Lammbällchen mit Rote-Rüben Hummus

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Copyright Food Foto: © Wolfgang Hummer/Brandstätter Verlag

Quelle: Julia Kutas: City Picknick

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 25,– €

Beim Verlag bestellen

Zutaten für 4 Personen:

Lammbällchen:
1 Bund + 1 EL Petersilie
4 EL + 1 EL gehobelte Mandeln
1 Ei
1 EL Reismehl
1 EL Sambal Oelek
Salz, Pfeffer

Hummus:
200 g. getrocknete Kichererbsen
1 kleine rote Rübe (gemeint sind rote Bete
2 EL Olivenöl
Saft von einer Zitrone
1 KL gemahlener Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
1 EL Tahina (Sesampaste)
schwarzer Sesam zum Bestreuen

Kicherbsen über Nacht mit reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag abseihen und gut abwaschen In einem großen Topf in Wasser ohne Salz aufkochen. Ca. 30 Minuten kochen, bis sie weich sind. Abseihen und kalt abschrecken, abkühlen lassen.

Rote Rüben schälen und kochen. Abgießen und abkühlen lassen.

Petersilie waschen und hacken. Mandeln im Ofen oder in der Pfanne rösten. Alle Zutaten für die Bällchen gut vermengen, relativ stark würzen. Mit dem Pfeffer nicht sparen! Eventuell für einige Stunden mit einer Folie bedeckt kühl stellen, damit die Fleischmasse durchziehen kann.

Kleine Kugeln formen auf ein geöltes Blech legen und ca. 20 Minuten bei 200°C im vorgeheizten Ofen braten.

Abgekühlte Kichererbsen mit der roten Rübe, Öl, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Tahina und ca. 5-6 EL Wasser pürieren. Genügend Wasser hinzufügen, damit der Humus cremiger wird. Mit Sesam bestreuen.

Lammbällchen mit Petersilie und Mandeln bestreuen, die Bällchen schmecken warm ebenso gut wie kalt.

TIPP: Rote Rüben am besten mit Plastik-Handschuhen schälen, da sie sehr stark abfärben. Falls man doch ein paar Spritzer abbekommt: Mit Zitronensaft löst sich die Farbe am einfachsten!

Kichererbsen nie salzen, während sie kochen da sich sonst ihre Schale löst, Schale und Erbsen zu sortieren ist eine endlose Arbeit.

Anmerkung: Sehr lecker und vor allem blieben die Bällchen durch das Braten im Backofen wunderbar saftig, auch eine tolle Zubereitungsart, für Party taugliche Portionsgrößen!

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City Picknick

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Julia Kutas: City Picknick

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 25,– €

Beim Verlag bestellen

„Der nächste Sommer kommt bestimmt – oder entdecke Deine Stadt!

 Worum geht’s?  Ich liebe es wenn die Tage im Frühling wieder länger werden, die ersten Sonnenstrahlen uns verwöhnen und ich die Winterklamotten in den hintersten Winkel des Kleiderschrankes verbannen kann.

Endlich wieder ins Freie, sich am Abend ganz spontan mit Freunden im Park, am Main oder auf der Terrasse treffen und die Vorboten des Sommers genießen. Mit dabei die Picknickdecke und viele leckere Kleinigkeiten, ohne die ein schöner entspannter Abend nicht denkbar ist. Köstlich soll es schmecken, aber auch nicht zu viel Arbeit machen und natürlich gut transportierbar muss es auch sein.

Alle sollen auf ihre Kosten kommen, die Vegetarier und Veganer und hat die Freundin von Alex nicht eine Laktose-Intoleranz?

Selbstverständlich ist auch ein bisschen Show erlaubt, bei unserer alljährlichen Pfingstwanderung mit den Studienfreunden, hat der Kartoffel-Salat meiner Mutter nichts verloren, auch wenn er sehr gut schmeckt. Wenn ich aber die leckere „Prosciutto-Tarte mit Zucchini & getrockneten Tomaten“ dabei habe, dann habe ich echte Chancen, dass ich am Ende um das Rezept gebeten werde.

Wie sieht es aus?

 Stilsicher in altrosa und hübsch angezogen!

 Breites A5-Format in altrosa, vor mir liegt ein wunderschöner wertiger Pappband mit abgerundeten Ecken und sogar Fadenheftung. Der Clou ist aber die Fotobauchbinde mit einer schönen Collage von Fotos aus dem Buch von Julia Kutas. Sehr hochwertig und tolle Haptik!

Layout und Fotos sind modern und sehr geschmackvoll und vermitteln perfekt zum Inhalt ein Feeling von urban Street-Style. Die Fotos von Wolfgang Hummer mit Metropolen- und Park-Impressionen vor der Linse sind durch die verwendeten Filter sehr geschmackvoll und können diesen Eindruck noch verstärken. So sieht es aus, wenn Autorin und Fotograf perfekt zusammen arbeiten!

Besonders die tollen Piktogramme z. B. zu den Picknick-Basics oder auch einzelnen Rezepten haben mich total umgehauen, einfach wunderbar gemacht und ungeheuer geschmackvoll. Ich habe mich schon jetzt auf den ersten Blick in das Buch verliebt!

Was ist drin oder kulinarische Grüße aus the hidden kitchen?

 Vor sechs Jahren eröffnete Julia Kutas in einer versteckten Gasse der Wiener-Innenstadt ein Mittagslokal, vor dem sich direkt vom Start weg, gleich einmal regelmäßig zu den Stoßzeiten Schlangen bildeten. Daran hat sich bis heute nichts geändert und kürzlich ist ein zweites Restaurant direkt am Stadtpark hinzugekommen.

„Mir geht’s um ausgefallene Kombinationen“, sagt Julia über ihr Essen. Sie koche „einen Mix aus verschiedenen Kulturen“, erklärt sie. Experimente mit Kräutern, Aromen und unterschiedlichen Röstgraden sind ihr Metier (Ottolenghi lässt grüßen! Julia hat in London studiert.) Gemüse ist bei ihr der Hauptdarsteller und ergänzt durch Bulgur und Quinoa, Nüsse und Beeren hat sie ein Händchen für Essen das glücklich und satt macht und Energie liefert, ohne voll zu machen.

 Das schöne Buch von ihr enthält eine geballte Ladung von ungeheuer kreativen Ideen für jede Gelegenheit und jeden Anlass und adelt damit nicht nur jede Picknickdecke, sondern neuerdings auch mein Kochbuchregal!

Es geht aber nicht nur um Picknicks sondern im Kapitel „Lunchbox to go“ finden wir köstliche Kleinigkeiten, die aus unserer Mittagspause einen Hochgenuss machen ,z. B. mit einem „Taboulé mit Mango“ oder einer „Zucchini-Walnuss-Suppe“ und die „Moussaka-Quiche“ ergänzt sie gerne mit Mascarpone, damit der Eigeschmack darin nicht zu dominant wird. Für ihre Quiches ist sie in Wien schon beinahe eine Institution, immerhin umfasst ihr Archiv inzwischen über 100 verschiedene Quiche-Rezepte, denn sie durfte ihre Mutter schon früh auf die jährlichen Reisen nach Paris begleiten und wo kann man das schließlich besser studieren als dort.

Julias Ideen für ein „Indoor-Picknick“, haben allesamt das Zeug aus jeder beliebigen Party ein Ereignis zu machen, von dem ihre Freunde noch Jahre sprechen werden.

Versuchen Sie doch mal die „Quiche mit Prosciutto & Feigen“ oder die „Lammbällchen mit Rote-Rüben-Hummus“, die können schnell aus einem langweiligen Abend einen unvergesslichen Abend machen!

Für das „Picknick mit Freunden & Familie“ werde ich mich in diesem Jahr beim traditionellen Pfingst-Picknick gerne bei ihren Rezepten für die „Prosciutto-Tarte mit Zucchini & getrockneten Tomaten“ und dem „Schokoladenkuchen mit Salzkaramell“ (mit Olivenöl im Teig) bedienen, denn alle Jahre wieder darf es zu diesem Anlass gerne was Besonderes sein!

Sie hat auch allerhand „Köstlichkeiten zum Verschenken“ parat, die es wirklich in sich haben. Herrlich das „Mohnpesto“, eine ungewöhnliche Idee und ein toller Begleiter für eine Käseplatte! Den „Zitronen-Orangen-Eisteesirup“ mit dem Hauch von Kardamom, werde ich definitiv dieses Jahr zu Weihnachten verschenken.

Auch für den „sonntäglichen Hangover“ sind ihr ein paar leckere Rezepte eingefallen, die jeden Langschläfer verzücken werden. Wie wäre es mit einem „Mango-Lassi mit Safran & Pistazien“ oder einem „Mandel-Nougat-Croissant“, das es derartig in sich hat, das es kurzfristig in das „böse Croissant“ umgetauft wurde.

Bei Julias Rezepten für das „Veggie-Picknick“ hat es mir die „Blumenkohl-Mandel-Pizza“ angetan.

Im Kapitel „Rooftop-Picknick“ zeigt uns die Autorin, dass sie auch beim Fingerfood die Nase vorn hat und offenbart ihre Schwäche für Tortilla, die locker, das langweilige Brötchen oder Baguette ausstechen kann. Ihr Rezept für „Süßkartoffel-Tortillas mit Feta und Minzpesto „ hat mich begeistert! Die „Mini-Limetten-Cheesecakes“ sind definitiv eine Option für den nächsten Kaffeeklatsch.

Julias Ideen für “Movie-Night-Snacks” funktionieren genauso an einem lauen Sommerabend im Garten wie an einem Winterabend eingekuschelt auf dem Sofa vor der Mattscheibe. Alles hat genügend Puste, dass es auch nach dem Film genauso lecker schmeckt wie zu Beginn des Abends. Mir gefallen der „Tandoori-Blumenkohl mit Minz-Salsa“ und die „Chicken Wings mit Sojabohnen-Guacamole“.

Wer ist die Autorin?

Julia Kutas studierte Kulturmanagement in London, Kunstgeschichte in Wien, arbeitete in New York in der Kunstbranche, spricht fünf Sprachen und ist kompromisslos, was guten Geschmack betrifft. Herzhafte Speisen und Picknickkörbe gibt es in ihren beiden Wiener Läden hiddenkitchen CITY und PARK.

Die Fotos der Gerichte von Wolfgang Hummer ergänzen diesen grandiosen Eindruck perfekt, weil sie die Speisen richtig in Szene setzen und trotzdem authentisch und lebendig sind. Hier ist außerdem kein überkandidelter Food-Stylist am Werk, der den Spagat zwischen geschmackvoller Präsentation und wohldosierter Inszenierung perfekt beherrscht.

 Was ist besonders oder die Crowd-Funder haben es schon vorher gewusst?

Die Rezepte sind ebenso kreativ, wie geschmackvoll und funktionieren gut mit einem überschaubaren Aufwand. Hier zahlt es sich aus, das Julia inzwischen 2 Restaurants (hiddenkitchen) in Wien betreibt, die sich auf kreative Kleinigkeiten spezialisiert haben. Man merkt jedem Rezept an, das hier jemand mit viel Kreativität und hohem Anspruch an Genuss am Werk ist, der genau weiß, was wir heute von kreativem Catering erwarten und vor allem ungeheuer viel Erfahrung hat in der Umsetzung!

City-Picknicks ist der beste Beweis was herauskommt, wenn alle Beteiligten ihr Handwerk beherrschen und sich in ihrer Kreativität ergänzen.

Nichts ist beliebig, alles ungeheuer schön und so für mich noch nicht da gewesen, ich bin begeistert und freue mich sehr über dieses wunderbare Buch und die zahlreichen Genussmomente, die es mir beschert hat und damit meine ich nicht nur die kulinarischen!

Das tolle Buch von Julia Kutas ist über eine Crowd-Funding-Initiative entstanden.

Fazit: Definitiv ein Must-Have Buch, nicht nur für Picknick-Freunde, sondern für alle, die gerne mit allen Sinnen genießen und Wert auf geling sichere Rezepte mit Starqualitäten legen! Meine ohnehin schon hohen Erwartungen an das Buch wurden um einiges mehr übertroffen! Ich habe wirklich kein Rezept gefunden, bei dem ich überlegen musste, ob das etwas für mich ist, und der optische Augenschmaus, denn mir das Buch bereitet hat, war ebenfalls nicht zu verachten. Wenn weiterhin solche schönen Bücher gemacht werden, mache ich mir keine Sorgen um die Daseinsberechtigung dieses Mediums im elektronischen Zeitalter. Diese Bücher werden immer gekauft werden, weil sie uns etwas bieten, was wir woanders nicht bekommen!

 Großes Kino Julia!

Shaking Salad

 

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Karin Stöttinger: Shaking Salad

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 19,99 €

„Shake it Baby – oder der Star ist das Glas!“

 Worum geht’s? 

Karin Stöttinger ist eine passionierte Surferin, bei ihrem ersten Surf-Urlaub in einem Sportcamp im südlichen Spanien wurde zum Lunch oft ein sommerlicher Salat – serviert im Glas, simpel, praktisch zum Mitnehmen, und köstlich!

Karin war von dem Konzept begeistert, als berufstätige Mutter, die auch Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der Mittagspause legt, hat sie zu Hause, diese Idee weiterentwickelt und perfektioniert.

Zurück im Büro begann sie, Salate im Glas mitzunehmen und das Dressing separat zu verpacken. Schon bald bekochte Karin die ganze Mittagstischrunde im Büro und nahm immer wieder bis zu 12 Salate mit in die Arbeit. Die Kolleginnen und Kollegen waren voll des Lobes und so war für sie klar, dass sie mehr daraus machen wollte….

Aus dem mehr ist inzwischen neben ihrem Blog „geschmacksmomente.com“ auch ein wunderschönes alltagstaugliches Kochbuch geworden, das gerade erschienen ist.

Wie sieht es aus?

 Das Glas mit den vielen bunten Zutaten auf dem Titel, macht schon mal neugierig und Lust hier weiter zu schauen.

Zur Ausstattung fällt mir nur „Brandstätter Verlag halt“ ein, d. h. übersetzt für die Nicht-Insider, hier werden schöne Bücher mit handwerklich wertiger Ausstattung gemacht und das konstant!

 Zu jedem Rezept gibt es ein schönes geschmackvolles Foto, das Lust macht und den Fokus auf die Speise legt, nicht zu viel Drumherum, sondern sehr harmonisch.

 Layout, ist bei Brandstätter immer besonders schön wie auch hier, man lässt sich etwas einfallen, auch optisch, um die Lesbarkeit und die Struktur des Rezeptes für den Leser schön und nützlich zu gestalten. Die gepunkteten Linien zwischen Rezepttitel und den einzelnen Zutaten sehen nicht nur hübsch aus, sondern erhöhen den Lesekomfort enorm!

Was ist drin?

 Los geht es gleich mit ein paar nützlichen Infos zum Dressing, der Reihenfolge im Glas und was man bei der Vorbereitung beachten muss. Erfahrung macht hier viel aus, wäre doch schade, wenn unsere Mühe nicht mit einem tollen Ergebnis belohnt wird. Karin hat viele Tipps parat und bemüht sich um ein grundsätzliches Verständnis, das gefällt mir sehr gut, weil sowas ein gutes Kochbuch ausmacht!

 Weiter geht es mit Rezepten und zwar in den Rubriken:

 „Vegetarisch“

 Mein Lieblingsrezept:

„Warmer Wintersalat mit frischem Olivenöl-Zitronen-Honig-Dressing“, weil so lecker!

 „Vegan“

 Meine Lieblingsrezepte:

„Auberginen-Cashewkern-Salat mit Karotten-Kardamom-Dressing“, I love Kardamom!

„Taboulé mit frischer Pfefferminze“, lecker und gesund und schnell selbst gemacht.

„Kichererbsensalat mit Datteln, Kreuzkümmel, Kardamom und Zimt“

 „Fisch“

 Mein Lieblingsrezept: „Thai-Noodle-Salat mit Lachs im Sesammantel“

 „Fleisch“

 Meine Lieblingsrezepte:

„Schwarzwurzel-Speck-Salat mit frischen Zwetschgen“,

war auch mit getrockneten Pflaumen sehr lecker!

„Rindfleisch-Käferbohnensalat mit Kürbiskernöl-Dressing“

„Süß“

 Meine Lieblingsrezepte:

„Apfel-Preiselbeer-Tiramisu“

„Matcha-Joghurt mit Pfirsichmus“, so dekorativ!

 Was mich begeistert hat:

Ehrlich gesagt, bin ich ja nicht so der Fan von neuen Trends beim Essen, denn vieles hat es schon mal gegeben und wird nur noch mal schick verpackt und Schwups ist ein neuer Trend geboren. Häufig ist dieser aus den USA zu uns rüber geschwappt, aber immer mit einer ganzen Marketing Maschinerie im Schlepptau und dann gibt es zu den entsprechenden Büchern, noch das passende Equipment, das wir unbedingt natürlich auch noch kaufen müssen. Deshalb war ich auch bei dem Shaking-Salad-Konzept und dem schönen Buch von Karin Stöttinger zwar sehr neugierig doch auch skeptisch.

Überzeugt hat mich aber, dass ich erstmal kein neues Zubehör oder Gerät kaufen musste, sondern sogar die leeren gut gespülten Konservengläser aus dem Supermarkt verwenden kann. Zudem bringt die Aufbewahrung im Glas mehrere Vorteile mit sich: Es ist gut verschließbar, Glas gibt keinen Geschmack ab und die Lebensmittel halten darin teilweise länger als in vergleichbaren Plastikbehältern.

Die zum Teil sehr kontrastierenden Schichtungen der Salate sind zudem schön appetitlich an zu sehen – und machen gleich richtig Appetit!

Das Geheimnis des Dressings liegt im Schütteln. Im richtigen Verhältnis geshaked und da greife ich gerne auf die Erfahrungen einer Expertin zurück, entsteht eine cremige Emulsion, die dem jeweiligen Salat den speziellen Geschmackskick gibt.

Alle Rezepte sind für zwei Personen geschrieben. Aber auch für größere Mengen, zum Beispiel zum Grillen oder für ein Abendessen mit Freunden, ist das Konzept auch perfekt geeignet.

Das Dressing hält sich locker über einige Tage im Kühlschrank und kann so auch im Vorrat hergestellt werden. Bei mir steht jetzt immer ein Vorrat mit meinen momentanen Lieblings-Dressings im Kühlschrank.

Nach Lust und Laune und auch mal nach Farben ausgewählt, denn unsere Augen essen ja immer mit, suche ich mir dann abends eines der schönen Rezepte aus dem tollen Buch heraus und kann so die Fast-Food-Falle in der Mittagspause umschiffen, ohne dass ich das Gefühl habe, ich habe muss auf Genuss verzichten!). Der Phantasie bei Zutat, Geschmacksrichtung oder Variante sind hier keine Grenzen gesetzt, aber eine fundierte Einführung und tolle Rezeptvorschläge, machen natürlich Lust auf mehr!

 Wer ist die Autorin?

Einfach kreativ kochen: Diesem Credo folgend kocht sich Karin Stöttinger in die Herzen der Foodies im deutschsprachigen Raum. Als Quereinsteigerin bloggt und fotografiert sie leidenschaftlich gern Rezepte und Reisen auf geschmacksmomente.com.

Gut zu wissen:

 Es werden weder Nährwert-/Kalorienangaben noch Zubereitungszeiten angegeben.

Für mich stimmig, die schaue ich sowieso nicht an, entweder springt der Funke bei einem Rezept über oder nicht, da lasse ich mich weder von Kalorien noch von ein wenig Aufwand abhalten, damit ich dann mehr Zeit vor der „Glotze“ vertrödeln kann, für mich ist gutes Essen und nette Gesellschaft hier eindeutig wichtiger und der ausprobierte „warme Wintersalat“ war bei mir in 30 Minuten fertig.

Wem wird es gefallen?

 „Shaking-Salad“ ist eine tolle Inspirationsquelle für Menschen mit einem Faible für gutes, gesundes Essen mit Kick, die auch in der Mittagspause und unterwegs nicht darauf verzichten wollen!

 Das Buch ist sicherlich auch dafür geeignet, Veganer und Nicht-Veganer glücklich am Tisch zu vereinen, denn besonders die veganen Rezepte, haben mich absolut begeistert.

 Und warum nicht mal ein Grillbuffet nach dem Shaking-Salat-Prinzip vorbereiten? Optisch sicherlich eine tolle Überraschung für die Gäste!

 Fazit: Für mich ein schönes, überzeugendes Kochbuch zum neuen Trend mit tollen Rezepten für den gesunden Genuss auch unterwegs, denn es gibt keinen Grund Abstriche beim Geschmack zu machen und auch die Veganer kommen hier voll auf ihre Kosten!

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.