Herzhafte Arme Ritter

© Oof Verschuren / DuMont Buchverlag 2019

Gibt es zum Brunch am ersten Weihnachtstag, da können sogar die Kinder mitmischen…. Der Testlauf zu Hause verlief angenehm lecker!

Arme Ritter sind meistens süß, schmecken aber auch herzhaft. Sie sind perfekt, um altes Brot aufzubrauchen, und außerdem ein süchtig machendes (Weihnachts-) Frühstück.

Zutaten (für 4 Personen):

4 große Eier

125 ml Milch

125 g Schlagsahne

1 TL Senf

50 g Parmesan, gerieben, und ein

wenig mehr zum Garnieren

1 Prise Salz und frisch gemahlener

schwarzer Pfeffer

einige Tropfen Tabasco

1 EL Worcestersauce

6–8 Scheiben leckeres Weißbrot

(evtl. schön ausgestochen mit

einer Ausstechform)

ein wenig Butter zum Anbraten

zum Garnieren

Dazu passt ein Salat aus frische Gartenkräutern wie z. B. Schnittlauch, glatte Petersilie und/oder Basilikum und etwas Rucola, angemacht mit Essig und Öl

Vorbereiten:

Eier, Milch, Sahne und Senf schaumig schlagen. Den Parmesan hineinstreuen, mit Salz, Pfeffer, etwas Tabasco und einem ordentlichen Schuss Worcestersauce abschmecken. Das Eigemisch in eine flache Schale gießen. Das können Sie gut am Abend vorher machen und bis zum Frühstück in den Kühlschrank stellen.

Zubereiten:

Zwei Scheiben Brot in die Schale legen (oder so viele wie hineinpassen) und 1–2 Minuten darin ziehen lassen.

Eine kleine Portion Butter in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Armen Ritter darin 2 Minuten pro Seite anbraten, bis sie goldbraun und die Eier durch sind.

Auf Küchenpapier abtropfen lassen. In der Zwischenzeit die anderen Scheiben anbraten. Die Armen Ritter mit Parmesan bestreuen und mit dem Salat als Beilage servieren.

Wildpilzsuppe mit Haselnüssen

© Oof Verschuren / DuMont Buchverlag 2019

Die Steinpilz-Saison war dieses Jahr im Hunsrück ergiebig wie noch nie…. Die Pilze stammen bei uns aus eigener Sammlung. Geplant für den zweiten Feiertag am Abend. Wunderbar stimmig das Topping, dazu!

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Suppe:

50 g getrocknete funghi porcini

(Steinpilze)

750 ml lauwarmes Wasser

3 Schalotten

25 + 50 g Butter

Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

500 g frische Wildpilze, geputzt, die schönsten zum Garnieren

beiseitelegen

evtl. 1 Schuss Sherry

400 ml Hühnerbrühe, am besten selbst gemacht

Zum Garnieren:

100 g Wildpilze

75 g Haselnüsse, grob gehackt

125 g Crème fraîche,

aufgeschlagen

einige Tropfen Haselnussöl

Vorbereiten:

Die Steinpilze im lauwarmen Wasser einweichen. Die Schalotten einige Minuten mit etwas Salz in 25 g Butter anschwitzen. Die frischen Pilze dazugeben und 5 Minuten anbraten. Die eingeweichten Steinpilze fein hacken und auch mitbraten. Das Einweichwasser aufbewahren. Mit Sherry ablöschen. Dann das Einweichwasser durch ein Sieb dazugießen. Anschließend auch die Hühnerbrühe. Zum Kochen bringen und 20 Minuten sanft köcheln lassen. Die Suppe mit einem Stabmixer oder in kleineren Portionen im Standmixer glatt pürieren. Die 50 g Butter zufügen und kurz mitpürieren, bis eine glatte Creme entstanden ist. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Bis zur weiteren Verwendung abkühlen lassen.

Zubereiten:

Für die Garnierung die aufbewahrten Wildpilze mit den Haselnüssen in etwas Butter anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe bis kurz vor dem Siedepunkt – nicht heißer! – erhitzen, gut durchrühren und in 4–6 tiefe Teller verteilen. Mit einem Klecks Crème fraîche, den gebratenen Wildpilzen, den Nüssen und ein paar Tropfen Haselnussöl garnieren.

Weihnachten in Amsterdam

Wildpilzsuppe mit Haselnüssen

Yvette van Boven: Weihnachten in Amsterdam

Das Kochbuch für ein entspanntes Fest

Fotos: Oof Verschuren

Dumont Verlag

Preis 34,–

Weihnachtsstress – nein danke!

Worum geht’s?

 oder haben wir denn schon Weihnachten…….

Als ich das erste Mal dieses Buch der Niederländerin Yvette van Boven in der Hand hielt, war es Mitte Oktober und der Sommer hatte sich gerade entschlossen, für ein Wochenende nach Frankfurt zurück zu kehren….. In Anbetracht der fast hochsommerlichen Temperaturen war ich entsprechend wenig dafür zu begeistern, mich mit der Ausgestaltung des Essens zum Fest der Liebe detailliert zu beschäftigen. Einzig die Supermärkte hatten mit jede Menge Süßkram für das Familienfest des Jahres mächtig aufgerüstet. Jetzt wird es aber definitiv Zeit, sich mich ein paar Ideen für die Verköstigung der Familie an Weihnachten zu beschäftigen…

Tausche Weihnachten in der Berghütte gegen ein entspanntes Weihnachtsfest in Frankfurt!

 Ich muss gestehen, dass ich zu Weihnachten ein zwiespältiges Verhältnis habe…. Ich mag es, wenn die Familie zusammenkommt, sich nett unterhält, ein Gläschen Wein zusammen trinkt und entspannt genießt…. Genauso hasse ich Deko-Arien, überhaupt mache ich um diese Art von Geschäften in der Weihnachtszeit einen großen Bogen, auch wenn ich es gerne hübsch habe…… Aber bitte nicht jedes Jahr mit einer anderen farblich abgestimmten Dekoration. Ich mag schön gemachte Kochbücher und die Story dahinter ist mir nicht egal und soll mich unterhalten oder beglücken. Was mir inzwischen aber immer schwerer fällt ist, die idyllische Inszenierung des Festes der Liebe in vielen davon –  beim Thema Weihnachten wird für meinen Geschmack häufig zu sehr auf die Tube gedrückt. Kochbücher im 21. Jahrhundert werden zu Alleskönnern stilisiert, sie liefern mehr oder weniger gelingsichere Rezepte und entführen uns an die schönsten und märchenhaftesten Orte der Welt. Aber eigentlich brauch ich das gar nicht und ebenfalls mögen tue ich es auch nicht mehr, Weihnachten zelebriere ich nämlich nicht mit der Familie auf einer Berghütte, sondern in Frankfurt, München oder Berlin. Mir ist dieses Familienfest nicht weniger wichtig, aber ich gehe das durchaus pragmatischer an, deshalb schaue ich gerne frühzeitig (haha…) was gibt es dieses Jahr zu Essen, was passt am besten, wann reist die verzweigte Familie mit Kindern an, wann reisen sie wieder ab und wie viele Frühstücke, Abendessen und Lunch-Mahlzeiten dazwischen fallen denn an? Wie können wir es ganz entspannt schaffen, dass wir ohne viel Stress eine nette Zeit miteinander verbringen und auch noch lecker essen?

Was ist drin?

 Hier liebt es jemand, praktisch, entspannt und lecker…..

© Oof Verschuren / DuMont Buchverlag 2019

Die Niederländerin spricht mir aus der Seele, sie mag keinen Weihnachts-Kitsch: blinkende Weihnachtsbäume, schlechte Schokolade und piefige Traditionen – das ist ihr von allem viel zu viel! Aber sie mag ihr Amsterdam mit Weihnachtsstimmung nicht weniger als sonst: die festlich beleuchteten Grachten, die geschmückten Straßen und – mit etwas Glück – die schneebedeckten Hausboote. Vor allem genießt Yvette van Boven an Weihnachten besonders, dass die ganze Familie zusammenkommt und alle Zeit füreinander haben. Damit ist für mich der Rahmen abgesteckt und deckungsgleich zu meinen eigenen Wünschen, die ich an ein Weihnachtskochbuch habe. Erleichtert stelle ich zudem fest, es ist ein fröhliches Buch mit hübschen farbigen Illustrationen und wertiger Ausstattung geworden, die Fotos des vorweihnachtlichen Amsterdams sehen ziemlich normal aus und nicht wie aus einem Lifestyle-Magazin oder aus dem Katalog für einen besonders idyllischen Winterurlaub….

Eine versierte Gastgeberin mit dem Blick für Abläufe, damit es am Ende keine Krisen gibt!

 Statt überladene Weihnachts-Impressionen punktet die versierte Gastgeberin mit vielen sehr praxisorientierten Tipps: Bringt mich auf den Trichter den Kühlschrank und die Gefrierkombi rechtzeitig aufzuräumen, schwerer zu beschaffenden Zutaten am besten schon zwei Wochen vorher zu  zu bestellen und hat immer Notfall-Maßnahmen zur Hand, wenn es darum geht, ganz schnell den Champagner für den Aperitif runter zu kühlen. Woher weiß die Dame, dass bei mir und meinem Lieblings-Mann Heiligabend schon mal sehr dicke Luft war, weil der Gute gefühlt 1 Stunde an der Fischtheke und weitere 1 ½ Std. an der Kasse des Großmarkts sich die Beine in den Bauch stehen musste, während ich zu Hause Hände ringend auf seine Unterstützung beim Kochen wartete. Wir kaufen gerne bei Lokalen-Produzenten, frieren ein und verstauen vieles in der Speisekammer, wollen aber nicht Weihnachten genervt stundenlang irgendwo in der Schlange verbringen, wenn wir eigentlich besseres und wichtigeres zu tun haben. Wir möchten eigentlich nur lecker mit der ganzen Familie essen und das Fest zusammen zu genießen. Ich kann deshalb Frau Boven, die offenbar alles schon hundert Mal gemacht hat, für die vielen Tipps direkt aus dem richtigen Leben einer versierten Gastgeberin aufs herzlichste danken! Nett ebenfalls die hübsche Aufbereitung der gesammelten Tipps in einer geschmackvollen Grafik, so lässt sich schnell wieder Überblick gewinnen.

Ich schau mal was es so gibt…..

#Frühstück & Brunch and a very #warm welcome for everyone……

Yvette van Boven Koch Stil ist unkompliziert, manchmal elegant und festlich, ihre Ideen lassen sich ganz nach dem persönlichen Geschmack vielfältig kombinieren und können nicht verleugnen, sie liebt es very British an Weihnachten. Yvette hat lange mit der Familie in Irland gelebt.

Zum Bruch gibt es z.B. schottische Eier, Würstchen im Schlafrock, klassische kleine Mince-Pies oder Schoko-Crossie-Kränzchen. Angestossen wird z. B. mit Sloe Gin (ein Gin, der mit Schlehen schon Monate vorher aromatisiert wurde) oder einem Tannensirup-Drink (mit Mineralwasser und Eiswürfeln ergänzt, schmeckt jedoch ebenso lecker zu Eiscreme, über einen Trifle geträufelt oder in einem Cocktail – Weihnachts-Negroni).

#Appetit bekommen (Häppchen) #Suppen machen schnell und unkompliziert viele glücklich

Im Hause van Boven wird meistens ohne viel Firlefanz lecker aufgetischt. Um ihren Gästen Appetit zu machen, serviert die Holländerin, knusprige Käsewindbeutel (Gougères), hier unkompliziert und nicht gefüllt, geröstete Maronen, pikanten gebackenem Ziegenkäseaufstrich zu gerösteten Baguette-Scheiben oder lässt uns Buttermilch-Gürkchen knabbern. Elegant wird es mit Austern und einem Jalapeño-Dressing, Kürbiscremesuppe mit Sternanis und Flusskrebsschwänzen und Papaya-Gin-Gazpacho zu Austern.

Blumenkohlcremesuppe mit Kokos, Kreuzkümmel ist eine unkomplizierte Option für den Suppentopf, die als Vorspeise und ebenso als Ausklang für einen genussvollen Tag dazu angetan ist, eine größere Schaar satt und glücklich zu machen. Für mich sehr interessant, weil wir die gesamten Feiertage immer mit 10 Personen verbringen. Wenn man nach einem Ausflug hungrig zurückkehrt und schnell ein leckeres Süppchen erwärmen kann, bevor wir vielleicht noch ins Theater gehen oder einen privaten Filmabend mit unseren ganz persönlichen Lieblingsfilmen veranstalten, ist das einfach perfekt für unsere ganz entspannte Weihnachts-Ausgestaltung.

Viele leckere Hauptgerichte, Vegetarier sind ebenfalls herzlich willkommen!

 Lachsfilet mit Fenchel, Zitrone und Brunnenkresse-Miso-Mayo, gerösteter Blumenkohl mit Ziegenkäsecreme oder Gemüse-Spiral-Tarte mit Avocado-Curry-Creme können Vegetarier beglücken

Während Hirschschmortopf mit Blätterteig-Haube oder eine krosse Weihnachts-Porchetta die Fleisch-Fans glücklich machen. Dazu gibt es z. B. Kartoffel-Püree mit Knollensellerie und Apfel, Rosenkohl á la carbonara und Möhrentatin mit Ziegenkäse. Alles kann nach Herzenslust und eigenem Gusto mit einander kombiniert werden.

Bevor es mit tollen Desserts & Gebäck (hellbraune Pavlova mit geschmorten Birnen und Schokolade, Mince-Meat-Fudge) oder der intelligenten und praxistauglichen Bestückung des Vorratsschrank und vielfältigen Menüvorschlägen weiter geht.

Probiert & verputzt:

Herzhafte Arme Ritter (Am Morgen)

© Oof Verschuren / DuMont Buchverlag 2019

Gibt es zum Brunch am ersten Weihnachtstag, da können sogar die Kinder mitmischen…. Der Testlauf zu Hause verlief angenehm lecker!

 

 

 

 

 

 

Wildpilzsuppe mit Haselnüssen (Suppen)

© Oof Verschuren / DuMont Buchverlag 2019

Die Steinpilz-Saison war dieses Jahr im Hunsrück ergiebig wie noch nie…. Die Pilze stammen bei uns aus eigener Sammlung. Geplant für den zweiten Feiertag am Abend. Wunderbar stimmig das Topping, dazu!

 

 

 

 

 

Fazit: Perfekt Job! – hier denkt eine versierte Gastgeberin stets praktisch und weiß ebenso, dass in den meisten Familien inzwischen viele Vegetarier und Veganer mit am Tisch sitzen.

Hier haben wir es mit einer entspannten Gastgeberin zu tun, die überzeugend die praktische Seite beim Weihnachts-Cooking betont und sehr lässig bleibt, weil sie eben weiß wie man das lecker und stressfrei gestalten kann. Das Yvette van Boven dazu keine Berghütte oder andere pittoreske Orte bemüht, rechne ich ihr hoch an, denn ich bin mehr an einer praktischen Unterstützung beim weihnachtlichen Gelage mit der Familie interessiert, als an künstlicher Inszenierung. Die wertige Ausstattung des Buches passt gut zur entspannten Haltung  der Gastgeberin, die uns ein echtes Bild vom weihnachtlichen Amsterdam zeigt und dabei zum Glück auf jede Menge – von mir unerwünschten – Kitsch verzichtet.

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!

Diana Henry: Aus dem Ofen

Diana Henry: Aus dem Ofen
Einfache Gerichte schnell zubereitet

Fotos: Laura Edwards

Ars Vivendi

Preis: 28,– €

Best-of Ofen-Cooking alltagstauglich und sogar mit Gäste-Button

Wer schließt die Ofentür?

Diana Henry, in Nordirland aufgewachsen, ist eine der beliebtesten britischen Food-Autorinnen. Sie hat eine wöchentliche Kolumne im Sunday Telegraph, schreibt auch für BBC Good Food, Red sowie House & Garden und ist bei BBC Radio 4 regelmäßig auf Sendung. Für ihre journalistische Arbeit und ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Preise – so wurde sie unter anderem drei Mal von der »Guild of Food Writers« als »Cookery Journalist of the Year« ausgezeichnet (zuletzt im Jahr 2015) sowie zwei Mal bei den »Fortnum & Mason Food & Drink Awards« als »Cookery writer of the Year« (2013 und 2015). Im ars vivendi verlag erschienen bereits die Bücher Alle meine Hähnchen, Simple und Change your appetite.

Worum geht’s?

 Der Esstisch ist ein wichtiger Ort und der Backofen kann sein Freund und Helfer werden, wenn…

Im Wanderurlaub muss, die gebuchte Ferienwohnung zwingend für mich einen Backofen haben, dass weiß der Lieblingsmann ganz genau, ohne dieses Ausstattungsmerkmal kann mir die idyllischste Hütte gestohlen bleiben. Schon eine Weile erfreuen sich Kochbücher, die ausschließlich den Backofen als Zubereitungshelfer favorisieren großer Beliebtheit. Lecker und unkompliziert braten, garen oder überbacken und bevor es an den Tisch geht, ist der Abwasch schon erledigt, dass sind Argumente, die köstlich, alltags- und gästetauglich sehr überzeugend für diese Art der Zubereitung quasi mühelos punkten. Die Anzahl an Equipment, die sich in jedem Haushalt in Form von Blech, Bräter, Auflauf- und Backformen sowieso schon befinden, lässt noch viel Raum für eine Autorin, die jedes ihrer Thema gut durchdacht an den Alltag ihrer Leser anpasst und dafür steht, neben vielen neuen kulinarischen Erfahrungen, für viel Aroma zu sorgen. Leider gehen die meisten Kochbücher zum Thema nur eindimensional damit um und zeigen lediglich Rezepte, die auf dem Backblech zubereitet werden. Dabei walten jedoch in Form von Hitze rohe Kräfte und wenn es ebenfalls um den optimalen Garzeitpunkt geht, das Ganze noch durch ein Sößchen begleitet werden soll, ist eine umfassende und differenzierte Betrachtung der Möglichkeiten bei der Zubereitung im Backofen notwendig!

Es fing mit einem unkomplizierten und gleichwohl genialem Rezept an….

Antonio Carluccios Rezept für Hähnchenschenkel mit Babykartoffeln, roter Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl war Ms. Henry’s erste Begegnung mit der entspannten Art des Zubereitens im Backofen und , dieses hat die kreative Kochbuch-Autorin nicht nur nachhaltig begeistert, sondern dazu veranlasst, im Laufe der Jahre ihr ganz eigenes Repertoire ähnlicher Gerichte zusammen zu stellen.

Was ist drin?

Tolle Rezepte und eine bis auf den i-Punkt genaue Rezept-Entwicklerin!

 In das Buch Aus dem Ofen von Dina Henry musste ich unbedingt reinschauen,  Ms. Henry hat bei mir mit ihren hocharomatischen Gerichten einen Stein im Brett.  Bei den Zutaten dafür bedient sich diese weltweit, um es spannend für unsere Gaumen zu machen. Ein weiteres Plus die Rezepte ihrer Kochbücher haben den Rezepte-TÜV immer schon hinter sich und sind hier detailliert bis auf die Größe der Auflaufform ausgearbeitet.

Aufbau und Didaktik gehen bei einem klasse Kochbuch immer Hand in Hand

Eigentlich geht es in einem Kochbuch ja um Rezepte, stimmt, aber ob dieses wirklich etwas anzubieten hat, entscheidet sich für mich gleich im Inhaltsverzeichnis. Da sollte bereits erkennbar sein, was es zu bieten hat. Leider lassen sich diese Chance viele Autoren entgehen und reihen ihre Rezepte in klassische Cluster und können damit wenig erklären, ob ihre Gedanken zum Thema zwischen abgestuften Aufwand, Vorlieben, Alltagskochen oder Gästebewirtung wirklich unterscheiden können. Bei Diana Henry erkenne ich ein System was ebenso zu den unterschiedlichen Zeit-Budgets in der Woche, dem Anlass und den unterschiedlichen Vorlieben und Geschmäckern der Interessenten passt.

Bei den allereinfachsten Rezepten, die nur einen Bräter oder ein Backblech erfordern, arrangiert man die Zutaten, würzt sie und schiebt sie dann einfach nur noch in den Backofen. Am anderen Ende der Schwierigkeitsskala – beispielsweise beim Gratin aus Räucherfisch mit Tomate und Kartoffeln – müssen die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten, Sahne und die Milch erhitzt werden, bevor diese über den Fisch gegossen wird.

Los geht es mit einfachen Gerichten (Würstchen, Koteletts, Fischfilets & ähnliche Speisen), bevor wir zur Lieblingszutat (Hähnchenschenkel bis in alle Ewigkeit) der Autorin kommen,

weiter geht es mit Gemüse von Spargel bis Aubergine (dieses Kapitel widmet sich dem Frühjahrs- und Sommergemüse), bevor uns Henry‘s köstlichen Ideen mit roter Bete & Bittersalaten (Herbst- und Wintergemüse) in die kältere Jahreszeit begleiten. Besondere Aufmerksamkeit schenkt Diana Henry Getreide & Hülsenfrüchten (Weich Garen).

Für mich mein absolutes Lieblingskapitel und schön das hier wieder jemand praktisch und nicht dogmatisch unterwegs ist. Reis und Pasta als Beilage gart man besser auf als im Ofen. Praktischerweise werden die Garzeiten für die verschiedenen Reis- und Getreidesorten in diesem Kapitel gleich mit erklärt. Ein Service, der dieses Kochbuch sehr praxistauglich macht, wer hat nach einem stressigen Tag wirklich noch Lust sich das aus anderen Kochbüchern oder dem Netz als kleine Informations-Häppchen überall zusammen zu klauben?

Nach der Pflicht kommt dann die Kür, das Kapitel Wochenende, Feiertage besondere Anlässe (Braten, Geflügel & ganze Fische) serviert reichlich Ideen für die Zeiten, wo wir die Muße haben, Familie und Gäste mit Ofen-Kreationen glücklich zu machen. Und zum Schluss werden köstliche Desserts und Kuchen aus dem Ofen aufgeboten.

Was ist besonders? – Ich schätze Ihre Umsicht und Kreativität!

Dinah Henry ist meine ganz persönliche Ofen-Meisterin und das hat viele Gründe, zum ersten ihre Kreativität und Akribie, wenn es darum geht köstliche Optionen aus allen Herren Länder bei mir zu Hause auf den Tisch zu bringen. Ihre Kunst ist dabei die Optimierung für zu Hause und setzt sich damit deutlich von beliebigen Länder-Kochbüchern ab, bei dessen Rezepten, ich mir dass alles einzeln erarbeiten muss. Zudem liefern ihre Kochbücher und besonders dieses hier immer eine ungeheure Vielfalt… Heute noch kulinarisch in Griechenland, morgen in Italien übermorgen mit Kürbis saisonal kochen und erschmecken, wie phantastisch dieser sich mit asiatischen Zutaten wie Sojasauce, Ingwer, einem Hauch Schärfe (Chili) und kombiniert mit Süße (Honig) versteht.

Was mir aber noch mehr bedeutet ist, wie detailgenau, Henry all ihre Rezepte ausgearbeitet hat, da wurde wirklich an alles gedacht! Wer sich an die vorgeschriebenen Größen für die verwendeten Formen oder Bleche hält, erlebt keine bösen Überraschungen,  z. B. dass die Sauce am Ende der Zubereitung der Hitze beugen musste.  Backofen kochen ist durchaus nicht trivial, wenn man auf optimale Konsistenzen Wert legt. Ms. Henry macht ihren Job hier nicht nur gut, sondern im Vergleich zu anderen Publikationen zum Thema, großartig! Alles aufs Blech, Tür zu und fertig funktioniert eben nur selten richtig köstlich!

In Kombination mit den vielen Tipps und Tricks der sehr vielseitigen Rezeptauswahl, die ebenfalls ein großes Herz für Vegetarier hat, hat mich dieses Ofen-Kochbuch auf ganzer Linie überzeugt, weil es schon mit seiner Gliederung zeigen kann, hier ist jemand bei Aufwand und Zeit-Budgets ganz nah an dem Alltag von Normalo-Kochern dran.Wenn man am Ende dann noch Gäste ohne Stress satt und glücklich bekommt, ist für mich das Optimum erreicht, was ich mir von einem sehr gutem Ofen-Kochbuch wünsche, das mit jedem Rezept meinen kulinarischen Horizont, den meiner Lieben und unserer Gäste köstlich erweitert. Dafür stelle ich mir dann liebend gerne die eine oder andere neue Zutat in die Speisekammer oder den Gewürzschrank.

Probiert & Verputzt:

Griechischer Auflauf mit Zucchini, Polenta, Fetakäse & Dill

Himmlisch würzig und cremig!

Gebackener Fenchel mit Chili & Parmesan

©Laura Edwards

Dreimal ja von uns! Wir lieben Fenchel, wir lieben Parmesan und haben es auch gerne mal ein wenig schärfer. Und vielen Dank für die Optimierung bei der Zubereitung, so absolut Feierabend tauglich!

 

 

 

 

Gebackener Reis mit grünen Oliven, Orange, Fetakäse & Dill

Risotto ist eine meine Lieblingsspeisen, leider aber auch eine Diva, die ständige Aufmerksamkeit fordert. Diese Alternative ist ebenso lecker wie unkompliziert! Ich freue mich zudem über weitere Anregungen, die ich gut gebrauchen kann, wenn wir unterwegs sind und mit dem auskommen müssen, was wir zu Beginn eingekauft haben.

Gebackener Kürbis & Tofu mit Sojasauce, Honig, Chili & Ingwer

©Laura Edwards

Toll, I love it! Obwohl ich normalerweise kein ausgewiesener Kürbis-Fan bin… Aber so lecker und würzig, ist uns der noch nicht untergekommen. P.S. Das asiatische Dressing muss unbedingt mit auf den Tisch -es lohnt sich!

 

 

 

 

Mit Cassis & Lorbeerblättern gebackene Birnen mit Brombeere

Genial, süße Birne trifft auf viel Aroma, ergänzt durch die süß-säuerliche Note der Brombeeren, die bei uns wild gesammelt wurden, eine tolle Kombination, die viel hermacht und deshalb in der Rubrik Gästebewirtung ganz oben auf meiner Dessertliste abgespeichert wurde! Perfekt dazu ein Klacks Crème fraîche oder griechischen Joghurt.

Fazit: Best-of Ofen-Cooking alltagstauglich und sogar mit Gäste-Button!

Ich mache es kurz, vor mir liegt das informativste und leckerste Buch was man sich gönnen kann, wenn man die Tradition der Auflauf- und Ofen-Küche neu beleben will! Es geht nicht leckerer und jedes Rezept ist unbedingt gästetauglich. Diana Henry hat außerdem für ihre sehr detailliert Herangehensweise und Zubereitungsbeschreibung und die vielen Varianten, die sie bei jedem Rezept außerdem aufzeigen kann, bei mir für dieses Werk, mindestens 3 Sonderpunkte verdient! Das Buch ist für jedermann geeignet, einzige Voraussetzung man sollte Spaß an Gewürzen und besonderen Zutaten haben, die man heute alle online bestellen kann. Ms. Henry rät übrigens zur Vorratshaltung und zu Sammelbestellungen. Tja die Frau kocht nicht nur spannend und köstlich, sondern denkt ungeheuer praktisch und dafür liebe ich Sie!

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!

Waffeln mit salziger Butterscotchsoße

© Lisa Nieschlag / Hölker Verlag

Viel brauner Zucker und viel Sahne danach kann man süchtig werden! Wer danach nicht direkt auf eine anstrengende Wanderung aufbrechen möchte, ist ganz sicher bis zum Abendessen papp-satt. Für uns beim nächsten Mal mit weniger Zucker. Bei uns blieb viel Sauce über, weil wir die Waffeln damit nicht getränkt haben, denn dazu war uns diese dann sowohl zu mächtig als ebenfalls zu süß…..

Quelle: Lisa Nieschlag/Lars Wentrup: Taste the wild

Rezepte und Geschichten aus Kanada

Fotos: Sascha Talke/Lisa Nieschlag

Hölker Verlag

Preis: 30,– €

Nachmittags zum Kaffee oder direkt nach dem Aufwachen zum Frühstück: Waffeln kann man zu jeder Tageszeit genießen. Diese hier sind besonders fluffig und statt Sahne gibt es dazu selbst gemachte Butterscotchsauce. Butterscotch ist in Kanada so beliebt wie Schokolade in Deutschland.

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Butterscotchsoße:

400 g brauner Zucker

1,2 l Sahne

1 TL Salz

Für die Waffeln:

200 g Butter plus etwas

für das Waffeleisen

1 Vanilleschote

450 ml Milch

20 g Zucker

8 Eier

250 g Mehl

1 Prise Salz

Außerdem:

Himbeeren zum Servieren

Zubereitung:

Für die Butterscotchsoße den braunen Zucker in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen (dabei nicht rühren!). Mit Sahne ablöschen (Achtung, heiß!) und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis eine leicht dickliche Karamellsoße entstanden ist. (Beim Erkalten dickt die Soße weiter ein.)

Für die Waffeln das Waffeleisen vorheizen. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Die Milch mit Zucker, Vanillemark und geschmolzener Butter vermischen. Die Eier trennen. Die Eiweiße in eine große Schüssel geben, die Eigelbe zur Milchmischung geben und unterrühren. Das Mehl in die Eiermilch sieben und mit einem Schneebesen unterrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Eiweiße mit Salz steif schlagen und unter die Eiermasse heben.

Das Waffeleisen fetten, jeweils eine Kelle Teig hineingeben und goldbraun ausbacken. Die Waffeln mit lauwarmer Butterscotchsoße und frischen Himbeeren servieren.

Roastbeef mit Smashed Potatoes

© Lisa Nieschlag / Hölker Verlag

Quelle: Lisa Nieschlag/Lars Wentrup: Taste the wild

Rezepte und Geschichten aus Kanada

Fotos: Sascha Talke/Lisa Nieschlag

Hölker Verlag

Preis: 30,– €

Nicht schlecht, der gebackene Knoblauch verträgt sich gut mit den zerdrückten Kartoffeln! Wir haben uns für die Sour Cream als Beilage entschieden. War lecker, hätte es für unseren Geschmack jedoch nicht unbedingt gebraucht. 3 EL Butter hätten uns völlig gereicht. Das Roastbeef würde ich beim nächsten Mal im Ganzen braten, so sind die Ergebnisse kontrollierbarer. On top hätte sich sicherlich auch die vorgeschlagene Alternative der Cajun-Gewürzbutter gut gemacht. Leider gab es kein Rezept dafür……. Ich kaufe aus Erfahrung heraus eigentlich keine gemahlenen fertigen Gewürzmischungen mehr, wenn man wieder daran denkt diese zu verwenden, hat sich vieles bereits verflüchtigt……

Das nordamerikanische Gegenstück zum Sonntagsbraten. Die Steaks sind leicht zuzubereiten, auch die Kartoffeln sind schnell gemacht. Dies ist also das perfekte Gericht für Abenteurer, denen am Abend der Magen knurrt.

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Smashed Potatoes

1 kg kleine mehligkochende

Kartoffeln

Salz

2 ganze Knoblauchknollen

5 EL Olivenöl

3 EL Butter

Für das Roastbeef

1,5 kg Roastbeef,

Zimmertemperatur

Salz

Pfeffer

2 EL Olivenöl

1 Zweig Rosmarin

Außerdem:

1 Portion Cajun-Gewürzbutter

(s. S. 137) oder

Sour Cream (s. S. 138)

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser 15 Minuten kochen. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Knoblauchknollen längs halbieren und mit Olivenöl in eine Auflaufform geben. Die Kartoffeln abtrocknen, zum Knoblauch geben und durchschwenken. Im Ofen 45 Minuten backen. Den Knoblauch wenden und die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer ganz leicht andrücken. Butterflocken daraufgeben und weitere 15 Minuten backen.

Das Roastbeef abspülen, trocken tupfen, von Sehnen befreien und in 2 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und pfeffern. Die Steaks mit Olivenöl und dem Rosmarinzweig bei mittlerer Hitze für 2–3 Minuten von jeder Seite anbraten. Aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und 10 Minuten ruhen lassen.

Die Steaks mit Kartoffeln und wahlweise mit Cajun-Gewürzbutter oder Sour Cream servieren.

Wildreis-Frittata mit Pilzen und Speck

 

© Lisa Nieschlag / Hölker Verlag

Quelle: Lisa Nieschlag/Lars Wentrup: Taste the wild

Rezepte und Geschichten aus Kanada

Fotos: Sascha Talke//Lisa Nieschlag

Hölker Verlag

Preis: 30,– €

Lecker, würzig, deftig und schnell gemacht! Das gibt es demnächst mal wieder.

Feine lange Körner und nussiger Geschmack: Der kanadische Wildreis ist weder optisch noch geschmacklich mit normalem Reis vergleichbar. Kein Wunder, denn es handelt sich um die Samen eines wildwachsenden Wassergrases, welches mit der Pflanzenart Oryza nicht verwandt ist. Der Frittata verleiht der kanadische Wildreis einen wunderbaren Geschmack und macht sie zudem zur sättigenden Mahlzeit.

Zutaten (für 2 Personen):

Für den Reis:

125 g Wildreis

1 TL Salz

Für die Frittata:

5 Eier

2 Eiweiß

3 Stängel Petersilie

½ TL Salz

½ TL frisch gemahlener

Pfeffer

¼ TL frisch geriebene

Muskatnuss

1 rote Zwiebel

2 TL Olivenöl

1 Zweig Rosmarin

200 g gemischte Pilze

(Champignons, Pfifferlinge)

3 Scheiben Speck

45 g geriebener Parmesan

Zubereitung:

Den Wildreis in ein Sieb geben und gründlich mit Wasser abspülen. Den Reis mit 230 ml Wasser und dem Salz in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Den Deckel auflegen und den Reis bei geringer Hitze 40–50 Minuten köcheln lassen. Abgießen und beiseitestellen.

Für die Frittata die Eier mit den Eiweißen in eine Schüssel geben und verquirlen. Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken. Petersilie, Salz, Pfeffer und Muskatnuss zur Eimasse geben und unterrühren. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Rosmarin waschen, trocken schütteln, die Nadeln abzupfen und zu der Zwiebel geben. Die Pilze putzen, halbieren und in der Pfanne bei starker Hitze kräftig anbraten. Die Hitze reduzieren und den Wildreis zugeben.

Den Backofengrill vorheizen. Die Eimasse in die Pfanne geben und bei geringer Hitze stocken lassen. Den Speck mit dem Parmesan darübergeben. Die Pfanne in den Ofen geben und die Frittata ca. 5 Minuten unter dem Backofengrill überbacken.

Lisa Nieschlag/Lars Wentrup: Taste the wild

Lisa Nieschlag/Lars Wentrup: Taste the wild

Rezepte und Geschichten aus Kanada

Fotos: Sascha Talke/Lisa Nieschlag

Hölker Verlag

Preis: 30,– €

Worum geht’s?

 “say yes to new adventures….”

In ihrem neuen Buch laden Lisa Nieschlag und Lars Wentrup nach Kanada ein. Der Fotograf Sascha Talke hat sich mit seiner Frau Ninja aufgemacht, um ein beeindruckendes Panorama mit schneebedeckten Bergen, klare Gebirgsseen und unberührten Wäldern vor seiner Linse zu bannen. Und das macht er phantastisch! Seine Fotos machen mir beim Blättern große Lust auf ein Land, das ich genauso wenig wie seine Küche schon selbst entdecken konnte. Jede Reise beginnt ja immer erst mal im Kopf mit einer erwartungsvollen Stimmung und dem Gedanken daran, was uns dort erwartet. Talkes Fotos haben es auch meinem Mann angetan, der interessiert aufblickt, als ich dieses wunderschöne Reise-Kochbuch zur Seite lege. „Say yes to new adventures“ heißt es gleich zu Beginn des Kochbuches auf einer Doppelseite, wo der Fotograf eine im Nebel versteckte Bergkette zeigt. Na, dann doch einfach los, wir sind dabei!

Was ist drin?

Kanada-Feeling pur!

© Sascha Talke/Hölker Verlag
© Sascha Talke/Hölker Verlag

In ihrem Vorwort versprechen die versierten kulinarischen Abenteurer aus Münster dann , dass alle Bilder so in Szene gesetzt wurden, dass sie von der Seele Kanadas erzählen, die seine Weite widerspiegeln und das Abenteuer greifbar machen. Das sehr wertig ausgestattete Buch, bleibt da wirklich nichts schuldig und spielt mit links jeden Kanada Foto-Bildband an die Wand. Wir sollen mit ihm Platz für unsere Träume haben und diese Rechnung ist bei meinem „Lieblings-Mann“ voll aufgegangen… Ich kann ihn gerade noch bremsen, den Flug nach Toronto jetzt sofort zu buchen. „Schatz müssen wir doch erst mal gar nicht, denk an die Bären, denen Dein Kollege bei einer Wanderung nicht ausweichen konnte! “Jede Umgehung führte  – so berichte er später stolz im Büro – ihn wieder an „Meister Petz“ und seine familiy heran. Immerhin er und seine Begleitung haben das richtige getan und sind unbeschadete davon gekommen. Die Bären in den Rockys sollen auch ein anderes Kaliber als die in Osteuropa sein. Trotzdem mich reizen solche selbst erlebten Abenteuer nicht!

Und was gibt es zu essen?

 Einfacher Genuss oder ein bisschen Wildnis auf dem Teller……

Knapp 100 Rezepte entführen uns in klassischer Manier – von Frühstück über Snacks bis hin zu Mittag- u. Abendessen und verwöhnen schließlich mit dem süßen Abschluss – kulinarisch nach Kanada: Den einfachen Genuss sollen wir präsentiert bekommen, unsere Sehnsüchte sollen gestillt werden und manchmal darf es ebenfalls nach Wildnis schmecken. Das ist ein ambitioniertes Programm finde ich, was man sich da vorgenommen hat. Aber dieses Team hat viel Erfahrung, hat es uns doch schon in New York mit einigen Büchern satt und glücklich gemacht. Mal schauen, ob in Kanada das Ergebnis ähnlich gelungen ausfällt…

Die Münsteraner bleiben  bei ihrem bewährtem Konzept: alle Rezepte werden in Kategorien präsentiert, die Gefühle und Sehnsüchte stimulieren. Dort wo andere Kochbücher nur zum Frühstückstisch rufen, sucht man in diesem Bildband zu Beginn eines Reisetages an einem klaren Bergsee die vielgepriesene kanadische Weite.

Veganer freuen sich über eine gegrillte Avocado mit Tomatenchutney oder Mandel-Porridge mit Cranberrysoße zum Start in den Tag. Wir probieren Peanutbutter Chocolat Granola und stellen fest, wir mögen es weniger süß, haben aber nichts gegen den gehaltvollen Tagesbeginn.

Der Trip kann beginnen, vorher kümmern wir uns jedoch noch um den Proviant….

 Es wird ein No Knead Bread oder ebenfalls ein Meat Pie aus der kanadischen Provinz Quebeck gebacken, der dort als Tourtiére bekannt ist und bei dem fertige Yufka-Blätter mit Lauch, Hack (gewürzt mit Nigella, das ist Schwarzkümmel und Kümmel) gefüllt wurden. Erstaunlich lecker fanden wir, obwohl uns das Rezept im Buch nicht als sehr raffiniert erschien, haben wir diesen inzwischen schon öfter gebacken und der deftige Kuchen konnte ebenso beim Familien-Brunch Fans für sich gewinnen.

Typisch kanadisch ist meistens mit dem Einkauf im Supermarkt meisterbar!

 Frau Nieschlag und ihre Rezeptentwicklerin (Verena Poppen) servieren weiterhin ein grilled Cheese Sandwich, wo sich Cranbeery-Konfitüre, Cheddar, milder Gorgonzola und Japanelos, die Hand geben. Beaver Bites sind quasi Mini-Berliner mit einem Nuss-Nougat-Topping und Nanaimo Bars bestehen aus drei Schichten Keks-Nuss-Boden, Creme und Schokolade. Poutine dagegen ist ein kanadischer Fast-Food-Klassiker, bei dem eine Bratensoße den Job von Ketchup und Mayonnaise übernimmt. In der Version hier mir einfach nicht raffiniert genug und mich nachhaltig zu beeindrucken.

Mit einer Clam-Chowder (Muschelsuppe) wird es typisch kanadisch, ohne dass es bei der Beschaffung der Zutaten zu schwierig wird. Nur für die Lobster-Roll aus dem Kapitel „Den eigenen Weg gehen“ muss der Online-Handel ran und dann wird es nicht nur authentischer, sondern ebenfalls kostspieliger. Diese Herausforderungen sind jedoch rar gesät, einzig das Rezept für ein Lachsfilet vom Zedernholz verlangt nach einem unbehandelten Brett aus Zedern- oder Buchenholz, was sicherlich nicht jeder zu Hause stehen hat.

probiert & verputzt:

Waffeln mit salzigem Butterscotch

© Lisa Nieschlag / Hölker Verlag

Viel brauner Zucker und viel Sahne danach kann man süchtig werden! Wer danach nicht direkt auf eine anstrengende Wanderung aufbrechen möchte, ist ganz sicher bis zum Abendessen papp-satt. Für uns beim nächsten Mal mit weniger Zucker.

 

 

 

Wildreis-Frittata mit Pilzen und Speck

© Lisa Nieschlag / Hölker Verlag

Lecker, würzig, deftig und schnell gemacht! Das gibt es demnächst wieder!

 

 

 

 

 

 

Roastbeef mit Smashed Potatoes

© Lisa Nieschlag / Hölker Verlag

Nicht schlecht, der gebackene Knoblauch verträgt sich gut mit den zerdrückten Kartoffeln!

 

 

 

 

 

 

Man verlässt sich auf das Bewährte…

Es ist ja nicht das erste Buch aus der Schmiede der beiden Autoren, sondern reiht sich in eine Riege von hochwertig ausgestatteten und exzellent gelayouteten Büchern, die man – hat man sie einmal zu Hause – immer wieder gerne zur Hand nimmt… Versprechen diese doch ähnlich wohlige Gefühle wie die Reise zum jeweiligen Ziel selbst. Ja Schatz, ich finde es geht auch ohne Bär und wenn dann begegne ich diesem lieber in meinem Wohnzimmer ganz entspannt auf der Couch als in der kanadischen Wildnis. Kurzweilige Geschichten ergänzen den Coffee-Table-Touch. In diesem Buch sind das z. B. die kanadische Schriftstellerinnen Anne Michaels, die über die Ankunft ihrer Familie in Toronto berichtet und die wunderbare Margret-Atwood, die erzählt wie ihre Mutter als Kriegerwitwe von den Brüdern nach Strich und Faden verwöhnt wurde und Sonntags die Tanten immer mit ihrem mitgebrachtem Roastbeef und den Zitronen-Baisers für die kulinarischen Genüsse sorgten. Da hat ihre Mutter sich gerne umsorgen und bedienen lassen.

Fazit: Kochbuch oder Bildband?

 Solide Leistung, ohne Überraschungen!

Für mich ein großartiger Bildband mit wertiger Ausstattung, der auch Kochbuch kann. Die Autoren bestehen nicht darauf, dass ein Elch erlegt werden muss, bevor es los geht, sondern schicken uns zum Besorgen der Zutaten meistens einfach nur in den gut sortierten Supermarkt um die Ecke. Alles bleibt ohne große Schwierigkeiten machbar und schmeckt lecker. Für uns bei den süßen Sachen manchmal ein wenig zu süß, aber das ist schließlich Geschmackssache Die Bildunterschriften und Kapitel-Themen waren mir jedoch ein wenig zu dick aufgetragen! In Kombination mit den Rezepten, die lecker sind, aber eben nicht nach Wildnis schmecken, wie die Autoren in ihrem Vorwort gehofft hatten, fand ich das manchmal ein wenig zu viel des Guten! Als kritische Zeitgenossin haben diese mich eher abgeschreckt und manchmal die Erwartungen an die Rezepte höher geschraubt, als dieses es dann einlösen konnten. Vieles war lecker, aber nicht außerordentlich, wenn auch immer toll fotografiert. Bei den New York Büchern, besonders bei New York Christmas Baking wurde kulinarisch für meinen Geschmack viel mehr geboten und deutlich raffiniertere Rezepte geliefert.

Solide Leistung bei den Rezepten, genauso wie viele es heute wollen, aber eben nicht Wildnis pur. Da hätte es ein wenig mehr Abenteuerlust für mich gebraucht. Mein Wunsch für weitere Bände aus der Münsteraner Fernweh-Schmiede lautet: weniger Pathos mehr Spannung im Kochtopf und ruhig auch mal wieder eine längere Zutatenliste wagen!

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!

Nackenbraten mit Altbiersauce, Kartoffelknödel und Krautsalat

© Julia Hildebrand & Ingolf Hatz

Quelle: Petra Hammerstein: zart und saftig

Geniale Fleischgerichte – jenseits vom Filet

Fotos: Julia Hildebrand & Ingolf Hatz

Umschau Buchverlag

Preis: 34,– €

Das Trio aus einem reschen und doch saftigen Schweinebraten mit Knödeln, die nur darauf gewartet haben den letzten Rest der leckeren Biersauce zu erwischen. Zusammen mit  einem knackigen Krautsalat, ließ das den Lieblingsmann seufzend fragen, warum hast Du nicht schon früher so leckere Braten gemacht? „Ganz einfach Schatz, ich brauchte erst diese supertollen Rezepte dafür!“

Ein pflegeleichter Braten, der sich perfekt für eine größere Anzahl von Gästen eignet. Zwar ohne Kruste, dafür mit viel Sauce für die Knödel.

 Zutaten (4 Personen):

1 kg Schweinenacken

600 g Schweineknochen

(vom Metzger klein hacken lassen)

2 große Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

2 Karotten

1 kleine Pastinake

3 EL neutrales Pflanzenöl

10 schwarze Pfefferkörner

1 Flasche Altbier

1 Stück dunkle Brotrinde (falls vorhanden)

600 ml Brühe

1 EL eiskalte Butter

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Dazu gibt es: Knödel (Seite 214, siehe auch unten) und Krautsalat (Seite 218, siehe auch unten)

oder Kartoffelsalat (Seite 216)

 Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Das Fleisch parieren, falls nötig, die Knochen abspülen.

Die Zwiebeln schälen und vierteln. Die Knoblauchzehe schälen, halbieren, den Keim entfernen. Den Knoblauch hacken. Karotten und Pastinake waschen, putzen, schälen und der Länge nach halbieren.

In einem Bräter 2 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln darin dunkelbraun anbraten, dann herausnehmen. Anschließend Karotten und Pastinake anrösten, dabei schön Farbe annehmen lassen, dann ebenfalls herausnehmen. Noch etwas Öl zugießen und die Knochen bei starker Hitze kräftig anrösten.

Den Schweinenacken salzen, die Knochen zur Seite schieben und den Schweinenacken von allen Seiten kräftig anbraten. Gemüse, Knoblauch und Pfefferkörner zum Fleisch geben, alles mit dem Bier aufgießen und die Brotrinde zugeben, falls vorhanden. Für ca. 1 ¾ Stunden in den Backofen schieben, zwischendurch einmal wenden und gelegentlich mit Brühe aufgießen. Der Braten ist fertig, wenn er sich leicht einstechen lässt.

Den Backofen ausschalten, den Braten auf ein Backblech umbetten und im Ofen ruhen lassen. Den Bratensatz vom Rand des Bräters mit einem Pinsel mit etwas Brühe anlösen, dann die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen Topf abgießen. Etwas reduzieren, falls nötig, und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce noch einmal kurz erhitzen, dann die kalte Butter unterziehen und die Sauce nicht mehr aufkochen lassen.

Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren. Dazu schmecken Knödel mit Krautsalat oder einfach Kartoffelsalat.

Tipp: Vielleicht 300 g mehr Fleisch nehmen, denn wie jeder Schweinebraten schmeckt auch dieser am nächsten Tag kalt aufgeschnitten mit Gürkchen als Brotzeit.

Zubereitungszeit: 2 Stunden

Kartoffelknödel halb und halb

 Kartoffelknödel sind Übungssache. Und trotz aller Erfahrung erlebt man immer wieder Überraschungen – jede Kartoffel kocht anders. Sie können auch hier experimentieren, mal den Anteil an rohen Kartoffeln prozentual erhöhen oder ein ganzes Ei statt zwei Eigelbe verwenden. Vergessen Sie aber nie, einen Probeknödel zu garen, um zu sehen, ob er hält.

 

Zutaten (4 Personen):

1 kg mehligkochende Kartoffeln

2 Eigelb

1 TL Speisestärke

Knödelweiß (nach Belieben)

Salz

Für die Füllung

2 Scheiben Toastbrot

2 EL Butter

Passiertuch oder Mulltuch

2 Schüsseln

 

Zubereitung:

Die Hälfte der Kartoffeln in der Schale im Kartoffeldämpfer weich kochen. Die gekochten Kartoffeln ausdampfen lassen, pellen und durch die Kartoffelpresse in eine der Schüsseln drücken.

 

Nun die restlichen Kartoffeln schälen und auf einer feinen Reibe in eine Schüssel reiben. Die Kartoffeln in das Mulltuch geben und das Wasser in die Schüssel pressen. Die Kartoffeln so fest wie möglich auspressen, sodass sich im Tuch nur noch eine trockene Masse befindet. Diese Kartoffelmasse zu den gekochten Kartoffeln geben.

 

Das Kartoffelwasser stehen lassen, bis sich die Stärke am Boden abgesetzt hat. Dann das Wasser vorsichtig abgießen, die Stärke zu den Kartoffeln geben. Außerdem die Speisestärke, die Eigelbe und kräftig Salz dazugeben, dann alles zu einem Teig verarbeiten. Wenn die Masse sehr feucht wirkt, ist möglicherweise etwas mehr Speisestärke erforderlich.

 

Die Rinde vom Toastbrot entfernen und das Brot in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brotwürfel golden anbraten und leicht salzen. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier entfetten. Aus dem Teig tennisballgroße Knödel drehen. Auf der Handfläche etwas flach drücken. Pro Knödel ca. 3 geröstete Brotwürfel in die Mitte legen. Den Knödel nach oben wieder schließen und drehen.

 

Reichlich Wasser (ca. 5 l) zum Kochen bringen, salzen. Die Knödel in das Wasser legen, aufsteigen lassen und die Hitze so reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht simmert. 20 Minuten ziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und servieren.

 

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Krautsalat

Krautsalat passt zu Grillfleisch, Schweinebraten und Haxen oder Burgern. Der amerikanische Coleslaw kommt mit einem cremigen Dressing daher, die deutsche Variante setzt einfach auf Essig und Öl, und vielleicht noch ein bisschen Kümmel.

 Zutaten (4 Personen):

1 kleiner Kopf Weißkohl (ca. 700 g)

1 EL Kümmel

Salz

Dressing

2 EL Branntwein- oder Sherryessig

4 EL neutrales Pflanzenöl

 Zubereitung:

Den Weißkohl waschen und fein raspeln, dabei um den Strunk herumarbeiten und diesen am Ende wegwerfen. Den Kohl in eine Schüssel geben, salzen, mit den Händen kräftig durchdrücken und ca. 30 Minuten ziehen lassen Den Kümmel untermischen und den Salat mit Essig und Öl anmachen.

Tipp: Wenn Sie den Krautsalat zum Schweinebraten oder zur Schweinshaxe servieren, haben Sie meist reichlich Fett in der Bratensauce, das Sie abschöpfen müssen. Das Fett können Sie anstelle von Öl für das Dressing verwenden, es gibt dem Krautsalat einen schönen, kräftigen Geschmack.

Zubereitungszeit: 50 Minuten

Reisfleisch mit Bacon und Koriander

© Julia Hildebrand & Ingolf Hatz

Quelle: Petra Hammerstein: zart und saftig

Geniale Fleischgerichte – jenseits vom Filet

Fotos: Julia Hildebrand & Ingolf Hatz

Umschau Buchverlag

Preis: 34,– €

Dienstagstauglich und so lecker – müssen wir unbedingt auch mal Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag oder Samstag kochen!

 Schnell gemacht, ist dieses Reisfleisch inzwischen in verschiedenen Varianten zu einem unserer Lieblingsgerichte geworden.

 Zutaten (4 Personen):

400 g Reis

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 kleine getrocknete Chilischoten

2 EL Olivenöl

200 g Bacon in dünnen Scheiben

1 Bund Koriander

Salz

 Zubereitung:

Den Reis in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser spülen, bis klares Wasser herausfließt. Nach Packungsangabe in leicht gesalzenem Wasser kochen, eventuell überschüssiges Wasser abgießen und den Reis gut ausdampfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen (wer mag, entfernt vom Knoblauch den Keim) und alles in kleine Würfel schneiden. Die Chilischoten entkernen und fein hacken (wer es sehr scharf mag, kann die Kerne auch drinlassen).

Eine große Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. 2 EL Olivenöl zugeben und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin ca. 2 Minuten glasig anschwitzen. Herausnehmen und beiseitestellen. Den Bacon in kleine Stücke schneiden und bei stärkster Hitze ohne Zugabe von Fett in der Pfanne kross braten. Den Reis zugeben und mitbraten. Koriander waschen und trocken schütteln. Die unteren Stängel bis zu den Blättern abschneiden und wegwerfen. Koriander fein schneiden und untermischen, das Reisfleisch jetzt erst salzen.

Das Rezept funktioniert gut mit am Vortag gekochtem Reis, deshalb gare ich in der Regel immer etwas mehr Reis. Vorgekochter Reis schmeckt auch als Suppeneinlage in klarer Brühe mit frischen Kräutern, vielleicht mit einem Spritzer Sojasauce.

Tipp: Das Rezept funktioniert gut mit am Vortag gekochtem Reis, deshalb gare ich in der Regel immer etwas mehr Reis. Vorgekochter Reis schmeckt auch als Suppeneinlage in klarer Brühe mit frischen Kräutern, vielleicht mit einem Spritzer Sojasauce.

Zubereitungszeit: 40 Minuten