Honig-Mandel-Kürbis

Eine tolle Beilage zu allem, die mit herausstechender Optik zu punkten versteht. Lorbeerblätter am besten nur frisch verwenden, der Unterschied ist ziemlich groß. Der vegetarische Lieblings-Schwager wird sich freuen!

 P.S. der Trick von Ms. Hay mit den Stäbchen funktioniert super und sorgt für gleichmäßige Schnitte, die da aufhören wo sie sollen!

Quelle: Donna Hay: Weihnachten festlich genießen

Fotos: Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulos, Anson Smart

AT Verlag

Preis: 29,90 €

Zutaten für (6 Portionen):

1 Butternut-Kürbis (ca. 1,8 kg), längs halbiert, geschalt, entkernt

2 EL Olivenöl extra vergine

180 g Honig

2 EL Malz- oder Apfelessig

14 Lorbeerblätter

80 g Mandeln, gerostet, gehackt

Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier belegen. Die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett legen. Je ein Holz Essstäbchen an beide Längsseiten des Kurbisses anlegen. Mit einem sehr scharfen Messer in Abstanden von 5 mm den Kürbis vorsichtig bis auf die Hohe der Stäbchen in feine Lamellen schneiden. Die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech legen und mit dem Öl beträufeln. Dicht mit Alufolie abdecken und im Ofen 1 Stunde schmoren. Die Folie entfernen und weitere 20 Minuten goldbraun braten. Den Honig mit dem Essig und den Lorbeerblättern in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und 4–5 Minuten leicht einkochen lassen. Die Hälfte der Glasur über die Kürbishälften träufeln und die Lorbeerblätter in die Einschnitte stecken. Den Kürbis weitere 5–10 Minuten schmoren, bis er weich ist. Mit den Mandeln bestreuen, salzen, pfeffern und mit der restlichen Glasur beträufeln.

Gebackener Kürbis & Tofu mit Sojasauce, Honig, Chili & Ingwer

©Laura Edwards

Toll, I love it! Obwohl ich normalerweise kein ausgewiesener Kürbis-Fan bin… Aber so lecker und würzig, ist uns der noch nicht untergekommen.

P.S. Ich habe übrigens alles auf einem großen Backblech zubereitet und die Menge des Öls ein bisschen reduziert.

Quelle: Diana Henry: Aus dem Ofen
Einfache Gerichte schnell zubereitet

Fotos: Laura Edwards

Ars Vivendi

Preis: 28,– €

Süß und scharf: Ich liebe die Aromen in diesem Rezept. Sie können den Kürbis als Beilage oder mit Reis auch als Hauptgericht servieren. Eine Sauce ist nicht nötig, aber ein scharfes asiatisches Dressing (siehe Seite 194) passt gut dazu.

Zutaten (für 6 Personen mit Reis oder als Beilage):

450 g extrafester Tofu

900 g Kürbis (wir haben Hokkaido verwendet)

3 EL flüssiger Honig

6 EL Sojasauce

2 TL Chiliflocken

1 Stück frischer Ingwer (2 cm), geschält und fein gerieben

125 ml Erdnussöl

Meersalzflocken und

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

6 Knoblauchzehen, in sehr feine Scheiben geschnitten

3 TL Sesamsamen, geröstet

2 Frühlingszwiebeln, geputzt und diagonal in Stücke geschnitten

frisch gepresster Saft von ½ Limette

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen.

Den Tofu abseihen und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Eine doppelte Lage Küchenpapier auf ein Schneidebrett legen, den Tofu darauf platzieren und mit einer weiteren doppelten Lage Küchenpapier abdecken. Ein weiteres Schneidebrett obenauf legen und zusätzlich mit einem Gewicht beschweren. 20 Minuten ruhen lassen, um überschüssige Flüssigkeit herauszudrücken. Den Kürbis halbieren, entkernen und in 1,5–2 cm dicke Spalten schneiden. Honig, Sojasauce, Chiliflocken, Ingwer und 75 ml Öl in einer kleinen Schüssel vermengen.

Die Kürbisspalten in 2 Bratreinen oder auf 2 Backbleche verteilen (zur leichteren späteren Reinigung mit Backpapier auslegen) und der Sojasaucenmischung darüberlöffeln. Die Spalten mit den Händen darin wenden.

Die Tofuscheiben halbieren und in eine weitere kleine Bratreine legen. Die restliche Sojasaucenmischung darüberlöffeln und die Scheiben darin wenden. Kürbis und Tofu mit Salz und Pfeffer würzen und 15 Minuten backen.

Kürbisspalten und Tofustücke wenden. Das restliche Öl mit dem Knoblauch vermengen und über den Kürbis geben. Dann wieder in den Ofen schieben und mit dem Tofu weitere 10–15 Minuten backen, bis der Tofu dunkel und der Kürbis angebräunt und ganz weich ist.

Kürbis und Tofu auf einer vorgewärmten Servierplatte anrichten, mit Sesamsamen und Frühlingszwiebeln bestreuen, mit dem Limettensaft beträufeln und anschließend servieren.

Da ich das empfohlene asiatische Dressing mit serviert habe, habe ich darauf verzichtet Kürbis und Tofu mit Limettensaft zu beträufeln.

Asiatische Dressing

frisch gepresster Saft von 1 Limette

2 EL feinster Backzucker

6 EL Fischsauce

1 rote Chilischote, halbiert, entkernt und in sehr feine Ringe geschnitten

Limettensaft, Zucker, Fischsauce und Chili vermengen.

Rahmfenchel mit Lachsfilet und Röstzitronen-Reis

© Vivi D’Angelo

Quelle: Antje de Vries: Abenteuer Geschmack

Fotos: Vivi D’Angelo

Verlag Gräfe und Unzer

Preis: 29,99 €

Das Fenchel-Aroma erfährt  durch die Zugabe von getrocknetem Fenchel eine entscheidende Steigerung. Ganz toll auch die frische Note dazu, die die Kombination aus Zitrone und Petersilie mitbringt. Und nicht zu vergessen, der Hauch von Lakritz, den sowohl das frische Fenchelkraut, als auch der Dill befördern. Zusammen und darum geht es hier – einfach klasse!

süß mit kräftiger Fischnote mit herbem Kontra

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Zutaten (für 4 Personen):

1 kg Fenchel (mit Grün)

Meersalz

300 g Möhren

2 Schalotten

1 Bio-Zitrone

720 g Lachsfilet (ohne Haut)

1 kleines Bund Dill

1 kleines Bund glatte Petersilie

1 TL Fenchelsamen

320 g Langkornreis

2 EL Öl

250 g Sahne

250 g Crème fraîche

Zubereitung:

Fenchel waschen, das zarte Grün abzupfen, grob hacken und beiseitestellen. Holzige Triebspitzen und sehr grobe äußere Teile abschneiden, in einem klei-nen Topf mit 1 l Wasser und 1 großen Prise Salz zum Kochen bringen. Knollen halbieren, Strunk keilförmig herausschneiden und ebenfalls in den Topf geben. Fenchelhälften in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Möhren putzen und schälen, Putz- und Schalenreste in den Topf zu den Fenchelabschnitten geben. Möhren schräg in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Schalotten schälen, Schalen in den Topf geben. Schalotten in dünne Streifen schneiden. Zitrone waschen, trocken reiben und halbieren. Eine Hälfte in Scheiben schneiden, die andere in Spalten. Lachsfilet, falls nötig, von Gräten und Häutchen befreien und in vier gleich große Stücke schneiden. Dill und Petersilie waschen und trocken schütteln. Beides getrennt voneinander grob hacken.

Backofen auf 160° vorheizen. 600 ml von der Brühe abnehmen und in einem kleinen ofenfesten Topf wieder zum Kochen bringen. Inzwischen eine große ofenfeste Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Zitronenscheibe in der Pfanne ohne Fett beidseitig anbraten. Fenchelsamen hinzufügen, Zitronen auf beiden Seiten dunkelbraun rösten. Aus der Pfanne nehmen, Pfanne reinigen. Reis und 1 TL Salz zur kochenden Brühe in den Topf geben. Einmal aufkochen, dann die gerösteten Zitronenscheiben mit Fenchelsamen hinzufügen. Den Topf auf den Gitterrost in den Ofen (Mitte) stellen, den Deckel aufl egen und den Reis 15–20 Min. garen.

Inzwischen die Lachsstücke salzen. In der Pfanne 1 EL Öl erhitzen, Lachs darin auf jeder Seite ca. 1–2 Min. kräftig anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Restliches Öl (1 EL), Schalotten, Fenchel und Möhre in die Pfanne geben. Salzen und pfeffern. Restliche Brühe mit Gemüseabschnitten durch ein Sieb dazugießen. Sahne, Crème fraîche und gehackte Petersilie unterrühren. Lachs-stücke daraufsetzen. Nach der Hälft e der Reisgarzeit ebenfalls in den Ofen stellen, alles in ca. 10 Min. fertig garen. Der Lachs sollte innen noch glasig sein, der Fenchel noch Biss haben. Reis mit einer Gabel auflockern, Dill und Fenchelgrün untermengen. Fisch mit Gemüse, Reis und Zitrone servieren.

Orangen-Butter-Kürbis

© Vivi D’Angelo

Verblüffend, einfach – sehr stimmig. Die erdige an Lakritz erinnernde Note des Dill versteht es diese perfekte Kombination überraschend aufzumischen!

Quelle: Antje de Vries: Abenteuer Geschmack

Fotos: Vivi D’Angelo

Verlag Gräfe und Unzer

Preis: 29,99 €

Fruchtigkeit hebt Kürbismilde, Butter verbindet

Zutaten (für 4 Personen):

1 kg fester Kürbis (z. B. Muskat- oder Butternusskürbis)

3 Bio-Orangen

1 rote Chilischote

125 g Butter

Meersalz

1 kleines Bund Dill

Zubereitung:

Den Kürbis waschen und, wenn es ein ganzer Kürbis ist, halbieren. Den Stielansatz herausschneiden und das faserige Innere mit den Kernen mit einem Esslöffel entfernen. Kürbissorten mit dicker, harter Schale schälen.

Kürbis erst in Spalten und diese anschließend in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Orangen waschen und trocken reiben, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Chilischote waschen, putzen und in Ringe schneiden.

Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen. Die Kürbisscheiben hinzufügen, durchschwenken und mit Salz würzen. Die Chiliringe und den Orangensaft hinzufügen. Den Kürbis off en unter gelegentlichem Rühren in 5–10 Min. bissfest garen.

Inzwischen den Dill waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen und grob hacken. Den Dill und die Orangenschale unter den Kürbis mengen. Das Gericht nochmals mit Salz abschmecken.

Tipp: Kürbissorten wie Butternuss- und Hokkaidokürbis mit einer eher dünne Schale musst du nicht schälen, da die Schale beim Garen weich wird. Die Schale der meisten anderen Kürbissorten hingegen ist ziemlich dick und fest und sollte bei diesem Gericht vor dem Garen entfernt werden. Kürbiskerne kannst du waschen und ausgebreitet auf einem Brett oder Blech an der Luft trocknen lassen, herauslösen und pur oder geröstet knabbern.

Zubereitungszeit : 20 Minuten

Gebackener Kürbis mit Dukkah und Granatapfel

© Jonathan Lovekin

Dieses Rezept ist ein echter Slater! Der Mann steht nicht nur für gute Storys, die uns dem Fühlen und Denken unserer Kindheit wieder ein Stück näher bringen, er paart das ganze stets mit einfachen, bis sehr einfachen Rezepten, mit Twist und Überraschung: Süßer Kürbis trifft viel Aroma durch die Gewürze und erhält jede Menge Crunch durch die unterschiedlichen Nuss-Sorten, die durch die frische Note von Granatapfelkernen perfekt abgerundet wird. P.S. Hanfsamen sind zwar äußerst gesund und auch lecker, aber nicht gerade billig. Ich habe sie deshalb einfach weggelassen, weil für mich ihr Geschmack im „Nusskonzert“ keine tragende Rolle hatte.

Quelle: Nigel Slater: Wintertagebuch

Fotos: Jonathan Lovekin

Dumont Verlag

Preis: 38,– €

Zutaten (für 4 Personen als Beilage für 2 Personen als Hauptgericht):

Kürbis, zum Beispiel Butternuss – 700 g

Olivenöl – 4 Esslöffel

Koriandersamen – 1 Esslöffel

Cuminsamen – 1 Esslöffel

Hanfsamen – 1 Esslöffel

Kürbiskerne – 2 Esslöffel

Sonnenblumenkerne – 2 Esslöffel

getrockneter Thymian – 2 Esslöffel

Meersalz – 1 Esslöffel

Schwarzkümmelsamen – 1 Esslöffel

Pistazien, gehackt – 4 Esslöffel

Granatapfel – 1 kleiner

 Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis halbieren, Samen und Fasern aus dem Inneren herausschaben und das Fleisch in dünne Schnitze von etwa 1 Zentimeter Dicke schneiden. Nebeneinander auf einem Backblech auslegen. Mit dem Olivenöl beträufeln, mit schwarzem Pfeffer würzen und etwa 30 Minuten backen, bis sie weich und durchscheinend sind.

Koriander- und Cuminsamen in einer mäßig heißen, trockenen Pfanne ein paar Minuten rösten, bis Duft aufsteigt. Hanfsamen, Kürbis- und Sonnenblumenkerne zugeben und etwa 5 Minuten unter Rühren goldbraun rösten.

Thymian und Salz einrühren, dann die Mischung im Mörser grob zerstoßen. Das Ganze sollte immer noch körnig und knubbelig sein. Schwarzkümmelsamen und gehackte Pistazien unterziehen. Den Granatapfel aufbrechen und die Samen herausholen.

Wenn der Kürbis aus dem Ofen kommt, mit den Granatapfelkernen und ungefähr der Hälfte der Gewürz-Nuss-Mischung bestreuen. Sofort servieren. Die restliche Würzmischung in einem Schraubglas aufbewahren, bis sie gebraucht wird.

Kürbis und Kichererbsen mit würziger Aprikosensauce

Fotografie © Simon Wheeler, AT Verlag

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall: Viel mehr vegetarisch

200 neue Rezepte aus dem River Cottage

Fotos: Simon Wheeler

AT Verlag

Preis: 28,– €

Dieses Jahr geht es schon früh los, die ersten Hokkaidos sind in der Gemüseabteilung angekommen. Das Rezept von dem „Mann aus England mit dem Händchen für unkomplizierten Gemüse-Genuss“ hat quasi auf diese schon gewartet: I love it!

Dies ist eine Art dekonstruierte Gemüse-Tajine: dicke Kürbisstücke, nussige Kichererbsen und eine kräftige Tomatensauce vereinen Süßes, Saures, Salziges und Würziges in einem Gericht. Es wird schneller gar als eine echte Tajine. Und so kann jeder die einzelnen Elemente auf dem Teller nach Wunsch kombinieren.

Zutaten (für 4 Personen):

1 kg Kürbis (z. B. Butternut oder Crown Prince, bei mir Hokkaido)

2 EL Olivenöl

400 g Kichererbsen aus der Dose, abgespült, abgetropft

Meersalz und schwarzer Pfeffer

Für die Aprikosensauce:

2 EL Olivenöl

125 g Schalotten, halbiert, in Scheiben geschnitten

75 g ungeschwefelte getrocknete Aprikosen, grob gehackt

1/2 TL Kreuzkümmelsamen

2 TL Ingwer, frisch gerieben

2 Knoblauchzehen, gerieben oder gepresst

1/2 TL getrocknete Chiliflocken (bei mir das milde Pul Biber)

400 g Tomaten aus der Dose

1 TL brauner Zucker

2 EL eingelegte Zitrone, grob gehackt (Schale und Fruchtfleisch, ohne Kerne)

4 EL Koriander, gehackt

1/2 Zitrone zum Beträufeln

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad bzw. 180 Grad Umluft vorheizen. Den Kürbis in schmale Spalten schneiden, am äußeren Rand 3–4 cm dick. In einen Bräter geben, mit 1 Esslöffel Öl beträufeln und den Kürbis damit bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen 45 Minuten braten, bis der Kürbis weich wird und bräunt. Die Kichererbsen mit einem weiteren Esslöffel Öl sowie etwas Salz und Pfeffer mischen.

Für die Sauce das Öl in einer kleinen bis mittelgroßen Pfanne erhitzen.

Die Schalotten mit einer Prise Salz darin anbraten. Wenn sie brutzeln, die Hitze reduzieren und etwa 8 Minuten braten, bis die Schalotten weich sind; dabei ein- bis zweimal umrühren. Die Aprikosen und den Kreuzkümmel hinzufügen und einige Minuten umrühren. Ingwer, Knoblauch, Chiliflocken und frisch gemahlenen Pfeffer hinzufügen und 1–2 Minuten weiter braten. Die Dosentomaten mit Saft hineingeben; ganze Tomaten dabei etwas zerdrücken und harte weiße Teile entfernen. Den Zucker hinzufügen. Alles kräftig aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei mehrmals umrühren, bis die Sauce dickflüssig ist. Vom Herd nehmen, die gehackte eingelegte Zitrone und etwa 3 Esslöffel gehackten Koriander einrühren. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas nachsalzen. Wenn der Kürbis weich ist, die Kichererbsen dazugeben und 5–10 Minuten im Ofen heiß werden lassen. Inzwischen falls nötig die Sauce nochmals erhitzen. Die Kürbisspalten mit den Kichererbsen auf eine vorgewärmte Platte oder auf Teller verteilen. Die heiße Sauce darübergeben, mit dem restlichen Koriander garnieren und jeweils mit einem Spritzer Zitronensaft beträufeln.

Mal anders:

Kürbis: Anstelle des Kürbisses kann man fast jedes andere Gemüse verwenden – probieren Sie gebratenes Wurzelgemüse, Fenchel oder Auberginen und Zucchini.

Schmorkürbis-Blauschimmelkäse-Frittata mit Majoran

© William Meppem, AT Verlag

Quelle: Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Feinwürzige, cremige Frittata, Original-Rezept ohne Temperaturangabe und Backzeit und mit einer Pfanne von ca. 22 cm Ǿ, die sich bei mir als zu klein erwies. Der Tipp die Eier Raumtemperatur annehmen zu lassen, damit die Frittata luftiger wird, nehme ich gerne mit in mein Standard-Repertoire. Insgesamt eine üppige Portion, von der sicherlich auch einer mehr satt wird.

Zutaten (für 4 Portionen):

6 Eier

250 ml Rahm (Sahne)

25 g fein geriebener Parmesan

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

300 g Butternut-Kürbis, geschält, 2 cm groß gewürfelt

1 EL Olivenöl extra vergine

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 TL Olivenöl extra vergine

20 g Butter

1 Handvoll Majoranblätter

60 g geriebener Käse (z. B. Greyerzer oder Cheddar)

100 g Blauschimmelkäse, zerbröselt

fein geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Eier, Rahm, Parmesan, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Kürbis in einer Schüssel mit 1 EL Öl, Salz und Pfeffer mischen. Auf einem dünn gefetteten, mit Backpapier belegten Blech verteilen und im Ofen 12–15 Minuten goldbraun rösten.

Eine ofenfeste beschichtete Pfanne (24 cm Durchmesser) bei niedriger Temperatur erhitzen. Darin Öl und Butter schmelzen und schwenken, sodass Boden und Wand der Pfanne bedeckt sind. Die Frittata-Mischung hineingeben und 5 Minuten garen, bis die Masse an den Rändern stockt. Kürbis, Majoran, Hartkäse und Blauschimmelkäse darauf verteilen und weitere 15 Minuten garen. Dann die Frittata

im Ofen bei 180 °C auf der zweiten Schiene von unten ca. 8–10 Minuten weiter garen, bis sie gerade fest ist.

Mit Parmesan bestreuen und in Stücke schneiden.

Tipp: Möglichst frische, zimmerwarme Eier verwenden – so wird die Frittata schön leicht und luftig.

Mein Tipp: Eure Pfanne hat keinen hitzefesten Griff? Einfach doppelt mit Alufolie umwickeln.