst, hier geht es nicht darum stundenlang zu mixen und zu shaken, vieles ist genauso schnell vorbereit, wie es braucht um eine Flasche Wein aus dem Keller zu holen und diese zu dekantieren.

Was bekommen wir serviert?

 „Erfrischende Drinks“, (Durstlöscher und spritzige Begleiter z. B. zu Käse und Snacks und der Star auf jeder Grillparty oder jedem Picknick)

Lieblingsrezepte:

Erdbeer-Holunderblüten-Schorle

Kir Tropical (mit Cassis und Kokoswasser)

„Natur-Drinks“, (Wald, Wiese, Kräutertopf oder Erdbeerfeld, eine neue alte Lust wird entdeckt, passt zu Flammkuchen u. Streetfood genauso wie zu Salat und Knödeln)

Lieblingsrezepte:

Pfirsich-Rosmarin-Sauermilch (Minutendrink, blitzschnell auf dem Tisch)

Kardamomsirup, Orangen-Ingwer-Zimt-Sirup

 “Wohlfühldrinks“, (Wellness im Glass, entspannt genießen mit Grüntee, Lassi und Co. und die perfekten Begleiter für einen kulinarischen Ausflug in den Orient oder auch zu Gemüse und Getreidegerichten)

Lieblingsrezepte:

Vanillisierter Zwetschken-Rooibos-Drink (Minutendrink, blitzschnell auf dem Tisch)

Mango-Lassi mit Orangenblütenwasser (Minutendrink, blitzschnell auf dem Tisch)

Erfrischender Quitten-Grüntee

„Festliche Dinner-Drinks“, (perfekte Begleitung oder fulminanter Aperitif zu einem anspruchsvollen Menü)

Lieblingsrezepte:

Granatapfel-Aperitif mit Zimt und Rosenwasser (Minutendrink, blitzschnell auf dem Tisch)

Ananas-Bowle mit Mango u. Himbeer-Eiswürfeln

Dessert—Drinks“, (perfekte Drinks für Naschkatzen und fulminante Begleiter zu allem Süßen wie Mehlspeisen, Desserts, Kuchen, Eis, Hauptdarsteller sind Früchte, Mohn, Vanille, Kakao oder auch Marzipan)

Lieblingsrezepte:

Marzipan-Bananen-Milch

Spritziger Pfirsich-Zitronengras-Drink

Aprikosenkokoswasser mit Vanille (Minutendrink)

Quittenlikör mit Piment

„Pionier-Drinks“ (Große Überraschung, mal herb, bitter, sauer, oder salzig, farbenfroh, aromatisch und manchmal auch schräg)

Lieblingsrezepte:

Cranberry-Ahorn-Kümmel-Drink („Austria meets Canada”)

Quitten-Tonic (Minutendrink)

„Smoothies“ (vom Frühstück bis zum Abendessen, süffig u. nahrhaft und saisonal)

Lieblingsrezepte:

Ananas-Avocado-Smoothie

Spicy Yellow Smoothie (Banane, Mango, Limette und ein Hauch von Chili)

Außerdem:

 Das sehr beeindruckende Buch hat außerdem in jedem Kapitel noch viel Neues parat, es gibt viele wissenswerte Beiträge zu Gewürzen, Kräutern, Tee, Sirups.

Wir lernen was zu Käse passt, es gibt viele Rezepte für kreative Sirup-Kreationen und wir bekommen Empfehlungen welches Glas am besten zum Drink passt und welche Speisen er adelt. Auch an die Kategorie ‚flüssige Geschenke hausgemacht‘ wurde gedacht und wird durch eine Auswahl an Etikettenvorlagen nützlicher weise ergänzt.

Wie sieht die Praxis aus?

 Die allermeisten Zutaten sind im gut sortierten Supermarkt zu erhalten, natürlich gibt es auch mal was das im Spezialgeschäft oder im Internet bestellt werden muss, wie das verwendete Leindotter Öl oder Enziansirup, das schöne Buch bemüht sich auch um wenige ausgewöhnliche Kreationen, die zu einem solchen ambitionierten Konzept unbedingt dazu gehören! Beeindruckt hat mich aber, dass die meisten Rezepte ungeheuer kreativ sind, obwohl sie nur 3 verschiedene Zutaten enthalten. Diese Minuten-Drinks sind auch besonders gekennzeichnet und ratzfatz gezaubert!

Bei ausgewählten Rezepten dürfen wir auch selbst entsaften, endlich mal eine Gelegenheit meinen Entsafter rauszuholen, den ich vor einigen Jahren unbedingt haben musste und der bislang ein Schattendasein fristete. So bin ich wenigstens sicher, dass auch die Qualität stimmt.

P.S. Noch eine kleine Randbemerkung, die ich bei meiner Recherche zum Buch herausgefunden habe, Kokoswasser ist nicht nur lecker, sondern auch preiswert im Bio-Supermarkt zu erstehen – wir müssen also nicht erst in Hollywood besetzt werden, um einen leckeren Cocktail damit zu mischen.

 Was mich begeistert hat – auf dieses Buch habe ich lange gewartet!

 Viele kreative Rezepte, die sowohl als Kreation, als auch mit hoher Praktikabilität glänzen können. Nicht nur Smoothies und Energiedrink-Rezepte, die quitsch-bunt aussehen, aber geschmacklich nicht überzeugen, sondern sehr große Auswahl an beeindruckenden Kreationen für alle möglichen Gelegenheiten!

Außergewöhnlich gut gemachte Einbettung in den thematischen Kontext. Tolle Wissensvermittlung und praktische Anleitungen, wunderbar!

Außerdem Empfehlungen für die richtige Glas Wahl und die richtigen kulinarischen Begleiter.

Das Buch lässt bei mir keine Wünsche offen!

Wer sind die Autorinnen?

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag
© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

Eva Derndorfer ist Ernährungswissenschaftlerin, Kaffeeexpertin, Tee- und Käse-Sommelière. Die Autorin zahlreicher Bücher hält Sensorik-Schulungen und Genussworkshops.

Elisabeth Fischer ist Autorin von über 40 Kochbüchern, Food-Stylistin und schreibt für Gourmetzeitschriften. Sie hält Workshops für Kochbegeisterte und Profis.

 Fazit: Das Buch ist ein kreativer Schatz und echter Trendsetter, der mich ungeheuer begeistert und bei mir keine Wünsche offen lässt, besser kann man das Thema nicht präsentieren. Auf dieses Buch habe ich lange gewartet (kreative Vielfalt kombiniert mit hoher Praktikabilität und umfassender Wissensvermittlung)!