Mexikanisches Hähnchen mit Kürbis und Pepita-Pesto

© Laura Edwards / Contour by Getty Images
© Laura Edwards / Contour by Getty Images

Quelle: Diana Henry: Alle meine Hähnchen

Fotos von Laura Edwards

ars vivendi Verlag

Preis: 24,99 €

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Zutaten für 4 Personen:

für Hähnchen und Kürbis:

8 Hähnchenschenkel oder -teile mit Haut

1 EL brauner Rohrzucker

Blättchen von 4 Zweigen Thymian

3 TL getrockneter Oregano

2 TL gemahlener Kreuzkümmel

2 TL gemahlener Piment

6 EL Olivenöl

Saft von 1 Limette

Saft von 1⁄2 Orange

Salz und Pfeffer

900 g Kürbis (Hokkaido, Moschus oder Butternuss), geschält (bei Hokkaido nicht nötig), entkernt und in dicke Spalten geschnitten

60 g Feta, zerkrümelt, zum Servieren

für das Pesto:

20 g Kürbiskerne

60 g Koriandergrün, plus einige Stängel zum Servieren

20 g Cashewkerne

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

Saft von 1 1/2 Limetten

125 ml natives Olivenöl extra

1 rote Chilischote, entkernt und fein gehackt, plus mehr zum Servieren (nach Belieben)

Die Hähnchenschenkel in eine flache Schüssel legen. Zucker, Thymian, Oregano, Kreuzkümmel, Piment, 4 EL Öl, Limetten- und Orangensaft, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren und über das Fleisch gießen. Das Fleisch darin wenden, bis es gleichmäßig überzogen ist, dann abgedeckt für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor der Weiterverarbeitung Zimmertemperatur annehmen lassen.

Für das Pesto die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter ständigem Wenden etwa 2 Minuten rösten, bis sie leicht bräunen und duften (so verfährt man übrigens auch mit anderen Kernen und Nüssen). Die Kürbiskerne aus der Pfanne nehmen und mit Koriander, Cashewkernen, Knoblauch, Limettensaft und Öl im Mixer cremig pürieren. Das Pesto in eine Schüssel füllen, die Chili unterrühren und bis zur Verwendung beiseite stellen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Hähnchenfleisch mit der Haut nach oben in eine Bratreine oder einen Bräter legen. Die Kürbisspalten rund um das Fleisch verteilen, mit dem restlichen Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles für etwa 40 Minuten in den Ofen schieben, dabei Fleisch und Kürbis mehrmals mit etwas Marinade bestreichen.

Zur Garprobe mit der Spitze eines scharfen Messers in die Unterseite eines Schenkels stechen. Ist der austretende Saft
hell und klar, sind die Hähnchenschenkel durch. Fleisch und Kürbis mit etwas Pesto bestreichen. Den Feta und nach Belieben etwas Chili darüber streuen und mit Koriander dekorieren. Das restliche Pesto dazu servieren.

Beilagen: Quinoa und ein großer Römersalat mit Avocado

TIPP: Der zerkrümelte Feta kann auch einfach untermischt werden, statt ihn vor dem Servieren darüber zu streuen – passt auch hervorragend zu gegrilltem Hähnchenfleisch.

Anmerkung: Aromatische farbenfrohe Kombi, die am vergangenen Samstag auch unsere Gäste überzeugt hat. Das Beste dabei, alles ließ sich super vorbereiten und der Aufwand war auch überschaubar. So mag ich Kochen!

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Alle meine Hähnchen

Alle meine Haehnchen_Cover

Diana Henry: Alle meine Hähnchen

Fotos von Laura Edwards

ars vivendi Verlag

Preis: 24,99 €

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Hähnchen in ungeahnter kreativer Vielfalt von Yotams und Nigellas Schwester im Geiste!

Worum geht’s?  Hühnerfleisch ist sehr vielseitig, perfekt also um es mit köstlich kreativen Rezepten in Szene zu setzen. Es gibt im schönen Buch „Alle meine Hähnchen „ herrliche Ideen aus aller Welt für jede Gelegenheit, wie man das Beste aus dem Federvieh herausholt, damit es fantastisch schmeckt und wohlige Seufzer am Essenstich garantiert sind. Diana Henry hat in ihrem ersten auf Deutsch erschienenen Buch, 122 Rezepte mit Huhn zusammengetragen, die sich an Kreativität gerade zu überbieten und schnell und einfach zu kochen sind und auch am nächsten Tag noch für eine Variante taugen.

Wer ist die Autorin?

© Chris Terry / Contour by Getty Images

Diana Henry, in Nordirland aufgewachsen, zählt zu Großbritanniens beliebtesten Gastro-Journalistinnen und Kochbuchautorinnen: Ihre Kulinarik-Titel haben sich in England bislang über 300.000 Mal verkauft. Als Journalistin schreibt sie u. a. für den „Sunday Telegraph“ und für „House & Garden“. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen bedacht: Bei den „Fortnum & Mason Food & Drink Awards“ wurde sie zweimal als „Cookery writer of the Year“ ausgezeichnet, von der „Guild of Food Writers“ sogar dreimal als „Cookery Journalist of the Year“, das letzte Mal 2015. Von der „Guild of Food Writers“ wurden ihre Kochbücher „Food from Plenty“ und „Salt Sugar Smoke“ außerdem als Kochbuch des Jahres („Cookbook of the Year“) nominiert und „A Change of Appetite“ 2015 schließlich mit dem Titel ausgezeichnet. Alle meine Hähnchen ist Diana Henrys insgesamt neuntes (und gerade auch: neuestes) Buch, das im März 2015 in englischer Sprache erschienen und nun als erster ihrer Titel auf Deutsch erhältlich ist.

Wie sieht es aus?  Die Ausstattung des Buches ist hochwertig (Fadenheftung, beschichtetes Papier), das Layout ist im geschmackvollem Vintage-Style. Außerdem gibt es fast zu jedem Rezept wunderschöne Fotos von Laura Edwards.

Was ist drin?  Wir finden viele unschlagbare Kreationen z. B. für das ganz normale Abendessen, die auch noch nach einem anstrengenden Tag im Büro schnell auf den Tisch gezaubert werden können.

Lieblingsrezept: Mexikanisches Hähnchen mit Kürbis und Pepita-Pesto

 Auch die Gewürzstraße grüßt uns mit duftenden aromatischen Ideen, die auch mal very hot sein dürfen.

Lieblingsrezept: Roopas Hähnchen indische Art mit Zitronengras und Kurkuma

Beim Sonntags-Lunch, darf es auch mal ein bisschen Luxus sein.

Lieblingsrezept: Sommerhähnchen mit Pfirsich, Honig und Lavendel

Bunt gemischte Salate aus aller Herren Länder machen Lust auf kulinarische Abenteuer.

Lieblingsrezept: warmer mexikanischer Hähnchensalat mit Chorizo, Quinoa und Limettencreme

Hähnchen-Gerichte, die festtagstauglich sind und sich nicht hinter anderen großen Vögeln verstecken müssen.

Lieblingsrezept: Königliches Hähnchencurry

Grillrezepte mit Huhn, die der Star auf jeder Grillparty werden können.

Lieblingsrezept: Hähnchenspieße mit Granatapfel-Honig-Glasur

Rezepte mit Huhn, die echtes Seelenfutter sind, weil sie Körper und Seele wärmen und pures Wohlgefühl garantieren.

 Lieblingsrezept: In Milch, Lorbeer und Muskat geschmortes Hähnchen

 Am Ende lässt uns die Autorin glücklicherweise auch bei der Resteverwertung nicht allein.

Lieblingsrezept: Hähnchen-Kürbis Laksa

 Außerdem:  Es gibt einige nützliche Exkurse zu Hähnchen und deren optimalen Begleiter, wie Alkohol, Kräuter, Zitrusfrüchte, Kräuter und Sahne. Außerdem lernen wir viel über das Braten und Schmoren von Huhn und das Hähnchenschenkel oft den Vorteil bieten, dass das Fleisch ein wenig saftiger ist, es muss also nicht immer Hähnchenbrust sein, wenn das Fleisch der Schenkel enthäutet wird. Auch wie man eine Hühnerbrühe herstellt ist mit Diana Henry nicht schwer und macht es möglich, dass der leckere Vogel komplett verwertet werden kann.

Was ist besonders? 

Diana Henry weiß, was wir uns wünschen!

 Absolut, denn sie hat viele tolle Rezepte zusammengetragen, die Yotam Ottolenghi und Nigella Lawson nicht besser hätten kreieren können!

Das Buch wartet mit einer ungeheuren Vielfalt an Rezepten für Hähnchen auf, deren Ursprünge wir in aller Herren Länder finden und gemeinsam mit der Autorin begeben wir uns auf eine Reise quer durch Europa, nach Kuba, Persien, Indien, Mexiko und erleben einen Gaumenkitzel nach dem anderen. Beim gemütlichen Stöbern im Buch geht es zu wie auf dem Gewürzbasar, umwehte uns eben noch das Aroma von Kurkuma und Safran, steigt einem auf der nächsten Seite schon der Duft von Chili und Ingwer in die Nase, bis wir uns am Ende geruchstechnisch auf einem schönen Markt in Südfrankreich wiederfinden und der Duft von eingelegten Oliven lässt unser Herz höher schlagen. Hier ist wirklich für jeden was dabei!

Alle Rezepte wurden von Diana bearbeitet und weiter entwickelt, damit sie funktionieren und schnell und einfach nach zu kochen sind. Die Anleitungen sind übersichtlich und vor allem nicht zu komplex, was ja nicht immer ganz einfach ist, z. B. bei indischen oder arabischen Kreationen, ihr ist das aber sehr gut gelungen!

Schön dass sie auch darauf verzichtet hat, die Klassiker (wie z. B. ein thailändisches Green-Curry) nicht noch mal in einer anderen Variante vorzustellen, sondern den Fokus darauf zu legen, was wirklich Neues zu liefern! Das gefällt mir sehr, sehr gut!

 Fazit: Das Buch von Diana Henry ist für mich eine tolle Überraschung, die mich absolut begeistert hat, ich hätte nicht gedacht, dass man das Thema so kreativ präsentieren kann. Absolute Kaufempfehlung, das schöne Buch ist ein Gewinn für jedermann!