Äertsoppa (Erbsensuppe)

© Nicolas Leser
© Nicolas Leser

Quelle: Ulrike Skadow: Suppen – Rezepte aus aller Welt

Fotos: Nicolas Leser

 Stiftung Warentest

Preis: 19,90 €

Im mittelalterlichen katholischen Schweden war Erbsensuppe mit Speck das traditionelle Donnerstagsmahl. Freitags wurde gefastet, da musste man sich am Vorabend mit etwas Solidem stärken. Seitdem zum schwedischen Nationalgericht erkoren, kommt die Erbsensuppe weiterhin, trotz Reformation, am Donnerstag auf den Tisch (heutzutage hauptsächlich im Winter). Interessante Note durch den Hauch von Nelke und auch der Majoran passt ganz hervorragend, wir haben uns mehr Suppengemüse gegönnt und es nicht bei der Möhre belassen. Fleischbrühe geht bei mir nur selbstgemacht. Der süße Senf kam aus einem schwedischen Möbelhaus. Herrlich deftig, das richtige nach einer langen Silvesternacht.

Zutaten (für 4 Portionen):

 350 g getrocknete gelbe Erbsen

2 Zwiebeln (150 g)

2 Gewürznelken

1 große Möhre (100 g)

1 EL Schmalz (oder Butter)

1,5 l Fleischbrühe (oder nur Wasser)

250 g Schweinebauch (durchwachsener Speck)

1 Lorbeerblatt

½ TL Majoran (nach Geschmack)

Salz, Pfeffer

2 EL gehackte Petersilie

schwedischer süß-scharfer grober Senf

(oder Meaux-Senf)

Zubereitung:

Die Erbsen in eine Schüssel geben, reichlich mit kaltem Wasser bedecken und über Nacht quellen lassen.

Die Zwiebeln schälen, eine Zwiebel ganz lassen und mit den Nelken spicken. Die zweite Zwiebel fein hacken. Die Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden.

Das Schmalz in einem großen Topf erhitzen. Die gehackte Zwiebel und die Möhrenscheiben dazugeben und 5 Minuten anschwitzen. Die Erbsen abgießen, gut abtropfen lassen, zu dem Gemüse geben und kurz mitdünsten. Die Brühe angießen. Das Fleisch, die ganze Zwiebel, Lorbeerblatt, Majoran und etwas Pfeffer hinzufügen. Wenn nötig, etwas Wasser zugeben, sodass alles gut bedeckt ist. Zum Kochen bringen und dann bedeckt etwa 90 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Erbsen anfangen zu zerfallen.

Das Fleisch aus dem Topf nehmen, in kleine Stücke schneiden – Fett und Schwarte eventuell entfernen – und wieder in die Suppe geben. Die Erbsensuppe mit Salz abschmecken, Petersilie darüberstreuen und heiß servieren. Schwedischen Senf dazu reichen.

Pro Portion:

E 29 g • KH 40 g • F 23 g

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Einweichzeit: 1 Nacht

Garzeit: 90 Minuten

Suppen – Rezepte aus aller Welt

517ytzbzknl-_sx393_bo1204203200_

Ulrike Skadow: Suppen – Rezepte aus aller Welt

Fotos: Nicolas Leser

Stiftung Warentest

Preis: 19,90 €

 Die Welt in einem Topf !

 Worum geht’s – oder kulinarische Weltreise gefällig?

 Suppen und Eintöpfe sind was herrliches, besonders zu dieser Jahreszeit, wo es draußen dunkel, kalt und unwirtlich ist. Ein Löffel heiße Suppe oder Eintopf wirkt wahre Wunder, wenn man müde, hungrig und durchgefroren heimkommt wärmen sie den Körper und tun der Seele gut.

Die Klassiker wie Erbsen- oder Kartoffelsuppe, haben schon Generationen von Menschen nicht nur satt, sondern auch glücklich gemacht. Aber wie wäre es mit einem spannenden Blick über den Tellerrand. Ulrike Skadow vereint in diesem Buch ganze 80 Original-Rezepte aus 60 Ländern.

Was ist drin?

 

Los geht es mit der Herstellung  von Brühen und dem richtigem Küchenzubehör.

 80 Rezepte aus der ganzen Welt haben ihren Weg ins Buch gefunden. Dazu gehören ebenso Rezepte aus Ländern wo kulinarische und kontinentale Grenzen übereinstimmen, wie z. B. Europa, Nord-, Mittel- u. Südamerika, aber auch andere Aspekte, wie z. B. klimatische Verhältnisse und Parallelen in der kulturellen und historischen Entwicklung einzelner Regionen haben Auswirkungen auf deren Suppentraditionen. Dazu gehören Afrika & der Indischer Ozean und Fernost & und die Pazifik-Region. Auch Vegetarier werden glücklich, denn die Hälfte der Rezepte ist vegetarisch

Was wird serviert – oder was kommt auf unseren Suppenteller?

 Schwedische Erbsensuppe

Irish Stew

Französische Gemüsesuppe mit eingemachtem Gänsefleisch

Portugiesische Caldo Verde (Kohlsuppe mit Chorizo)

Tiroler Speckknödel-Suppe

Schweizer Berghütten-Suppe mit Gryére und Kräutern

Ungarische Gulaschsuppe

Kalte bulgarische Tarator (kalte Gurken-Joghurt-Suppe)

Marokkanische Ramadan-Suppe

Libanesische Makhlouta (Hülsenfrüchte-Getreide-Suppe)

Iranische Ashe-E Anar (Granatapfelsuppe)

Afghanische Maushawa (Bohnensuppe mit Fleischklösschen)

und so einiges mehr……

 

Eine bunte Mischung an Quellen!

Einiges wurde über Jahre bei Reisen rund um den Globus zusammengetragen und notiert, andere Rezepte stammen von Freunden, Verwandten oder Kollegen und manches brauchte eine längere Recherche bis die richtige Rezeptur gefunden war. Nein, es geht hier nicht ausschließlich um Original-Rezepte und die Autorin nimmt sich gewissen Freiheiten, so kommt die berühmte englische Oxtail-Soup ganz ohne einen Hauch von Sherry und Madeira aus und die tunesische Fischsuppe enthält Grünkern, was eigentlich sehr untypisch ist, denn Grünkern ist eigentlich Dinkel und stattdessen wird im Nahen Osten eigentlich Weizenschrot verwendet. Und auch die Bosten-Clam-Chowder wird mit Sauerrahm gekocht, was eigentlich nicht authentisch ist, weil es saure Sahne, wie wir sie kennen, in den USA so nicht gibt. Also die Klassik-Fetischisten werden hier gelegentlich schon mal auf die Probe gestellt, ob sie auch tolerant sein können. Die Autorin dankt am Ende des Buches aber ausdrücklich ihrer Schwägerin für deren Rezept-Beratung bei den amerikanischen Suppen-Rezepten, weshalb ich hier nicht meckern möchte, denn ich kenne das Original nicht und mir fehlt es hier an Vergleichen und deshalb kann mich schlecht um ein Original-Rezept betrogen fühlen.

Mir macht die Vielfalt Spaß, aber gegen mehr Information hätte ich nichts gehabt!

Beim Blättern und lesen der Einleitungstexte gewinne ich den Eindruck, es geht hier nicht in erster Linie um die Geheim-Rezepte von Köchinnen und Köchen aus aller Welt, die diesen mit viel Geduld und enormen Einsatz entlockt wurden, sondern Ulrike Skadow hat neben den persönlich gesammelten Rezepten und denen, die von Freunden und Verwandten beigesteuert wurden, vor allem sehr viel recherchiert um mir viele Möglichkeiten anzubieten mal in die Suppentöpfe aller Herren Länder zu schauen. Das ist ganz grundsätzlich meine Erwartungshaltung bei diesem Buch gewesen. Sicherlich ist es darüber hinaus aber auch schön, wenn man als Leser einfach erklärt bekommt, ob man es nun mit einer klassischen Variante oder eine abgewandelten Version zu tun hat und vielleicht warum das bei dem jeweiligen Rezept so gemacht wurde. So kann ich selbst entscheiden, ob ich diesen Weg mitgehen will oder vielleicht die klassischen Komponenten, die fehlen ergänzen oder austauchen. Um es aber noch mal deutlich zu sagen, dies trifft soweit ich das beurteilen kann, nur auf vereinzelte Rezepte zu und die meisten von uns machen ein gutes Rezept sowieso am Geschmack fest und nicht wie eng es am Original bleibt.

Solide Recherche-Arbeit, die das Thema strukturiert angeht!

 Zu jedem Kapitel gibt es eine kleine Einleitung, was hier so alles im Suppentopf landet und die anschließende fotografische Übersicht mit Erklärung typischer Zutaten finde ich sehr informativ und gut gemacht. Praktischerweise gibt es neben den Kalorien- sowie Nährwertangaben zu jedem Rezept noch ein Suppen und Zutatenregister.

Fazit: Wer sich einen Überblick verschaffen will, ist hier richtig! Die Autorin bietet vielfältige Möglichkeiten mal weltweit in die Suppentöpfe zu schauen und das Thema wurde auch mit den nötigen Hintergrundinformationen knapp und anschaulich präsentiert. Persönlich hätte ich mir vielleicht mehr persönliche Note bei den Rezepten gewünscht und auch die Möglichkeit zwischen klassischer und angepasster Version selbst zu entscheiden. Das hätte aus einer soliden Recherche-Arbeit ein besonderes Buch gemacht.

Vielen Dank für die Übersendung eines Rezensionsexemplars!

Rote-Bete-Zwiebel-Suppe mit Rotwein und Tonka

© Hubertus Schüler
© Hubertus Schüler

Quelle: Bettina Matthaei: Workshop Würzen

Fotos: Hubertus Schüler

Becker Joest Volk Verlag

Preis: 49,90 €

Tonkabohnen haben einen süßlichen, leicht bitteren der Vanille ähnlichen Geschmack, die hier perfekt mit dem Kakaopulver und der Chili harmonieren. Das Ganze ist eine ziemlich leckere Kombi, die unglaublich schnell zubereitet war.

Zutaten (für 4 Personen):

500 g kleine rote Zwiebeln

3 EL Walnussöl

500 g vorgegarte Rote Bete

300 ml roter Traubensaft

400 ml Rotwein

1 EL brauner Zucker

500 ml Gemüsebrühe

3–4 TL Aceto balsamico

2 TL dunkles Kakaopulver

Salz + schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Chili Ancho (mexikanische Chili mit sehr viel Aroma und milder Schärfe)

½–1 Tonkabohne

100 g Crème fraîche

30 g Walnusskerne

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, längs halbieren und in dünne Ringe schneiden. Im Öl bei sanfter Hitze weich braten. Die Rote Bete mit Traubensaft und Rotwein glatt pürieren.

Die Zwiebeln mit dem Zucker bestreuen und unter Rühren karamellisieren lassen. Mit der Rotweinmischung ablöschen. Die Brühe zugeben, aufkochen, ca. 5 Minuten offen köcheln lassen.

Die Suppe mit Essig, Kakao, Salz, Pfeffer, Chili Ancho und frisch geriebener Tonkabohne würzen. Ich habe hier Pulver verwendet, das ich bei Bedarf mit der Gewürzmühle immer selbst mahle.

Die Crème fraîche mit etwas Salz und Chili verrühren und auf die heiße Suppe löffeln. Die Walnusskerne hacken und darüber streuen.

Zubereitungszeit: 35 Minuten

 

Eintopf mit Pflaumen, Aprikosen und Chorizo

9912_201_eintopf-mit-pflaumen-aprikosen-und-chorizo
© Jonathan Lovekin

Quelle: Nigel Slater: Ein Jahr lang gut essen

Fotos: Jonathan Lovekin

DuMont Buchverlag

Preis: 39,– €

Eintopf mit Pflaumen, Aprikosen und Chorizo

Nigel wählt hier Chorizo, weil deren intensiver, rauchiger Geschmack das perfekte Gegengewicht zu den süßen Dörrpflaumen und Aprikosen ist, mit denen er seinen Auberginentopf perfekt anreichert. Eine üppige, erdige Basis, die den Trockenfrüchten das Zuckrige nimmt, Kreuzkümmel und Koriander machen unser Suppenglück perfekt. Tolle Kombi, die auch schnell und einfach funktioniert. Uns hat dieser Eintopf super gefallen. Wir haben uns neben der Zwiebel auch noch zwei Knoblauchzehen sowie getrockneten Fenchel und eine Prise Zimt gegönnt.

Zutaten (für 3 – 4 Personen):

3 EL Olivenöl

250 g Chorizo

1 große rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen (optional)

75 g weiche getrocknete Aprikosen

75 g weiche Dörrpflaumen

50 g ganze geschälte Mandeln

1 mittelgroße Aubergine

1 TL Kreuzkümmel-Samen

1 TL Koriander-Samen

1TL getrockneter Fenchel (optional)

1 Prise gemahlenen Zimt (optional)

300 ml Hühnerbrühe

1 Handvoll frischer Koriander

Zubereitung:

Das Olivenöl in einem ofenfesten Schmortopf erhitzen, die Chorizo in große Stücke brechen und hineingeben. Bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten anbraten. Die Zwiebel und Knoblauch schälen und grob schneiden und in den Topf geben und mitgaren bis die Zwiebelwürfel weich wird. Die Aprikosen, Dörrpflaumen und geschälten Mandeln einrühren.

Den Backofen auf 180 ° C vorheizen. Die Auberginen längs halbieren, erst in dicke Halbkreise und dann in kleine Würfel schneiden, in den Topf geben und weich dünsten. Kreuzkümmel- und Koriander-Samen und getrockneter Fenchel-Samen im Mörser zu feinem Pulver zermahlen und in die Auberginenmischung rühren. 1 Prise Zimt rundet für unseren Geschmack diese Aroma-Kombi noch ab.

Die Hühnerbrühe zugießen, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen lassen. Einen Deckel aufsetzen, in den Ofen stellen und etwa 45 Minuten backen. Die Korianderblätter einrühren und servieren.

Pistaziensuppe

© Matt Russel/Dorling Kindersley Verlag
© Matt Russel/Dorling Kindersley Verlag

Quelle: Yasmin Khan: die Küche Persiens

Dorling Kindersley Verlag

Preis: 24,95 €

Pistazien sind der kulinarische Schatz des Iran – keine Feier, kein Festmahl ohne eine große Schüssel mit Pistazien auf dem Tisch. Es gibt keinen direkteren Weg in die Herzen der Perser, als ihnen mit Pistazien von bester Qualität ein Geschenk zu machen. Darum sieht man überall in den Konditoreien des Landes diese großen herzförmigen Schachteln, kunstvoll verschnürt mit fuchsienroten Schleifen. In welchem anderen Land der Welt würde man das für eine Schachtel Nüsse tun. Hier dienen sie als Grundlage für eine unglaublich üppige und raffinierte Suppe – perfekt für einen besonderen Anlass oder eine festliche Tafel.

Verblüffend schlicht, die Pistazien sind hier der Star, Sumach muss in meinen Augen unbedingt sein, da es der Suppe eine sehr passende säuerliche Note verschafft, uns hat das sehr gut gefallen.

 Zutaten (für 4 Personen):

25 g Butter

1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 mittelgroße Lauchstange, geputzt und fein gehackt

½ TL Kreuzkümmelsamen

1 EL Speisestärke, mit 2 EL kaltem Wasser verrührt

1 l Hühnerbrühe

½ TL Meersalz

½ TL schwarzer Pfeffer

200 g blanchierte Pistazienkerne

Saft von einer Orange

1½ EL frischer Limettensaft

Für die Garnitur:

100 g griech. Joghurt (10% Fett)

1 EL Pistazienkerne, grob gehackt u. geröstet

Sumach

Zubereitung:

Die Butter in einem großen Topf zerlassen und Zwiebeln, Knoblauch und Lauch darin 10 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse weich ist.

Die Kreuzkümmelsamen in einer kleinen Pfanne ohne Fett einige Minuten rösten, anschließend  im Mörser oder in einer Gewürzmühle zermahlen. Mit der aufgelösten Stärke, der Brühe sowie einer Prise Salz und Pfeffer zum Gemüse geben und alles 15 Minuten köcheln lassen.

Die Pistazien zur Suppe geben und alles mit einem Stabmixer mindestens 3 Minuten fein pürieren, bis die Suppe ganz glatt und cremig ist.

Die Suppe ggf. zurück in den Topf gießen und Orangen- u. Limettensaft unterrühren. Dann nochmals erhitzen und abschmecken.

Die Suppe in Schalen abschöpfen  und mit Joghurt, gerösteten Pistazien und 1 Prise Sumach garniert servieren.

Kalte Aprikosensuppe mit Fenchel und Aprikosenkernen

© Gunda Dittrich/Brandstätter Verlag
© Gunda Dittrich/Brandstätter Verlag

Quelle: Bernadette Wörndl: Obst

Fotos Gunda Dittrich

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 34,90 €

 Eine von der Bar Tartine in San Francisco inspirierte Suppe, die Bernadette seit jenem lauen Sommerabend jedes Jahr versucht zu verfeinern. Eine Scheibe Brot macht die Suppe noch cremiger, als sie ohnehin schon ist, kann aber auch weggelassen werden. Ein Hauch Safran oder ein mitgeschmorter Sternanis könnte die kalte Köstlichkeit gut ausbalancieren. Einfach nur herrlich und perfekt für dieses Wetter, wir waren schwer begeistert, Safran und der mitgeschmorte Sternanis machen es noch interessanter! Vielen Dank nach Wien, hier scheinen die größten Genießer zu leben and I love that!

 Zutaten:

1 kg Aprikosen

2 Schalotten

1 Fenchelknolle

1 Scheibe Ingwer

2 Zweige Thymian

1 EL Olivenöl

½ TL Fenchelsamen

100 ml Wermut

250 ml trockener Weißwein

500 ml Gemüsefond

abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

2 frische oder ersatzweise 4 getrocknete Lorbeerblätter

1–2 TL Honig (je nach Süße der Aprikosen)

1 dicke Scheibe Sauerteigbaguette oder Brioche

1 Schuss Weißweinessig

150 g Hüttenkäse zum Garnieren

Shiso-Kresse zum Garnieren

Mandelöl zum Garnieren

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

Aprikosen halbieren und die Kerne herauslösen. Kerne mit einem Hammer aufschlagen, den  mandelähnlichen inneren Kern herauslösen und im Backofen bei 150 °C 5–8 Minuten rösten.

Schalotten halbieren, schälen und in dünne Streifen schneiden. Fenchel putzen, das Grün abzupfen und für die Garnitur aufbewahren. ¼ Fenchel fein hobeln und ebenfalls für die Garnitur aufbewahren, den restlichen Fenchel in Scheiben schneiden. Schalotten, Ingwer, Fenchelscheiben und Thymianzweig in einem Topf mit Olivenöl 5–8 Minuten bei niedriger Hitze glasig weich dünsten, aber nicht braun werden lassen. Nun Fenchelsamen und 1 TL Salz hinzufügen. Mit Wermut ablöschen und mit Weißwein und Fond aufgießen.

Zitronenschale und Lorbeer hinzufügen und mindestens 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Nun Aprikosen (ein paar für die Garnitur zurückbehalten) und Honig hinzufügen und weitere 20 Minuten leise köcheln lassen. Topf vom Herd ziehen, Brot und Essig hinzufügen und alles abkühlen lassen. Suppe pürieren und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zurückbehaltene Aprikosen in Spalten schneiden. Suppe in Schüsseln verteilen, mit Hüttenkäse, Fenchelhobeln, Fenchelgrün, Kresse, Aprikosen und einigen Aprikosenkernen anrichten. Zum Schluss etwas Mandelöl über die Suppe träufeln.

Aromen Feuerwerk

© EMF
© EMF

Katharina Küllmer: Aromen Feuerwerk

Gerichte mit Gewürzen, Kräutern & Früchten

Edition Michael Fischer

Preis: 29,99 €

„Bindet Euch die Kochschürze um, seid mutig und experimentiert, das lohnt sich!“

Worum geht’s – oder gibt’s auch Ottolenghi für den Hausgebrauch?

Aromen Küche ist eines der Trendthemen beim Kochen und im Kochbuchbereich. Koriander, Fenchel, Kreuzkümmel die Spitzengastronomie, wie z. B. Tanja Grandits aus der Schweiz sind schon seit einigen Jahren aromatisch höchst komplex unterwegs. Yotam Ottolenghi, der wohl berühmteste Vertreter dieser Stilrichtung, hat kreative Aromen-Kombinationen in seinen Kochbüchern und nicht zuletzt in seiner Kolumne für den Guardian breitenwirksam erfolgreich gemacht und Kritiker und Fans überschlagen sich immer noch mit Lobeshymnen. Allerdings gibt es auch schon getreue Fans, die leise Kritik äußern, wenn man da an sein jüngstes Buch „NOPI“ denkt, dass einigen zu sehr auf die Gegebenheiten einer Restaurantküche abzielt. Ganze Gerichte oder gar Menüs mit orientalischem Touch und vielfältigen Aromen leben allerdings auch von Technik und vielen Zubereitungsschritten, das sehen die Quellen dieser Rezept-Ideen halt vor, denn nur ein paar ein paar Gewürze hineinzugeben, dass allein reicht nicht immer!

Das kann man natürlich auch vereinfachen, aber dazu muss das Konzept ein anderes sein, Katharina Küllmer hat das in Angriff genommen und stellt einzelne Ideen thematisch geschickt zusammen und offeriert eine ganze Palette von Rezepten, die man mal so zwischendurch machen kann und die jedes Picknick, jeden Brunch, jeden Kaffeeklatsch adeln.

Wer ist die Frau hinter dem Buch?

Nach eigenem Bekunden ist Katharina entweder in der Küche oder hinter der Kamera, in ihrem Arbeitszimmer mit vielen Kochbüchern und Bergen an Vintage-Geschirr, denn sie hat ihre Leidenschaft für spannende Aroma-Kombinationen zu ihrem Beruf gemacht. Von Haus aus eigentlich Diplom-Ökonomin und Hotel-Kauffrau, doch seit 2011 selbständig tätig als Food-Kolumnistin. Schon im Studium wurde ihr klar, sie möchte mit ganzem Herzen Gastgeberin sein. Und das obwohl sie mit 20 noch nicht wusste, wie man ein Ei kocht und großer Angst vor kochendem Wasser hatte, wie ihre Familie stets kolportiert.

Nicht wirklich ideale Voraussetzungen, sich als Privatköchin und Supperclub-Betreiberin direkt nach dem Studium selbstständig zu machen. Durch die neu entdeckte Leidenschaft fürs Fotografieren kam folgerichtig ein Blog dazu und dann war der Weg zur Autorin und Food-Kolumnistin nicht mehr weit.

Wie sieht es aus – oder she`s a moody queen!

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen gehalten habe, war ich baff! Dunkler schöner Pappeinband mit purpurnen Accessoires dekoriert, das zog mich an. Die Ausstattung mit Fadenheftung und beschichtetem Papier ist sehr wertig und die Fotos sehr stimmungsvoll. War da vorhin nicht die Rede von Bergen an Vintage-Geschirr, genau, die Sachen werden geschickt in Szene gesetzt und stehen offenbar nicht nur im Arbeitszimmer rum. Auf das eine oder andere Dekostück hätte ich zwar verzichtet, die alte Taschenuhr bei der Präsentation von Speisen, kann man machen, muss man aber nicht. Mir gefällt es trotzdem, das ist geschmackvoll gemacht und Vintage passt perfekt zum Stil der Rezepte.

Was ist drin –oder Alltagsküche bunt und spannend, aber nie kompliziert?

Die Autorin präsentiert über 100 spannende und kreative Rezepte, die thematisch stimmig in den Kapiteln

Aromen reiche Begleiter: wir finden Salze, Butter, Marmeladen, Honig, Pesto, Cremes und Saucen und so herrliche Ideen wie Pekannuss-Butter, Feigenbutter, Orangen-Kardamom-Marmelade, Salz mit getrockneten Sauerkirschen und Bacon oder eine Kürbis –Butter und vieles mehr.

Aufregende Durstlöscher: hier gibt es Tees, Milch, Limonaden, Drinks, Smoothies und Lassi. Von einer Pflaumenlimo mit Zimt und Sternanis über einen Prosecco mit Apfel-Ingwer-Sirup und Zitronenmelisse bis zu einem Chocolate-Lassi ist hier noch einiges mehr dabei, was mich sehr anspricht.

Würzige Leckereien: wir finden Ramen, Salate, Gemüse, Crostini, Pancakes, Brioche, Brot, Burger, Waffel und Wraps. Knusprige Auberginen-Sticks mit rauchigem Tahini-Dip, Ofengemüse mit rote-Bete Pesto, oder Crostini mit Ziegenkäse, Bacon-Crumble und Blaubeeren und warum nicht mal eine sommerliche Stulle mit Erdbeeren, hier finde ich so einiges, dass ich gerne probieren möchte.

Eisiges Naschwerk: hier gibt es Acai Bowl (die Cremigkeit entsteht durch gefrorene Früchte), Eis, Granita, Popsicles (Eis am Stil) und Parfait. Hey die Matcha Nicecream mit gefrorenen und gemixten Bananenscheiben, die gefällt mir auch als nicht Veganer, das muss ich probieren und auch das Ziegenkäse-Eis wandert auf meine Nachkoch-Liste. Moment da fehlt noch was, Kürbiseis mit Malzbier-Karamell, das muss auch sein.

Süße Köstlichkeiten: wir finden Pies, Shortbreads, Biskuits, Donuts, Hand Pies, Zitronen-Gugelhupf, Muffins, Apfelkuchen, Macarons und Cookies. Mir gefallen die Rotweinbirnen mit Kardamom und Mascarpone und Lebkuchen, vielleicht eine Idee für die Nachspeise bei unserem Weihnachtsdinner im Familienkreis? Oder ein saftiger Zitronen-Gugelhupf mit Olivenöl und Joghurt im Teig und einem Zitronen-Rosmarin-Sirup on top, das ganze präsentiert mit Zucker-Glasur und garniert mit getrockneten Rosenblüten und natürlich der buttrige Apfelkuchen mit Scotch-Karamell und Rosmarin. Mir gefällt das, absoluter Hingucker natürlich hier die pinken Äpfel im Teig.

Ein bisschen Inspiration: eine Übersicht, welche ihrer Ideen die Autorin für das Sonntagsfrühstück, ein Picknick oder auch ein Candle-Light-Dinner geeignet hält rundet das ganze ab.

Und wie sind die Rezepte?

Katharina selbst, beschreibt ihren Küchenstil als gehobene Gastronomie heruntergebrochen auf einfache Rezepte, die jeder zu Hause relativ einfach nachkochen kann. Das trifft es sehr gut, die Portionsgrößen sind normale Haushaltsmengen und es wird an Zutaten nichts verwendet, was nur über Spezialanbieter zu beziehen ist.

Was ist besonders?

Ein Vergleich der keiner ist – oder sicherlich ein Buch, das Mädels sehr stark anspricht!

Natürlich will Frau Küllmer nicht in Konkurrenz mit Hr. Ottolenghi treten, das sind wirklich zwei verschiedene Paar Schuh. Sie spielt eine andere Klaviatur ab, dass aber sehr sicher und vor allem sehr gekonnt.

Die Rezepte sind nicht nur auf Optik und Wirkung getrimmt, da ist die Autorin eine Meisterin ihres Fachs, das ist vom Start weg klar, sondern auch geschmacklich gab es für mich keine Patzer oder war etwas lasch.

Dafür finden aufwendige Techniken und Arbeitsschritte oder komplexe Kreationen eigentlich nicht statt im schönen Buch. Die Autorin spricht allenfalls von würzigen Leckereien und das ist es auch, wenn man von einigen wenigen Ausnahmen absieht. Ich konnte bei meinen Test, nichts finden, wo ich hätte meckern können und ihr könnt mir glauben, ich war kritisch, denn eigentlich liebe ich Komplexität, irgendwie muss man ja rechtfertigen, dass man mal wieder am Wochenende Stunden in der Küche verbracht hat, und den Schatz allein im Garten hat schuften lassen.

Die große Stärke der Autorin sind genau die kleinen Sachen, die aktuell überall auf den Blogs, überwiegend von weiblichen Bloggerinnen gepostet werden. Katharina Küllmer weiß sehr genau, was wir wollen und versteht auch die Inszenierung perfekt.

Fazit: Für mich ein ausgesprochen schönes Kochbuch, dass die Lücke zwischen professioneller Aromaküche und uns Normalos perfekt schließt, für das man sicherlich nicht seinen Ottolenghi aus dem Bücherregal verbannt, das aber gerne neben ihm stehen darf, ohne das gleich Streit und Zickereien zu befürchten wären. Inszenierung auch mit knappem Zeitbudget für einen Brunch oder ein Picknick, das geht auch – vielen Dank dafür!

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Rote-Bete-Suppe mit Meerrettich

© EMF
© EMF

Quelle:

Supperclub Kochbuch: Geheime Küchen, Underground-Dinner & mehr

Rezept: Daniel Grothues von Daniel`s Eatery

Edition Michael Fischer

Preis: 24,99 €

Auf diese Kombi wäre ich selbst nie gekommen, tolle Idee, wir fanden es richtig lecker und unsere Gäste auch!

Zutaten (für 4 Personen):

5 rote Beten

40 g. frischer Ingwer

2 Schalotten

4 unbehandelte Orangen

6 EL Olivenöl

1-2 kleine getrocknete Chilischoten

1 TL Fenchelsamen

800 ml. Gemüsebrühe

Salz und Pfeffer

50 g. weiße Schokolade

200 g. Sahne

80 g. Gemüse-Meerrettich (aus dem Glas)

Zubereitung:

Rote Beten schälen, halbieren und in Scheiben schneiden (am besten mit Einweg-Handschuhen). Ingwer und Schalotten schälen. Schalotten halbieren und in Streifen schneiden. Orangen waschen und abtrocknen, die Schale abreiben, den Saft auspressen.

Das Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten und Ingwer darin glasig dünsten, Chili, Fenchelsamen und rote Beten dazu geben und kurz mit anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Den Orangensaft dazu geben und alles aufkochen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 20 Minuten kochen lassen bis die roten Beeten gar sind.

Den Topf beiseite stellen. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Orangenabrieb, bis auf 2 Teelöffel, Salz und Pfeffer würzen.

Die Hälfte der Schokolade fein reiben, die andere Hälfte grob hacken. Die Sahne steif schlagen Geriebene Schokolade und Gemüse-Meerrettich unter die Sahne rühren. Die Meerrettich-Schokoladen-Sahne mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in Suppentellern anrichten, einen Klecks Sahne in die Mitte geben und mit gehackter Schokolade und übrigem Orangenabrieb garnieren.

Rucola-Feta-Suppe

© Gräfe und Unzer/Wolfgang Schardt
© Gräfe und Unzer/Wolfgang Schardt

Quelle: Ann-Kathrin Weber: Grünkohl trifft Kokos
– Vegetarische Crossover-Küche.

Fotos: Wolfgang Schardt

Verlag Gräfe und Unzer

Preis: 19,99 €

Gräfe und Unzer Verlag

Zutaten für 4 Personen:

 Für die Suppe:

 1 Zwiebel

1–2 Knoblauchzehen

40 g Butter

2 TL Anis-Samen

40 g Weizenmehl

50 ml weißer trockener Wermut

(z. B. Noilly Prat; nach Belieben)

250 ml Vollmilch

750 ml Gemüsebrühe

schwarzer Pfeffer

geriebene Muskatnuss

100 g Rucola

125 g Schafskäse (Feta; siehe S. 187)

100 g Sahne

Für das Tomaten-Topping:

 200 g Cocktailtomaten

6 – 8 Szechuan-Pfefferkörner (vor allem in der chinesischen Küche verwendet, im Asien-/Gewürz-Laden

1 EL Butter

1 EL Zucker

 außerdem:

 Salz

Zubereitung:

 Für die Suppe Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Butter aufschäumen lassen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Anissamen im Mörser zerstoßen und unterrühren.Das Mehl darüber stäuben, kurz anschwitzen und mit dem Wermut ablöschen. Milch und Gemüsebrühe unter Rühren dazu gießen, alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und aufkochen lassen. Die Suppe bei kleiner Hitze 15 Min. offen köcheln lassen.

Während die Suppe vor sich hin köchelt, den Rucola putzen, waschen, trocken schleudern und grob hacken. Den Feta grob zerbröckeln und in der heißen Suppe schmelzen lassen. Den Rucola zur Suppe geben und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Suppe abgedeckt warm halten. Die Sahne halb steif schlagen.

Für das Tomaten-Topping die Cocktailtomaten abbrausen, trocken tupfen und halbieren. Szechuan-Pfeffer im Mörser grob zerstoßen. In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Tomaten darin kurz anbraten. Mit Zucker, Salz und Szechuan-Pfeffer bestreuen und die Tomaten unter Rühren kurz karamellisieren lassen.

Die Rucola-Feta-Suppe, falls nötig, noch einmal erhitzen und zum Schluss die Sahne unterziehen. Die Suppe auf Teller verteilen, jeweils etwas Sahne und Tomaten daraufgeben und gleich servieren.

Tauschtipp:

Statt Rucola können Sie auch Wildkräuter (z. B. Giersch, Knoblauchsrauke oder eine Mischung verschiedener Wildkräuter), jungen Spinat, Bärlauch oder Brunnenkresse verwenden.

 Zubereitungszeit: ca. 50 Min.

pro Portion: ca. 375 kcal

Anmerkung: ziemlich lecker, aber Vorsicht beim Pfeffer, Szechuan-Pfeffer gehört zwar botanisch nicht zu Pfeffer, aber kann sehr scharf sein, ich hatte da wohl eher die scharfe Sorte erwischt. Wir lieben es aber sehr scharf, deshalb hat das gepasst mit der Maximalmenge. Auch die Anis-Note macht sich ganz wunderbar in der Suppe. Vielleicht probiere ich beim nächsten Mal statt dem Noilly Prat auch gleich einen Raki, der irgendwann ein Urlaubsmitbringsel war und jetzt ein trauriges Dasein in unserer Bar fristet.

Pikante Linsensuppe

Quelle: Ella Woodward: Deliciously Ella für jeden Tag

Fotos: Claire Winfield

Verlag Bloomsbury Berlin

Preis: 19,99 €

Fotos Claire Winfield

© Claire Winfield
© Claire Winfield

Zutaten für 1 Person:

 Für die Suppe:

 3 Möhren

Olivenöl

Salz und Pfeffer

2 TL Kräuter (Ella nimmt Kräuter der Provence)

1 Knoblauchzehe

25 g. rote Linsen

½ Kurkuma, gemahlen

½ TL Kreuzkümmel, gemahlen

½ TL Senfsamen

3 EL Kokosmilch (macht die Suppe besonders cremig, lt. Ella geht aber auch Pflanzenmilch)

Für die Knoblauchbohnen:
200 g. Cannellini-Bohnen aus der Dose, abgießen und spülen

6 braune Champignons in dünne Scheiben geschnitten

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

2 TL getrocknete Kräuter nach Wahl

Zubereitung:

 Backofen auf 200 ° C (Umluft 180 ° C) vorheizen.

Möhren in Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen, Olivenöl, Salz, Pfeffer und die Kräuter darüber geben und die Knoblauchzehe (ganz) dazu geben. Circa 30 Minuten backen, bis die Möhren weich sind.

In der Zwischenzeit die Linsen in kochendes Wasser geben und circa 10 Minuten kochen, dann die Hitze reduzieren und weitere 10 Minuten köcheln, bis sie weich sind.

Wenn die Möhren und die Linsen fertig sind, 1 EL Olivenöl, Kurkuma, Kreuzkümmel und Senfsamen in eine Pfanne geben und so lange erhitzen, bis die Senfsamen aufplatzen. Anschließend Möhren, Knoblauch, Linsen, angebratene Gewürze und Kokosmilch in den Mixer füllen, 150 ml Wasser zugeben und pürieren.

Die Suppe in einem Topf langsam erhitzen, während ihr die Knoblauchbohnen macht.

Für das Topping

Bohnen und Pilze in der Pfanne, in der ihr vorher die Gewürze erhitzt habt, mit Knoblauch, getrockneten Kräutern, Salz, Pfeffer und ein wenig Olivenöl circa 3-4 Minuten anbraten, bis die Pilze Farbe annehmen. Das Topping nimmt in der Pfanne den restlichen Geschmack der Gewürze auf!

Die Suppe in einen Teller gießen und die sautierten Pilze und Bohnen darübergeben.

Zum Ausprobieren:

Ihr könnt jede andere Bohnensorte für die Suppe verwenden, kommt ganz auf eure Vorlieben an oder was ihr gerade vorrätig habt: Schwarze Bohnen, Gartenbohnen oder Kichererbsen sind gute Alternativen.

Anmerkung: Ich habe die Suppe auf 8 Portionen umgerechnet, weil wir sie für einen Brunch gekocht haben, ich würde diese auch immer für mindestens 4 Portionen kochen, ansonsten lohnt die Mühe nicht und auch die Energiekosten wären mir zu hoch.

Leckere Idee von Ella auch das Bohnen-Pilz-Topping, das hat uns und unseren Gästen sehr gut gefallen! Dadurch wird die Suppe auch ein richtiger Sattmacher!