Roastbeefsalat mit Äpfeln, Senfdressing, Radieschen und Zitrone

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

Quelle: Karin Stöttinger: Shaking Salad Low Carb

Fotos: Eisenhut und Mayer

Hier haben wir uns an das Original—Rezept gehalten und auch das Mohnöl verwendet, was wir hier sehr gut in der Paarung fanden. Nach dem Anbruch sollte man das Öl allerdings im Kühlschrank aufbewahren, in der geschlossenen Flasche ist es etwa 9 Monate haltbar.

Zutaten (für 2 Personen):

 Salat:

1 Apfel

8 Radieschen

2 Salatherzen

8 Scheiben Roastbeef

Dressing:

Saft einer Orange

Saft einer Zitrone

1 EL Weißweinessig

Süßungsmittel nach Wunsch und Geschmack (bei uns ein uns ein bisschen Honig)

1 EL grobkörniger Dijonsenf

4 EL Mohnöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

 Apfel und Radieschen waschen, in feine Scheiben schneiden, dann nochmals feinnudelig schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermengen. Salatherzen, waschen, trockentupfen und fein schneiden. In das Glas legen.

Roastbeefscheiben auf der Arbeitsfläche auflegen, mit jeweils etwas Apfel-Radieschen-Masse belegen, einrollen, in das Glas stellen. Mit dem Dressing shaken.

Austauschvariante: statt Mohnöl passt auch Olivenöl.

Schweinebauch mit Asia-Kohlsalat

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag
© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

Quelle: Karin Stöttinger: Shaking Salad Low Carb

Fotos: Eisenhut und Mayer

Christian Brandstätter Verlag

Tolle Kombination bei der auch unser selbstgemachtes Pflaumenmus zum Einsatz gekommen ist, ganz zuckerfrei ist es nicht gewesen, aber für mich stand hier der Genussfaktor bei diesem Rezept voll und ganz im Vordergrund. Auch auf den Birkenzucker habe ich vorerst verzichtet und es erstmal mit normalem Zucker probiert. Chiaöl habe ich ebenfalls durch Olivenöl ersetzt, weil ich es nicht zu Hause hatte, werde ich aber unbedingt noch mal bei diesem Rezept ausprobieren.

 Zutaten (für 2 Personen):

Salat:

4 Scheiben dünn geschnittener Schweinebauch

etwas gestoßener Koriander

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Öl zum Braten

400 g Weißkohl

1 EL Birkenzucker

Saft einer halben Zitrone

2 EL Chiaöl

5 EL Reisessig

2 EL Currypulver

1 TL Chilipaste

1 Karotte

Dressing:

70 g zuckerfreies Zwetschkenmus

Saft einer Orange

Saft einer Zitrone

1 TL grob gestoßene Korianderkörner

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1 EL Sesamöl

2 EL Reisessig

Zubereitung:

Für das Dressing alle Zutaten gut miteinander verrühren.

Schweinebauch mit Koriander, Salz und Pfeffer einreiben und von allen Seiten braten. Strunk des Weißkohls entfernen, Kohlblätter in feine Streifen schneiden. Mit Birkenzucker, Zitronensaft, Chiaöl, Reisessig, Curry, Chilipaste und Salz vermischen.

Karotte schälen, mit dem Sparschäler feine Streifen abziehen. Zum Kohl geben, vermischen. Salat in die Gläser verteilen, mit Bauchfleischstreifen belegen. Dressing eingießen, shaken.

Austauschvariante: statt Chiaöl kann man auch Olivenöl oder Sonnenblumenöl verwenden, statt Reisessig Weißweinessig.

Selbstgemacht im Glas

3d_sigTomsich/Derndorfer/Fischer: Selbstgemacht im Glas
Zum Einkochen, mitnehmen &verschenken

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 34,90 €

Im Glas ist vieles möglich!

Worum geht‘s?

Einkochen ist wieder hip, der Mief der 60ziger und 70ziger Jahre der dieses Thema stets begleitete hat sich längst verflüchtigt, denn heute geht es hier nicht nur um Vorratshaltung, sondern auch um saisonalen Genuss, bei dem man auch noch herrlich kreativ sein kann. Der Trend zur saisonalen Ernährung hat bei vielen das Bewusstsein dafür geweckt, im Sommer schon an den Winter zu denken und Marmelade, Kompott, Sirup und vieles mehr für unsere Keller-Regale zu produzieren. Bei mir fing alles mit einem Pflaumenbaum und einem Apfelbaum im Wochenendhäuschen an und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, mein Pflaumenmus im Supermarkt zu kaufen, auch wenn die Zubereitung schon ein wenig Arbeit macht. Inzwischen besitze ich auch einen Einkoch- und Dörrautomaten um die Steinpilzfunde zu konservieren und um Gemüsebrühpulver selbst herzustellen. Auch beim Kochen bin ich eher großzügig und Gulasch und Kürbissuppe und vieles mehr wird praktischerweise in großen Mengen produziert und die Reste, die nicht gleich verspeist werden, wandern in Einmachgläser. Das ist ungeheuer praktisch, wenn es mal schnell gehen soll und für mich die einzig vorstellbare Möglichkeit, auf konservierte Produkte zurückzugreifen, denn im Gegensatz zu Industrieprodukten, weiß ich genau was drin ist.

Was ist drin?

 Erst mal mit den Grundlagen vertraut machen und hier wird es uns einfach gemacht!

Nein Einkochen ist kein Hexenwerk, aber ein bisschen Know-How ist immens wichtig, damit sparen die Autoren nicht und bereiten es vor allem ungeheuer anschaulich auf: Wir erfahren im Schnelldurchlauf alles Wissenswertes zu den unterschiedlichen Konservier-Methoden, Ausstattung und Zubehör Füllvolumen, Glasformen, Deckeln und mehr.

Wissensvermittlung par excellence oder was ist für mich das beste Setting!

uebersicht

 In dieser Ausführlichkeit lassen das viele Bücher zum Thema vermissen, aber Nikolas Tomsich als Herausgeber des schönen Buches, ist vom Fach und bei Österreichs größtem Glashändler beschäftigt.  Auf sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich Glas und Verschluss greifen Köche, Produzenten und Abfüller gerne zurück, neben Fachvorträgen und Schulungen zum Thema Verpackung von Lebensmitteln ist er selbst ein leidenschaftlicher „Einrexer“. Hier habe ich vieles neues erfahren und bin glücklich, dass dieser Aspekt einmal so ausführlich in einem Buch zum Thema präsentiert wird. Wunderbar auch die Übersichtstabelle „Einkochen auf einem Blick“, die sehr anschaulich für die jeweiligen Produkte die optimalen Garzeiten, Glasformen und Deckel präsentiert. Das macht Spaß und man merkt die Leidenschaft, mit der Verlag und Autoren Inhalte vermitteln wollen. Unter der Rubrik „Optimal Setting“ können sowohl Anfänger als auch Vorratshalter im größeren Stil, die für sie optimale Methode zum Einwecken herausfinden und erhalten nebenbei noch nützliche Tipps.

Alles was im Glas möglich ist!

Langschläfer, Berufstätige und Gartenbesitzer, hier kommen alle auf Ihre Kosten!

Die Autoren haben ganze Arbeit geleistet und holen hier viele ab, denn das Buch berücksichtigt im Rezeptteil, alles was im Glas möglich ist, nicht nur „Einkocher“ kommen auf Ihre Kosten, sondern auch Berufstätige, die ihr ihr Mittagessen im Glas vorbereiten und mit ins Büro nehmen. Mit wenigen Handgriffen wird ein leckerer Schichtsalat im Glas oder eine Suppe to go hergestellt, die praktischerweise direkt aus diesem genossen werden können. Singles sind froh, dass sie ihre Lieblingsgerichte auch in kleinen Portionen genießen können und keine Langeweile aufkommt. Für Picknick-Fans und Ästheten darf es auch gerne ein Kuchen oder ein Dessert im Glas sein. Langschläfer freuen sich, wenn sie gesund und lecker mit Smoothies & Overnight Oats den Weg ins Büro antreten. Gartenbesitzer und leidenschaftliche Gastgeber bekommen leckere Ideen, wie man unkompliziert und köstlich die Zeit von Saison zu Saison überbrücken kann oder auch Überraschungsbesuch lecker bewirten kann.

Gastgeber können sich freuen, hier wird an alles gedacht!

 Tagelang frische Pizza das ist kein Problem, die Mini-Pizzen werden einfach im Glas vorgebacken und sofort verschlossen. Dann nur noch die Gläser dunkel und kühl lagern und 2 Tage später zum Aufwärmen herausnehmen und aufbacken. Flache Gläser eigenen sich nicht nur als Transportmittel, sondern sind auch preiswerte Backformen. Soll die Köstlichkeit anschließend transportiert werden, einfach Deckel aufsetzen und schon können auch die Bürokollegen oder Picknickfreunde in den Genuss von einem leckeren gebackenen Thymian-Ricotta kommen und Sesam-Zitronen- oder Mohnbutter mit Basilikum und Basilikum- Pinien-Eis mit Himbeer-Sauce machen im Glas auf jedem Buffet eine gute Figur.

Was gibt es denn?

 Carnivoren, Vegetarier, Veganer alle werden mit sehr kreativen Rezepten bedacht, hier mal eine kleine Kostprobe:

Aprikosen-Mango-Lassi

Erdbeer-Melonen-Fenchel-Smoothie

Marinierte leicht getrocknete Tomaten

Kalte Mandel-Knoblauch-Suppe

zitronige Rucola-Kartoffel-Suppe mit Croûtons

Quinoasalat mit Auberginen, Zucchini u. Feta

Asia-Nudelsalat mit Huhn u. Mandarine

Marokkanischer Rindfleisch-Gemüse-Topf

Heidelbeer-Tiramisu

Cremiger Erdbeer—Milchreis

Walnuss-Koriander-Pesto

Apfel—Basilikum Senf

Süssaure Asia-Pflaumensauce

Himbeer-Thymian-Ansatzessig

Honig-Senfgurken

Rotes Kimichi

herzhafte Leberwurst

Marokkanische Bratwurst

Wiener Saftgulasch

Rindfleisch-Curry

Himbeer-Bananen-Marmelade

Pfirsich-Marmelade mit Rosmarin

Birnenkompott mit Cassis.

Schokokuchen mit Salzpistazien u. Melone

Rhabarber-Ingwer—Sirup

Ananas-Minze-Sirup

Orangen-Wacholder-Likör

Rosen-Holunderblüten-Zucker

Diese Liste ließe sich noch eine Weile fortsetzen, denn die Auswahl der beiden Autorinnen ist ebenso stimmig wie kreativ, da macht einfach vieles Lust auf ausprobieren.

Was ist besonders? – oder Theorie geht auch anschaulich!

 Bei einem Kochbuch geht es ja auch immer um Wissensvermittlung und nicht nur um Rezepte. Häufig haben die meisten Bücher aber gerade hier ihre Schwächen. Manchmal wird uns da nur dürftig zusammengetragenes Wissen präsentiert, dass es nur begrenzt versteht die richtige Klammer für die Rezepte zu bilden, viel häufiger wird man da aber mit liebloser und wenig ansprechender Präsentation konfrontiert. In diesem Buch wurde für mich alles richtig gemacht, denn auch im Anhang wird nicht mit Tipps gegeizt und wieder alles sehr anschaulich und übersichtlich präsentiert. Die Rezepte sind kompakt präsentiert, hier wäre eine noch umfangreichere Information zur Haltbarkeit bei den unterschiedlichen Lagermethoden gerade für Anfänger sehr hilfreich gewesen und hätte mein Glück perfekt gemacht.

Fazit: Ein Buch mit vielen kreativen Rezepten rund um alles was im Glas möglich ist, der Theorieteil sucht seines Gleichen in dieser Anschaulich- und Ausführlichkeit ist mir das noch nicht begegnet. Jedem Kapitel wird außerdem noch mal das Wichtigste vorab vorausgestellt. Wer sich nur für das Haltbarmachen interessiert, bekommt sehr inspirierende Ideen und Rezepte, die Spaß machen, aber durchaus auch kompakt gehalten sind. Am besten sich auch mal bei den Salaten, Kuchen, Desserts und anderem umschauen, es lohnt sich! Außerdem haben wir es hier mit einem Buch mit herausragender Ausstattung, das auch mit optischen Reizen nicht geizt.

Vielen Dank für die Übersendung eines Rezensionsexemplars!

 

Kachumber-Salat (Salat mit frischen Kräutern und Zitrone)

Quelle: Jackie Kearney: VegAsia

Fotos Claire Winfield

Hölker Verlag

Preis 22,95 €

© Claire Winfield
© Claire Winfield

Kachumber ist der indische Name für einen einfachen Salat aus gehacktem Gemüse, unter das frische Kräuter und Zitronensaft gehoben werden. Dieser Salat ist die perfekte Beilage zu fast jeder indischen Speise. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist er 1 – 2 Tage haltbar. Jackie Kearney hat diesen in der Stadt Amritsar (im Staat Punjab) nahe der Grenze zu Pakistan entdeckt, nicht zuletzt wegen der großen Fülle an heimischen Obst- und Gemüsesorten hat die traditionelle Küche Punjabs einiges zu bieten. Wir haben diesen leckeren und einfachen und frischen Salat schon im August auf dem Speiseplan und fanden das eine tolle Option für gartenfrische Zutaten oder Gemüse vom Lieblingshändler auf dem Wochenmarkt. Dieses Rezept lebt absolut von der Frische und Qualität der Zutaten, die übersichtlich sind und ich im Sommer eigentlich immer im Haus habe. Das Gemüse kommt häufig aus dem Garten der Mutter meiner Schwägerin.Perfekt als Mittagssnack an einem heißen Tag oder auch als leichtes Abendessen bei uns gerne mit Chapati vom bevorzugten indischen Lädchen, die es selbst zubereiten.

Zutaten (für 4 – 6 Portionen):

1 Gurke, längs halbiert,

Kerne entfernt, gewürfelt

3 Tomaten, halbiert, Samen entfernt, in 1 cm großen Stücken

1 Handvoll frische Minze,

Blättchen fein gehackt

1 Handvoll

Koriandergrün,

Blättchen fein gehackt

Saft von 1 Zitrone (je nach Geschmack auch weniger)

Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. Erst kurz vor dem Servieren salzen, da das Gemüse sonst Wasser zieht.

Möhren-Haselnuss-Salat mit Minze und Tahin-Dressing

© Harrala Hamilton
© Harrala Hamilton

Quelle: Sabrina Ghayour: Scirocco

Fotos: Harrala Hamilton

Hölker Verlag

Preis: 24,95 €

Sabrina mag Salate mit Biss, Textur und Dimension und dieser Salat hat das alles. Ein Salat für jede Jahreszeit, den man auch mit Fleischresten in ein Sandwich packen kann. Durch die Minze, die einen reizvollen Kontrast zum nussigen Tahin und zu den knackig-süßen Möhren bildet, bekommt er einen Frischekick.

Der Salat ist klasse, bei der Minze war ich ein klein ein bißchen weniger großzügig. Natürlich sprechen wir hier von blanchierten, gerösteten Haselnüssen bei Tahin sollte es aber wirklich nur allerbeste Qualität sein.

Zutaten (für 4 Personen):

500 g Möhren, geschält und diagonal in dünne Scheiben geschnitten

1 große rote Zwiebel, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten

100 g geröstete Haselnusskerne, halbiert oder grob gehackt

2 kleine Bund Minze (ca. 40 g), Blättchen fein gehackt

(bei mir war es ca. 25 g.)

 Für das Dressing:

2 EL Tahin (bester Qualität)

4 EL Olivenöl

Saft und Abrieb von 1 Bio-Zitrone

(es sollten nicht mehr als 2 -3 Esslöffel sein)

Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 Zubereitung:

Möhren, rote Zwiebel, Haselnusskerne und Minze in eine Schüssel geben und vermengen.

Für das Dressing Tahin, Olivenöl, Zitronensaft und -abrieb mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser (zum Verdünnen) in eine kleine Schüssel geben und verrühren. Großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.

atDas Dressing über den Salat gießen und alles gut vermengen, bis das Gemüse schön einbalsamiert ist, und sofort servieren.

Frittierte gefüllte Paprika (Chiles Rellenos)

© Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag
© Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

Quelle: Oliver Trific/Katharina Seiser (Hg.): USA Vegetarisch

Fotos: Ulrike Holsten

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 34,90 €

Chilischoten sind das offizielle Staatsgemüse von New Mexico. Nicht verwunderlich, dass man diese köstliche gefüllte Variante, die Oliver Trific mit türkischen Paprikaschoten zubereitet (s. Tipps) in vielen Restaurants des Südwestens findet. Sehr lecker und tolle Tipps zu Zutaten und Zubereitung. Der Maissalat gehört in unseren Augen aber unbedingt mit auf den Tisch. Statt dem gekühlten Lambrusco haben wir uns ein dunkles Bockbier gegönnt, was als Begleitung zum Maissalat empfohlen wurde und sehr gut zum würzigem und herzhaftem mexikanischen Essen passt.

Zutaten:

300 ml Öl

4 längliche türkische Paprikaschoten (à ca. 125 g., s. Tipps)

175 g Edamer

2 Eier

100 g Mehl

100 ml helles Bier

1 Prise Salz

Zubereitung:

Öl in einer tiefen Bratpfanne auf 180 °C erhitzen. Paprikaschoten im Ganzen nacheinander unter Wenden frittieren, bis die Haut Blasen wirft. Paprikaschoten in einer Schüssel mit einem Teller bedeckt einige Minuten abkühlen lassen und häuten. Das Öl bis zur späteren Verwendung in der Pfanne beiseite stellen.

Edamer reiben. Paprikaschoten an einer Seite längs einschneiden und die Kerne vorsichtig herausnehmen. Käse in die Schoten füllen und die Schoten kalt stellen.

Eier trennen. Eigelb mit Mehl, Bier und Salz glattrühren. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Öl auf 170 °C erhitzen. Die gefüllten Paprikaschoten portionsweise durch den Teig ziehen und mit der Öffnung nach oben in das Öl geben. Mit einem großen Löffel vorsichtig etwas heißes Öl über die Öffnungen geben, um diese zu verschließen. Die Schoten unter Wenden 5 Minuten goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und servieren.

Tipps: Passt zu geröstetem Maissalat mit Avocado.

Grüne türkische Paprika kommen aufgrund ihres relativen dünnen Fruchtfleischs den in den USA verwendeten milden Anaheim chiles am nächsten. Sie sind nicht durch gewöhnliche Paprikaschoten zu ersetzen.

Getränk: gekühlter Lambrusco

Gerösteter Maissalat mit Avocado (Roasted Corn Salad with Avocado)

 Ein einfacher schneller Salat, der die Süße des Mais durch Braten richtig zum Ausdruck bringt. Ein Muss für jedes Spätsommer-Picknick oder Grillfest.

Zutaten:

2 frische Maiskolben

1 Bund Frühlingszwiebeln

1 Knoblauchzehe

3 EL Öl

2–3 EL Limettensaft

Salz

Pfeffer

1 reife Avocado (am besten Hass-Avocado)

½ Bund Koriander

 Zubereitung:

Mais putzen, dabei alle feinen Härchen entfernen. Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden. Dabei darauf achten, dass nur wenig vom Kolben mit angeschnitten wird. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch pellen und fein hacken.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Mais darin 3–4 Minuten bei hoher Hitze unter Rühren braten. Frühlingszwiebeln und Knoblauch dazugeben und 1 weitere Minute braten.

In eine Schüssel geben, mit Limettensaft, Salz und Pfeffer würzen und kurz marinieren. Avocado halbieren, Stein entfernen, Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in Würfel schneiden. Vorsichtig unter den Mais heben. Koriander zupfen und grob hacken, zum Maissalat geben.

Allerseelen-Salat (Fiambre)

© Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag
© Ulrike Holsten/Brandstätter Verlag

Quelle: Oliver Trific/Katharina Seiser (Hg.): USA Vegetarisch

Fotos: Ulrike Holsten

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 34,90 €

Ursprünglich kommt dieser Salat aus Guatemala, wo er traditionell zu Allerseelen auf dem Friedhof als Picknick-Gericht serviert wird, wenn auch in deutlich aufwändigerer Zusammenstellung. In Los Angeles, wo fast eine Viertelmillion Guatemalteken leben, kann man den Salat zum Feiertag einfach als take-out erwerben. Wunderbar sättigender Herbstsalat mit erdiger, süßlicher Note, Koriander, Limettensaft und Senf machten unser Salatglück perfekt. Und außerdem sehr schön bunt auf dem Teller!

Zutaten:

300 g Rote Bete (1 große)

Salz

4 Eier

1 frische Maiskolben

3 Orangen

1 Kopf Römersalat

1 kleine rote Zwiebel

2 Zweige frischer Koriander

1 keine Dose Kidneybohnen
(ca. 212 ml Füllmenge, ca. 125 g abgetropfte Kidneybohnen)

3 EL Limettensaft

1 TL mittelscharfer Senf

2 TL Zucker

Pfeffer

6 EL Öl

1 vollreife Avocado (am besten Hass-Avocado)

Zutaten:

Bete in Salzwasser geben, zum Kochen bringen und zugedeckt ca. 1–1,5 Stunden sanft weich kochen (mit einer Messerspitze testen).

Inzwischen die Eier anpieken und in kochendes Wasser geben. 9 Minuten hart kochen, kalt abschrecken und anschließend pellen.

Mais putzen, dabei alle feinen Härchen entfernen. Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden. Dabei darauf achten, dass nur wenig vom Kolben mit angeschnitten wird. Maiskörner in kochendem Salzwasser 3 Minuten kochen, abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.

Orangen mit einem Messer so schälen, dass die weiße Haut vollständig mit der Schale entfernt wird. Fruchtfleisch in Scheiben von ca. 0,5 cm Dicke schneiden und zur Seite legen.

Salat putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Waschen und trockenschleudern.

Zwiebel pellen und in feine Ringe schneiden. Koriander zupfen. Bohnen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen.

Limettensaft, Senf und Zucker mit Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren und das Speiseöl langsam einrühren.

Die gegarte Bete abgießen, kalt abschrecken und pellen. Bete in Scheiben schneiden.

Alle vorbereiteten Salat-Zutaten dekorativ auf einer großen Platte anrichten.

Avocado halbieren, Kern herauslösen und Fruchtfleisch aus der Schale lösen. In Spalten schneiden und zu den anderen Zutaten auf die Platte geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles mit der Limettenvinaigrette beträufeln und sofort servieren.