Kichererbsen-Puffer mit Hummus, Joghurt und Majoran

© EMF/Katharina Küllmer

 

Majoran passt wirklich sehr gut zu Zucchini, Erbsen, Feta & Co. Wäre ich selbst nie darauf gekommen, diesen nach Indien zu schicken! War jedoch eine ziemlich leckere Idee. Ich bitte um Verzeihung, aber bei den Erbsen habe ich geschummelt und den Tiefkühl-Vorrat bemüht.

Quelle: Katharina Küllmer: Aromafeuerwerk – Vegetarisch

Die neue grüne Küche

EditionMichael Fischer

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Kichererbsen-Puffer

150 g Zucchini

200 g Kichererbsen (Glas)

50 g frische Erbsen

2 Frühlingszwiebeln

2 EL Majoran

100 g Feta

2 Eier (Größe M)

1 TL Salz

¼ TL Cayennepfeffer

frisch gemahlener schwarzer

Pfeffer

150 g Kichererbsenmehl

Zum Servieren

½ Bund Majoran

200 g Hummus (siehe S. 204 oder unten)

100 g Joghurt

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Zucchini waschen, grob raspeln, in ein Tuch geben und den Saft ausdrücken. Die Zucchiniraspel mit Kichererbsen und Erbsen in eine Schüssel geben. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden, den Majoran waschen, trocken schütteln und fein hacken. Den Feta fein zerbröckeln. Frühlingszwiebeln, Majoran und Feta zum Gemüse geben. Die Eier mit den Gewürzen verquirlen. Zum Gemüse geben und alles gut miteinander verrühren.

Anschließend das Kichererbsenmehl hinzufügen  und alle Zutaten zu einer homogenen Masse vermengen. Aus der Masse mit feuchten Händen 10–12 kleine Puffer formen und auf das Backblech setzen. Die Kichererbsen-Puffer im vorgeheizten Ofen etwa 15–20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Majoran waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen streifen. Die Kichererbsenpuffer mit Hummus und Joghurt servieren, nach Belieben mit Majoranblättchen garnieren.

Für das Hummus

125 g Kichererbsen (Glas)

30 g Olivenöl

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

½ TL Meersalz

¼ TL Cayennepfeffer

Für das Hummus die Kichererbsen mit Öl, Gewürzen und 50 ml Wasser in einen Mixer geben und zu einer glatten Creme pürieren.

 

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Spinatbrot mit Cashew Cheese und Avocado-Kichererbsen-Mash

© EMF/Katharina Küllmer

Quelle: Katharina Küllmer: Aromafeuerwerk – Vegetarisch

Die neue grüne Küche

EditionMichael Fischer

Dieses Rezept war eines Sonntags würdig. Ich würde jedes Käsebrötchen dafür hergeben, von der Leberkäs-Semmel sprech ich gar nicht mehr………Mein Mann war direkt hingerissen und das obwohl er die gesunde Phase, die bei mir aktuell abläuft, schon mit Argusaugen beäugt hat….

Dieses Brot ist saftig, durch die vielen Nüsse richtig kernig, und es steckt voller gesunder Zutaten. Wenn man damit frühstückt, startet man mit viel Power in den Tag. Ich mag zu so einem kernigen Brot gern einen cremigen Aufstrich, zum Beispiel Avocado-Kichererbsen-Mash und Cashew Cheese, und noch ein bisschen Frische durch Gurke, Kresse und Schnittlauch. Eine tolle Kombination von Geschmäckern und Texturen.

Zutaten (für 1 Laib Brot):

Für Cashew Cheese

100 g geröstete, gesalzene Cashewkerne

½ Bund Schnittlauch

Salz

Für das Spinatbrot

70 g Walnusskerne

120 g Haselnusskerne

130 g Dinkelvollkornmehl

70 g Dinkelmehl (Type 630)

2 TL Backpulver

65 g geschroteter Leinsamen

70 g Sonnenblumenkerne

65 g Chia-Samen

2 EL schwarzer Sesam

80 g Baby-Spinat

5 EL Apfelmark

4 EL Ahornsirup

300 g griechischer Joghurt

80 ml Olivenöl

1 TL Meersalz

2 EL Pinienkerne

1 EL schwarzer Sesam

Für den Avocado-Kichererbsen-Mash

2 Eier (Größe M)

1 Avocado

40 g Baby-Spinat

200 g Kichererbsen (Glas)

Saft von 1 Zitrone

½ TL Meersalz

Zum Garnieren

½ Bio-Salatgurke

1 Handvoll Salat

Kresse

Ausserdem

Kastenform (10 x 25 cm)

Zubereitung:

Für den Cashew Cheese die Cashewkerne in eine Schale geben, mit Wasser bedecken und 2 Stunden einweichen lassen.

Die Backform mit Backpapier auslegen.

Für das Brot Walnüsse und Haselnüsse grob hacken. 50 g Haselnüsse beiseitestellen. Die restlichen Haselnüsse (70 g) und die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die Mehlsorten mit Backpulver, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, den gerösteten Nüssen, Chia-Samen und Sesam mischen. Den Baby-Spinat waschen und mit 45 ml Wasser sehr fein pürieren. Das Spinatpüree  in einer großen Schüssel mit Apfelmark, Ahornsirup, Joghurt, Olivenöl und Meersalz verrühren. Die Mehlmischung hinzugeben und alles gut miteinander verrühren. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und darin 15 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot mit Pinienkernen, Sesam und den restlichen gehackten Haselnüssen (50 g) bestreuen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 160 °C reduzieren, das Brot mit Alufolie abdecken und weitere 40 Minuten backen. Kurz vor Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen. Das Brot aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit für den Cashew Cheese das Wasser von den Cashewkernen abgießen. Die Cashews mit 20 ml Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken. Unter den Cashew Cheese rühren und mit 1 Prise Salz würzen.

Für den Avocado-Kichererbsen-Mash die Eier hart kochen. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel auslösen. Den Spinat waschen und trocken schütteln. Avocado mit Spinat, Kichererbsen, Zitronensaft und Meersalz mit dem Stabmixer ganz grob pürieren. Die Eier auskühlen lassen, schälen und fein hacken. Unter den Avocado-Mash rühren.

Für die Garnitur die Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden, den Salat waschen und trocken schleudern.

Das Brot in Scheiben schneiden und diese mit dem Avocado-Kichererbsen- Mash bestreichen und mit Gurke, Kresse und Salat belegen. Falls Brot übrig bleibt, hält es sich, in Alufolie oder Butterbrotpapier gewickelt, einige Tage.

Küllmer: Aromafeuerwerk – Vegetarisch

Katharina Küllmer: Aromafeuerwerk – Vegetarisch

Die neue grüne Küche

Edition Michael Fischer

Vegan ist the new Vegetarisch oder einfach gesünder genießen mit ganz viel Aroma!

 Preis: 34,–

Worum geht’s?

– oder tausche Leberkäs-Semmel gegen Roggensandwich

 Was haben wir uns über die Veganer zu derem Hype in 2015/2016 mokiert und jetzt sitzen wir alle wieder im selben Boot. Die Bewegung, die schon als Mega-Trend des Jahrhunderts etikettiert wurde, hat sich ein wenig lockerer gemacht und teilweise verflacht. Plötzlich sind die Grenzen schwimmend zu den Vegetariern und natürlich ebenfalls zu den Genuss-Süchtigen am Esstisch. Es mag zudem wohl nur noch wenige unbelehrbare Kalorien-Vernichter geben, die sich ausschließlich von Leberkäs-Semmeln ernähren. Die Anzahl derjenigen, die beim Begriff Bowl, sofort an das süße prickelnde Party-Getränk mit frischen Früchten denken, das in den 70igern unsere Mütter oder unsere Großmütter ihren Gästen serviert haben, dürfte ebenfalls rapide abgenommen haben.

Die Smothies gibt es inzwischen sogar to go im Supermarkt und den meisten von uns dämmert es längst, dass Veganer und Vegetarier keine weltfremden Spinner sind, sondern vielleicht einfach etwas tun, was wir alle immer öfter tun sollten, viel mehr Obst und Gemüse in unsere tägliche Ernährung einbauen. Wegen der Gesund, wegen der Umwelt und weil es wirklich lecker sein kann, Gemüse zum Star auf dem Teller zu machen. OK, aber was mache ich, wenn ich einfach nur lecker und gesund genießen möchte, jenseits von Ideologie und vielleicht mit der einen oder anderen spannenden aromatischen Neu-Entdeckung?

Die Rezept-Entwicklerin und Food-Stylistin Katharina Küllmer, deren Markenzeichen es ist,  saisonales Obst Gemüse spannend und neu mit Gewürzen aus aller Welt zusammen zu bringen, ist die richtige für diesen Job! Außerdem schießt sie Fotos, bei denen man die labbrige Leberkäs-Semmel sofort gegen ein Roggensandwich mit gestampften Bohnen, Spinat, Pilzen und Kapern eintauschen möchte.

Wer ist die Frau am Herd und hinter der Linse?

Katharina Küllmer kocht, komponiert, fotografiert und schreibt voller Leidenschaft und Hingabe. Die Food-Fotografin, Rezeptentwicklerin und Food-Stylistin arbeitet für viele auflagenstarke Food-Zeitschriften und setzt für Unternehmen spannende Fotoprojekte rund um Essen und Genuss um. Für Katharina ist es eine Herzensangelegenheit, ihre Liebe zu gutem Essen weiterzugeben und Mut zu machen, mit Gewürzen und Zutaten zu spielen.

Was ist drin?

Die Lady hat ihren ganz eigenen Stil!

Würzig, frisch und knackig, aber auch gerne mal mit Ei und Käse

Katharina liebt frisches Obst und Gemüse und experimentiert gerne mit Gewürzen & Gewürz-Pasten aus aller Welt dazu. Sie ist dabei nicht unbedingt von der Abteilung ratzfatz, wichtiger ist ihr dabei die Inszenierung sowohl geschmacklich als ebenso optisch. Küllmer spielt bei ihren vegetarisch veganen Kreationen aus diesem Buch nicht nur mit Aromen, sondern auch mit unterschiedlichen Texturen. Kerniges Getreide, knackige Körner und Nüsse sowie frische Früchte, immer im Küllmer-Style abgerundet mit einer Extra-Prise Aromen und präsentiert mit ansprechender und ästhetischer Food-Fotografie im Vintage-Stil ist ihr Metier.  Gluten haltiges Mehl und Industriezucker müssen bei ihren inspirierenden Rezepten leider draußen bleiben und werden durch gesunde Alternativen ersetzt. Mit Eiern („Frühstücks-Bulgur mit Halloumi, Eiern und Dukkah“) und Fetakäse („Rote-Bete-Quinoa-Bratlinge mit Minz-Limetten-Joghurt“, „Kichererbsen-Puffer mit Hummus, Joghurt und Majoran“) wird weiterhin gerne lecker gekocht.

Frühstück kalt oder warm, aber in jedem Fall sehr aromatisch

Schon beim Frühstück ist bei Frau Küllmer vieles möglich mit einem schmackhaften und Energie spendenden Frühstück starten wir in den Tag, z. B. mit einem „Buchweizen-Früchte-Granola mit selbst gemachter Mandelmilch“, die danach ebenfalls als Grund-Rezept einen guten Job macht. „No Bake Granola Bars“ werden aromatisch mit Ceylon-Zimt und Tonka-Bohne getunt. Aromatische Überraschung ist der Lockstoff der Hessin, um uns gesundes Essen im doppelten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen. Das Rezept für eine „Brombeere-Chia-Marmelade mit Thymian“ zeigt in Katharinas Brust schlagen zwei, eigentlich sogar drei Herzen gleichzeitig: sie liebt es gesund, saisonal und spannend aromatisch. Mit dieser Kreation und dem darin enthaltenen hoch aromatischem Voatsiperifery-Pfeffer schickt sie uns direkt in die Urwälder Madagaskars und zeigt Pfeffer ist eben nicht gleich Pfeffer. Wollte ich eigentlich immer schon mal hin, also Himmbeer-Marmelade ist fest gebucht bei mir. Wer ein bisschen mehr Zeit hat, gönnt sich ein warmes Frühstück z. B. mit einer „warmen Quinoa Bowl mit pochiertem Ei und Kräuteröl“ oder „herzhaften „Waffeln mit Sesam-Edamame und Avocado“.

Smoothies nicht nur gesund, sondern mit Gewürzen auf lecker getrimmt

Smoothies & Getränke haben ja immer noch eine sehr zweifelhafte Reputation nicht bei den Gesundheitsbewussten, aber bei den Genießern. Nur Gesund und very healthy allein reicht für viele eben allein nicht aus. Katharina serviert ihre Smoothies von grün, über gelb bis orange und rot. Um uns langsam an den herben Gemüsegeschmack zu gewöhnen, setzt Frau Küllmer dabei auf viel Obst und kombiniert für eine grüne Variante Spinat mit Mandeln, Datteln, Mango und Birne („Fruchtiger grüner Smoothie“), für einen roten „Bete Juice“ werden die Beten mit Möhren, Orangen, Äpfel in den Mixer geschmissen und sind damit weniger erdig im Geschmack und total lecker.

Leckeres für zwischendurch und für den Imbiss mit Freunden

Während Ella Mills, die Snackbox mit den Resten vom Abendessen füllt, gibt es bei Katharina spannende Stullen für die Brot-Dose. Ihre Rezepte für Brote, Snacks, Dips und Cremes eignen sich genauso gut als gesunde Alternative zu herkömmlichen Snacks bei einem Glas Wein am Abend mit Freunden. Küllmer liebt selbstgebackenes Brot, komplizierte Rezepte mit langen Gar- und Geh-Zeiten mag sie jedoch nicht. Ihr kerniges Brot, wie könnte es anders sein, wird mal wieder mit Pfeffer (Szechuan-Pfeffer) gewürzt und mit einem Cashew-Cheese serviert. Außerdem in dieser Rubrik zu finden „rote Bete-Quinoa-Bratlinge mit Minz-Limetten-Joghurt“ und ein bisschen würzigem Feta inside oder „Röstmöhren mit Erdnusscreme, Granatapfel und Pfeffer-Honig“. Hummus serviert die Küllmer als Kombination aus Kichererbsen und Gemüse optisch monochron z. B. in grün mit Brokkoli, Petersilie, aber der absolute Hingucker in diesem Kapitel ist das Rezept für „Kürbisspalten mit Himbeer-Ketchup“.

Suppen gehen in diesem schönen nicht nur gesunden Kochbuch auf Weltreise z. B. als „vegane Zuchini-Pho-Bowl“ mit Suppengrün, Champignons und würzigen getrockneten Pilzen und mit der typischen Pho-Würzung  aus Sternenanis, Nelke, Zimt. Die von vielen geliebte Ramen-Suppe wird in einer veganen Variante auf den Tisch gebracht. Interessant auch die „Thai-Erdnuss.Kokos-Suppe mit einem spicy Tofu-Topping, Minze und Koriander“ oder die „Marokkanische Kichererbsen-Linsen-Suppe mit Koriander“.

Salate schön und bunt, leider ohne Öl im Dressing…..

Katharina Küllmers Salate sind farbige Kunstwerke in healthy, mir fehlt jedoch das eine oder andere Mal neben dem stets gesetzten Zitronensaft der eine oder andere Esslöffel Öl im Dressing (Brokkoli-Blumenkohl-Salat mit Mandeln, Couscous und Datteln) und leider erweist sich der Detox-Brokkoli-Salat als rein rohe Kreation, für mich als ein bisschen zu gesund. Aber das ist schließlich auch Geschmacksache.

Tacos, Naan, Pizza & Crepes goes vegan

In der Rubrik Hauptgerichte werden Klassiker der Länderküche wie Tacos („Tacos mit Avocadocreme, Pulled Mushrooms und Salsa“), Naan („Naan mit scharfen Kichererbsen, Pilzen und Mangold“), Frühlingsrollen („Frühlingsrollen mit veganem Chili und Avocado-Ranch-Dip“) und Pizza (Dinkel-Pizza mit Spinatpesto, Cashew Cheese und viel Grünzeugs) in einer leckeren veganen Version serviert. Alles sieht wunderschön aus, benötigt jedoch ein bisschen Muße zur Erstellung. Man merkt hier denkt eine Köchin bei ihren Rezepten an die gesunde und denoch spektakuläre Gäste-Bewirtung mit Aroma-Überraschung.

Praxischeck: Katharinas Küllmers Rezepte bestechen mit einer perfekt arrangierten Präsentation und viel Aroma, gerne auch mit unterschiedlichen Pfeffer-Sorten. Ich habe so ca. 4 verschiedene locker gezählt. Ums schnell kochen geht es bei ihr nicht, sondern sie liebt großes Kino für Augen und Gaumen. Was mir persönlich nicht so gut gefällt ist, dass sie ihre Curry-Pasten (z. B. bei der „Thai-Erdnuss-Kokos-Suppe mit Spicy“ Tofu, Minze und Koriander“) nicht selbst herstellt. Gerade wer viel Wert auf gesunde saisonale Ernährung legt, kann eigentlich mit den Fertig-Produkten aus dem Asia-Laden mit jede Menge Konservierungs-Stoffen drin, schlecht leben. Ein Rezept für einen Lakritz-Sirup der bei den Zutaten für einen „Wildreis mit Früchten, Zwetschgen-Lakritz-Dressing und Nusscreme“ auftaucht, lässt sich ebenfalls nicht im Rezeptteil finden. Das würde ich mir bei nächsten Mal wünschen, dass sie sowas selber macht und ihren Lesern zeigt, wie sie diese lecker und spannend in Rezepte einsetzen können. Vorschläge für Buffets mit Freunden hätte ich ebenfalls bejubelt, das bietet sich geradezu bei ihren tollen Rezepten an, das man da ans Teilen denkt.

Probiert & Verputzt:

© EMF/Katharina Küllmer

Spinatbrot mit Cashew Cheese

Dieses Rezept war eines Sonntags würdig. Ich würde jedes Käsebrötchen dafür hergeben, von der Leberkäs-Semmel sprech ich gar nicht mehr………Mein Mann war direkt hingerissen und das obwohl er die gesunde Phase, die bei mir aktuell abläuft, schon mit Argusaugen beäugt hat….

 

Kichererbsen-Puffer mit Hummus

© EMF/Katharina Küllmer

Majoran passt wirklich sehr gut zu Zucchini, Erbsen, Feta & Co. Wäre ich selbst nie darauf gekommen, diesen nach Indien zu schicken! War jedoch eine ziemlich leckere Idee.

 

 

 

 

Möhren-Ingwer-Zitronen- Shots

Mit Smoothies konnte man mich bis jetzt jagen…. Hier mache ich gerne eine Ausnahme, die Kombination konnte auf ganzer Länge überzeugen: Süße (Möhren) + Säure (Zitronen), leichte Schärfe (Ingwer), ergänzt durch die frische Süße reifer Mango – wie schön, dass gesund auch lecker geht!

 

 

Fazit: Gesund mit Genuss, für die Optimierung sind andere zuständig!

Katharina Küllmer ist Meisterin des großen Auftritts sowohl optisch als ebenso auf dem Gaumen. Wer Lust auf neue gesunde Abenteuer hat und gerne mit Gewürzen experimentiert und nicht auf ratz fatz besteht, ist bei ihr goldrichtig. Sie kann aromatisch und optisch jede Menge Geschichten erzählen und verführt damit geradezu zum gesunden Genuss. Verzicht ist damit kein Thema mehr, sondern man wundert sich direkt, warum man nicht schon früher auf mehr saisonales Obst und Gemüse gesetzt hat. Bei Smoothies habe ich bislang immer reis aus genommen, war bei Küllmer von einigen Kreationen jedoch regelrecht angetan, obwohl ich die bislang nie auf dem Zettel hatte. Katharina Küllmer will mehr als gesunde Rzepte liefern, deshalb gehört dieses schöne Kochbuch, das den aromatischen Genuss ganz klar vor gesund setzt, in die Hände von gesunden Genießern, in deren Gewürzschrank mehr als eine Pfeffer-Sorte Platz hat, ich habe im Buch so ca. 4 verschiedene Pfeffer-Sorten gezählt.

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemlar!

 

 

 

 

Gebratener Frühstücksreis

© Lukas Lienhard, AT Verlag

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Perfekte Möglichkeit den übriggebliebenen Reis vom Thai-Curry am Samstag-Abend aromatisch und lecker eine Zweit-Karriere zu ermöglichen – sehr schmackhaft und unkompliziert.

Rice zum Frühstück ist auch morgens um sieben Uhr schon ein großer Favorit von Emma. Wichtig: Den Reis sollte man schon am Vorabend kochen. Das spart zum einen Zeit und zum anderen lässt er sich so viel besser knusprig braten.

Zutaten:

200 g Basmatireis

2 EL Sonnenblumenöl

1 Karotte, grob geraspelt

½ Knoblauchzehe, fein gehackt

¼ Ananas, geschält, fein gewürfelt

3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

3 Eier

1 Prise Chilipulver

1 Prise Muskatnuss

2 EL gerösteter Sesam

1 EL Sojasauce

3 EL geröstete, grob gehackte Erdnüsse

Zubereitung:

Den Reis am Vorabend kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. In einen Topf geben und mit 300 ml Wasser und 1 Prise Salz aufkochen. Den Deckel auflegen und auf niedrigster Stufe 6 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern, auskühlen lassen und im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Karotte, Knoblauch, Ananas und Frühlingszwiebeln heiß und schnell anbraten. In eine Schüssel geben. (Etwas Frühlingszwiebelgrün beiseitelegen.)

Die Eier mit den Gewürzen, dem Sesam und der Sojasauce verquirlen und in etwas Öl in der Pfanne braten. Den Reis dazugeben und weiterbraten, bis alles leicht knusprig ist. Das Gemüse zurück in die Pfanne geben, unterrühren und falls nötig mit Salz abschmecken. Die Erdnüsse und etwas fein geschnittenes Frühlingszwiebelgrün über den Reis streuen.

 

Kräuter-Feta-Cake

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Perfektes Party-Food! P.S. Den Estragon habe ich weggelassen, weil ich keinen zur Hand hatte. Es war aber definitiv nicht das letzte Mal, dass dieser wirklich einfache und total delikate Aperitif-Begleiter bei uns zu Hause zu Gast war! Grün, grün sind alle meine Speisen, weil die Rezeptgeberin Weltmeisterin in monochronen Arrangements ist.

Diese herzhafte Variante eines Rührkuchens kommt bei uns zu allen möglichen Gelegenheiten auf den Tisch. Das Schöne an vielen dieser einfachen Rezepte ist, dass sie sich in immer neuen Kombinationen variieren lassen – mit anderen Gemüse- oder Käsesorten, Kräutern und so weiter. Der Cake ergibt mit einem knackigen Salat mit vielen Kräutern ein schönes Sommergericht oder, in Würfel geschnitten, feine Häppchen zum Aperitif.

Zutaten:

180 g Mehl

2 TL Backpulver

3 Eier

100 ml Milch

100 ml Olivenöl

Salz, frisch geriebene Musaktnuss

200 g Feta, gewürfelt

100 g Parmesan, frisch gerieben

4 Frühlingszwiebeln mit Grün, fein geschnitten

1 Bund Rucola, fein geschnitten

2 große Handvoll Kräuter (glatte Petersilie, Basilikum, Estragon), fein geschnitten

Butter für die Form

Zubereitung:

Mehl und Backpulver mischen. In einer zweiten Schüssel Eier, Milch, Öl und Gewürze gut verrühren. Die Eimischung zum Mehl geben und glatt rühren. Käse, Frühlingszwiebeln, Rucola und Kräuter unter den Teig heben. In eine gebutterte Form füllen und im 180 Grad heißen Ofen etwa 45 Minuten backen.

 

Röstparikasuppe mit Tahini und Mandel Dukka

©Lukas Lienhard/AT Verlag

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Wow – was für eine tolle Kreation, aromatische geröstete Paprika, plus sämig nussiger Gaumenschmeichler (Sahne + Tahini), serviert mit einem Sesam- Mandel-Dukkah-Joghurt – einfach eine Wucht! Die Menge an Tahina haben wir in der Suppe auf 2 EL reduziert, die Sterneköchin spendiert dem Topping sowieso noch mal 3 Esslöffel.

Geröstete Paprika sind für mich der Inbegriff des Sommers. Und nein, bei diesem Rezept muss man sie nach dem Rösten nicht schälen!

Zutaten:

Röstpaprika

800 g rote Paprikaschoten

4 EL Olivenöl

1 TL Fleur de Sel

6 Rosmarinzweige

Suppe

3 EL Olivenöl

2 Zwiebeln, gewürfelt

3 Knoblauchzehen, gewürfelt

1 rote Chili, entkernt, gewürfelt

1 TL Korianderkörner, gemörsert

1 l Gemüsebrühe (Seite 304)

200 ml Rahm (Sahne)

4 EL Tahini (Sesampaste)

Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zitronensaft

Zum Servieren

3 EL Tahini (Sesampaste)

4 EL griechischer Joghurt

6 EL Mandel-Dukka (Seite 288)

Zubereitung:

Die Paprikaschoten halbieren, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein geöltes Blech legen. Mit Olivenöl bestreichen, mit Fleur de Sel würzen und die Rosmarinzweige darauf verteilen. Im 200 Grad heißen Ofen etwa 14 Minuten rösten, bis die Haut dunkel ist. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann (ungeschält) klein schneiden.

Für die Suppe das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Koriander darin unter ständigem Rühren anbraten. Nach 5 Minuten die geröstete Paprika dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Rahm und Tahini dazugeben und noch einmal aufkochen. Die Suppe gründlich mixen und durch ein feines Sieb passieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Zum Servieren Tahini und Joghurt verrühren und zusammen mit dem Mandel-Dukka auf die Suppe geben.

Mandel-Käse-Dukka

Diese kräftig würzige Mischung ist ein perfektes Topping für viele Gerichte, Kartoffeln oder Suppen.

Zutaten:

100 g Parmesan, gerieben

100 g ganze Mandeln

50 g Sesam

2 EL Koriandersamen

1 EL Kreuzkümmel

1 TL schwarzer Pfeffer

1 EL Fleur de Sel

Den Parmesan dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech streuen und im 160 Grad heißen Ofen etwa 8 Minuten knusprig goldbraun backen. Erkalten lassen, dann in kleine Stückchen brechen. Die Mandeln ebenfalls auf einem Blech bei 160 Grad 10 Minuten rösten, dann sehr grob hacken. Den Sesam bei 160 Grad 8 Minuten goldbraun rösten. Koriandersamen, Kreuzkümmel und Pfeffer in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe annehmen, knistern und duften. Auskühlen lassen und grob mörsern. Alle Zutaten mit dem Fleur de Sel mischen. Luftdicht verschlossen trocken aufbewahren.