Pasta mit Linsen

© Silvio Knezevic

Elisabeth Raether: Das Beste vom Wochenmarkt

Neue frische und saisonale Rezepte aus dem Zeitmagazin

Fotos: Silvio Knezevic

riva Verlag

Preis: 19,99 €

Linsen sind gesund, das allein kann aber kein Argument sein, diese in unserer Pasta unterzubringen, herrlich, wenn würziger Speck und Rosmarin vor Ehrfurcht nicht erstarren und Paroli bieten können, um daraus eine wohlschmeckende Pasta zaubern. Ein Hauch Zucker balanciert für mich alles wunderbar aus.

Jede Menge gesundes Eiweiß durch die Linsen und hammerlecker! So macht auch Feierabend-Küche wieder Laune!

Manche meiner Ideen für diese Kolumne rufen bei den Kollegen Irritation hervor. Pasta mit Linsen – was soll das denn sein?! Meine Standardantwort in solchen Situationen: Das ist italienisch. Stimmt nicht immer, aber die Kritik verstummt sofort. Gegen die Kochkunst der Italiener traut sich niemand was zu sagen. Pasta mit Linsen ist wirklich ein Gericht der italienischen Küche, köstlich, wenn auch zugegebenermaßen etwas seltsam. Mir gefällt aber dieser eigensinnige Ansatz der italienischen Küche, die von allen auf der ganzen Welt geliebt wird.

Man muss für dieses Gericht Linsen verwenden, die eine Kochzeit von 30 bis 45 Minuten haben und die man nicht zuvor einweichen muss. Auch sollen es eher bissfeste Sorten sein, die beim Kochen nicht zerfallen, wie du Puy oder Beluga oder italienische Linsensorten.

Zutaten (für 4 Personen):

1 Karotte

1 Zwiebel

1 Stange Sellerie

1 Knoblauchzehe

etwas Olivenöl

80 g Pancetta oder anderer Speck

100 g Dosentomaten

200 g Linsen

  1. 1 l Gemüsebrühe oder Wasser

1 kleine rote Chilischote

3 Rosmarinzweige

350 g kurze Pasta

60 g Parmesan

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

 Karotte, Zwiebel und Sellerie schälen bzw. waschen und fein schneiden, mit der geschälten Knoblauchzehe in einem großen Topf mit etwas Olivenöl er­hitzen. 5 Minuten lang unter Rühren dünsten. Klein geschnittene Pancetta dazugeben, weiterdünsten. Wenn die Pancetta etwas Farbe angenommen hat, Tomaten unterrühren. Linsen unter kaltem Wasser abwaschen, hinzufügen. Etwa 500 ml Gemüsebrühe dazugießen.

Chilischote waschen, putzen, fein hacken und unterrühren. Rosmarinzweige im Ganzen dazugeben. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze 30 Minuten lang köcheln lassen (bis die Linsen fast gar sind). Immer wieder nachsehen, ob ge­nug Flüssigkeit im Topf ist – falls nicht, Brühe nachgießen. Dann Pasta hinzufügen, eventuell noch mal Brühe dazugießen, die Pasta weich kochen (was ungefähr 10 Minuten dauert, je nach Garzeit der Pasta).

Parmesan reiben, unterrühren, Pasta bei geschlossenem Deckel ein paar Minuten lang ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller verteilen und je nach Geschmack noch mehr Parmesan darüberreiben.

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Bandnudeln mit Bohnen und Panchetta

© Wolfgang Schardt, Hamburg

Quelle: Inga Pfannebecker: Linsen, Kichererbsen & Co.

Fotos: Wolfgang Schardt

GU-Küchenratgeber

Preis: 8,99 €

Soul-Food vom Feinsten, deftig würzig der Clou, ist der Spritzer Honig. Diese Pasta hat es bei uns auf die „Gerne wieder“ – Liste geschafft!

Für diese deftige Pasta lohnt es sich, die Bohnen über Nacht einzuweichen und zu kochen. Das kostet etwas Zeit, belohnt aber mit feinem Geschmack.

Zutaten (für 4 Portionen):

175 g getrocknete Borlotti-Bohnen
(ersatzweise 2 Dosen Borlotti-Bohnen à 240 g Abtropfgewicht)

75 g Panchetta (ital. geräucherter Bauchspeck vom Schwein)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Stiele Rosmarin

4 Stiele Salbei

½ Bio-Zitrone

50 g Parmesan

100 g Radicchio

2 EL Olivenöl

400 g Bandnudeln

Salz | Pfeffer

1 Spritzer flüssiger Honig

Zubereitung:

Die Bohnen zugedeckt mindestens 12 Std. einweichen lassen. Am nächsten Tag abgießen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, aufkochen und 45 – 60 Min. köcheln lassen. Die Bohnenabgießen und abtropfen lassen, dabei einen Teil der Flüssigkeit auffangen. Dosenbohnen abgießen, Flüssigkeit auffangen. Die Bohnen abspülen und abtropfen lassen.

Den Panchetta in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und würfeln. Den Rosmarin und den Salbei waschen, trocken schütteln und die Nadeln bzw. Blätter von den Stielen zupfen. Die Rosmarinnadeln fein hacken. Die Zitrone heiß waschen, trocken reiben und die Schale abreiben. Den Saft auspressen. Den Parmesan fein reiben. Den Radicchio putzen, waschen, trocken tupfen und in schmale Streifen schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Salbeiblätter darin knusprig braten, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Den Panchetta ins Bratöl geben und unter Wenden knusprig auslassen. Zwiebel, Knoblauch und Rosmarin zugeben und ca. 5 Min. andünsten. Die Zitronenschale unterrühren. Die Radicchiostreifen, die Bohnen und 200 ml Bohnenflüssigkeit zugeben, aufkochen und 5 Min. köcheln lassen. Dabei öfter umrühren.

Inzwischen die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Die Hälfte der Bohnen mit dem Löffelrückenzerdrücken, sodass eine sämige Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer, Honig und 2 TL Zitronensaft abschmecken. Wird die Sauce zu dick, noch etwas Bohnenflüssigkeit unterrühren. Die Nudeln abgießen, abtropfen lassen und mit Parmesan und Salbei unter die Sauce mischen.

Zubereitungszeit: 1 Std. 30 Min.

Einweichzeit: 12 Std.

Pro Portion ca. 660 kcal, 27 g E, 18 g F, 93 g KH

Nudeln mit dicken Bohnen (Pasta Fagioli)

© Felix Partenzi

Quelle: Daniela und Felix Partenzi: So kocht Umbrien

Gerichte und Geschichten von Tanten und Typen aus Italiens Mitte

Gerstenberg Verlag

Preis: 26,– €

So lecker, zeigt dieses Rezept doch, kulinarisches Glück funktioniert einfach, aber ein bisschen Zeit sollte man sich schon nehmen.

Zutaten:

200 g getrocknete Bohnen

3 Tomaten

1 Zwiebel

1 Karotte

1 Kartoffel

1 Stängel Sellerie

8–12 Stängel Petersilie

3 Lorbeerblätter

6 frische Salbeiblätter

1 Scheibe Bauchspeck

Olivenöl

Salz und  Pfeffer

200 g kurze Pasta  (z.B. Mezze Penne)

frisch geriebener Parmesan

4 Blätter frisches Basilikum

 Zubereitung:

Stress interessiert Fagioli nicht die Bohne. Sie wollen ganz gemütlich an den Start gebracht werden, am besten lässt man sie deshalb über Nacht in Wasser einweichen.  Am nächsten Tag nimmt man sich erstmal das übrige Gemüse vor. Die Tomaten 1 Minute in kochend heißem Wasser ziehen lassen, herausnehmen, die Haut abziehen und die Kerne entfernen. Den Rest in kleine Stücke teilen und auf die Seite stellen. Zwiebel, Karotte und Kartoffel schälen. Das Gemüse und den Sellerie in kleine Würfel schneiden, die Petersilie fein hacken.

Jetzt sind die Bohnen fällig. Sie müssen gründlich abtropfen und werden dann mit dem kleingeschnittenen Gemüse, einem Teil der Tomaten, Petersilie, den Lorbeer- und einigen Salbeiblättern unter häufigem Rühren zum Kochen gebracht. Bei kleiner Hitze geht es gemütlich weiter. Etwa 1 Stunde lang köcheln die Bohnen und werden nur hin und wieder vom Kochlöffel gestört, der etwas rührt. Wer es mag, presst die Hälfte der Bohnen durch ein Sieb. Das Püree wird dann mit dem Rest weiter gekocht.

Jetzt kriegt der Speck sein Fett weg, wird in Würfel geschnitten und in einer heißen Pfanne mit Öl und Salbei ausgelassen. Nach ca. 3 Minuten die restlichen kleingeschnittenen Tomaten dazugeben und die Mischung unter die Bohnen heben. Pasta in einem separaten Topf nach Angabe in Salzwasser garen, abgießen und unter die Bohnen mischen. Fertig? Kein Stress. Das Ganze nochmal etwa 10 Minuten weiter auf kleiner Flamme ziehen lassen. Dann wären die Fagioli soweit, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt zu werden. Mit einigen Tropfen Olivenöl und geriebenem Parmesankäse servieren. Im Sommer kommen ein paar Blätter klein gezupftes Basilikum obenauf.

Spinat-Polpette mit Zitrone

©Matt Russel

Quelle: Anna Jones: A modern way to cook

Mosaik Verlag

Preis: 22;– €

Hier zahlt es sich aus, das Rezept gut zu lesen, wenn man die ambitionierte Zeitplanung von 25 Minuten halten will, Anna greift nämlich auf gegarte Puy-Linsen zurück. Die Klösschen im Backofen knusprig zu garen ist wirklich eine tolle Idee, das war wirklich oberlecker, ich bin sehr angetan von Annas Art zu kochen. Vegetarischer Parmesan enthält kein tierisches Lab und ist auch gut im Bio-Supermarkt zu bekommen. Ich hatte noch normalen im Kühlschrank.

Diese leichten leckeren Spinatklößchen mit Muskatnuss serviere ich zu Spaghetti und einer schnellen Tomatensauce. Wer es noch leichter möchte, kann sie auch mit Quinoa und einem grünen Salat genießen.

Ich verwende vegetarischen Parmesan. Falls Sie keinen bekommen, erfüllt auch jeder andere vegetarische Hartkäse den Zweck. Veganer können mit einen Löffel Nährhefe für die perfekte Illusion von Parmesan sorgen, benötigen allerdings ein paar mehr Semmelbrösel oder Haferflocken.

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Spinat-Polpette: 250 g Spinat, 100 g gegarte Puy-Linsen, 1 Freiland- oder Bio-Ei, 1 kräftige Prise geriebene Muskatnuss, 50 g Vollkornsemmelbrösel oder Haferflocken, 50 g Parmesan, abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 Knoblauchzehe

Für die Sauce: 1 Handvoll Mandelkerne, 2 Knoblauchzehen, 3 EL Olivenöl,
1 unbehandelte Zitrone, 1 kleines Bund Basilikum, 350 g Kirschtomaten, 300 g Spaghetti nach Wahl

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C (180 °C Umluft/Gas Stufe 6) vorheizen. Den Wasserkocher füllen und einschalten, sämtliche Zutaten bereitlegen.

Den Spinat waschen und von harten Stielen befreien. Eine große Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen. Sobald sie heiß ist, den Spinat darin garen, bis er zusammengefallen und das Wasser verdampft ist.

Die Linsen gut abtropfen, wenn sie aus der Dose kommen, und im Mixer pürieren. Ei, Muskatnuss, Semmelbrösel oder Haferflocken, Parmesan, Zitronenschale sowie etwas Salz und Pfeffer zugeben. Den Knoblauch schälen, hacken und hinzufügen. Alle Zutaten mixen, bis sie gleichmäßig vermengt sind. Die Masse in eine Schüssel umfüllen und den Spinat unterheben.

Die Masse vierteln und aus jeder Portion 8 kleine Klöße formen – insgesamt also 32 walnussgroße Klöße. Auf ein Backblech legen und 15 bis 20 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.

Für die Sauce die Mandeln, den geschälten Knoblauch und das Olivenöl im Mixer grob zerkleinern. Die abgeriebene Schale und den Saft der Zitrone, das abgezupfte Basilikum und die Kirschtomaten hinzufügen und alles zu einer Art Pesto pürieren; anschließend kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn die Polpette etwa 10 Minuten im Ofen sind, einen großen Topf mit kochendem Wasser füllen, salzen und erneut zum Kochen bringen. Sobald es sprudelnd kocht, die Spaghetti hineingeben und nach der Packungsanleitung garen (gewöhnlich etwa 8 Minuten).

Die Spaghetti abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Die Spaghetti sorgfältig mit dem Pesto mischen und bei Bedarf etwas Kochwasser unterrühren. Die Spaghetti auf Teller verteilen, die Spinat-Polpette darauf anrichten und nach Belieben mit weiterem Parmesan bestreuen.

Zubereitungszeit: 40 Minuten

Speck-Tortellini mit Krenfüllung und Schüttelbrot

© Rogge & Jankovic Fotografen / Entnommen aus dem Buch "Pasta Werkstatt", Kosmos Verlag
© Rogge & Jankovic Fotografen / Entnommen aus dem Buch „Pasta Werkstatt“, Kosmos Verlag

Quelle: Markus Holzer: Pasta Werkstatt

Farbfotos von Rogge & Jankovic Fotografen

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG

Preis: 25,–€

Zutaten für 4 Personen:

Pasta:

100 g geräucherter Bauch- oder Rückenspeck

450 g Mehl

50 g Hartweizenmehl

4 Eier (Größe M)

Mehl zum Arbeiten

Salz für Nudelwasser

Füllung:

 3 mittelgroße gekochte Kartoffeln

250 g Topfen (Quark)

2 EL frisch geriebener Kren (Meerrettich)

Salz

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Fonds:

 50 g Schüttelbrot (Fladenbrot aus Roggenmehl)

½ rote Zwiebel

1 EL Butter

100 ml Weißwein

100 ml Gemüsebrühe (selbstgemacht)

1 EL Schnittlauch-Röllchen

Backofen auf 140 °C (Umluft 120 °C) vorheizen. Den Speck in feine Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Ofen für 10 Minuten braten. Dann zum Entfetten sofort auf Küchenkrepp legen und auskühlen lassen. Die Speckscheiben müssen so trocken sein, dass sie sich brechen lassen.

Speck grob zerkleinern und in einer Kaffeemühle oder einem Blitzhacker fein mahlen. Speckpulver, beide Mehlsorten und die Eier zu einem glatten Teig verarbeiten, 20 Minuten ruhen lassen.

Inzwischen für die Füllung die Kartoffeln schälen und mit dem Topfen durch eine Kartoffelpresse drücken. Masse mit Kren, Salz und Muskat abschmecken. In den Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen.

Den Pastateig mit der Nudelmaschine ca. 1 mm dünn ausrollen. Die Teigplatte mithilfe des Winkels und des glatten Teigrads in 8 x 8 cm große Quadrate schneiden. Jeweils in die Mitte eine kirschgroße Menge Füllung spritzen. Die Teigquadrate mit der Spritzflasche befeuchten, verschließen und die Ränder andrücken. Dann die äußeren Spitzen nach hinten zusammenführen und zusammendrücken.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Während das Wasser heiß wird, das Schüttelbrot im Blitzhacker fein mahlen. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Butter in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze andünsten, Brotbrösel dazugeben. Mit Weißwein ablöschen, dann die Brühe angießen.

Tortellini in Salzwasser 3 Minuten kochen. Abgießen, im Schüttelbrotfond schwenken und mit Schnittlauch bestreut servieren.

Zubereitungszeit: 1 Std. 30 Minuten

Anmerkung: Das war echt ein Highlight, ich liebe Speck und Kren und auch der Schüttelbrot-Fonds hat mir sehr gut gefallen. Bei der Gemüsebrühe greife ich gerne auf selbstgemachtes Brühpulver zurück. Südtiroler von Euch können wir geniesen lernen! P:S.: Ich bin einmal im Jahr dort zum Wandern und freue mich schon tagsüber, immer auf ein super leckeres Abendessen, denn das ist dort immer gesetzt. Herzlichen Dank lieber Markus Holzer!

Minz-Tagliatelle mit Speck und Blauschimmelkäse

© Rogge & Jankovic Fotografen / Entnommen aus dem Buch "Pasta Werkstatt", Kosmos Verlag
© Rogge & Jankovic Fotografen / Entnommen aus dem Buch „Pasta Werkstatt“, Kosmos Verlag

Quelle: Markus Holzer: Pasta Werkstatt

Farbfotos von Rogge & Jankovic Fotografen

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG

Preis: 25,–€

 Zutaten für 4 Personen:

Pastateig:

 100 g frische Minze-Blätter

100 g Eiswürfel

250 g Mehl

250 g Hartweizenmehl

Mehl zum Arbeiten

Salz für Nudelwasser

Sauce:

150 g geräucherter Bauch- oder Rückenspeck

250 g fester Blauschimmelkäse

30 g Butter

100 ml Weißwein

200 ml Gemüsebrühe (selbstgemacht)

1 EL frische Minze-Blätter

Minze-Blätter abbrausen und trocken tupfen. In einem Topf 50 ml Wasser aufkochen, Minze-Blätter hineingeben und den Topf verschließen. Nach etwa 10 – 15 Sekunden den Topf vom Herd nehmen und die Eiswürfel dazugeben. Dann alles in einem starken Mixer fein mixen.

Von dem Minze-Eis-Püree 250 g abwiegen – bei Bedarf mit Wasser verlängern – und mit beiden Mehlen zu einem glatten Teig verarbeiten, 20 Minuten ruhen lassen. Inzwischen den Speck in feine Streifen und den Käse in Würfel schneiden.

Den Pastateig mit der Nudelmaschine ca. 1 mm dünn ausrollen. Die Teigplatte mit dem glatten Teigrad in 20 cm lange Stücke schneiden. Die Teigstreifen auf einer bemehlten Arbeitsfläche mithilfe des quadratischen Aluprofils (1,5 cm) in 1,5 cm breite Nudeln schneiden.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin 2 – 3 Minuten kochen. Schon während das Nudelwasser heiß wird, die Butter in einer Pfanne schmelzen, Speckstreifen dazugeben und bei mittlerer Hitze knusprig braten. Mit Weißwein ablöschen. Wenn die Flüssigkeit eingekocht ist, Gemüsebrühe und Käse dazugeben und kochen lassen, bis der Käse zu schmelzen beginnt.

Die Pasta abgießen, in die Sauce geben und darin noch 1 Minute weiterkochen lassen. Die Minze-Blätter in Streifen schneiden und unterschwenken.

Zubereitungszeit: 1 Std. 15 Minuten

Anmerkung: Hat uns ausgesprochen gut gefallen und die Idee die Minze-Blätter mit Eiswürfeln zu pürieren ist genial, dabei bleibt auch die schöne grüne Farbe der Minze erhalten, ohne langwieriges runter kühlen. Daran merkt man auch, dass hier ein Pasta-Profi unterwegs ist.

Strozzapreti mit Auberginen und scharfer Sauce

© Rogge & Jankovic Fotografen / Entnommen aus dem Buch "Pasta Werkstatt", Kosmos Verlag
© Rogge & Jankovic Fotografen / Entnommen aus dem Buch „Pasta Werkstatt“, Kosmos Verlag

Quelle: Markus Holzer: Pasta Werkstatt

Farbfotos von Rogge & Jankovic Fotografen

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG

Preis: 25,–€

Zutaten für 4 Personen:

 Pastateig:

450 g Mehl

50 g Hartweizenmehl

4 Eier

Mehl zum Arbeiten

Salz für Nudelwasser

Sauce:

1 Aubergine (ca. 200 g)

1 Knoblauchzehe

2 Zweige Thymian

100 g scharfe Salami

(z. B. Napoli)

5 EL Olivenöl

150 g passierte Tomaten

Fertigstellung

4 EL Basilikumpesto (selbstgemacht)

Für den Pastateig Mehl, Hartweizenmehl und Eier zu einem glatten Teig verkneten, 20 Minuten ruhen lassen.

Inzwischen die Aubergine waschen, putzen und in 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauch schälen. Thymian abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Knoblauch und Thymian fein hacken. Salami in dünne Scheiben schneiden.

Den Pastateig mit der Nudelmaschine ca. 2 mm dünn ausrollen. Die Teigplatte mithilfe des Metermaßes und des Spachtels in 10 cm große Streifen schneiden. Diese übereinanderlegen, dabei etwas Mehl dazwischen streuen. Dann mit dem Spachtel quer in 2 cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen zwischen den Händen zu Strozzapreti formen.

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Während das Wasser heiß wird, in einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Auberginen, Knoblauch und Thymian darin bei starker Hitze anbraten. Salamischeiben in einer weiteren Pfanne ohne Fettzugabe kurz anbraten. Das austretende Fett abgießen. Salami mit Tomaten und restlichem Olivenöl zu den Auberginen geben.

Die Strozzapreti ca. 5 Minuten im Salzwasser kochen, abgießen und in der Sauce schwenken. Vor dem Servieren etwas Basilikumpesto darüber träufeln.

Zubereitungszeit: 1 Std. 10 Minuten

Anmerkung: Leckere Kombination, das Pesto zum Finish peppt die Sache noch mal richtig auf. Und ich bin so stolz, endlich gibt es auch bei uns selbstgemachte Pasta!