Das ultimative Frühstücksbananenbrot mit Pecannüssen

©Brian Ferry

Quelle: Anna Jones: A modern way to cook

Mosaik Verlag

Preis: 22;– €

In eine handelsübliche Kastenform passen in Deutschland ca. 750 g. 900 g Teig benötigt eine Kastenform von 30 cm, diese ist im angelsächsischen Raum aber eine handelsübliche Größe. Das Brot hat meinen kleinen Neffen, die zu Besuch waren toll geschmeckt, auch die Eltern waren begeistert, ich habe aber für die Kinder vorerst den Kümmel weggelassen, um auf der sichereren Seite zu sein. Auch Schokolade musste für das Frühstück nicht sein. Ich habe aber großes Vertrauen in die Kreationen von Anna und möchte das Rezept gerne noch mal genauso wie von ihr vorgeschlagenen backen. Prima Möglichkeit, auch überreife Bananen, die es bei uns immer wieder gibt weiter zu verwerten.

Hier ist mein ultimatives Bananenbrot – weich, saftig und luftig zugleich, mit einer Körnerkruste, die jeden schwedischen Bäcker stolz machen würde, und dicken Stücken Bitterschokolade darin. Und das alles ganz ohne Gluten, Milchprodukte und Zuckerraffinade. Toasten Sie es hingebungsvoll zum Frühstück und gratulieren Sie sich zu einem unverschämt leckeren Genuss ganz ohne Reue und schlechtes Gewissen.

Nicht weniger gut und etwas weniger sündig ist dieses Brot ohne die Schokolade. Ich verwende Schokolade, wenn ich es zum Nachmittagstee serviere, und lasse sie weg, wenn es unser Frühstücksbrot ist. Viel besser als gewöhnlicher Toast oder der ewige Porridge. Wer keinen Kokosblütenzucker findet, nimmt braunen Rohrohrzucker.

Zutaten (für einen großen Laib mit 900 g): 75 g zerlassenes Kokosöl, plus extra zum Einfetten 200 g Pecannusskerne (Walnüsse gehen auch),  200 g kernige Haferflocken, 4 große reife Bananen 100 g, Kokosblütenzucker (bei mir brauner Zucker),  plus 1 EL (nach Belieben), 100 g Ahornsirup, 100 ml ungesüßte Mandelmilch,  2 TL Backpulver, Meersalz, 1 kräftige Prise Kümmelsamen (nach Belieben), 75 g Bitterschokolade (70 % Kakaoanteil)

Zubereitung:

Den Ofen auf 170 °C (150 °C Umluft/Gas Stufe 3) vorheizen. Sämtliche Zutaten bereitlegen und eine beschichtete Kastenform (900 g) mit Kokosöl einfetten.

Während der Ofen vorheizt, die Pecannüsse 10 Minuten darin rösten, anschließend grob hacken und beiseitelegen. Inzwischen die Haferflocken im Mixer zu einem krümeligen Mehl zermahlen und in eine Schüssel geben.

Die geschälten Bananen sowie 100 g Kokosblütenzucker, den Ahornsirup, die Mandelmilch und das zerlassene Kokosöl im Mixer zermahlen, bis alles gleichmäßig vermengt ist. Hafermehl, Backpulver und eine kräftige Prise Salz zugeben und erneut mixen, dann die Pecannüsse untermischen und die Kümmelsamen hineingeben, falls verwendet.

Die Hälfte des Teiges in die vorbereitete Form füllen. Die Schokolade in Riegel brechen und entlang der Mitte auf den Teig legen. Den restlichen Teig einfüllen und mit dem übrigen Kokosblüten bestreuen. 1 Stunde und 10 Minuten backen – zur Garprobe mit einem Spieß einstechen, es sollte kein Teig mehr daran haften. Auf einem Kuchengitter mindestens 30 Minuten abkühlen lassen.

Süßkartoffelsuppe mit Limette und Erdnüssen

©Matt Russel

Quelle: Anna Jones: A modern way to cook

Mosaik Verlag

Preis: 22;– €

So lecker, toll der Kontrast zwischen scharf, sauer und nussig-erdig, dieser Kreation merkt man an, dass hier jemand komponiert hat, der einen Plan hatte.

Diese Suppe habe ich zum ersten Mal im Januar gekocht, als die Feiertage hinter uns lagen und ich das winterliche Essen leid war. Ich hatte Appetit auf etwas, das zugleich wärmte, sättigte, erfrischte und belebte. So entstand diese Suppe, von der ich nicht genug kriegen kann. Keine großartige Sache vielleicht, ihr Reiz liegt vielmehr in der überschaubaren Zahl von Zutaten und dem klaren, anregenden und zugleich herzhaften Aroma.

Die Suppe tut ihre Wirkung bereits im Alleingang, doch damit sie richtig rund wird, bereite ich dazu noch ein knuspriges Topping zu, das ich mit Limettenschale und ein paar Erdnüssen vermische, ein effektvolles geschmackliches Extra.

Der Clou ist die Erdnussbutter, sie macht die Suppe wunderbar cremig, sorgt für eine reichliche Portion Proteine und eine vollmundig-herzhafte Note. Kaufen Sie eine hochwertige Erdnussbutter ohne Zusätze wie Palmöl. Ich mache sie selbst und fülle sie in Töpfchen ab, sodass ich einen Monat Ruhe habe – sie schmeckt viel frischer und ist sicher auch nahrhafter, ein Aufwand, der sich auf dem Frühstückstisch und für Saucen und Suppen bezahlt macht.

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Suppe: 2 Stangen Lauch, Kokosöl, 1 kg Süßkartoffeln (etwa 4 Stück),
1 daumengroßes Stück Ingwer, 1 EL gekörnte Gemüsebrühe oder ½ Brühwürfel, 1 EL Sojasauce oder Tamari 1 EL Ahornsirup, 1 EL Erdnussbutter Meersalz

Für das Topping: 1 Schalotte, 1 daumengroßes Stück Ingwer Kokosöl,
1 Handvoll geröstete ungesalzene Erdnusskerne, 2 unbehandelte Limetten

Den Wasserkocher füllen und einschalten. Sämtliche Zutaten und Arbeitsutensilien bereitlegen.

Den Lauch putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Etwas Kokosöl in einem großen Topf zerlassen, den Lauch hineinwerfen und bei hoher Temperatur 3 bis 4 Minuten dünsten, bis er weich ist. Ab und zu umrühren.

Während der Lauch gart, die Süßkartoffeln schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und reiben. Wenn der Lauch so weit ist, die Süßkartoffeln, den Ingwer und 1,5 Liter kochendes Wasser sowie die Brühe zugeben. Zum Kochen bringen und 10 Minuten garen, bis die Süßkartoffeln weich sind. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.

Inzwischen für das Topping eine Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen. Die Schalotte schälen und in feine Streifen schneiden, den Ingwer reiben. Etwas Kokosöl in der heißen Pfanne zerlassen, die Schalotte und den Ingwer hineingeben und knusprig braten. Die Erdnüsse grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Schale einer Limette dazureiben.

Sobald man die Süßkartoffeln am Topfrand zerdrücken kann, ist es so weit. Die Suppe im Topf mit einem Stabmixer pürieren, bis sie ganz glatt und cremig ist. Sojasauce, Ahornsirup, Erdnussbutter und etwas Limettensaft hineingeben und erneut mixen. Bei Bedarf mit mehr Limettensaft, Soja und Ahornsirup abschmecken; eine Prise Meersalz kann ebenfalls nicht schaden. Die Suppe sollte von vollem Aroma sein, mit einer ausgewogenen Balance zwischen der süßlichen Note der Süßkartoffeln und dem nussigerdigen Geschmack der Erdnussbutter sowie mit einem kräftigen Anklang von Limette und Ingwer.

Die Suppe in Schalen schöpfen, mit den knusprigen Schalotten und Erdnüssen garnieren und mit Limettenspalten zum Auspressen servieren.

Zubereitungszeit: 20 – 25 Minuten

A modern way to cook

Anna Jones: A modern way to cook

Mosaik Verlag

Preis: 22;– €

Gesundes Essen, das jeden Tag funktioniert!

Worum geht`s?

Ein Ernährungstrend jagt den nächsten, gestern waren Veganer noch die Coolsten, heute hat im Kochbuch-Bereich dieser Trend merklich nachgelassen. Kunststück, vegan ist mutig, aber es fordert uns auch viel ab. Aktuell gewinne ich besonders in diesem Frühjahr den Eindruck, es hat sich bei der gesunden Ernährung doch mal wieder mächtig was gedreht. Es scheint so zu sein, dass verschiedene Ernährungsstile sich aufeinander zu bewegen. Vegetarische Küche ist nachhaltiger geworden und es wird noch mehr Wert auf gesunde gute Ausgangsprodukte und viel Obst und Gemüse gelegt. Es reicht definitiv nicht mehr aus, nur auf Fleisch und Fisch zu verzichten.

Gut Essen in 2017 – auf Qualität achten, genießen und selber kochen, mehr braucht es nicht!

Viele schwören heute auf alle möglichen Superfoods, die beim Abnehmen helfen sollen, Krankheiten kurieren und uns natürlich auch noch schöner und jugendlicher machen. Wer nicht aufpasst und entsprechend kritisch mit dem Thema umgeht, findet sich in Nullkomma nichts in einer Dauer-Diät wieder, die mit Genuss nun gar nichts mehr zu tun hat.

Gut essen ist aber das einfachste und simpelste der Welt, wenn man sich Genuss nicht versagt, hochwertige Lebensmittel kauft, selbst kocht und der Schwerpunkt der Ernährung auf pflanzlicher Basis bleibt, meint jedenfalls Anna Jones! Wenn wir es schaffen, bewusst und flexibel zu genießen, nichts verteufeln und hin und wieder auf die eigene Stimme hören. Low-Carb ist eben nichts für jeden Tag und manchmal, dass wissen wir alle, da verlangt unserer Körper geradezu nach einer deftigen Stulle, auch wenn es bereits nach 18.00 Uhr ist und wir das normalerweise nicht tun.

Schnelle Küche ganz entspannt – heißt in erster Linie gute Rezepte und einfache Arbeitsabläufe!

Ein ausgeklügelter Stufenplan von Ratzfatz bis zum Festschmaus ist hier vieles möglich!

Die Autorin ist Expertin für vegetarische Ernährung, Anna gehörte früher zur Entourage von Jamie Oliver und hat für ihn viele leckere Rezepte entwickelt und sie ist sehr kreativ, aber was sie vor allem auszeichnet ist, Anna Jones hat immer einen Plan im Hinterkopf und nähert sich diesem Thema strukturiert und sehr praxisnah: Ausgehend von der Situation, dass wir uns heute häufig erst nach Büroschluss an den Herd stellen, hat sie viele abwechslungsreiche Rezepte entwickelt, die in 15- (das dauert auch nicht länger, als bis die Kinder schon mal den Tisch gedeckt haben), 20- (perfekt für ein schnelles Abendessen) oder 30-Minuten (hier kann man schon etwas Anspruchsvolleres und komplexeren Geschmack erwarten) auf dem Tisch stehen können. Ihre Ideen dahinter, schmackhaft, simpel mit wenigen Zutaten und ohne große Schnippelei soll es zu unserem ganz persönlichen Zeit-Budget passen. Ehrlich gesagt konnte ich mir nicht vorstellen, dass es wirklich möglich ist in 15-Minuten was Leckeres zu zaubern, ohne dass dabei jede Menge Fertigkram dabei ist, ich wurde allerdings eines besseren belehrt. Immer dabei ist das liebste Gadget-Tool dieser Köchin, ihr Wasserkocher, der es möglich macht, jedem Rezept einen echten „Speed me up-Kick“ zu verpassen, das gilt für den Quinoa in der mild-pikanten Quinoa-Bowl, die Aufgießsuppe und wird auch mal mit moderatem Einsatz von Fertigprodukten in Form von Tortilla-Wraps bei den Quesadillas mit Röstpaprika und weißen Bohnen erreicht und erfüllt sowohl die Anforderungen an Geschmack als auch an unser Bedürfnis nach gesunder Ernährung und so funktionieren die ambitionierten Zeitpläne von Ms. Jones auch bei uns zu Hause.

Wer bereit ist, noch ein wenig mehr zu investieren und gute 20-Minuten Zeit hat, wird belohnt mit weißen Bohnen mit Fenchel, Zitrone und Tomaten, Bun-cha mit Zitronengras, Erdnüssen und Kräutern, Zucchini-Spaghetti mit Pistazien, Kräutern und Ricotta und vielem Köstlichem mehr. Der Unterschied zu meinen persönlichen Ratz fatz Rezepten ist frappierend, was hier mit Anleitung und guter Vorbereitung – und darauf legt diese Köchin wirklich wert – alles möglich ist.

Wie oft vertrödeln wir eine halbe Stunde vor dem PC und wissen am Ende gar nicht mehr was wir im Netz gesucht haben. 30 Minuten Zeit-Budget bedeutet bei Anna Jones, hier ist schon Raffinesse möglich, wie wäre es also mit Burritos mit gebratenem Feta, grünem Chiligemüse und Limette, gegrillter Zucchini Ratatouille mit knusprigen Kichererbsen oder gebratenem Panir mit Chili und glasierten Bohnen?

Mit 40 Minuten ZeitBudget lassen sich mit erfolgreicher Unterstützung einer Profi-Köchin schon ein kleiner Festschmaus für Freunde und Familie kreieren, voller Aroma und Farben, genauso wie wir es lieben, wenn wir auswärts essen. Da gibt es so leckere Sachen wie Süßkartoffel-Auflauf Silver Lake, eine moderne Moussaka, die ganz vegan daher kommt, aber problemlos für Normalesser angepasst werden kann. Gemüsecurry mit Kokos, Limette und Tamarinde, Geröstetes Ofengemüse mit Trauben und Linsen, Samos mit schnellem Mango-Chutney und türkisches Fladenbrot aus der Pfanne mit Löffelsalat, in diesem Kapitel hat mich eigentlich jedes Rezept sofort gehabt.

Diese Frau ist ebenso kreativ wie gut strukturiert, da lässt sich jede Menge abschauen!

Kreatives Chaos mit der die Küche in Null-Komma-Nichts in ein Schlachtfeld verwandelt wird oder ellenlange lange Zutatenlisten gibt es bei dieser Lady nicht. Annas Passion ist eine solide und durch und durch strukturierte Herangehensweise. Zu oft hat sie bei ihren Kursen gehört mir sind die Zwiebeln angebrannt, als ich nach dem Koriander gesucht habe, ihre Rezepte bestehen aus einfachen Arbeitsabläufen, Organisation und Gelassenheit statt Hektik und Chaos, das ist hier die Devise und sie möchte, dass wir auch ein wenig davon profitieren: also alle Zutaten bereit stellen bevor es los geht und vor allem das Rezept gründlich lesen, das ist wichtig. Wer sich darauf einlässt, bekommt auch noch eine Fülle von nützlichen Tipps zu Küchenausstattung und vielen mehr.

Baukasten Kreative, die nicht nur sklavische Rezept-Treue verlangt!

Dieser Köchin ist es wichtig, uns viele Freiheiten zu lassen, sie liebt das Baukasten-Prinzip, wo wir ganz nach Lust und Laune die unterschiedlichsten Inspirationen für leckere Büro-Salate oder auch die 10 leckersten Füllungen für Omeletts und einiges mehr entdecken können. Sie gibt dabei so viel Hilfe wie nötig und arbeitet mit Kategorien: zur Hauptzutat gesellen sich die Extra-Zutat, der Aroma Akzent + das Zusatz-Aroma sowie ein leckeres Topping. Wer so angeleitet wird, traut sich auch mal selbst kreativ zu werden, weil es mit Begleitung so gut geklappt und geschmeckt hat.

Alles dabei, wir futtern uns gesund und köstlich durch den Tag!

Anna hat vom Frühstück bis zum Dessert lauter klasse Ideen entwickelt, wie wir gut durch den Tag kommen. Sie denkt an alles, mit ihr können wir indischen Panir oder Kichererbsen-Tofu selber machen, ein Bananenbrot backen, was bei einem Familienbrunch bei uns punkten konnte und die unterschiedlichen Nussaufstriche in wirklich spannenden Kreationen entschädigen mich, für die vermisste Erdnussbutter, für die es kein detailliertes Rezept gibt, weil es aus der Grund-Anleitung abwandelbar ist. Ich hatte hier aber irgendwie auch ein Knaller-Rezept erwartet.

Fix frühstücken mit ihr macht Spaß mit tollen Rezepten für Bowls, Smoothies und wie anders zu erwarten in einem englischen Kochbuch, natürlich auch mit Pancakes und Porridge.

Bei den schnellen Desserts und Süßigkeiten kann ich mich gleich für die Safran-Aprikosen sowie das Bananen-Dattel-Eis mit kandierten Pekannüssen und die salzigen Mandelbutter-Schokoriegel begeistern.

Praxistest – hop oder top?

Ich hatte mich für die Süßkartoffelsuppe mit Limette und Erdnüssen entschieden, ging wirklich ziemlich schnell, geschmacklich top, für die Erdnussbutter, wäre ich aber auch für ein gutes Rezept dankbar gewesen, so habe ich eine gute in Bio-Qualität gekauft. Beim zweiten Rezept Spinat-Polpette mit Zitrone hat es uns sogar noch besser geschmeckt, wirklich eine tolle Idee die Linsenbällchen im Ofen zu rösten, die Zubereitungszeit von 20 -25 Minuten ist zu schaffen, wenn die Linsen bereits gegart wurden. Da gilt es das Rezept wirklich gründlich zu lesen, was die Autorin ja empfiehlt. Das dritte probierte Rezept ein Frühstücksbananenbrot mit Pecannüssen hat meine kleinen Neffen, die zu Besuch waren, zu einem sportlichen Wettbewerb animiert, wer ist schneller mit seiner Scheibe fertig und ergattert, die wirklich allerletzte, auch die Eltern waren sehr angetan. Hier muss man wissen, dass in England und Amerika längliche Brotbackformen bzw. Kastenformen üblicherweise 30 cm Länge haben und problemlos mit der im Rezept anvisierten Teigmenge von 900 g klar kommen. Bei uns sind 24 cm gängig, die reichen leider nur für ca. 750 g. Teig.

Top, für mich das Beste, innovativste und praktikabelste gesunde Kochbuch, dass ich bis jetzt in diesem Jahr in den Händen gehalten habe. So kann man Menschen spielend für gesunde Ernährung gewinnen. Wer sich fragt, was dieses Kochbuch hier neues bringt, ganz einfach es wird noch gesünder, die Autorin ist längst bei Veganern und allen möglichen Unverträglichkeiten angekommen, es geht bei weiten nicht mehr nur um vegetarische Ernährung, das gefällt mir, denn es ist genau das, was wir wollen, gesund essen und trotzdem flexibel bleiben und nicht zu lange in der Küche stehen.

Fazit – oder Ideen und Struktur statt Pathos!

Wer gesund essen möchte mit tollen Rezepten und strukturierten Anleitungen, ist hier goldrichtig! Diese Autorin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in der Küche zu begleiten und sie verfügt über jede Menge Erfahrung sowohl als Köchin, als auch beim Vermitteln von Rezepten, sie kennt ihre Zielgruppe und arbeitet geschickt mit Zeit-Budgets, die alle abholen, wer nicht 15-Minuten investieren will, um gesund und köstlich zu essen, dem ist in der Küche nicht zu helfen. Mir ist diese Herangehensweise bei gesunder Ernährung tausendmal lieber als die derjenigen, die es mit Pathos versuchen oder gleich die Welt reformieren wollen. Ich bin überzeugt und finde auch, dass zweite Buch von Anna Jones bietet wieder viel Neues und vor allem wird alles sehr praxistauglich präsentiert mit strukturierten Anleitungen oder variablen Baukasten-Ideen. Mir gefällt das unheimlich gut, weil diese Köchin halten kann, was sie uns verspricht, hier wird auf vielversprechende Weise modern gegessen und gut organisiert gekocht. Die wertige sehr reduzierte Ausstattung und die Tatsache, dass es auf Apfelpapier gedruckt wurde, zeigen hier legen Verlag und Autorin nicht nur vordergründig Wert auf Nachhaltigkeit. Wenn ich mir eine Kleinigkeit für das nächste Buch wünschen darf liebe Anna, würde ich mich freuen, wenn die Rezepte beim nächsten Buch mit Piktogrammen im Rezeptteil kategorisiert werden, da sehen wir gleich auf den ersten Blick, für wen das geeignet ist, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar.

Ellas liebstes Gemüsecurry

© Clare Winfield

Quelle: Ella Mills (Woodward): Deliciously Ella mit Freunden

Gesunde Rezepte zum gemeinsamen Genießen

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Lecker, allerdings habe ich Zitrone vorsichtig eingesetzt, beim Curry mische ich gerne selber, habe hier aber ein mildes Madras-Currypulver von guter Qualität genommen. Es wäre schade, wenn in dieser schönen Kombination am Ende nur ein fades Currypulver landet. Auch frische oder getrocknete Curryblätter kann ich mir hier sehr gut als Ergänzung vorstellen. Das Rösten der Gemüse ist eine tolle Idee und bringt Aroma, Knoblauch und Schärfe kann man als authentisch ansehen. Auf Nelken wäre ich nicht gekommen, fand ich aber spannend, ggf. auch weniger nehmen, oder weglassen, wer das nicht mag.

Wenn Ihr abends gemütlich auf dem Sofa speisen wollt, ist dieses Gemüsecurry ideal. Dabei ist jeder Bissen eine geschmackliche Offenbarung, weil hier Möhren, Paprika, Blumenkohl, Erbsen und Spinat in einer fantastischen Mischung aus Kokosmilch und Gewürzen gegart werden. Ich serviere dieses Gericht gern in einer großen Schüssel auf warmem Vollkornreis und häufe noch einen Löffel von meinem Limetten-­Chili-­Pickle (Seite 153) darauf. Am   nächsten Tag schmeckt das Curry übrigens sogar noch besser, falls ihr etwas übrig gelassen habt.

Zutaten (für 3–4 reichliche Portionen):

1 mittelgroßer Blumenkohl, in gleich große Röschen geteilt

4 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

4 Möhren, geschält und diagonal in 2,5 cm dicke Scheiben geschnitten

2 rote Paprikaschoten, entkernt und in 2,5 cm große Stücke geschnitten

2 ELKreuzkümmelsamen

5 Knoblauchzehen, fein gerieben

5 cm Ingwerwurzel, fein gerieben

½ TL Kurkuma, gemahlen

3 TLKoriander, gemahlen

2 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 EL Currypulver

5 Nelken

3 EL Tomatenmark

1 Dose gestückelte Tomaten

(400 g) 1 Dose Kokosmilch (400 ml)

2 grüne Chilischoten

Saft von ½ Zitrone, Menge je nach Geschmack

200 g frischer junger Spinat

100 g TK-­Erbsen

1 große Handvoll frische Korianderblätter, gehackt

Zubereitung:

Backofen auf 210 °C (Umluft 190 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Blumenkohl auf das erste Backblech geben, mit 1 EL Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und alles gut durchmischen. Auf das zweite Backblech Möhren und Paprika geben, mit 1 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmelsamen bestreuen und alles gut mit den Händen vermischen. Dann beide Bleche in den Ofen schieben und das Gemüse 45 Minuten backen. Ungefähr alle 10 Minuten nachsehen und die Bleche durchschütteln. Möhren und Paprika sollen schrumpelig und süß werden, der Blumenkohl darf ein wenig schwarz werden und einen schönen Röstduft verbreiten.

In der Zwischenzeit in einem hohen Topf die restlichen 2 EL Olivenöl langsam erhitzen, dann Knoblauch und Ingwer mit 1 Prise Salz andünsten, dabei umrühren, damit die Gewürze keine Farbe annehmen. Wenn sie einen betörenden Duft verströmen, die restlichen trockenen Gewürze dazugeben und weiter umrühren. Aufpassen, dass nichts anbrennt. Dann das Tomatenmark einrühren und die gestückelten Tomaten aus der Dose und die Kokosmilch zufügen. Alles kurz aufkochen, dann leicht weiterköcheln lassen. Jetzt die grünen Chilischoten zufügen. Wer es wie ich besonders würzig liebt, sollte die Chilischoten aufschlitzen und die Kerne mitkochen. Für ein milderes Curry die Chilischoten als Ganzes kochen. Je länger ihr es köcheln lasst, umso köstlicher wird es. Ich koche das Curry mindestens 30 Minuten lang.

Jetzt die grünen Chilischoten zufügen. Wer es wie ich besonders würzig liebt, sollte die Chilischoten aufschlitzen und die Kerne mitkochen. Für ein milderes Curry die Chilischoten als Ganzes kochen. Je länger ihr es köcheln lasst, umso köstlicher wird es. Ich koche das Curry mindestens 30 Minuten lang.

Ungefähr 5 Minuten vor dem Essen das Curry nachwürzen und mit Zitronensaft abschmecken. Spinat und Erbsen unterheben – sie brauchen ungefähr 2 Minuten zum Zusammenfallen beziehungsweise zum Auftauen. Zum Schluss die gebackenen Gemüse unterheben. Passt auf, dass die Blumenkohlröschen nicht zu sehr auseinander­ fallen. Mit Vollkornreis oder Quinoa servieren und mit reichlich frischem Koriander garnieren.

Küchen-Know-how: Ich mache mir nicht die Mühe, den Ingwer zu schälen. Ich reibe ihn einfach direkt in den Topf.

Chana Masala

© Clare Winfield

Quelle: Ella Mills (Woodward): Deliciously Ella mit Freunden

Gesunde Rezepte zum gemeinsamen Genießen

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Wirklich prima mit dem Aloo Gobi , gerne mal wieder in dieser Kombination! Allerdings sollten für meinen Geschmack, die Curryblätter unbedingt sein, gibt es getrocknet im indischen Laden, frisch bekommt man diese nur sehr schwer.

Liebt Ihr indisches Essen? Probiert mal dieses köstliche Gericht, gespickt mit unglaublichen Gewürzen, die die Kichererbsen so richtig aufpeppen. Ich koche oft Lauch und Spinat dazu, dadurch bekomme ich eine extra Gemüseration und eine weitere tolle Geschmacksnote. Außerdem sieht das Spinatgrün richtig gut zu diesem Essen aus. Ich serviere das Gericht gern mit Aloo Gobi und Kokosreis (Seite 130 und 133), und darauf kommt noch ein großzügiger Klacks Kokosjoghurt.

Zutaten (für 6 Personen):

5 ELOlivenöl

6 Curryblätter oder 1 TL Currypulver

1 Lauchstange, fein geschnitten

½ TL Kurkuma, gemahlen

2 EL Kreuzkümmel, gemahlen

2 EL Koriander, gemahlen

2 EL Garam Masala (Gewürzmischung)

1 TL Chilipulver

1 Zwiebel, fein gehackt

2,5 cm Ingwerwurzel, fein gerieben

5 Knoblauchzehen, gerieben

2 Dosen gestückelte Tomaten (je 400 g)

2 EL Tomatenmark

2 grüne Chilis, längs geteilt

Salz und Pfeffer

2 Dosen Kichererbsen (je 400 g), abgegossen und gespült

250 g junger Spinat

Saft von ½ Zitrone

frische Korianderblätter zum Anrichten

Zubereitung:

Öl in einem großen Topf erhitzen und die Curryblätter hineingeben, falls ihr welche verwendet. Ein paar Minuten darin andünsten, damit sich ihr Geschmack entfalten kann, dann den Lauch dazugeben und umrühren.

Jetzt die trockenen Gewürze dazugeben – auch das Currypulver, falls ihr keine Curryblätter verwendet – und unter Rühren alles mit dem Lauch vermengen. Nach ein paar Minuten Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch zufügen und je nach Bedarf noch 1 bis 2 ELWasser, damit nichts am Topfboden anhängt. Ein paar Minuten köcheln lassen, dann die  Dosentomaten, Tomatenmark, grüne Chilis, reichlich Salz und  Pfeffer dazugeben.Die Tomatendosen mit ein wenig Wasser ausschwenken, um den restlichen Tomatensaft zu lösen, und ebenfalls dazugeben. Alles 20 Minuten garen.

Die Kichererbsen zur Tomatenpfanne geben und alles weitere 10 Minuten garen.

Den Spinat unterheben und so lange rühren, bis er zusammenfällt. Vom Herd nehmen, ein wenig abkühlen lassen, dann den Zitronensaft unterrühren und das Chana Masala auf flache Schalen verteilen. Mit Korianderblättern bestreut servieren.

Top-Tipp: Bereitet ein bisschen mehr Chana Masala zu, damit etwas übrig bleibt. Currygerichte schmecken am nächsten Tag sogar noch besser, weil sich die Gewürze dann richtig entfaltet haben. Es lohnt sich, etwas für die Lunchbox aufzuheben.

 

Aloo Gobi + Kokosreis

© Clare Winfield

Quelle: Ella Mills (Woodward): Deliciously Ella mit Freunden

Gesunde Rezepte zum gemeinsamen Genießen

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Aloo Gobi + Kokosreis

Wir waren sehr von diesem Rezept angetan, geschmacklich topp und ich bin der Autorin auch für ihre zahlreichen Ideen und Tipps dankbar, Ella hat gesundes Essen salonfähig gemacht, es macht wirklich Spaß nach ihren Rezepten zu kochen.

Matt und ich gehen immer wieder gern in ein kleines indisches Lieblingsrestaurant bei uns um die Ecke. Ich esse dort am liebsten Aloo Gobi und Chana Masala. Ich finde, dass die beiden Gerichte fantastisch zusammenpassen. Wenn ich sie zu Hause zubereite,  serviere ich sie immer auf cremigem Kokosreis (Seite 133), dann schmecken sie noch besser. Ich liebe die Mischung aus unterschiedlichen Aromen. Sie macht aus dem Blumenkohl und den Kartoffeln etwas ganz Besonderes. Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie mir.

Zutaten (für 6 Personen):

2 kleine Köpfe Blumenkohl, in Röschen zerteilt

4 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

500 g Minikartoffeln, abgebürstet und geviertelt

½ Zimtstange

½ TL schwarze Pfefferkörner

5 grüne Kardamomkapseln, aufgebrochen

1 EL Senfsamen

½ TL Kurkuma, gemahlen

2 TL Kreuzkümmel, gemahlen

2 TL Koriander, gemahlen

5 Knoblauchzehen, gerieben

2,5 cm Ingwerwurzel, gerieben

100 g Kirschtomaten, halbiert

2 EL Tomatenmark

1 EL Apfelessig

2 grüne Chilischoten, in Ringe geschnitten

Saft von ½ Zitrone

frische Korianderblätter, gehackt, zum Anrichten

Backofen auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorheizen.

Blumenkohlröschen auf einem großen mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, mit der Hälfte des Öls beträufeln, Salz darüberstreuen und 20 Minuten backen. Nach 10 Minuten durchrütteln. In der Zwischenzeit die Minikartoffeln in einem Topf mit Salzwasser 15 bis 20 Minuten weich kochen, in ein Sieb abgießen und beiseitestellen.

Das restliche Öl in einem großen Kochtopf langsam erhitzen und alle trockenen Gewürze unter Rühren ein paar Minuten darin andünsten, bis sich die Aromen entfalten. Nun Knoblauch, Ingwer, Tomaten, Tomatenmark, Essig und grüne Chilis zufügen, mit 200 ml Wasser aufgießen und ungefähr 3 Minuten köcheln lassen, dann die gekochten Kartoffeln und den Blumenkohl unterheben, den Zitronensaft dazugießen und alles großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Gemüse sollen von der würzigen Soße ganz bedeckt sein. Das Ganze weitere 5 Minuten kochen – fertig.

Mit frischem Koriander  garnieren und mit Chana Masala und Kokosreis (Seite 129 und 133) servieren.

Kokosreis

Den Kokosreis lernte ich auf einer Reise nach Kolumbien kennen und verliebte mich sofort in ihn. Auf diese Art lässt sich aus einem schlichten Reis etwas richtig Großartiges zaubern. Ich finde, dieser Kokosreis gibt genau die richtige Grundlage für ein indisch angehauchtes Festmahl ab. Er schmeckt fein und zurückhaltend und nimmt deshalb die unglaubliche Geschmacksvielfalt von Aloo Gobi und Chana Masala (Seite 130 und 129) in sich auf und verleiht jedem Bissen eine eigene cremige Note.

Zutaten (für 6 Personen):

500 g Kurzkorn­-Vollkornreis

1 Dose Kokosmilch (400 ml)

Saft von 2 Limetten

Salz

Zubereitung:

Vollkornreis in einen Topf geben. Kokosmilch, Limettensaft und Salz zufügen, 800 ml kochendes Wasser angießen, alles gut umrühren und zugedeckt zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und den Reis etwa 45 Minuten fertig köcheln lassen.

Top-Tipp: Was haltet ihr davon, den Reis zu euren Eintopfgerichten und Currys nun immer so zuzubereiten? Bin sicher, eure Freunde wären begeistert.

Limabohnen-Salat mit Zitronen-Kartöffelchen + Gebackene Tomaten-Sesam-Avocados

© Clare Winfield

Quelle: Ella Mills (Woodward): Deliciously Ella mit Freunden

Gesunde Rezepte zum gemeinsamen Genießen

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Diese Kombination hat uns zusammen mit den vorgeschlagenen Tomaten-­Sesam­-Avocados sehr gut geschmeckt, ich habe aber auch bei den Kartoffeln ein wenig mit Knoblauch gewürzt. Außerdem sieht es wirklich sehr hübsch aus, was bei Gästen ja auch immer ein wichtiges Argument ist.

Wer Lust auf eine leichte Mittagsmahlzeit hat, sollte sich diesen Salat zubereiten. Er ist voller feiner Aromen, die eure Geschmacksnerven nicht überstrapazieren, aber richtig glücklich machen! Die Mischung aus zitronigen Kartöffelchen, weichen Limabohnen und herbem Rucola ist bestechend, vor allem in Kombination mit Strauchtomaten. Ich esse den Salat gern zu meinen gebackenen Tomaten­-Sesam-­Avocados (Seite 85). Aber auch als Beilagensalat oder Einzelgericht mit einem Klacks Hummus ist der Salat perfekt.

Zutaten (für 4 Personen):

350 g Babykartoffeln, gut abgebürstet

Salz und Pfeffer

1 Dose Limabohnen (400 g), abgegossen und gespült

Schale von 1 unbehandelten

Zitrone, abgerieben

Saft von 1 unbehandelten Zitrone

Olivenöl

1 Tüte Rucola
oder eine Mischung aus Rucola, Brunnenkresse und Spinat, gewaschen

2 große Strauchtomaten, in Spalten geschnitten

1 Handvoll frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Babykartoffeln in einen Topf mit Wasser geben, Deckel aufsetzen und die Kartoffeln zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und die Kartoffeln so lange garen, bis sich ein scharfes Messer durch die Mitte der größten Kartoffel ziehen lässt. Das dürfte 10 bis 15 Minuten dauern.

Die Kartoffeln in ein Sieb abgießen und zusammen mit den Bohnen in eine große Schüssel geben. Zitronenschale, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ein wenig Olivenöl untermischen und alles zum Abkühlen beiseitestellen.

Salatblätter und Tomaten in eine große Schüssel geben, Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen, dann Kartoffeln und Bohnen darauf verteilen. Noch etwas Olivenöl darüberträufeln und mit Basilikumblättern garniert servieren.

Kategorie: Nussfrei

Gebackene Tomaten-Sesam-Avocados

Falls ihr noch nie gebackene Avocados gegessen habt, so habt ihr was verpasst! Sie schmecken einfach fantastisch! Beim Backen der Avocados platzen die Tomaten auf und werden richtig weich und zart und entwickeln ein bezauberndes Aroma. Die Farbkombination aus Grün und Rot sieht auch wunderschön aus. Mit dem Limabohnensalat mit Zitronenkartöffelchen (Seite 82) oder mit dem Mango-­Champignon-­Ceviche (Seite 66) kombiniert, wird daraus ein leckerer, schneller Lunch oder eine köstliche Beilage für den Brunch.

Zutaten (für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Beilage):

 2 reife Avocados

100 g (oder auch mehr) Kirschtomaten

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

3 TL geröstetes Sesamol

Olivenol

Salz und Pfeffer

4 TL Sesamsamen

Saft von 2 Limetten

1 kleine Handvoll frische Korianderblatter, gehackt

 Zubereitung:

 Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen Avocados halbieren und Steine entfernen. Mit dem Löffel ein wenig Fruchtfleisch auskratzen, damit die Mulde größer wird (das ist eine gute Gelegenheit zum Naschen, da ihr das übrige Fruchtfleisch nicht mehr braucht).

Tomaten halbieren und mit Knoblauch, 1 TLSesamöl, ein wenig Olivenöl und reichlich Salz und Pfeffer vermengen. Avocadohälften auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, ein wenig zerknülltes Backpapier zum Abstützen drumherum legen, damit die Avocados beim Backen nicht umkippen. Nun gleichmäßig mit Tomaten füllen.

Restliche Tomaten um die Avocados verteilen (besonders hübsch sehen sie aus, wenn sie noch am Stiel hängen). Ein wenig Olivenöl darüberträufeln, mit Salz und Pfeffer bestreuen, die Avocados mit den Tomaten in den Backofen schieben und 15 bis 20 Minuten backen. Die gebackenen Avocados auf Tellern anrichten, 1 TL Sesamsamen darüberstreuen, Saft von ½ Limette über jede Avocadohälfte träufeln und das restliche Sesamöl darüberträufeln. Zum Schluss mit Korianderblättern bestreuen, ein wenig nachsalzen und servieren.

Kategorie: Nussfrei