Kichererbsensalat

© 2019 Phaidon Press Limited

Quelle: Musa Dağdeviren: Türkei – Das Kochbuch

 Phaidon by ZS Verlag

 Preis: 39,99 €

Ein nussig frisch würziger Salat, der sich wunderbar als Feierabend-Essen macht, wenn man die Vorbereitungszeit (Einweichzeit) einkalkuliert. Wir fanden diesen sehr lecker – definitiv ein Keeper-Rezept! P.S. Ich habe für das Garen der Kichererbsen ca. 2 Stunden benötigt.

Dies ist ein beliebtes Streetfood. Die Verkäufer kochen die Kichererbsen in Lammbrühe und bereiten daraus diesen erfrischenden Salat. Vor Bäckereien werden Kichererbsenbrötchen verkauft, die man morgens isst. In Gaziantep, Şanlıurfa und Adıyaman hat sich diese Tradition erhalten.

Zutaten (für 4 Personen):

200 g Kichererbsen, über Nacht eingeweicht

60 ml natives Olivenöl extra

1 (120 g) mittelgroße Zwiebel, in Halbringe geschnitten

2 Knoblauchzehen, grob gehackt

1 kleine, scharfe rote Paprika, in Halbringe geschnitten

2 sonnengetrocknete Tomaten, fein aufgeschnitten

½ TL gemahlener Kreuzkümmel

½ TL Chiliflocken

1 TL gemahlener Sumach

2 EL frisch gepresster Zitronensaft

½ Bund glatte Petersilie, fein gehackt

6 Stängel frisches Basilikum, fein gehackt

Zubereitung:

Die Kichererbsen abseihen und 1 ½ Stunden in einem Topf mit Wasser köcheln lassen, bis sie weich sind. Abseihen und in eine große Schüssel geben.

Das Öl bei mittlerer Hitze in einem großen Topf heiß werden lassen. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und 2 Minuten anbraten. Paprika und sonnengetrocknete Tomaten zufügen und 1 weitere Minute braten. ½ Teelöffel Salz zufügen, dann die Mischung über die Kichererbsen geben und vorsichtig vermengen. Kreuzkümmel, Chiliflocken, Sumach, Zitronensaft, Petersilie und Basilikum zufügen. Salat vorsichtig vermengen und servieren.

Herkunft: Adıyaman, Südostanatolien

Zubereitung: 10 Minuten zzgl. Einweichen über Nacht

Garzeit: 1 Stunde 35 Minuten

 

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Hähnchen-Mango-Salat


© David Loftus/Knesebeck Verlag

Aromen-Karussell mit ordentlich Schmackes: frisch, intensiv-würzig, nussig und mit Hammer-Topping – klasse!

Quelle: Thuy Diem Pham: Simply Pho

Die echte vietnamesische Küche

Fotos: David Loftus

Knesebeck Verlag

Preis: 25,– €

Dieser Salat schmeckt fabelhaft als eigenständiges Hauptgericht oder als Teil eines umfangreichen Familienessens. Dazu wird traditionell Reis oder eine Art Reis-Porridge – auch als »cháo« oder »congee« bekannt – serviert.

Zutaten (für 2 Personen oder für 3–4 Personen als Teil einer Auswahl):

Für das Dressing

3 EL Fischsauce

Saft von 1 Limette

3 EL Zucker

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 Vogelaugenchilischoten, fein gehackt

Butter zum Einfetten

300 g Hähnchenbrustfilet

2 EL Sesamöl

2 unreife (grüne) Mangos (je 180–200 g)

1 kleine Handvoll Minze, gehackt

1 kleine Handvoll Koriandergrün, gehackt

2 Frühlingszwiebeln, gehackt

Zum Servieren

1 rote Chilischote, schräg in Ringe geschnitten

1 TL knusprige Röstschalotten (siehe Seite 25)

1 TL knuspriger Knoblauch (siehe Seite 26)

1 TL geröstete Erdnüsse (siehe Seite 26), zerstoßen

1 Handvoll Minzeblätter

Zubereitung:

 Für das Dressing in einem Topf die Fischsauce, den Limettensaft, den Zucker und 100 ml Wasser bei mittlerer Temperatur erhitzen und umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen, bevor die Mischung den Siedepunkt erreicht hat. Das Dressing vollständig abkühlen lassen, anschließend den Knoblauch und die Chilischoten hineingeben. Wenn sie an der Oberfläche treiben, haben Sie perfekt gearbeitet. (Sinken sie auf den Boden, war das Dressing noch zu warm; es schmeckt aber trotzdem.)

Das Dressing in ein Glas füllen und fest verschlossen bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen.

Ein Bratenblech mit Butter einfetten. Die Hähnchenbrustfilets gleichmäßig mit dem Sesamöl einreiben und auf das Blech legen. Mit Backpapier zudecken und je nach Größe der Stücke 25–30 Minuten im Ofen braten, bis sie goldbraun und durchgegart sind. Abkühlen lassen, in Streifen zerpflücken und beiseitestellen. Nun für den Salat die Mangos schälen und das Fruchtfleisch in feine Streifen schneiden.

In einer Schüssel die Mangostreifen, das Hähnchenfleisch, die Kräuter und die Frühlingszwiebeln vermengen. Alles mit dem Dressing übergießen. Behutsam durchheben und anrichten.

Den Salat mit Chilischoten, Röstschalotten, knusprigem Knoblauch, gerösteten Erdnüssen und Minzeblättern garnieren und servieren.

Freekeh-Salat

© Ernie Enkelaar

Nadia Zerouali & Merijn Tol: Souq

Von Mezze bis Pistazientorte — so köstlich schmeckt der Orient

Fotos: Ernie Enkelaar

ZS Verlag

Preis: 24,99 €

Rauchig, nussig, frisch und kräuterwürzig = perfekt match – these day’s! Schlicht und supereinfach – herrlich, wenn dann alles noch so wunderbar zusammen passt.

P.S. die Menge an Freekeh ist reichlich bemessen – 4 Personen können das Rezept locker halbieren und werden trotzdem noch gut satt.

Quelle: Nadia Zerouali & Merijn Tol: Souq

Von Mezze bis Pistazientorte — so köstlich schmeckt der Orient

Fotos: Ernie Enkelaar

ZS Verlag

Preis: 24,99 €

Zutaten (für 4–6 Personen):

300 g Freekeh (oder Grünkern)

Salz

1 EL Erdnussöl

100 g. blanchierte Mandeln

4 reife Tomaten

1 Bund Oregano

1 Granatapfel

4 EL frisches grünes Olivenöl

Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Auch dieser Salat zählt genau wie der Moghrabieh-Salat (Seite 92) eher zur libanesischen Hausmannskost als zur Mezze-Küche. Doch das aromatische Raucharoma unseres eigenen Souq-Freekeh tritt lauwarm wahrscheinlich noch besser hervor. Ergänzt um die Nussnote der Mandeln und die Frische von Tomate und Granatapfel wird daraus einer unserer Lieblingssalate (manchmal vergessen wir ganz, dass wir ihn kreiert haben). Sie finden diesen Salat daher auch auf unserer Souq-Website, doch in diesem Buch darf er auf keinen Fall fehlen.

Den Freekeh in reichlich Salzwasser (das Wasser sollte so salzig sein wie Meerwasser, genau wie bei Nudeln!) 15 bis 20 Minuten garen. Das Getreide in ein Sieb abgießen, abtropfen und abkühlen lassen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Mandeln darin goldbraun rosten. Abkühlen lassen und grob hacken.

Die Tomaten waschen, halbieren und die Tomatenhälften über dem Freekeh ausdrucken. Das Fruchtfleisch eventuell fein schneiden und unter den Freekeh mischen oder für eine Suppe oder Sauce aufbewahren. Den Oregano waschen, trocken tupfen und die Blatter von den Zweigen zupfen. Den Granatapfel halbieren und in Stücke teilen. Die Stucke über eine Schussel halten und mit einem Holzlöffel fest auf die Schale schlagen, sodass alle Kerne herausfallen. Die weise Haut entfernen.

Kurz vor dem Servieren drei Viertel der Granatapfelkerne, die gehackten Mandeln und drei Viertel der Oreganoblätter unter den Freekeh mischen. Mit dem Olivenöl abschmecken und eventuell noch mit Salz und Pfeffer würzen. In einer dekorativen Schale anrichten. Mit den restlichen Granatapfelkernen und dem Oregano bestreuen. Ebenso köstlich ist es, etwas Granatapfel-Melasse und/oder Zitronensaft unter den Freekeh zu mischen –das sorgt für einen frisch-säuerlichen Geschmack.

Karotten-Oliven-Salat von Madame Wouezna

© Matt RusselKar

Quelle: Nargisse Benkabbou : Casablanca

Fotos: Matt Russel

Südwest Verlag

Preis: 25,– €

Wunderschön anzuschauen und sehr lecker- alles harmoniert wie ein perfekt abgestimmtes Orchester!

Beim Granatapfelsirup rate ich zu einer guten Qualität, bitte nicht das erstbeste aus dem arabischen Laden kaufen! P.S. ich mache den inzwischen nur noch selbst, wer sich nicht die Schweinerei antun möchte, diesen selbst auszupressen, greift am besten auf eine gute Bio-Qualität in der Flasche zurück.

In der marokkanischen Küche werden Karotten traditionell solo serviert. Dafür werden sie gekocht und mit frischen Kräutern, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Olivenöl verfeinert. Als meine Mutter direkt nach der Hochzeit ihre Heimatstadt Fès im Nordosten von Marokko verließ und mit meinem Vater nach Belgien aufbrach, wurde sie, lange vor meiner Geburt, ihrer neuen Nachbarin Madame Wouezna vorgestellt. Diese stammte ebenfalls aus Marokko, wenngleich aus Tanger an der Mittelmeerküste. Madame Wouezna versorgte meine Mutter mit ganz unbekannten Rezepten. So erfuhr meine Mutter auch, dass der Karottensalat, den sie von zu Hause kannte, in Tanger noch mit gehackten Oliven verfeinert wird. Das Tolle an den meisten Salatrezepten ist, dass sie sich endlos variieren lassen. Dies hier ist meine liebste Version von Madame Woueznas Salat: mit Granatapfelkernen und Ricotta.

Zutaten (für 6 Personen):

500 g Karotten, geschält, in 2 cm große Stücke geschnitten

3 Knoblauchzehen, nicht abgezogen

3 EL frische Korianderblätter

3 EL frische Petersilienblätter

1 TL Paprikapulver

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

2 EL Weißweinessig

2 EL Olivenöl

2 EL Granatapfelsirup

1 TL Salz

1 Prise Cayennepffer

150 g entsteinte grüne Oliven, abgetropft und grob gehackt

100 g Granatapfelkerne (von 1 Granatapfel)

200 g Ricotta

50 g geröstete Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Karotten mit den Knoblauchzehen in einen Topf geben. Mit kaltem Wasser bedecken und bei starker Hitze zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und die Karotten bei aufgesetztem Deckel

13 Minuten gar, aber nicht zu weich kochen. Dann in ein Sieb abgießen und unter fließendem kalten Wasser abschrecken. Abtropfen lassen.

Salade Lyonnaise

© Tamin Jones

Knuspriger Speck trifft auf knackigen Salat mit leichter Bitternote, würzigen Senf, cremig-zartes Ei und als Krönung dann dazu knofelige Croutons – wunderbar! Und dann meckert auch der Lieblingsmann nicht mehr, dass heute Abend nur „Grünfutter“ auf dem Tisch steht.

Quelle: Baxter/Vincent: LEON – Hundert Salate

Fotos: Tamin Jones

Dumont Buchverlag

Preis: 20,– €

Die Wurzeln dieses Salates liegen in Lyon, nicht bei LEON. Die Dinge ändern sich.

 Zutaten (für 2 Portionen):

100 g Speck- oder Pancettastreifen

1 EL Olivenöl

1 EL Rotweinessig

1 Schalotte, fein gehackt

1 TL Dijon-Senf

2 EL natives Olivenöl extra

1 Schuss Essig (Weißwein- oder Malzessig)

2 Eier

100 g Friséesalat oder Endivie

Croûtons (optional, siehe Seite 214 oder unten)

Zubereitung:

Die Speckstreifen einige Minuten in Olivenöl in einer Pfanne anbraten, bis sie leicht gebräunt und knusprig sind. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Essig in die Pfanne geben und mit einem Holzlöffel eventuelle Bratrückstände lösen, dann Schalottenwürfel und Senf hinzufügen. Gut rühren und vom Herd nehmen. Das native Olivenöl extra unter das Dressing mischen.

Einen Topf mit Wasser und Essig zum Sieden bringen. Die Eier in das Wasser schlagen und etwa 3 Minuten vorsichtig pochieren, bis das Eiweiß stockt. Mit einem Schaumlöffel aus dem Topf heben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Alternativ können Sie die Eier auch weich kochen und schälen.

Den Friséesalat mit dem Dressing und dem Speck vermischen. Auf zwei Teller verteilen und je ein pochiertes Ei daraufsetzen. Für ein bisschen mehr Biss – und falls es nicht gluten- oder weizenfrei sein muss –mit Croûtons bestreuen.

Tipp: Die Eier zum Pochieren in kleine Auflaufförmchen schlagen und langsam ins siedende, zuvor kräftig umgerührte Wasser gleiten lassen.

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Garzeit: 8 Minuten

Kategorien: Weizenfrei, Glutenfrei (nur ohne Croûtons), Milchfrei

 Brot-Croûtons

Kleine Stückchen von Sauerteigbrot oder anderem festen Brot in etwas Olivenöl wenden und ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 °C backen, bis sie goldbraun sind. Auch Knoblauch-Öl ergibt ein tolles Ergebnis. Wenn Sie vor dem Rösten ganze Knoblauchzehen zu dem Brot geben, erhalten Sie herrlich weichen Knoblauch, den Sie in einem Dressing zerdrücken können.

 Kategorie: Milchfrei,  Vegetarisch, Vegan

Lamm-Rote-Bete-Süßkartoffel-Salat mit Fetacreme

©Tam West

 Quelle: Chelsa Winter: Eat

Fotos: Tam West

Ars Vivendi Verlag

Preis: 26,–

Soul-Food, wie wir das lieben. Auch die Gäste am Tisch waren hin und weg! Besser geht es nicht. Was mir auch bei diesem Rezept wieder auffällt jeder Zubereitungsschritt sitzt, es wird nichts ausgelassen oder vorausgesetzt. Welche Wohltat, dass das diese Autorin hier ihren Schwerpunkt setzt. Endlich mal wieder ein Kochbuch, wo wirklich alles passt!

Dieser Salat kommt im Winter wie im Sommer gut an, denn er ist ziemlich anspruchslos und kann warm oder kalt serviert werden. Ihr könnt auch Lammsteaks verwenden und euch das Garen im Ofen sparen, sondern das Fleisch einfach nur in der Pfanne braten. Oder nehmt Reste vom letzten Lammbraten. Anstelle von Süßkartoffeln könnt ihr auch Kürbis verwenden

Zutaten (für 5 – 6 Portionen):

2 mittlere Rote Beten

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

3 Zweige Rosmarin, Nadeln abgezupft und gehackt

4 mittlere Süßkartoffeln, geschält und in 4 cm große Stücke geschnitten

3 rote Zwiebeln, in Spalten geschnitten

2 Knoblauchknollen im Ganzen

60 ml natives Olivenöl extra, plus mehr zum Beträufeln

400 g Lammrücken, Haut und Fett entfernt
neutrales Pflanzenöl (z. B. Raps-, Traubenkern- oder Kokosöl) zum Braten

250 g grüne Bohnen, in Stücke geschnitten

Zitronensaft

½ kleines Bund Minze,

Petersilie, Koriandergrün oder Schnittlauch, frisch gehackt

Fetacreme

100 g Feta, zerkrümelt

250 g Naturjoghurt oder griechischer Joghurt

2 EL frisch gehackte Minzeblättchen

1 EL Dijonsenf

2 TL Honig

1 TL frisch gepresster Zitronensaft

Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Das obere und untere Ende der Roten Beten abschneiden, die Knollen halbieren und auf ein großes Stück Alufolie legen. Mit Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern und ein wenig Rosmarin zwischen den Beten verteilen. Die Alufolie darüber verschließen. Süßkartoffeln, Zwiebeln, Knoblauchknollen, restlichen Rosmarin und Olivenöl auf ein Backblech geben. Salzen, pfeffern, alle Zutaten gut mischen. Rote-Bete-Päckchen ebenfalls auf das Blech legen und das Ganze im vorgeheizten Ofen 1 Stunde backen. Anschließend herausnehmen und beiseitestellen. Ofentemperatur auf 220 °C (Umluft) erhöhen.

Das Lammfleisch 30 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen und rundherum großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Pfanne auf hoher Stufe erhitzen. Sobald sie sehr heiß ist, 1 EL neutrales Öl zufügen und das Lammfleisch anbraten, bis es rundherum schön gebräunt ist. Das Fleisch auf ein Bratenblech legen und im heißen Ofen 10 Minuten garen (für die Garstufe medium-rare). Dann herausnehmen, locker mit Alufolie abdecken und mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Für die Fetacreme alle Zutaten in einer Schüssel glatt rühren. Die Hälfte der gerösteten Knoblauchzehen aus ihrer Haut drücken und untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Garen der Bohnen die Pfanne kurz ausspülen und mit 80 ml Wasser füllen, dann auf hoher Stufe zum Kochen bringen. Die Bohnen hineingeben und unter gelegentlichem Wenden köcheln lassen, bis sie eine leuchtend grüne Farbe haben und bissfest sind. Damit die Bohnen das intensive Grün behalten, sofort nach dem Abgießen in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser abschrecken. Die Bohnen mit Süßkartoffeln, Zwiebeln und den restlichen, aus ihrer Haut gepressten Knoblauchzehen in eine Schüssel füllen.

Die Roten Beten aus der Alufolie nehmen, sobald sie ausreichend abgekühlt sind, die Schalen abreiben und den Rosmarin entfernen, dann in feine Scheiben schneiden und kurz vor dem Servieren unter die anderen Zutaten für den Salat heben.

Das Lammfleisch in Scheiben schneiden und auf dem Salat arrangieren. Etwas natives Olivenöl extra und Zitronensaft darüberträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und mit frischen Kräutern bestreuen. Ein paar Tupfen Fetacreme auf dem Salat verteilen und den Rest am Tisch dazureichen, damit sich jeder selbst bedienen kann.

Chelseas Tipp: Falls ihr noch altbackenes Weißbrot rumliegen habt, könnt ihr es in kleine Stückchen reißen und diese in 60 ml nativem Olivenöl extra goldbraun und knusprig braten. Diese Croutons als Garnitur verwenden.

 Arbeitszeit: 20 Min

Garzeit: 1 ½ Std, plus10 Min Ruhen

Warmer Fladenbrotsalat

© Gräfe und Unzer Verlag/ Fotografin: Mona Binner

Quelle: Susanne Bodensteiner, Sabine Schlimm: One Pot Soulfood

Fotos: Mona Binner

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 19,99 €

Sehr lecker, steht außerdem schnell auf dem Tisch und ist nach einem anstrengenden Büro-Tag auch viel leckerer als einfach nur ein paar grüne Blätter auf dem Teller……

Der Tag war kompliziert und lang? Dann freuen Sie sich auf einen Seelentröster, der keine Arbeit macht. Den Brotsalat kriegen Sie immer hin: einfach alle Zutaten in die Form werfen, kurz im Ofen garen – und dann in aller Ruhe genießen!

Zutaten (für 2 Personen):

7 EL Olivenöl

Salz | Pfeffer

Chilipulver

1 Knoblauchzehe

1 Mini-Fladenbrot

3 Stängel Petersilie

½ EL Ahornsirup

1 Zucchino

1 große gelbe Paprika

2 große Stangen Staudensellerie

150 g Kirschtomaten (gern auch bunte)

1 kräftige Prise gemahlener

Kreuzkümmel

1 kleines Bund Rucola

1 EL Aceto balsamico

Zubereitung:

Den Backofen auf 220° vorheizen. Das Olivenöl in eine große, ofenfeste Form gießen und mit etwas Salz, Pfeffer sowie 1 Msp. Chilipulver würzen. Den Knoblauch schälen, dazupressen und unterrühren.

Das Fladenbrot in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Die Würfel in die Form geben und einmal ganz kurz im Öl wenden, sie sollen dabei keinesfalls das ganze Öl aufsaugen. Brot herausnehmen und beiseitelegen. Die Petersilie waschen, trocken tupfen und hacken. Ahornsirup und Petersilie unter das Öl in der Form rühren.

Den Zucchino putzen, waschen, würfeln und in die Form geben. Die Paprika halbieren, weiße Trennwände und Kerne entfernen. Die Hälft en waschen, in kleine Stücke schneiden und in die Form geben. Den Sellerie putzen, waschen und nach Belieben entfädeln oder mit einem Sparschäler schälen. Die Stangen quer in feine Scheibchen schneiden und ebenfalls in die Form geben. Die Kirschtomaten waschen, halbieren und dazugeben.

Das Gemüse in der Form mit dem Öl mischen und mit Salz, Kreuzkümmel und Chilipulver nach Geschmack bestreuen. Die Brotwürfel dazwischen verteilen. Alles im heißen Ofen 8–10 Min. garen, bis das Fladenbrot knusprig und das Gemüse leicht angebraten ist. Während der Garzeit dicke Stiele vom Rucola abschneiden. Die Blätter waschen, trocken schütteln oder schleudern und kleiner zupfen.

Den Fladenbrotsalat aus dem Ofen nehmen und nach Belieben lauwarm abkühlen lassen. Den Rucola untermischen, den Salat mit dem Essig beträufeln und sofort servieren.

Zubereitungszeit: 25 Min.

Pro Person: ca. 630 kcal, 13 g E, 37 g F, 62 g KH