Linzer Torte nach Oma Jäger

© Andrea Lipp
© Andrea Lipp

Meine erste Linzer Torte mit einem Rezept von Sonja wartet auf Ihren großen Auftritt beim Weihnachtskaffee mit der Familie am Freitag in München. Gebacken wurde sie schon gestern und wartet jetzt gut verpackt im Kühlschrank auf ihren Einsatz. Ich habe aber anders als Oma Jäger mit Pflaumenmus gefüllt, das gibt es bei uns in rauen Mengen, weil der Pflaumenbaum im Wochenendhäuschen war in diesem Jahr sehr fleißig. Persönlich kann ich mir das Rezept auch gut mit gerösteten und gemahlenen Haselnüssen im Teig vorstellen, auch wenn das ein wenig Arbeit macht, die Schalen müssen dann nämlich abgerubbelt werden. Dieses Rezept ist herrlich einfach und verzichtet darauf.

Quelle: Sonja Riker: Nachtisch bitte

Fotos Andrea Lipp

Folio Verlag

Preis: 25,– €

 Zutaten (für eine Tortenform Ø 26 cm):

Für den Teig:

375 g Mehl

150 g weiche Butter

200 g Zucker

125 g Mandeln, gemahlen

1 EL Kakao

1 EL Ceylon-Zimt

10 g Backpulver

2 Msp. Nelken gemahlen

1 Ei

Kirschwasser

Für die Füllung:

200 g Johannisbeer-Marmelade

200 g. Stachelbeer-Marmelade

200 g Himbeer-Marmelade

Weiteres:

Puderzucker zum Garnieren

Zubereitung:

Mehl, Butter, Zucker, Mandeln, Kakao, Zimt, Backpulver, Nelken und Ei mit der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem Teig verkneten. Etwas Kirschwasser zufügen, damit der Teig geschmeidig wird.

Ein Drittel des Teigs in einer gefetteten Tortenform verteilen, dabei den Teig am Rand nach oben streichen.

Die Marmeladensorten verrühren und auf den Teig verstreichen.

Den restlichen Teig ausrollen, mit dem Teigrad in Streifen schneiden. Streifen als Gitter auf die Torte legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Umluft) 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Tipp:   Am besten gelingt die Linzer-Torte in der Tarteform mit herausnehmbarem Boden.

Mini-Stollen

© Andrea Lipp
© Andrea Lipp

Quelle: Sonja Riker: Nachtisch bitte

Fotos Andrea Lipp

Folio Verlag

Preis: 25,– €

Stollen habe ich bisher auch noch nicht probiert, schien mir immer zu aufwändig, so war es ziemlich lecker, auch ein optisch die reinste Augenweide. Mache ich bestimmt wieder!

 Zutaten (für 8 Stück):

50 g getrocknete Datteln

50 g getrocknete Pflaumen

50 g Cranberrys

50 g getrocknete Soft-Aprikosen

50 g Orangeat

50 g Walnüsse

50 g Mandeln

350 g Mehl

30 g Hefe

100 g Zucker

250 g Butter

100 g Magerquark

1 TL Pain dépice

Zubereitung:

Trockenfrüchte und Orangeat klein schneiden, Nüsse und Mandeln hacken. Alles in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Über Nacht einweichen.

Flüssigkeit abgießen und die eingeweichten Trockenfrüchte in einem Sieb gut ausdrücken.

Mehl, Hefe, Zucker, Butter, Quark und Pain dépice zu einem Hefeteig verarbeiten.

Teig mit den eingeweichten Früchten verkneten und eine Stunde abgedeckt gehen lassen. Edelstahlbackringe (Ø 8 – 10 cm) mit Butter einfetten. Teig zu kleinen Kugeln (etwa 40 – 50 g) formen und in die Backringe setzen und 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Umluft) ungefähr 20 Minuten backen. Noch warm aus den Ringen lösen.

Butter schmelzen, Zimt und Zucker miteinander vermischen. Stollen mit der flüssigen Butter und in Zimtzucker wälzen. Gut auskühlen lassen.

Tipp:   Pain dépice ist eine Gewürzmischung, die in Frankreich für Gewürz— bzw. Honigbrot verwendet wird. Es ähnelt unserem Lebkuchengewürz und enthält Zimt, Anis, Koriander, Macis, Piment, Kardamom, Ingwer, Nelken und Pfeffer.

Elisenlebkuchen

© Andrea Lipp
© Andrea Lipp

Quelle: Sonja Riker: Nachtisch bitte

Fotos Andrea Lipp

Folio Verlag

Preis: 25,– €

Ich bin leider keine Weihnachtsbäckerin, für Plätzchen und Kekse habe ich überhaupt keine Geduld. Lebkuchen liebe ich aber sehr! Mit diesem Rezept habe ich mich endlich mal selbst ans Werk gemacht und es hat wunderbar funktioniert und viel besser geschmeckt als fertig gekauft, auch wenn ich da immer auf beste Qualität geachtet habe. Die gibt es nächstes Jahr definitiv wieder! In der Zubereitungsbeschreibung hatte sich allerdings ein kleiner Fehlerteufel eingeschlichen, der mich zu Beginn ein wenig verwirrt hat, da wurden Eier mit Puderzucker aufgeschlagen, der ist lt. Zutatenliste allerdings erst bei der Glasur dran. Ich mag Elisenlebkuchen allerdings am liebsten mit Schokolade drauf.

Zutaten (Für ca. 40 Stück):

3 Eier

100 g Zucker

10 g kandierter Ingwer fein gehakt

½ TL Zimt

½ TL Kardamom

½ TL Koriander gemahlen

2 Msp. Macis Muskatblüte

2 Msp. Nelken gemahlen

1 Bio-Zitrone, Saft u. Schale

1 Bio- Orange, Schale, abgerieben

150 g Walnüsse

100 g Haselnüsse

30 g Orangeat, fein gehackt

Weiteres:

40 Backoblaten ( 5cm Durchmesser)

200g dunkle Schokolade

geschälte Mandeln zum Garnieren

200g Puderzucker

2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Eier und Zucker weiß schaumig aufschlagen, die restlichen Zutaten unterrühren und den Teig über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Mit einem Teelöffel kleine Häufchen vom Teig abstechen und auf die Backoblaten setzen, flach andrücken.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Umluft) etwa 10 – 12 Minuten trocknen lassen. Lebkuchen abkühlen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und einen Teil der Lebkuchen damit glasieren. Mit Mandeln verzieren. Puderzucker und Zitronensaft verrühren und die restlichen Lebkuchen damit bestreichen. Zum Aufbewahren in eine Blechdose legen.

Bücher sind echt ’ne geile Sache!

Ich finde das auch, sie spenden mir Trost, sie bieten mir Unterhaltung und in der Küche komme ich sowieso ohne Bücher nicht aus, sie haben meinen Horizont erweitert, einen Urlaub verlängert, wenn ich mir die Geschmäcker der freien Tage nach Hause geholt habe………

Deshalb möchte ich dieses Video gerne mit Euch teilen, nein das Burger-Buch kenne ich nicht aber Janina, bei der ich oft und regelmäßig vorbeischaue, finde aber das der Verlag hier eine ganz universelle Aussage transportiert und freue mich,  über diese Initiative, die ich voll und ganz unterschreiben möchte.

Liebe Grüße aus Frankfurt, einer Stadt in die es mich zufällig verschlagen hat, die ich heute aber heiß und innig liebe, auch weil dort einmal im Jahr das von mir geliebte Medium international gewürdigt wird. Und ich würde mich natürlich wahnsinnig freuen, wenn Ihr Weihnachten auch ein Buch verschenkt, für mich persönlich am Liebsten ein Kochbuch, vielleicht sollte ich meinen Burger-Horizont erweitern, nicht gerade meine Lieblingsdisziplin, aber der Rezensentin vertraue ich!

Eure Ira

New York Christmas

 

NY Christmas

Lisa Nieschlag/Lars Wentrup/Julia Cawley:

New York Christmas – Rezepte und Geschichten

 Hölker Verlag

Preis: 24,95 €

 „Köstlich genießen im Happy Winter-Wonderland“

 Worum geht’s?

 Aus allen Teilen der Erde kommen Millionen Menschen Jahr für Jahr nach New York zum berühmten Christmas Shopping oder auch zum Eislaufen in den Central Park. Inmitten einer beindruckenden Szenerie schwingen sie die Kufen, begleitet von einem Gefühl der Schwerelosigkeit und der unbegrenzten Möglichkeiten. Zur Weihnachtszeit hat sich die Stadt ein besonderes Kleid übergeworfen. New York funkelt mehr denn je und berauscht Einheimische wie Gäste mit einem Meer von tausenden bunten Lichtern und illuminierten Weihnachtsbäumen.

Das Wechselspiel zwischen der pulsierenden Kraft der Großstadt und dem Zauber der Weihnachtszeit fasziniert und begeistert die in New York lebende Fotografin Julia Cawley und ihre Blogger-Freundin Lisa Nieschlag („Liz and Jewels“) aus Münster gleichermaßen. Sie lassen uns mit tollen Fotos und unsagbar leckeren Rezepten an dieser Begeisterung für die Stadt, die niemals schläft auf beeindruckend schöne Weise Anteil haben.

Was ist drin?

Wie auch schon bei den vorausgegangenen Titeln „Grüße aus meiner Küche“ und „Advent, Advent“ geht es bei „New York Christmas – Rezepte und Geschichten“ um tolle, einfach umzusetzende Rezepte, erstklassige Fotos und ein liebevolles Design. Und „New York Christmas“ kann meine ohnehin schon hohen Erwartungen noch toppen, denn es enthält noch mehr Rezepte als die Vorgängerbücher und fängt die zauberhafte Vorweihnachtsstimmung im Big Apple in zahlreichen, großen – auch doppelseitigen – Fotografien wunderschön ein.

Ergänzt durch zwei berührende Weihnachtserzählungen katapultiert uns das stimmungsvolle Buch in das großstädtische, amerikanische Weihnachts-Feeling mitten rein.

„New York Christmas“ verlässt die in den Vorgänger-Titel noch sehr präsente Do-It-Yourself-Schiene zugunsten einer Stimmung, die in all ihren Facetten eingefangen werden soll: Geschmäcker, Bilder und Geschichten.

Hinzu kommen Informationen zu den Ursprüngen der jeweiligen Rezepte und den damit verbundenen Traditionen und Gebräuchen. Fast jedem Rezept ist daher eine kleine Einleitung vorangestellt.

Ging es in „Grüße aus meiner Küche“ und „Advent Advent“ noch hauptsächlich um das Thema Backen oder kleinere Snacks, rückt in „New York Christmas“ auch immer mehr das Thema Kochen in den Fokus.

Insgesamt gibt es fünf Kapitel – Christmas Baking, Winter Brunch, Happy Holidays, Christmas Dinner und New Year’s Eve – die sich vor allem um die Adventszeit und das Weihnachtsfest drehen, aber auch der Jahreswechsel und die Wintersaison insgesamt berücksichtigen.

Lieblingsrezepte:

 Chocolate Babka

Mini Cinnamon Rolls

Spaghetti & Meat Balls

Mac & Cheese

Lammburger mit Granatapfelkernen

Apple Pie mit Walnüssen und Cranberrys

und noch so vieles mehr……..

 Wer soll angesprochen werden?

 Das Buch wird alle begeistern, die Wert auf kreative und doch nicht zu komplizierte Rezepte legen, die sowohl bei Singles, Paaren und Familien gleichermaßen Anklang finden.

Außerdem versteht das Buch auf beeindruckende Weise mit den sehr gelungenen Fotos, Stimmungen zu erzeugen und zu transportieren. Das kann dann auch schon mal eine Reise nach New York wett machen, wenn man will.

Optisch ist das Buch von Julia und Lisa eine große Augenweide und adelt sicherlich jedes Bücherregal und jeden Coffee-Table!

Wer sind die Autoren?

Lisa Nieschlag ist Diplom-Designerin. Gemeinsam mit Lars Wentrup betreibt sie eine Agentur in Münster. Am liebsten verbringt sie ihre Zeit in der Küche beim Kochen, Backen, Stylen und Fotografieren. Sie ist Autorin des Food-Blogs „Liz & Jewels“.

Julia Cawley ist Fotografin und Food Bloggerin. Sie ist ein Foodie durch und durch – in ihrem Leben dreht sich viel um gutes Essen. Eigentlich kommt sie aus Münster, lebte aber bis kürzlich mit Mann und Kind 5 Jahre in New York und wird demnächst in Hamburg zu Hause sein.

Fazit: Ein schönes Buch für Weihnachtsfans und Koch-Ästheten das das Potential hat, einen kostspieligen New York Trip zu ersetzen!

Meine Weihnachtsküche

44760

Marie Langenau: Meine Weihnachtsküche

Christian Verlag

Preis: 19,99 €

„Wenn die Tage kürzer werden ist es Zeit sich etwas zu gönnen!“

 Worum geht’s?  Wenn die Tage kürzer werden und es draußen immer kälter wird haben viele von uns das Bedürfnis nach Gemütlichkeit im trauten Heim, die ersten Weihnachtsgeschenke werden gekauft und der Festtagsschmuck vom Dachboden oder aus dem Keller geholt. Wir schmücken die Wohnung mit Kerzen und allerlei Tand und schmieden gemeinsam mit unserer Familie Pläne, wie wir die Festtage verbringen wollen und was auf den Tisch kommen soll.

Wir treffen uns mit Familie, Freunden oder Kollegen zum Adventskaffee oder warum nicht auch mal zu einem Advents-Picknick mit allerlei selbstgemachen Köstlichkeiten.

Wie sieht es aus?  Passend zum Konzept des Kochbuchs sind das Layout und die schönen Fotos rustikal ländlich mit einem Touch von Bullerbü. Alles ist sehr geschmackvoll aufeinander abgestimmt, so ist auch das verwendet Papier matt, fest und ein bisschen rau, wie man das bei einem Buch mit dieser Programmatik auch erwartet. Die Kinder von Bullerbü sind mein Lieblingsbuch als Kind gewesen, weil es für mich wie kein anderes Buch, Geborgenheit und Heimat vermittelt hat, auch das Buch von Marie Langenau verfehlt hier seine Wirkung nicht auf mich.

Die schönen Fotos liefern zudem eine echte Portion, Winter-Wonder-Feeling!

 Was ist drin?  Marie Langenau hat viele Rezepte ihrer schwedischen Großmutter dafür übernommen und weiterentwickelt.

Im Laufe der Jahre sind dann immer mehr neue Weihnachtsgerichte dazugekommen, außerdem viele vegetarische Speisen und deutsche Klassiker im neuen Gewand. Die allseits beliebten Würstchen mit Kartoffelsalat werden bei ihr zu „Würstchen im Blätterteigmantel“ und der Kartoffelsalat dazu kommt aus dem Ofen und schmeckt nicht nur umwerfend, sondern kommt wunderschön bunt daher, was ihn zu einer echten Augenweide macht!

Und hach die knusprigen „Entenkeulen nach Muriels Art“ lassen sich extrem gut vorbereiten. Die Soße dazu bekommt viel Pep durch den hinzugefügten Fliederbeersaft und mit den Semmelknödeln als Beilage wird das echt ein Gedicht!

Man merkt sofort hier ist eine berufstätige Mutter am Start, die auch den einen oder anderen Kniff parat hat, wie man dabei stressfrei über die Runden kommt, denn die Semmelknödel werden zu einer Rolle geformt und lassen sich dann prima und ohne auszulaugen in Scheiben servieren.

Das tolle Buch bietet eine wahren Schatz an leckeren und alltagstauglichen Rezepten für süße Köstlichkeiten, herzhafte Leckereien oder auch festliche Menüs, die mich so richtig in Weihnachtsstimmung versetzen.

 Lieblingsrezepte:

 Mandelhörnchen mit Marzipan

Schoko-Muffins mit Blutorangensauce

Sahnebällchen mit Kardamom

Konfitüre mit Feigen, Trauben und Pflaumen

Buchweizenbrot mit Haselnüssen und Mandeln

Heißes Brot nach Amelies Art

Bunter Salat mit Gorgonzola

Knäckebrot mit Sesam und Leinsamen

Datteln mit Speck und Spekulatius

Festliche Stulle mit Käse und Schinken

Spaghetti im Weihnachtsgewand

und und und………

 Wer soll angesprochen werden?  Ein schönes stimmungsvolles Kochbuch, mit vielen klasse alltagstauglichen Rezepten, wie wir uns und unsere Lieben oder Freunde entspannt verwöhnen können. Da ist wirklich für jeden Geschmack und jeden Anlass was dabei und die Weihnachtsstimmung wird auch gleich mit geliefert!

Wer ist die Autorin?  Marie Langenau lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Seit vielen Jahren arbeitet sie leidenschaftlich gerne als Ärztin. Als sie vor wenigen Jahren vom Weihnachtsmann eine Fotokamera geschenkt bekam, kam eine weitere Leidenschaft hinzu, das Fotografieren. Die Lieblingsmotive waren schnell klar, Menschen und Essen – und die am liebsten in der Natur fotografiert.

Als Tochter einer Schwedin verbrachte sie jahrelang unbeschwerte und heitere Sommer bei den Großeltern an der Westküste Schwedens.

Auf vielen Spaziergängen durch die Natur entdeckte sie dort ihre Vorliebe für die verschiedenen Lichtspiele und Farben. Die liebevoll gepackten Picknickkörbe der Großmutter durften bei den Spaziergängen nicht fehlen.

Im Sommer 2010 entstand die Idee, die Rezepte der Großmutter aufzuschreiben und nach zu backen. Aus der Rezepte- und Bildersammlung sind vier Kochbücher entstanden, die im Christian Verlag erschienen sind. Neben den Rezepten der Großmutter hat sie eigene Rezepte entwickelt und sich von Lieblingsgerichten von Freunden inspirieren lassen.

Fazit: Super Buch mit alltagstauglichen Rezepten, um die schönste Zeit des Jahres mit seinen Lieben kulinarisch so richtig zu zelebrieren und das ganz ohne Stress, genauso wünsche ich das mir!