Biberli Cacik

©Laura Edwards

Quelle: Diana Henry: Simple

ars Vivendi Verlag

Preis: 29,90 €

Sehr einfach und ungemein lecker, die Röstaromen der Paprika passen perfekt zur kühlenden Joghurtsauce mit Feta und Dill. Tolle Kombination, ich empfehle bei den Chilis entweder die Menge zu reduzieren oder nicht gerade die höllisch scharfe Thai-Variante zu verwenden. Unsere kamen aus dem türkischen Lädchen.

Es gibt kaum etwas Einfacheres, doch die Kombination aus süßem Fruchtfleisch und pikantem Dressing ist unwiderstehlich. Nehmen Sie gewöhnliche Paprikaschoten, wenn Sie keine türkischen oder Romanopaprika bekommen (obwohl deren Form sehr attraktiv ist).

Zutaten:

8 lange türkische Paprikaschoten oder Romano, falls erhältlich

4EL Olivenöl

Salz und Pfeffer aus der Mühle

4 kleine rote Chilischoten, entkernt

250 g griechischer Joghurt

4EL Buttermilch

2EL natives Olivenöl extra, plus mehr zum Servieren

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

3EL grob gehackte Dillspitzen

75 g Feta, zerkrümelt

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Paprika auf einem Backblech mit dem Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Im Ofen 25–30Minuten sehr weich backen. Zur Halbzeit die Chilis unter die Paprikaschoten schieben.

In der Zwischenzeit Joghurt mit Buttermilch, nativem Olivenöl und Knoblauch zu einer zähflüssigen Sauce mischen.

Die Paprika auf einen Servierteller legen. Mit dem Bratensaft begießen. Die Chilis hacken und darüberstreuen. Die Joghurtsauce darauflöffeln, mit Dill und Feta bestreuen. Mit etwas nativem Olivenöl beträufelt servieren.

Das Prinzip Schmorbraten

Quelle: Matthias F. Mangold: Das Prinzip Kochen

Fotos Nicola Walsh

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 24,99 €

© Nicola Walsh
© Nicola Walsh

Ein großes Stück Fleisch in einen Braten mit viel Sauce zu verwandeln – das braucht ein bisschen Zeit, gelingt aber mühelos.

Der ewige Klassiker und beliebte Sonntagsbraten – geduldig zart geschmort, und dazu gibt es eine Sauce zum Reinlegen.

Ideal ist ein schwerer Bräter, der die Hitze gut leiten kann. Darin das Fleisch zunächst auf dem Herd bei größerer Hitze anbraten, dann den Braten im Ofen weiterschmoren lassen.

Hier sollte die Hitze nicht konstant hoch sein. Lieber die Temperatur nach einer kurzen Zeit kleiner schalten und den Braten etwas länger im Ofen lassen. Das Fleisch wird dadurch einfach zarter. Wenn es auf Druck etwas nachfedert, ist es gar. Während am Ende die Sauce sämig einköchelt, kann das Fleisch, in Alufolie gewickelt, noch etwas ruhen. In dieser Zeit entspannt es sich, und der Saft in ihm verteilt sich gleichmäßig.

In der Hauptrolle: Das Bratenstück. Das Fleisch für einen Rinderbraten sollte sehr gut abgehangen sein, also mindestens zwei Wochen beim Metzger gereift. Dann ist es nicht mehr intensiv rot, sondern schon eher etwas grauer geworden. Ganz wichtig: Es darf mit Sehnen durchzogen sein, aber nicht völlig fettfrei sein, sonst wird es nach der langen Garzeit zu trocken. Also auf keinen Fall ein teures Rinderfilet nehmen, Hüfte, Oberschale oder auch dicke Schulter sind wesentlich besser geeignet. Gute Metzger beraten Dich gern.

Zutaten:

2 Bund Suppengrün

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 EL Butterschmalz

1,5 kg Rindfleisch (z. B. dicke Schulter)

Salz, Pfeffer

2 Lorbeerblätter

6 Wacholderbeeren

6 Pimentkörner

1 TL schwarze Pfefferkörner

1 kleines Bund Thymian

1 EL Tomatenmark

750 ml kräftiger Rotwein

400 ml Rinderfond

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° vorheizen. Zwiebeln und Knoblauchzehenschälen und grob hacken.

Das Butterschmalz in einem ofenfesten Bräter mit Deckel erhitzen. Das Fleisch darin bei mittlerer bis starker Hitze von allen Seiten anbraten, dann salzen und pfeffern. Das Fleisch herausnehmen.

Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pimentkörner, schwarze Pfefferkörner mit  Thymian und dem vorbereiteten Gemüse in den Bräter geben. Alles bei starker Hitze kurz unter Rühren anbraten. Tomatenmark dazugeben und mit anrösten. Die Hälfte des Rotwein angießen und einköcheln lassen. 400 ml Rinderfond und übrigen Wein angießen und aufkochen. Fleisch auf das Gemüse setzen.

Bräter zugedeckt in den heißen Ofen (Mitte) schieben. Den Braten ca. 2 Std. schmoren lassen, dabei nach 30 Min. die Hitze auf 150° herunterschalten. Fertigen Braten herausnehmen, in Alufolie wickeln und ca. 10 Min. ruhen lassen. Inzwischen die Sauce mit dem Gemüse durch ein Sieb in einen Topf gießen, das Gemüse gut ausdrücken. Sauce einköcheln lassen, mit dem Braten servieren.

Rinderbraten, daran habe ich bislang nur Kindheitserinnerungen, solide vielleicht auch ein wenig langweilig, diese Variante mit seinem mediterranen Touch gefällt mir deutlich besser, gerne wieder, so eine leckere Sauce macht einfach Spaß!

Das Prinzip Kochen

9783833857201

Matthias F. Mangold: Das Prinzip Kochen

Fotos Nicola Walsh

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 24,99 €

Kochen lernen im Prinzip Kinderleicht!

 Worum geht’s – oder hier geht vielen ein Licht auf?

Im Hause Gräfe und Unzer hat man sich Gedanken um eine neue Zielgruppe gemacht und die Institution Grundkochbuch, bei GU hieß das früher schlicht „Unser Kochbuch No. 1“, gründlich entstaubt. Heraus gekommen ist dabei ein tolles Buch von Matthias Mangold, das hier vieles anders macht und ungeheuer modern daher kommt.

Wie sieht es aus oder hier ist vieles anders!

 Mit dem Licht aufgehen, das wurde hier wörtlich gemeint, das Buch überrascht als dicker stabiler Pappband mit einer zur Glühbirne umfunktionierten Avocado. Das ist witzig und macht vor allem neugierig. Auch die gewählten Schriftarten sowohl auf dem Titel als im Buch fordern heraus, der Wechsel zwischen Standard- und Kursivschrift, zwingt einen dazu hier genauer hinzusehen. Auf dem Cover funktioniert das sehr gut im Buch, ist es manchmal ein bisschen anstrengend, aber das hauptsächlich weil die Schriften soweit an den Buchrand gesetzt worden sind, dass es wirkt als wenn hier was abgeschnitten wurde. Ich finde das mutig, weil sehr ordnungsliebende Zeitgenossen, hier möglicherweise mit Befremden reagieren könnten.

Klar ist jedenfalls gleich vom Start weg, dieses Buch setzt optisch völlig neue Maßstäbe und ist alles andere als langweilig. Auch wenn ich hier und da mich an das Layout gewöhnen muss, finde ich es toll und erholsam, dass sich endlich mal ein Verlag bei dieser eher drögen Thematik mal traut, hier richtig Pfiff rein zu bringen. Für mich ist das längst überfällig und beileibe nicht nur etwas für Hipster, sondern auch für mich, die als Kind der 60iger, wahrscheinlich schon in der Kategorie Koch-Oma angekommen ist, aber kein Problem damit hat vom Start weg geduzt zu werden. Ich mag es wenn mal etwas frech und ungeheuer anders ist, denn Einheitsbrei haben wir doch schon genug!

Yes you can, im Prinzip alles easy!

 Von den Basics zum Grundrezept und dann einfach selber kreativ werden!

 Hier gibt es einen Plan, durchdacht, schlüssig und mit vielen Freiheiten!

 Matthias Mangold und das Team der Büchermacher um ihn haben hier finde ich, alles richtig gemacht und ein Konzept entwickelt, dass es Koch-Novizen jeden Alters einfach macht, vom Start weg, mit guten Ergebnissen loszulegen: Bei jedem Grundrezept wird erst mal das dahinterliegende Prinzip erklärt, damit klar wird, um was es eigentlich geht. Danach folgt als Rezeptbeispiel ein wirklich einfacher (aber leckerer) Proto­typ, an dem wir uns mit dem Prinzip vertraut machen können und wenn man das kapiert hat, geht’s schnurstracks rein ins Kreativlabor – da wird ausprobiert, selbst variiert, hier gibt es jede Menge Freiheiten, wir können uns austoben und auch mal Gäste überraschen oder beeindrucken.

Auch als erfahrene Alltagsköchin, fühle ich mich hier gut aufgehoben!

 Dieses Buch ist keinesfalls auf eine Zielgruppe von 18 bis 35 zu reduzieren. Besonders die Varianten haben es mir angetan, im Prinzip Gnocchi bin ich dankbar für ein verlässliches Rezept, das ich auch zu schwäbischen Fingernudeln abwandeln kann, was für mich definitiv kein Heimspiel ist. Besonders bei Steak, Gulasch, Rouladen und Co. schaue ich mir gerne was vom Profi ab, bei der Fülle an Optionen koche ich diese Gerichte einfach nicht regelmäßig genug, damit aus dem Prototyp ein aus dem Schlaf-Rezept wird, dass ich nach Herzenslust und eigenem Gusto weiter entwickeln kann. Und darum geht es ja beim Kochen, leider ist das heutzutage nicht ganz einfach, weil wir im Gegensatz zu der Generation unserer Mütter nicht mehr 50 Rezepte unser eigenen nennen, sondern den zahlreichen Versuchungen in Büchern, Zeitschriften und Blogs nicht widerstehen können, so dass sich eine Technik nie wirklich festigen kann.

Was gibt es denn eigentlich?

Es werden insgesamt sehr stimmig 50 Prinzipen (Grundwissen) mit Grundrezepten präsentiert, die alles abdecken, was man als Koch-Novize wissen möchte oder eben auch wirklich braucht, um hier vom Lehrling zum Künstler zu werden. Das reicht von Salatdressing, über Pesto, Suppe, Eintopf, Nudelteig, Pizza, Wok, Curry, Schnitzel, Schmorbraten, Roulade, Frikadelle, aber auch bis hin zu Couscous, Sirup, Tintenfisch und der Zubereitung für ganze Fische. Beim Gulasch bin ich begeistert, dass neben der klassischen Variante mit Lamm ein Ausflug nach Nordafrika gewagt wird, auch Wild berücksichtigt wird und auch Vegetarier mit einer Tofu-Variante nicht zu kurz kommen. Durch die vielen kreativen Varianten kommt Pep und Spannung in unsere Küche und alles kann mit Gewürzen oder anderen Zutaten immer wieder neu nach Herzenslaune variiert werden.

Da ist nicht nur Nützliches aus der bewährten Hausfrauenküche dabei, sondern hier wird auch Spezielles geliefert, wo man Unterstützung gebrauchen kann. Viele wissen noch mit einem Fischfilet was anzufangen, schrecken aber vor ganzen Fischen oder Tintenfisch zurück, weil sie sich das nicht zutrauen.

Trends wie Sirup kochen werden ebenfalls bedacht, was beweist, hier hat man sich richtig Gedanken gemacht, was wir von einem innovativem Grundkochbuch erwarten und was uns im Moment auch alle interessiert. Zum Schluss gibt es Panna-Cotta, Mousse, Eiscreme, Muffins etc. für das süße Finale.

Was ist für mich hier besonders?

 Am liebsten koche ich jetzt ohne Rezept!

 Hier kommt vieles zusammen, was mir ausgesprochen gut gefällt:

Ein Autor, der weiß wie es geht und was wir uns wünschen!

Ein ambitionierter Koch, der seine Klientel sehr genau kennt, denn er hat seine Zielgruppe, nein es geht ihm nicht nur um die Hipster, jeden Tag in zahlreichen Kursen vor Augen. Die meisten dieser Teilnehmer sagen ihm im Kurs, dass sie einfach nur lernen möchten, worauf es ankommt, ein vernünftiges Grund-Rezept erlernen möchten und wirklich beherrschen und dann einfach selbst loslegen, am liebsten ganz nach dem eigenen Geschmack und ohne Rezept! Ehrlich wollen wir das nicht alle? Ja, genau davon träume ich bei der ein oder anderen Sache auch und fühle mich hier definitiv verstanden.

Optik, die nicht alleine glänzen will sondern ein Ziel hat!

Kochbücher sind Sachbücher und hier geht es nicht selten um die Vermittlung von Basics und Techniken, ohne die funktioniert kein Rezept. Bei einem guten Buch sollte das Layout, das Inhaltsverzeichnis etc. die Didaktik nach Kräften unterstützen, das ist hier wunderbar gelungen. Es werden z. B. für ganz eilige 10 Erklär-Videos über QR-Codes mitgeliefert, die sich mit dem Handy scannen lassen, um diese abzuspielen.

Ein Buch frisch, peppig und einzigartig!

Die Optik des Buches ist erfrischend modern, auch wenn mir nicht jedes kleine Detail gefällt, bin ich begeistert, Mensch endlich mal wieder ein Buch das wirklich seinen eigenen Weg gegangen ist. Das Konzept ist frisch und vor allem ungeheuer lebendig und wirkt nicht wie der Abklatsch von etwas was man woanders schon so oder ähnlich mehr als genug gesehen hat.

Fazit: Mir gefällt das Konzept des Buches super gut, ich bin regelrecht begeistert, auch wenn beim Layout nicht alles ganz genau mein Geschmack ist, bin ich froh über diesen gelungenen und individuellen Ansatz, für mich passt da alles zusammen. Das Ziel hieß am liebsten koche ich ohne Rezept, das wurde hier für mich nicht nur als Parole ausgegeben, sondern auch erreicht. Ich freue mich über ein Kochbuch, das neues wagt und sich damit wohltuend abhebt, Kochen kann eben auch cool und unkompliziert sein, wenn man mit den richtigen Leuten in der Küche steht. Sicherlich ist die klassische Zielgruppe der junge Kochanfänger, aber junggebliebene jeden Alters, die gerne das Wesentliche vertiefen wollen und lieber zwei bis drei vernünftige Kochbücher ihr eigenen nennen wollen und auf Masse gerne verzichten, können hier finde ich, auch recht glücklich werden!

Vielen Dank für die Übersendung eines Rezensionsexemplares

Törtchen aus Feigen und roten Zwiebeln

© Jonathan Lovekin
© Jonathan Lovekin

Quelle: Nigel Slater: Ein Jahr lang gut essen

Fotos: Jonathan Lovekin

DuMont Buchverlag

Preis: 39,– €

Interessanterweise hat Nigel Slater hier süßen Mürbteig verwendet, das hat mich zu Beginn sehr erstaunt. Ich bin aber froh, dass ich seinem Vorschlag gefolgt bin, sonst wäre uns dieser süß-würzige Leckerbissen verborgen geblieben.

Zutaten (ergibt 6 Stück):

Für den Teig:

180g Mehl

90 g Butter

1 Eigelb

1 EL feiner Zucker

Für den Belag:

2 große rote Zwiebeln

40 g Butter

200 g Feigen

200 g Crème fraîche

Es werden weiterhin 6 Törtchen-Formen mit herausnehmbarem Boden benötigt.

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl und die Butter in die Küchenmaschine geben und ungefähr eine Minute lang zu groben Krümeln zerkleinern. Das Eigelb, den Zucker und ungefähr 2 – 3 EL richtig kaltes Wasser zugeben und weiterkneten, bis ein mäßig fester Teig entstanden ist. Hier ist Vorsicht geboten, am besten nicht die ganze Menge auf einmal zugeben. Aus der Maschine nehmen, auf einem bemehlten Brett kurz durchkneten, zu einer Kugel klopfen, in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Zwiebeln schälen, in feine Ringe schneiden und bei niedriger Temperatur in der Butter dünsten, bis sie sehr weich sind. Lasst ihnen Zeit, bis sie marmeladig glänzen und nehmt sie dann vom Herd. Die Feigen fein würfeln, mit der Crème fraîche in die Zwiebeln rühren und sanft mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig zwischen Backpapier ausrollen und 6 Kreise von ungefähr 15 Zentimetern Durchmesser ausstechen. Die Teigkreise in die Förmchen legen und jedes mit einem zerknüllten Klumpen Alufolie füllen – so schrumpfen die Teigböden nicht. Ungefähr 15 Minuten backen, bis der Teig blass keksbraun ist und die Folie dann heraus nehmen.

In jede gebackene Teighülle 2 Löffel Fülling geben. Etwa 40 Minuten backen, ein paar Minuten abkühlen lassen und dann aus den Förmchen holen. Warm servieren.

Kartoffel-Frittata mit Feta und Frühlingszwiebeln

© Deb Perleman
© Deb Perleman

Quelle: Deb Perelman: Eine kleine Küche in New York

Berlin Verlag

Preis: 29,90 €

In der ersten Zeit, als Deb Perelman neu in New York City war, hat Deb sich mich mit ihren Freundinnen jeden Sonntag zum Brunch im Stingy Lulu’s getroffen, einem Diner im Art­déco­Stil im East Village, das berühmt war wegen der Drag Queens, die dort kellnerten, aber auch (ihre Leber schmerzt immer noch, wenn sie nur daran zurückdenkt) für das All­you­can­drink­Brunch zu einem überaus vertretbaren Preis. Die Freundinnen fanden sich jede Woche um ein Uhr mittags dort ein, manchmal auch um halb zwei, niemals früher. Frühstück vor mittags um halb zwei, das war etwas für alte Leute, versteht sich.

Deb hat dort jede Woche das Gleiche bestellt — eine Kartoffel­Frittata mit Feta, Frühlingszwiebeln und Schinkenspeck. Wobei Deb Perelman aber damals noch Vegetarierin war und deshalb immer darum bat, den Schinkenspeck wegzulassen. Das Suchtpotenzial dieser Frittata, die die Autorin unbedingt in ihrer heimischen Küche rekonstruieren musste, weil ihr diese seither in keinem anderen Lokal untergekommen ist, sollte nicht unterschätzt werden. Es handelt sich um ein Frühstücksgericht mit allem Drum und Dran, das locker für eine ganze Schar Gäste reicht, wenn man es in einer großen Pfanne zu bereitet. Die rotschaligen Kartoffeln aus dem Stingy Lulu’s (Überbleibsel von deren Bratkartoffeln, wie sie stark vermutete) wurden dabei von ihr durch normale Kartoffeln ersetzt, in Scheiben geschnitten und knusprig gebraten. Die Frühlingszwiebeln sind wundervoll, der Schinkenspeck ist eine Pracht (besonders, wenn man etwas dickere Scheiben verwendet), der eigentliche Knüller aber ist der Feta. Feta, Eier und Kartoffeln, das stellte Deb Perelman Woche für Woche bei reichlich Sekt mit O­-Saft fest, ergänzen sich wirklich grandios; die scharfe Salzigkeit des Feta sticht in einem Maße hervor, wie es bei anderen Käsesorten nicht der Fall ist, die sonst ihrer Schmelzfähigkeit wegen zum Überbacken verwendet werden. Die Köchin neigt zu epischer Breite, warum auch nicht schließlich, wollen wir wissen, was sie sich bei diesem Rezept gedacht hat. Ich halte mich kurz, es war mega-lecker!

Zutaten (ergibt 6 bis 8 Portionen):

3 EL(45 ml) Olivenöl oder Pflanzenöl

ca. 800 g Kartoffeln

½ TL Salz, sowie Salz für die Bratkartoffeln

schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

125 g Schinkenspeck, möglichst dicke Scheiben, quer in dünne Streifen (0,5 cm) geschnitten

½ Bund Frühlingszwiebeln (3 bis 4), geputzt und in feine Scheiben geschnitten

⅔ Tasse (85 g) Feta, zerkrümelt

6 große Eier

2 EL(30 ml) Milch oder Sahne

Zubereitung:

Kartoffeln braten Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Eine Bratpfanne oder ein Backblech großzügig mit 1 bis 2 TL Öl einfetten. Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden (0,5–1 cm dick) und Scheiben der Länge nach zu Halbkreisen halbieren. Anschließend in die vorbereitete Pfanne geben und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Keine Sorge, wenn die Scheiben mehr als eine Schicht bilden — bei diesem Gericht ergänzen sich eher weiche/gedämpfte und knusprige Kartoffeln wunderbar. 30 Minuten braten, oder so lange, bis die Kartoffeln gut durch sind (sie werden zur selben Zeit gar wie die Eier), dabei nach der Hälfte der Bratzeit einmal umwenden. Leicht abkühlen lassen.

Alternativ können Sie die Kartoffelscheiben auch in einen Topf geben und mit 2,5 cm Wasser abdecken. Aufkochen lassen und 5 bis 7 Minuten köcheln lassen, bis die Scheiben weich sind, aber noch nicht zerkrümeln. Wasser abgießen und etwas abkühlen lassen. Knusprig werden die Kartoffeln dabei zwar nicht, aber es geht wesentlich schneller.

Schinkenspeck braten und Pfanne vorbereiten. Schinkenspeck in einer gut gefetteten Gusseisenpfanne, Ø 22 cm, knusprig braten. Mit einem Schaumlöffel entnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Zu dem Bratfett in der Pfanne 1 EL Öl hinzugeben und auf mittlerer Stufe erneut erhitzen. Die Pfanne schwenken, damit sich Bratfett und Öl auch ringsum auf die Wände verteilen.

Frittata zusammenfügen und backen Die vorbereiteten Kartoffeln in der Gusseisenpfanne verteilen. Bratkartoffeln mit gebräunter Unterseite arrangiere ich am liebsten mit der knusprigen Seite nach oben, weil es hübscher aussieht. Erst den Schinkenspeck, dann die Frühlingszwiebeln und den Feta auf die Kartoffeln verteilen. Die Eier mit Milch, ½ TL Salz und Pfeffer in einer mittelgroßen Schüssel verquirlen und über die Kartoffeln gießen. Pfanne mit Alufolie abdecken und 20 Minuten im Ofen backen.

Folie entfernen und weitere 10 bis 15 Minuten backen, oder solange, bis die Frittata an den Rändern aufgequollen und in der Mitte eingesunken ist. Servieren In sechs bis acht Stücke zerteilen und direkt aus der Pfanne servieren.

Eine kleine Küche in New York

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Deb Perelman: Eine kleine Küche in New York

Berlin Verlag

Preis: 29,90 €

Rufen Sie noch den Lieferdienst oder kochen und genießen Sie schon?

Als ich mich neulich mit meiner Schwägerin über eine gemeinsame Freundin unterhielt, die in einem kleinen Dorf auf dem Land lebt und seit mehr als 20 Jahren, täglich für sich und ihren Mann – und früher auch die beiden Töchter – noch regelmäßig nach der Arbeit kocht, meinte sie nur lapidar, Monika kocht halt, weil essen gehen, dort einfach teurer ist als bei uns in Berlin. Hier ist die Auswahl an leckeren Restaurants und Lieferdiensten so groß und außerdem auch vergleichsweise sehr erschwinglich, wozu sollte ich mich da regelmäßig nach dem Job an den Herd stellen? Ja, warum eigentlich, wenn die Auswahl zwischen Pizza, Falafel oder Co. nicht nur groß ist, sondern nahezu unbegrenzt rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Platz ist in der kleinsten Küche – oder im Backofen bewahrt man Pullis auf!

Deb Perelman lebt mit Mann und Kind in New York. Jeder der Fotos von ihrer Küche auf ihrem Blog (Smitten Kittchen) sieht staunt erstmal nicht schlecht, denn diese ist winzig. Dass dort mehr als der Knopf der Espresso-Maschine morgens getätigt wird, kaum vorstellbar. Und doch wird schnell klar, die Frau kocht und das nicht nur Kaffee. Auf dem Cover des Buches erkenne ich, hier hat jemand jeden Zentimeter optimal genutzt, Töpfe, Siebe und allerlei anderes sperrige Gerät zieren die Halterung über dem Küchenfenster, wie bei anderen Menschen die Küchengardine und machen auch den Nachbarn gegenüber deutlich, hinter diesem Fenster wohnt jemand, der tatsächlich auch in einer Stadt wie New York noch selbst am Herd steht. Auch wenn das längst nicht mehr für viele Menschen in Big Apple gilt, als Deb nach New York zog, erklärte ihr eine Freundin all Ernstes, dass sie im Backofen Pullis aufbewahrt…..

Leidenschaft und Lust auf Genuss macht einfach den Unterschied!

Wer jetzt denkt Deb geht niemals mit ihren Mann essen, der irrt gewaltig, Klischees sind hier fehl am Platz! Ihr macht Essen einfach Spaß, wenn sie mit der Familie auswärts isst, dann „wildert“ sie mit Vorliebe auf dem Teller ihres Mannes und lässt ihn immer auch von ihrer Wahl kosten, stets verbunden mit der Frage, was meinst Du, kann man das noch besser machen, was fehlt hier, um es wirklich perfekt zu machen?

Was ist drin oder hier meint es jemand richtig ernst!

Aus Deb Perelmans Passion für gutes Essen ist nicht nur einer der erfolgreichsten Food.-Blogs weltweit geworden, sondern auch ein tolles Buch mit geling sicheren Rezepten, für Frühstück, Salate, Sandwiches, Tartes und Pizzen, vegetarischen und nicht vegetarischen Hauptspeisen, Desserts und Süßem sowie Kleingebäck, Pies und Kuchen. Die Auswahl ist natürlich auch sehr amerikanisch geprägt, es gibt sehr viele Frühstücks-Rezepte, die locker auch für ein Brunch mit lieben Menschen taugen. Salate werden auch schon mal mit Mayonnaise angemacht und Süßes und Kuchen gehören eindeutig zu den Favoriten der Autorin. Hier geht es aber immer um geschmacklich und handwerklich sehr gut gemachte Speisen, das ist niemals die Frage, Kalorien sollte man dabei aber nicht zählen.

Auch zu Partysnacks und Getränken fällt der Autorin einiges ein, nicht nur Rezepte, sondern auch wie man als Gastgeber stressfrei über die Runden kommt. Zu guter Letzt gibt sie noch viele nützliche Tipps, was in einer Küche nicht fehlen sollte und auf was man vorerst verzichten kann.

Mit einer Genießerin und passionierten Tüftlerin auf einen Espresso!

Die Bloggerin geizt nicht mit Text, denn zu jedem Rezept hat Deb eine kleine Geschichte parat, als würde sie mit uns auf einen Espresso in der Küche sitzen, erzählt sie, warum es ihr gerade dieses Rezept angetan hat und warum sie glaubt, es geht noch besser. Wer will, springt hier einfach weiter, aber ich mag diese sehr persönliche Einführung, das macht jedes Rezept zu einem ganz besonderen Erlebnis, nicht nur geschmacklich.

Zutaten werden übersichtlich links oder rechts in separaten Kolumnen aufgeführt. Hier und da immer mal ergänzt mit kleinen Anmerkungen oder auch Tipps zur Aufbewahrung oder Alternativen. Deb ist mit Akribie bei der Sache, deshalb wirken die Zubereitungsschritte erstmal sehr detailliert. Die Rezepte sind aber nicht kompliziert, sondern immer sehr reflektiert und nachvollziehbar für den Leser beschrieben.

Und das obwohl Deb weder jahrelang Kochkurse bei Spitzenköchen besuchte oder das familieneigene Chili-Rezept bereits in fünfter Generation kocht. Bevor sie das Kochen zu ihrem Beruf machte und 2006 mit ihrem Blog startete, arbeitete sie als Schichtleiterin in einem Plattenladen, als Softeisverkäuferin, Kunsttherapeutin und IT-Journalistin. Sie hat einen kleinen Sohn und kann sich noch gut erinnern, wie sie 5 Wochen nach seiner Geburt, kaum etwas vernünftiges zu essen bekam, bis sie, den kleinen Mann überlisten konnte, seine Äuglein für einen kurzen Moment zu zumachen, um das Rezept eines Kochs, aus der „Gramercy Tavern“ für Pasta mit Blumenkohl nach zu kochen. Deb gelang es zum Schluss, unter Aufbietung all ihrer Selbstbeherrschung, sogar noch eine Mini-Portion für den stolzen Vater zu reservieren.

Eine bodenständige Köchin, die uns gut kennt!

Auch wenn man nicht gerade den Balanceakt zwischen Baby und Küche zu bewältigen hat wurde Deb Perelman schnell klar, dass dieses Rezept wenig geeignet ist für Leute, die unter Zeitdruck stehen. Als sie ein Jahr später noch einmal darauf zurückkam, nahm Deb sich vor, diese wunderbare Kombination von Aromen zu einem Gericht weiterzuentwickeln, das weniger arbeitsintensiv ist und mehrere Personen davon locker satt werden können. Das Ergebnis ihrer Bemühungen lässt sich verblüffend schnell zubereiten. Man braucht keine Knoblauchzehen zu schälen und zu zerkleinern oder Mandel zu hacken. Der Blumenkohl bleibt roh und die meiste Arbeit wird von der Küchenmaschine erledigt, man muss im Grunde nur ein wenig rühren und mischen, um am Ende ein frisches, leichtes Herbstgericht zu erhalten. Wer keine Lust auf Nudeln hat, streicht dieses Pesto einfach auf einen mit Olivenöl beträufelten Toast, ähnlich wie südfranzösische Olivenpaste (Tapenade).

Welche Helfer werden wirklich gebraucht – die Frau denkt praktisch!

Kennen Sie die Kochbücher, die gleich auf der zweiten Seite, eine perfekte Ausstattung einfordern. Bevor es losgeht, wird ein Reisgarer oder Pizzastein benötigt, denn ohne, so wird uns suggeriert, gibt es kein perfektes Ergebnis. Oh nein, das wollen wir nicht riskieren und so ziehen am Ende nicht nur der Reiskocher und der Pizzastein bei uns ein, nein, es muss auch noch eine Eismaschine sein. Gibt es deshalb häufiger Pizza, Iwo, meistens landen wir dann doch beim Lieferdienst, der Pizzastein, wo war der gleich noch mal und ja natürlich der sollte mindestens eine Stunde vorher aufgeheizt werden. Pizzastein und Pizzaschaufel sind in den Augen von Deb Perelman nützlich, aber letztendlich geht es auch ohne direkt auf dem Blech. Und zu guter Letzt: Gute Pizza passt sich Ihrem Zeitplan an und nicht umgekehrt. Über die Jahre hat Deb für Pizzateig zwei verschiedene Herangehensweisen entwickelt. Der eine Teig ist innerhalb 45 Minuten backfertig, das liegt an dem relativ hohen Verhältnis von Hefe zum verwendeten Mehl. Passionierte Brotbäcker mögen jetzt stöhnen, aber für Familie Perelman hat sich dieses Rezept in der Praxis bewährt, der Teig ist perfekt: elastisch und knusprig zugleich. Alternativ dazu schlägt die Autorin eine zweite Herangehensweise vor, bei der der Teig vorbereitet und über Nacht oder während wir im Büro sind, im Kühlschrank reifen kann. So können wir selbst entscheiden, was für uns im Moment, am besten passt.

Die Sache mit dem Tomatenmark!

Großartige Fehler konnte ich nicht feststellen, auch wenn mal eine Zutat bei der Zubereitung nicht auftaucht, aber hey das ist vielleicht nicht optimal, macht aber aus einem guten, konzeptionell sehr guten Kochbuch, kein schlechtes Buch. Da können wir durchaus großzügig sein. Beim Rezept für das „Jumbosandwich mit Ratatouille“ sollen aber 250 g. Tomatenmark bzw. Tomatensauce aus der Dose verwendet werden, bitte ignoriert einfach das Tomatenmark, die Menge funktioniert niemals, hier scheint bei der Übersetzung einfach was schief gegangen zu sein, denn bei anderen Rezepten war die Angabe hierfür plausibel. Tomatenmark, wie wir es kennen, gibt es scheinbar in den USA nicht in dieser konzentrierten Form, deshalb haben auch viele Übersetzungen da ihre Schwächen. Hier war da zumindest die Tomatensauce dabei, dass es eigentlich jeden erfahrenen Küchenbenutzer geradezu anspringen musste, dass hier was nicht stimmen kann. Mir ist es leider aber auch schon in anderen Büchern begegnet und das ohne weitere Alternative. Wenn Übersetzer selber hier keine Erfahrung haben, scheint das leider gelegentlich mal vorzukommen.

Fazit: Das Buch gehört definitiv in jede Küche! Leckere Rezepte, die immer wieder optimiert wurden gepaart mit vielen Tipps und Tricks einer echten Tüftlerin, die zudem eine von uns ist, ohne Küchenbrigade oder Gerätepark im Hintergrund. Das alles ersetzt Deb Perelman mit Leidenschaft und Tüftelei, so dass wir getrost auf Firlefanz verzichten können und deshalb ist dieses Buch nicht nur wertvoll, sondern auch längst überfällig! P.S: Dieses Buch wird an Weihnachten als nett verpacktes Geschenk, seinen Weg in die Hauptstadt antreten, mal sehen, ob ich da nicht doch jemand vom Gegenteil überzeugen kann.

Vielen Dank für die Übersendung eines Rezensionsexemplars!

Geröstete Kürbisspalten mit Kreuzkümmel und Pistazien-Feta-Dip

© Meike Peters
© Meike Peters

Quelle: Meike Peters: Eat In My Kitchen

Prestel Verlag

Preis: 29,95 €

Würzige, ofengeröstete Kürbisspalten waren lange Zeit mein Favorit für gemütliche Winterabende auf dem Sofa. Bis zu dem Tag, an dem Meike Sabrina Ghayours wunderbares Kochbuch „Persiana“ entdeckte, eine fantastische Rezeptsammlung mit starken Einflüssen aus dem Nahen Osten. Die Londoner Köchin nimmt ein asiatisches Pesto-Kürbis-Rezept eines befreundeten Kochs, Tony Singh, und macht daraus ihre eigene Variation mit Feta, Granatapfel und einem persischen Pesto aus Pistazien, Koriander, Petersilie und Dill. Es hat meine Geschmacksnerven umschmeichelt und dem Gericht zu ganz neuen Qualitäten verholfen. Nussig, süß und salzig – es ist brillant. Daraus musste die Autorin einfach mein eigenes Rezept entwickeln. Um das Gericht zu vereinfachen, lasse ich den Granatapfel und das Pesto weg und konzentriere mich auf die karamellige Süße des gerösteten Kürbisses, die beißende Schärfe des Fetas und den blumigen Geschmack der Pistazien. Ich gebe noch etwas Kreuzkümmel dazu, um dem Gericht eine erdige, warme Note zu verleihen. Sabrina verwendet Butternusskürbis in ihrem Rezept, den ich manchmal mit Hokkaido ersetze – dessen Haut kann man mitessen und er gart etwas schneller. Ich liebe die Rezepte von Sabrina Ghayours, einer Meisterin der Vereinfachung, Meikes Idee ist dieser aber vollkommen ebenbürtig. Wir müssen also nicht mehr nach London schielen, wenn es um aromastarke  unkomplizierte Küche geht, ein Ausflug nach Berlin reicht da völlig. Uns hat es super geschmeckt, wieder ein Keeper-Rezept!

 Zutaten (für 3 – 4 Portionen):

1 kg Kürbis ohne Kerne, aber mit Schale, bevorzugt Hokkaido oder Butternuss, in 5 cm breite Spalten geschnitten

60 ml Olivenöl

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

gemahlener Pfeffer

grobes Meersalz

Für den Pistazien-Feta-Dip:

60 g gesalzene Pistazienkerne

170 g Feta

3 EL Olivenöl

¼ TL gemahlener Kreuzkümmel

Für das Topping:

30 g gesalzene Pistazienkerne, grob gehackt

Zubereitung:

 Den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Kürbis in einer Auflaufform verteilen. Olivenöl, Kreuzkümmel und reichlich Pfeffer verrühren, über die Kürbisspalten gießen und mit den Fingern gut verteilen. Mit grobem Meersalz bestreuen und 15 Minuten rösten. Die Spalten wenden und weiter rösten, bis sie goldbraun und weich sind, wenn man mit einer Gabel hineinpiekst – etwa 7 Minuten bei Hokkaido und 15 Minuten bei Butternusskürbis.

Während der Kürbis röstet, den Pistazien-Feta-Dip vorbereiten: Die Pistazien in einer Küchenmaschine fein mahlen. Feta, Olivenöl und Kreuzkümmel dazugeben und glatt pürieren. Mit Kreuzkümmel abschmecken, in eine Schale geben und beiseite stellen.

Die warmen Kürbisspalten auf Tellern anrichten, einen üppigen Klecks Pistazien-Feta-Dip dazugeben und mit den gehackten Pistazien bestreuen. Falls gewünscht, mit Kreuzkümmel nachwürzen.

Bei Butternusskürbis muss das Fruchtfleisch aus der Schale geschabt werden, bei Hokkaido kann diese mitgegessen werden.