Hummus-Stulle mit Dukkah

© Daniela Haug/Brandstätter Verlag

 Quelle: Stevan Paul: Blaue Stunde

Rezepte, die den Abend feiern. Tapas, Antipasti, Mezze, Ceviche & Apéro

Fotos: Daniela Haug

Brandstätter Verlag

Preis: 36,– €

Cremiger Hummus + geniales Dukkah +essigwürzige milde Zwiebeln + pfeffrige Rauke + süße eingelegte Paprika = beste Stulle ever. We love Stevan, we love Amerstam!

Diese grandiose Stulle aß ich nicht in Casablanca, sondern im The Breakfast Club in Amsterdam: cremiger Hummus mit eingelegten Paprika und Essigzwiebeln auf Brot, bestreut mit knusprig-würzigem Dukkah – einer nordafrikanischen Nuss-Gewürzmischung, die süchtig macht und eigentlich zu allem passt. Zu diesen Broten besonders gut!

So geht’s für 6–8 Stullen):

Für den Humus:

1 Dose Kichererbsen (425 g EW) abgießen, abtropfen lassen und mit 200 g Tahin (Sesampaste), 1–2 EL Zitronensaft, ½ Knoblauchzehe und 2–4 EL Wasser im Mixer cremig pürieren. Humus mit Salz und Piment d’Espelette (wahlweise Cayennepfeffer) mild abschmecken.

Für das Dukkah:

1 EL Fenchelsaat, 1 EL Koriandersaat, ½ TL Kreuzkümmel, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1 EL geröstete Sesamsaat und 1 TL schwarze Sesamsaat im Mörser fein zerreiben. 80 g geröstete gesalzene Erdnüsse zugeben und weiter mörsern, bis ein feines Gewürz entstanden ist.

Zum Anrichten:

1 rote Zwiebel pellen, halbieren, in Streifen schneiden und mit 1 TL Rotweinessig und Salz würzen. Eingelegte Paprika (S. 74) abtropfen, 1 Handvoll Rauke waschen und trocken schleudern. 6–8 Scheiben Brot mit Hummus bestreichen, mit Paprika, Essig-Zwiebeln und Rauke belegen, mit Dukkah bestreuen und servieren.

Basaha: Frische Minze im Teeglas mit heißem Wasser übergießen, wer mag, süßt mit Honig oder braunem Zucker.

Musik: Auf ihrem Debüt-Album „Soul of Morocco“ (2013) verwebt die stimmstarke Sängerin Oum traditionelle Klänge ihrer Heimat Marokko mit viel Jazz – elegant!

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Geröstete Macadamia mit Sichimi Togarashi

 Quelle: Stevan Paul: Blaue Stunde

Rezepte, die den Abend feiern. Tapas, Antipasti, Mezze, Ceviche & Apéro

Fotos: Daniela Haug

Brandstätter Verlag

Preis: 36,– €

Die Symbiose aus mild-süßen Nüssen und Säure und Schärfe, einfach großartig. Die Dinger waren in Windeseile verputzt!

Australier lieben Nüsse und Königinist die australische Macadamia-Nuss.Knackig und doch zart, buttrig-nussig im Geschmack – und schwer zu knacken. Das alles rechtfertigt den Preis der Edel-Nuss, die hier noch mit der japanischen „Sieben-Gewürz-Chilipfeffer“-Mischung SichimiTogar ashi verfeinert und geschärft wird: Hauptaromen sind Chili, Sansho-Pfefferund Mandarinenschale, Mohn, Sesamsaatund Aonori-Alge. Erhältlich ist die Gewürzmischung bei uns im Asialaden und dem Asia-Regal im gut sortierten Supermarkt. Wer keine Gewürzmischung bekommt, würzt nach Geschmackmit schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken und etwas fein abgeriebener Orangen- oder Mandarinenschale.

So geht’s (für 275 g Nussmischung):

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

1 Eiweiß mit etwas Salz und einer Prise Zucker steif schlagen. 125 g Macadamia-Nüsse mit 150 g Cashew-Kernen und dem feinen Abrieb und Saft von ½ Limette zum Eiweiß geben, dazu ca. 1 TL Sichimi Togarashi (Vorsicht, scharf!). Alles mischen und die gewürzten Nüsse in einem Sieb abtropfen lassen.

Auf einem Blech mit Backpapier verteilen und im heißen Ofen 6 Minuten antrocknen lassen.

Papier entfernen und die Nüsse auf dem blanken Blech weitere 6 Minuten rösten, sodass sie rundum braun werden.

Nüsse komplett auskühlen lassen, erst dann haben sie den „Röstknack“. Funktioniert auch mit anderen Nüssen und Kernen wie Haselnüssen, Walnüssen oder Mandeln.

Musik: Aus dem benachbarten Neuseeland kommen Fat Freddy’s Drop, deren Mischung aus Roots-Reggae und Dub mit Elementen aus Soul, Jazz, Funk und einer Prise Electro jede Blaue Stunde adelt. Reinhören: Album „Black Bird“ (2013).

Bottom up! Neue Lieblings-Barfood-Nussmischung zu einfach allem! Richtig, richtig gut allerdings

zu Sherry in Fino-, Amontillado- oder Olorosso-Qualität.

Stevan Paul: Blaue Stunde

Rezepte, die den Abend feiern. Tapas, Antipasti, Mezze, Ceviche & Apéro

Fotos: Daniela Haug

Brandstätter Verlag

Preis: 36,– €

Bar-Food ist das neue Street-Food

Worum geht’s?

oder endlich Feierabend, der zum gemeinsamen Genießen einlädt!

Lt. Wikipedia bezieht sich der Begriff „Blaue Stunde“ auf die besondere Färbung des Himmels während der Zeit der Dämmerung nach Sonnenuntergang und vor Eintritt der nächtlichen Dunkelheit, während sich die Sonne etwa 4 bis 8 Grad unterhalb des Horizontes befindet. So weit zu den wissenschaftlichen Parametern eines Synonyms, das wir mit einer Zeit der Entspannung nach einem langen Tag im Büro verbinden. Diese Momente einfach nur allein auf der Couch zu verbringe, wär extrem schade. Findet auch Stevan Paul und liefert in seinem neuen Kochbuch viele leckere und unkomplizierte Ideen um diese besondere Zeit des Tages. wenn überall die Lichter angehen und der Lärm in den Städten leiser wird und Lachen und Gläserklingen an dessen Stelle tritt, auch kulinarisch zu feiern Ein solcher Abend kann unmöglich ohne die passende musikalische Untermalung anfangen,  deshalb hat der Hamburger praktischerweise auch schon mal die Mucke aufgedreht.

Wer sind die Autoren?

© Daniela Haug/Brandstätter Verlag

Autor und Foodjournalist Stevan Paul folgt in diesem Buch dem Lauf der untergehenden Sonne einmal rund um die Welt. Sein Lieblingsdrink zur Blauen Stunde ist der Port Tonic von Seite 222. Bei Brandstätter erschienen ebenfalls sein Streetfood-Bestseller „Auf die Hand“, das innovative Outdoor-Kochbuch „Open Air“ sowie das erste Kochbuch zum Trendthema Craftbeer.

Die Arbeit an diesem Buch führte Daniela Haug auf eine fotografische Reise durch die Blauen Stunden von Padua bis San Francisco. Dabei entdeckte sie in Lissabon nicht nur ihre Liebe zu Pastèis de Nata wieder (S. 192), sondern auch ihren neuen Lieblingsplatz am Ponto Final. Die leidenschaftliche Fotografin für People, Food und Reisen arbeitet international für Verlage, Agenturen und Unternehmen.

Wie sieht es aus?       

Es ist ein „blaues Wunder“ mit Goldprägung und Goldschnitt geworden. Der Wiener Verlag versteht sich nicht nur als Trendsetter, sondern bei Brandstätter versucht man stets, aus jedem Buch auch optisch ein Erlebnis zu machen. Wichtig, sehr wichtig finde ich, denn nur so kann man Menschen vermitteln, ein Buch  kann Dich genauso glücklich machen, wie ein neues paar Schuhe, die neue Handtasche des Luxuslabels oder Deine extrabreiten Autofelgen. Berühr, es fass es an und freue Dich wie wunderbar das Buch sich anfühlt, glatt wie ein Kinderpopo und mit einem Buchschnitt der schimmert und blinkt, wie die Sonne.

Was ist drin?

 oder sharing ist das neue Dinner!

 Die sich in vielen Ländern etablierte Barfood-Kultur, nimmt immer mehr Platz auch bei uns zu Hause ein und führt Familien und Freunde zur blauen Stunde zusammen. Zu den feierabendlichen Drinks lassen sich kleine Köstlichkeiten perfekt gemeinsam genießen.

In vielen Ländern der Erde gehört Barfood-Kultur zum kulinarischen Erbe: Italiener haben ihre Cicchetti, Spanier ihre Tapas und die Mittelmeer-Anrainer und die Araber zelebrieren in entspannter Runde ihre Mezze-Vielfalt, während die Briten locker an der Theke ihres Pubs lehnen und vom Autor mit Haggis Meatballs und  Steak-Pie verwöhnt werden.

Beam me up Stevan……

Dem Sonnenlauf folgend genießen wir eingeladen von Stevan Paul entspannte Momente bei einer kulinarischen Reise rund um die ganze Welt, mit appetitlichen Häppchen, Kleinig- und Köstlichkeiten, die uns in Lichtgeschwindigkeit mit „Oka i’a Fischsalat“ nach Samoa beamen oder uns „gemischte Yakitori“ (gegrillte Hähnchenspieße) aus Japan genießen lassen. Uns mit „Paneer Cigar Rolls“ aus Indien, „Lachs-Ceviche“ aus „Brasilien und Enchiladas mit Hühnchen und Chorizo“ als höchst leckerstes Soul-Food versorgen.

Tradition und Moderne treffen sich gerne zur Blauen Stunde, die neue Feierabendküche ist unkompliziert, einfach und hammerlecker und passt perfekt, um die schönste Zeit des Tages mit netten Menschen zu verbringen und sich gemeinsam ein paar Happen zu teilen. Der Abend gehört uns und bei der der Erinnerung an die Köstlichkeiten vom Vorabend klappt es mit dem Aufstehen am nächsten Morgen gleich viel besser.

Probiert und verputzt:

Geröstete Macadamia mit Sichimi Togarashi

Die Symbiose aus mild-süßen Nüssen und Säure und Schärfe, einfach großartig. Die Dinger waren in Windeseile verputzt!

 

Das zarteste Pörkelt der Welt

Ein butterzarter Soulfood-Traum, der die Familie begeisterte. Sogar die Schwiegermutter hat nach dem Rezept gefragt………

 

Hummus-Stulle mit Dukkah

Cremiger Hummus + geniales würziges Dukkah + essigwürzige milde Zwiebeln + pfeffrige Rauke + süße eingelegte Parika = beste Stulle ever. We love Stevan, we love Amerstam!

Unkomplizierte Rezepte aus aller Welt zum gemeinsamen genießen

 Fazit: Stevan Paul ist ein spannender Querschnitt gelungen, er serviert Soulfood vom Feinsten das er sich auf der ganzen Welt abgeschaut hat. Paul ist zudem ein wunderbarer Gastgeber, der seine Gäste nie allein am Tisch sitzen lässt und es versteht, diese vortrefflich zu unterhalten und mit Einblicken zu versorgen. Wenn er mir beschreibt wie effizient und unaufgeregt Köche in Japan in der Küche agieren, habe ich fast das Gefühl ich wäre selbst dort gewesen. Er versteht es uns mitzunehmen, weil er sehr authentisch und persönlich von seinen Reisen und Erlebnissen berichtet. Außerdem sorgt er für super Stimmung am Tisch, weil er immer die passende Mucke dazu auflegt.

Sein außergewöhnliches Talent als Rezept-Entwickler ist dafür verantwortlich, dass alles richtig lecker schmeckt und sehr unkompliziert funktioniert. Ihm ist ein Buch gelungen, das viele anspricht, die gerne gut essen und unkompliziert genießen wollen. Mir gefällt es außerordentlich gut, weil der Funke, den ein solches Kochbuch zu einem sehr einladenden Kochbuch macht, nur überspringt, wenn sich ein Autor persönlich einbringt und erkennbar macht, es geht um Erlebnisse und die kann er herrlich einfach und alltagstauglich so dass sie auch in der heimischen Küche unglaublich Spaß machen!  Es gibt jede Menge auf die Hand oder zum wohlig über den Bauch streichen, dass mit Twist und Händchen serviert wird.

Heute Abend wird weiter gefeiert schaut einfach noch mal vorbei!

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!

White Bean Cheese Dip & Red Bean Cheese Dip

Christina Heß © Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Quelle: Christina Heß: Dips und Saucen – sweet & salty

Thorbecke Verlag

Preis: 9,99 €

Dieses Zeug hat Such-Potenzial und macht zusammen mit seinem „roten Bruder“ jede Menge her – very creamy and savoury!

Bohnendips sind etwas ganz besonders Herzhaftes, und bei diesen beiden Varianten hier ist es wie bei Schneeweißchen und Rosenrot. Beide unglaublich gut – jeder auf seine ganz eigene Art und Weise.

White Bean Cheese Dip

Zutaten (für ca. 4 -6 Portionen):

200 g Frischkäse natur

200 g griechischer Joghurt (10% Fett)

2 TL geräucherter Paprika

1 ½ TL Zwiebelpulver

1 ½ TL Knoblauchpulver

Salz und Pfeffer nach Geschmack

1 Dose weiße Riesenbohnen

200 g geriebener Cheddar

 Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Bohnen und den Käse zusammen im Mixer zu einem cremigen Dip vermixen. Nun in eine ofenfeste Form immer abwechselnd Bohnen, Dip und Käse schichten.

Bei 180 °C ca. 20 Minuten backen. Dazu passt knusprig getoastetes Bauernbrot.

Red Bean Cheese Dip

Zutaten (für ca. 4 -6 Portionen):

1 Dose weiße Bohnen mit Tomatensauce

1 Dose Kidneybohnen

8 getrocknete Tomaten

2 EL Tomatenmark

1 Knoblauchzehe

1 TL scharfe Sauce nach Wahl (bei mir Siracha)

2 TL geräuchertes Paprikapulver

1 TL Kumin (Kreuzkümmel)

1 TL Cayennepfeffer

50 ml Olivenöl

3 TL Wasser

Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und so lange mixen, bis die Masse eine cremige Konsistenz bekommt. Nun abschmecken und in eine Pfanne geben. Ca. 5 Minuten köcheln lassen und ständig umrühren. Lauwarm servieren. Schmeckt sehr gut zu Chips, Pita oder Fladenbrotstücken und rohem Gemüse wie Gurken etc. Ist auch super als Sandwich-Aufstrich oder für Burritos zu verwenden.

Whipped Feta & Umeboshi-Dip

Christina Heß © Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Quelle: Christina Heß: Dips und Saucen – sweet & salty

Thorbecke Verlag

Die Lieblinge auf unserem Party-Buffet und kaum waren sie da, waren sie auch schon wieder weg! Der „Umeboshi-Dip“ ist klasse und mega-würzig. P.S.:Umeboshi-Pflaumen gibt es im Asia-Markt oder online. Der Clou beim „Whipped Feta“  die extra Cremigkeit durch das Aufschlagen, wirklich ein toller Tipp!

Ein bisschen ausgefallener gefällig? Kein Problem. Mit diesen beiden Dips sind euch die leeren Schüsseln garantiert.

 Whipped Feta

 Zutaten (für ca. 4 Portionen):

200 g Feta aus Ziegen u. Schafsmilch

100 g vollfetter Frischkäse

1 TL Siracha-Sauce

Zubereitung:

Den Feta, den Frischkäse und etwas Sriracha-Sauce (oder eine andere scharfe Sauce, die nicht so flüssig ist) in einen guten Mixer geben und alles so lange durchmixen, bis eine Creme ohne Stückchen entstanden ist. Gebt diese Creme dann in die Schüssel der Küchenmaschine und schlagt sie wie Sahne ca. 3–4 Minuten auf Stufe 10 auf. Bei einem Handrührgerät kann es länger dauern, bis die schöne Konsistenz erreicht ist. Diese richtig fluffige Creme kann nun für alles Mögliche weiterverwendet werden. Im Kühlschrank aufbewahren; sie wird dort fester.

Umeboshi-Dip

Zutaten (für ca. 4 Portionen):

200 g Schmand

100 g Skyr oder Magerquark

2 EL Buttermilch

3 Umeboshi-Pflaumen

jeweils 2 EL frische Petersilie und Schnittlauch

1 kleine grüne Paprika

1 TL helle Misopaste

frischer Pfeffer nach Bedarf

Außerdem:

2 EL gerösteter Sesam (optional)

Etwas Paprika und 1 Umeboshipflaume zur Garnitur (optional)

Zubereitung:

Zuerst Schmand, Skyr bzw. Magerquark und Buttermilch vermengen. Umeboshi vom Kern befreien und zusammen mit der Petersilie und dem Schnittlauch fein hacken. Paprika waschen, entkernen und ebenfalls klein hacken. Alle Zutaten vermengen und mit reichlich frischem Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Eventuell mit Sesam, etwas Paprika und einer Umeboshi garnieren.

 

Oliven-Käseball

Christina Heß © Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Quelle: Christina Heß: Dips und Saucen – sweet & salty

Thorbecke Verlag

Preis: 9,99 €

So lecker, da greift die Hand wie ferngesteuert wieder einen Cracker und landet damit unweigerlich im Käseball-Widerstand zwecklos!

Schnell mal einen Käseball mit ein paar Crackern auf den Tisch gezaubert und tada! – die Gäste wollen nie wieder gehen.

Zutaten (für ca. 6 Portionen):

100 g getrocknete Tomaten

200 g mit Frischkäse gefüllte Oliven

1 Knoblauchzehe

200 g Feta

300 g Frischkäse (natur)

4–5 Basilikumblätter

Salz und Pfeffer nach Geschmack

Außerdem:

30 g getrocknete Tomaten

1 EL Oliven

1–2 Zweige glatte Petersilie

100 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Käseball in den Mixer geben. Dabei darauf achten, dass die Tomaten und die Oliven ganz unten liegen. So lange mixen, bis eine geschmeidige Masse mit ein paar Stückchen entsteht. Dann die getrockneten Tomaten, die Oliven und die Petersilie in einem sauberen Mixer sehr fein mixen und die gemahlenen Mandeln auf einen flachen Teller geben. Mit leicht feuchten Händen aus der Käsecreme einen Ball formen und diesen zuerst in den Mandeln wälzen und danach in der Tomaten-Oliven-Masse. Den Ball auf einen Teller legen und zusammen mit Crackern, Chips oder Rohkost servieren. Eventuelle Reste kann man super als Brotaufstrich weiterverwenden.

Christina Heß: Dips und Saucen – sweet & salty

Christina Heß: Dips und Saucen – sweet & salty

Thorbecke Verlag

Preis: 9,99 €

Let’s dip it Baby!

 Worum geht’s

 Dips sind häufig, die heimlichen Stars auf jedem Buffet und auf jeder Party, auch wenn sie als letzte kommen sind sie oft als erste schon wieder weg. Sie bedienen viele unterschiedliche Geschmäcker, ob herzhaft oder süß, cremig oder fruchtig, mit viel leckerem Gemüse oder cremigem Frischkäse, mit Dips lassen sich viele unterschiedlichen Geschmäcker bedienen  und haben die Gastgeber immer ein Ass im Ärmel (=Maximale Flexibilität für die Gastgeber), manche Gäste gehen nämlich erst, wenn wirklich nichts mehr da ist und auch das letzte Schüsselchen längst augekratzt wurde.

Christina Heß hat als Vegetariern mit ihrem zweiten Buch zu Dips & Co. noch mal richtig nachgelegt und zeigt wo ihre ganz persönliche Königs-Disziplin anfängt. Wer wie ich nämlich ihren Blog häufiger besucht, hat sicherlich schon gemerkt sie ist eine „geborene Dipperin“ ,liebt diese heiß & innig und hat viele unglaublich leckerere Rezepte parat, die unkompliziert funktionieren und ebenfalls jede Menge hermachen.

Wer ist die Autorin?

© Privat

Christina Heß aus Kassel ist „im echten Leben “Bürofee“ bei der Justiz. Nebenbei ist sie seit 2012 erfolgreiche Foodbloggerin aus Leidenschaft. Des Weiteren liebt sie ihre Familie und Heavy Metal Musik. Auf ihrem Blog Christina macht was schreibt und berichtet sie über all die Dinge, die ihr schmecken. Seit ihrer Jugend ernährt sie sich vegetarisch. Bei Thorbecke erschien von ihr bereits „Christina macht was“ und „Weihnachten vegetarisch“.

 

Was ist drin?

#Savoury #Creamy #Sweet

#Savoury #Creamy #Sweet, das sind die Lieblings-Hash-Tags der Bloggerin und gleichzeitig das Programm für ihre vielen verschiedenen Dips, die lecker schmecken, toll aussehen, obendrauf noch die gute Nachricht an alle Gastgeber: Christina liebt es unkompliziert und alltagstauglich und so kommen auch ihre Ideen daher. Auf geht es jetzt kann es losgehen mit der allgemeinen „Ver-Dipperung“ (früher auch Verbrüderung genannt). Einfach mal spontan ein paar liebe Menschen einladen, sich endlich mit den Nachbarn aussöhnen oder mit der Clique noch die letzten Spiele der Fußball-WM gucken und vielleicht eine ganzen Reigen von fröhlich bunten Hummus-Schüsselchen als „Regenbogen-Hummus“-Formation auf den Tisch stellen oder doch lieber einen „Slowcooker-Käse-Dip“ servieren, der sogar noch besser als im Kino schmeckt. Auch für den gemütlichen Nachtisch hat die Bloggerin ein paar leckere und neue Ideen: Wie wäre es, wenn Ihr Eure Gäste auf der nächsten Grillparty mit einem „Chocolate S’mores Cheeseball“ überrascht oder eine leckere „Blaubeer-Salsa“ serviert? Für alle – wie ich – die S’mores noch nie gehört haben, einfach ein Klick auf den Link, immerhin sind die so berühmt, dass sie es zu einem eigenen Wikipedia-Eintrag gebracht haben. Damit wäre nun wirklich bewiesen, dass auch Kochbuch-Leser was lernen können, es muss wirklich nicht immer Dostojewski sein – oder was meint Ihr?

Dips auf Weltreise – oder Tor für Christina Heß!

 Christina hat jede Menge Meilen gesammelt für ihr Dip-Kochbuch, es gibt z. B. „Guacamole ³“, angenehm überrascht hat mich z. B. die Version mit Mango, Chili und Paprikaflocken. Ihr Faible für die amerikanische Küche lebt sie mit einem „Spinat-Artischocken-Dip“ aus, der heiß oder kalt in einem ausgehöhlten kleinen runden Brot serviert werden kann. Zur „Teatime“ (die mag Christinas nämlich auch sehr) serviert sie einen würzigen „Gewürzgurken-Dip“ und „hausgemachtes Gurken-Relish“ zu ihren Sandwiches und die Tex-Mex-Fans freuen sich sicherlich über eine „Salsa Restaurant-Style“ oder „Redneck Caviar“ aus Mais, Bohnen, Paprika, Zwiebel und Koriander, der aus dem Süden der USA importiert wurde und sich super für ein BBQ eignet und auch beim Fußball gucken, eine gute Figur macht.

Cremigkeit vor, noch ein Tor!

Die Bloggerin steht auf „creamy“ Dips und serviert in dieser Kategorie z. B. einen leckeren „Jalapeño-Dip“. Zum Reinlegen und ein echter Partyknaller ist ebenfalls der „gebackene „Ziegenkäsedip- Dip“, mit einem „baked Potato Dip“ oder dem „Veggie-Reuben Dip“ zeigt sie zudem das Dips bei Leibe nicht nur an die Zwischenmahlzeit gebunden sind, sondern dass diese auch vollumfänglich lecker satt machen können.

Süß geht auch, wir schauen mal über den großen Teich…..

Dieses Kapitel ist für alle, die als Kind schon gerne die Backschlüssel ausgeschleckt haben und hier wird mächtig an der „amerikanischen Schraube“ gedreht, Niederschlag findet das z. B. in Rezepten wie „Cinnamon Swirl Dip mit Cookies“ oder dem „Chocolate S’More Cheeseball“. P.S.: S’More ist ein Lagerfeuer-Snack in den USA und Kanada. Er besteht aus einem Stück schmelzender Schokolade und einem gerösteten Marshmallow eingebettet in zwei Graham Cracker. In den USA wird jährlich am 10. August der National S’Mores Day gefeiert. Das Ding sieht toll aus, ist mir persönlich aber zu mächtig, auch wenn ich dem Twist mit dem Vanille-Salz inside durchaus etwas abgewinnen kann. Mein Favorit in dieser Sektion ist ein „Apple-Pie-Streusel-Dip“.

Was ich probiert habe – oder ich liebe es herzhaft……

Oliven-Käseball – lecker, einfach und die perfekte Begleitung für einen spannenden Fussball-Abend. Versprochen, die Gäste werden erst aufbrechen, wenn kein Krümel mehr übrig ist.

Whipped Feta + Umeboshi-DipDer „Umeboshi-Dip“ ist klasse und mega-würzig. P.S.: Umeboshi-Pflaumen gibt es im Asia-Markt oder online. Der Clou beim „Whipped Feta“  die extra Cremigkeit durch das Aufschlagen, wirklich ein toller Tipp!

 White Bean Cheese Dip & Red Bean Cheese Dip – Herzhafte Dips mit Such-Potenzial und als „Schneeweißen“ und „Rosenrot“ ein echter Hingucker auf dem Party-Buffet – very creamy and very savoury!

Fazit: 3: 0 für Christina Hess oder unkomplizierte Rezepte mit Wow-Effekt!

Christina Hess zeigt in diesem tollem kleinen Koch-Büchlein wieder was sie ziemlich gut kann: sie macht Vegetarier voll umfänglich glücklich, die kommen bei ihr endlich voll auf ihre Kosten und sie hat ein absolutes Händchen für unkomplizierte Rezepte mit Wow-Effekt! Ob Grill-Abend oder Party, Fußball- oder Fernseh-Abend mit ihren Dips wird es ziemlich lecker und garantiert nicht langweilig, aber wem Kalorien wichtiger als Geschmack sind, der ist leider draußen! Mir gefällt es sehr und ich habe viele Komplimente für die probierten Dips auf der letzten Grill-Party einheimsen können.

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!