LEON – Hundert Salate

Baxter/Vincent: LEON – Hundert Salate

Fotos: Tamin Jones

Dumont Buchverlag

 Preis: 20,– €

 Ein Buch für Salat-Fans und für alle, die das nur noch nicht wissen!

 Worum geht’s?

 Salat und noch mal Salat, allerdings kommen hier nicht nur „Grünfutter-Anbeter“, Vegetarier oder Veganer auf ihre Kosten! LEON steht für eine britische Fast-Food-Kette, die auf gesundes Essen setzt und auch die zahlreichen Unverträglichkeiten ihrer Gäste im Blick hat. Die Leon Gründer legen sehr viel pädagogischen Eifer an den Tag kümmerten sich um den „School Food Plan“ der britischen Regierung, der Koch- u. Ernährungslehre zum Schulfach machte und Schulkindern ein kostenloses Mittagessen in der Schule ermöglicht. Die LEON-Begründer haben weiterhin erfolgreich mit Co-Autoren Kochbücher veröffentlicht, die ihre Gäste auch zu Hause ermuntern sollen, gesundes Fast-Food (Schnell ist relativ, setzt bitte auf den Geschmack!) auf den Tisch zu bringen.

Wer kocht?

© Tamin Jones

 Jane Baxter ist Köchin und verbringt ihre Zeit mit Catering, Beratung zu Ernährungsthemen sowie damit, Food-Events in außergewöhnlichen Locations zu organisieren. Sie schreibt eine wöchentliche Kolumne im ›Guardian‹ und ist Autorin der bei DuMont erschienenen Bände ›LEON. Fast & Free‹ (2017) und ›LEON Fast Food. Vegetarisch‹ (2014).

John Vincent ist Mitgründer von LEON mit mittlerweile über fünfundvierzig Restaurants im Vereinigten Königreich. Er hat zusammen mit Henry Dimbleby den Bestseller ›LEON. Natürlich Fast Food‹ (2011), mit Kay Plunkett-Hogge ›LEON. Familie & Freunde‹ (2013) und mit Jane Baxter ›LEON. Fast & Free‹ (2017) geschrieben, die alle bei DuMont erschienen sind.

Was ist drin?

 Salat als Hauptdarsteller, der sich bei den Zutaten weltweit bedient…..

Hundert Salate haben es ins Buch geschafft: Es gibt Klassiker, die wir kennen und lieben oder die wir immer schon mal machen wollten. Salade Niçoise wird mit Radieschen und einem Tomatendressing  nach LEON Manier aufgepeppt.

Leon kann auch gesund geschmacklich punkten!

 Mit dem Begriff „Superfood“ kann man mich eigentlich jagen. Der ebenfalls in diesem Kapitel präsentierte gleichnamige Salat, der seit vielen Jahren schon im Menü der Restaurant-Kette fest gesetzt ist, war entsprechend ein Rezept, bei dem ich schnell weiter geblättert habe. „No way“ nicht mit mir war mein erster Gedanke, Brokkoli, Tiefkühlerbsen oder Gurken und dann auch Quinoa, verlockend geht anders für mich, dachte ich mir. Um es kurz zu machen, ich bin bei weitem keine Clean-Eating- Jüngerin trotzdem dieses Rezept von Jane Baxter hat mich überzeugt. Neben dem schon erwähnten Grünzeug kommt noch Avocado dazu und die Geheimwaffen Feta von guter Qualität, Petersilie, Minze und Leon-Röstkerne und das Ganze mit einer sehr stimmigen französischen Vinaigrette angerichtet. Wenn Superfood so klasse schmeckt, bin ich auch gerne dabei. Die Autoren versorgen die Gesund-Esser auch mit anderen Kreationen mit reichlich Quinoa und Kale-Anbeter kommen mit diversen Grünkohl-Kreationen ebenfalls voll auf ihre Kosten. Für mich gab es noch einen Reisalat aus Ibizia, der obwohl unverschämt gesund auch bei meinem Mann wegen seiner süß (Trockenfrüchte)-säuerlich (Granatapfel + Sumach) und Kräuter würzigen Note (Minze, Koriander) als Sommer-Feierabendküche Anklang fand, auch wenn er den zuvor probierten Salade Lyonnaise noch leckerer fand, er ist halt kein Gesund-Freak.

Fusion-Food und Gesundes geben sich die Klinke in die Hand

Neben den gesunden Optionen, die im zweiten Kapitel in dem es um den schnellen Salat-Teller geht, der in höchsten 20 Minuten serviert werden soll, auch wieder am Start sind, z. B. als Zucchini-Nudeln mit Pesto-Trapanese & geriebenen Ricotta-Salata, gibt es auch üppige Kreationen mit Meeresgetier (hier als Krabbensalat mit Grapefruit) und Fleisch (als belgisches Steak mit einer Beilage aus Radicchio, Chicorée und einer leckeren Senf-Mayonnaise.

Auf der Insel liebt man geräucherten Fisch

 Die Rezept-Ideen für die Lunch-Box sind alle für eine Person ausgerichtet, Baxter als britische Köchin liebt gesalzenen Fisch im Salat z. B. als eingesalzene Makrele mit Perl-Couscous und Dill oder auch in der Version als polnischer Kartoffelsalat mit Hering. Mir gefällt ihr supereinfaches Rezept für einen Salat aus Tomaten, Feta & Linsen, bei der sie auch Varianten mit beeriger Makrele oder mit Schweinshaxe anbietet.

Schnell schneller am schnellsten und beim Einkaufen ist Engagement gefragt….

 In den Kapiteln „Essen für Freunde und Familie“ präsentieren die Autoren spektakuläre und üppige  Ideen für die Familie und unsere Gäste. Die Zutatenlisten sind bei Frau Baxter grundsätzlich nicht kurz und deshalb wird auch mal getrickst und ein fertiges Brathähnchen  mit dem dazugehörigen Saft für einen fruchtigen Brot-Traubensalat mit Huhn verwendet. Ihre Kreationen legen allesamt Wert auf viel Geschmack und unterschiedliche Texturen bei den Zutaten, das bedeutet für Salat-Rezepte, dass man das in den allerwenigsten Fällen mit 5 Zutaten in 20 Minuten erledigen kann. Wer jedoch auf die zeitliche Komponente in der Küche Wert legt, sollte sich für meinen Geschmack darauf einrichten, dass es meistens doch ein bisschen länger dauert und die Zutaten mit Nichten alle im gut sortierten Supermarkt zu bekommen sind. Die Vorratskammer verlangt diverse Essig u. Ölsorten, getrocknete Früchte sowie Dattel- u. Granatapfelsirup, im Tiefkühler Erbsen, Bohnen und Edame, mehrere Getreidesorten, Asia-Spezialitäten, Gewürze und gute Konserven wie Piquillo-Paprikas, die letztendlich nur qualitativ sehr hochwertige geröstete Paprika im Glas sind, die man in meinen Augen jedoch problemlos mit selbstgerösteten Paprika ersetzten kann.

Fazit: Die etwas andere Salat-Küche – oder viel macht viel!

Insgesamt ist das Beschaffen der Zutaten für Leute, die gerne gut kochen und auf Fusion-Küche stehen, eine meisterbare Aufgabe, wenn diese nicht in „Hintertupfingen“ leben und gerne mal online bestellen, muss man in meinen Augen nicht in London wohnen, wenn man aus diesem sehr inspirierenden Buch Salate zubereiten will. Ich hatte als Fan der Fusion-Küche sowieso das meiste zu Hause stehen und weiche ebenfalls gern aufs Selbermachen aus. Dieses Buch gehört in jedem Fall in die Hände von Geschmacksverliebten weltoffenen Salat-Fans, die eine gut bestückte Speisekammer haben und neben Rezepten auch gerne selber experimentieren, dazu ist das Baukasten-Prinzip am Ende des Buches eine tolle Ideen-Quelle. Wem es um den Zeitaspekt beim Kochen geht, dem möchte ich das Buch nicht gerne empfehlen, der Begriff Fast-Food hat hier nichts zu suchen und ist für mich als Manko bei diesem wirklich tollen Salat- Buch identifizierbar- dessen Rezepte mir jedoch viel Neues in der Salatschlüssel gezeigt haben – dass immer überraschend war und uns toll gescheckt hat!

Jedoch muss ganz deutlich gesagt werden, hier wird bei den Zutaten auf das Prinzip „Viel macht viel!“ gesetzt, der Salat-Baukasten von Jane Baxter ist randvoll und wird ausschweifend bei den Zutaten eingesetzt, dazu braucht es mutige Nachkocher und Menschen, die nicht mit 3 – 6 Zutaten genug haben und sich für einen tollen Salat auch gerne mal zum länger schnippeln in die Küche stellen. Ich habe es sehr gerne gemacht, die Ergebnisse waren ebenso überraschend wie kulinarisch geglückt!

Vielen Dank als Übersendung als Rezensionsexemplar!

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Griechische Hühnersuppe mit Zitrone und Reis

© Silvio Knezevic

Quelle: Elisabeth Raether: Das Beste vom Wochenmarkt

Neue frische und saisonale Rezepte aus dem Zeitmagazin

Fotos: Silvio Knezevic

So geht ein feines Hühnersüppchen, das sehr unkompliziert in der Zubereitung ist und mir nicht nur im Dezember gut schmeckt!

Ende Dezember: Das sind die Tage der Einkehr und der Stille, oder anders ausgedrückt, die Tage, in denen man das deutliche Gefühl hat, zu viel gegessen zu haben. Aber man kann ja nicht einfach damit aufhören. Was also tun? Diese Hühnersuppe ist schlank und blass, außerdem schmeckt sie frisch dank Zitrone – sie ist das Gegenteil von einem Weihnachtsmarkt, sozusagen. Die Zubereitung kostet etwas Zeit, aber die hat man zwischen den Jahren ja.

Zutaten für 4 Personen:

1 große Karotte

1 Lauchstange

1 kleine Zwiebel

1 kg Hühnerfleisch (Keulen und Flügel)

2 l Wasser

Salz

2 Eier

Saft und abgeriebene Schale von 2 kleinen Bio-Zitronen

150 g weißer Reis (z. B. Jasminreis)

schwarzer Pfeffer Olivenöl

Zubereitung:

Karotte putzen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Lauch putzen, waschen, das Weiße und Hellgrüne in Hälften teilen. Zwiebel schälen und halbieren. Fleisch, Karotte, Lauch und Zwiebel mit dem Wasser zum Kochen bringen. 45 bis 60 Minuten lang köcheln lassen, bis das Fleisch ganz durchgegart ist. Das Fleisch aus dem Topf nehmen, abkühlen lassen, dann mit der Hand vom Knochen lösen und beiseitestellen.

Karotte, Lauch und Zwiebel aus dem Fond entfernen. Den Fond weitere 30 Minuten lang etwa auf die Hälfte der Flüssigkeit einkochen. Dann mit Salz abschmecken. Das Besondere an dieser Suppe ist zum einen, dass sie mit Ei gebunden wird, was sie sämig, aber nicht schwer macht. Zum anderen wird der Reis direkt in der Suppe gekocht, was ebenfalls zu ihrer Cremigkeit beiträgt.

 Zunächst die Eier mit Zitronensaft gründlich verquirlen. Dann etwa 250 ml heißen Hühnerfond sehr langsam in die Ei-Mischung rühren – am besten beginnt man, den Fond esslöffelweise dazuzugießen. Es geht darum, die Eier langsam zu erhitzen, damit sie nicht stocken. In der Zwischenzeit den Reis in den verbliebenen Fond einrühren.

Nach ungefähr 5 Minuten das Hühnerfleisch dazugeben. Alles weitere 5–10 Minuten lang kochen, bis der Reis weich und das Fleisch erhitzt ist, dabei ab und zu umrühren. Schließlich die Ei-Zitronen-Mischung zur Suppe geben, alles noch mal unter Rühren aufkochen, die Suppe sollte dann cremig und leicht angedickt sein. Auf Teller verteilen, mit Pfeffer und nach Geschmack mit fein gehackter Zitronenschale bestreuen, eventuell etwas Olivenöl darübergeben.

Elisabeth Raether: Das Beste vom Wochenmarkt

Elisabeth Raether: Das Beste vom Wochenmarkt

Neue frische und saisonale Rezepte aus dem Zeitmagazin

Fotos: Silvio Knezevic

riva Verlag

Preis: 19,99 €

Warum seriöse Journalisten nicht übers Kochen reden …..

 Elisabeth Raether arbeitet im Bereich des hochseriösen Journalismus, Polit-Journalisten ist die neue Bundesregierung im Moment wichtiger als ihr Kochtopf daheim. Über Essen redet man bei der ZEIT und vermutlich auch beim Stern so wenig wie über Sex. Jeder tut es, hofft man zumindest, jeder weiß, dass der andere es tut, aber man tauscht sich darüber wenn überhaupt nur in Andeutungen aus. Regelmäßig passiert es der Autorin aber, dass Kollegen sie auf dem Flur oder am Rande einer hoch wichtigen Redaktions-Konferenz flüsternd beiseite nehmen und ihr von der herrlichen Zitronenpasta oder dem Himbeerkuchen aus ihrer Kolumne vorschwärmen. Manche trauen sich sogar und schicken ihr heimlich am Wochenende Handyfotos von ihren Erfolgen.

Wie kommt man als Mitglied der ZEIT -Politik-Redaktion zu einer Koch-Kolumne?

 Elisabeth hat definitiv nicht hier geschrien, als es darum ging, eine geeignete Kandidatin für die Koch-Kolumne der ehrwürdigen guten alten ZEIT zu casten, oder sagen wir es einfach so, wie es ist: Niemand anderes wollte diese Arbeit machen. Dabei wäre jeder andere außer ihr auch geeignet gewesen, denn das Prinzip der Kolumne sollte ja sein, dass eben kein Experte Lektionen erteilt, sondern jemand einfach gern draufloskocht. Aber genau da lag wohl der Haken. Denn, klar, fast jeder isst gern, aber das regelmäßige Essenmachen ist eine ganz andere Nummer, als nett auf dem Sofa sich am Sonntag-Abend die neueste Folge einer Koch-Show rein zu ziehen oder ein wunderschönes Kochbuch durchzublättern. Wir leben in einer Zeit, in der viele gerne kochen lassen, Lieferdienst, Fertig-Produkte werden je nach Portemonnaie als Unterstützung angeheuert, Hauptsache man verpasst keinen Instagram-Tweet und ist auch bei Facebook immer on.

Glücklich wird man nicht vor der Glotze oder dem Smartphone, aber vielleicht in der Küche!

 Kochen kann auch bei täglicher Wiederholung eine schöne Tätigkeit, ein Genuss sein, bevor man auch nur einen Bissen probiert hat. Man kann sich auf das Essen freuen, seine Nase in Gewürzdosen halten, die eigenartige Schönheit von Gemüse bestaunen, einfach seinen Gedanken nachhängen, sich unterhalten, Musik hören, oder in den Ofen gucken und den Verwandlungen zusehen, die sich dort ereignen. Am Ende kommt dann der Oberhammer: man darf es sogar selbst aufessen, nette Leute dazu einladen und kann sich stolz von den Gästen auf die Schulter klopfen lassen. Das ist Entschleunigung pur und etwas was uns erdet, wir erleben den erhebenden Moment und die große Befriedigung, mit den eigenen Händen etwas geschaffen zu haben, was uns und andere glücklich macht. Schwer ist das in den meisten Fällen nicht sagt Elisabeth Raether und die Zeit, die es dafür braucht ist auch übersichtlich, im Prinzip kocht sie zwei- bis dreimal die Woche und nur selten kommt was auf den Teller, das lange Vorbereitung bräuchte. Also einfach mehr kochen, weniger darüber reden, ihr wisst schon, was man den anderen nachsagt.

Was gibt es?

Die Rezepte aus diesem Buch stammen aus den vergangenen drei Jahren, aus der Zeit also, als Elisabeth Raether sich schon ein bisschen daran gewöhnt hatte, Kochkolumnistin des ZEIT Magazins zu sein und Familie und Freunde bereits zu der Erkenntnis gelangt waren, die kann nicht nur schreiben, sondern auch ganz passabel kochen.

Saisonal Kochen macht Sinn, einfach auf dem Markt inspirieren lassen!

Saisonal geht es bei ihr zu von Frühling bis Winter, im Frühling gibt es zum Beispiel Risotto mit Kräutern, den perfekten Kräuterfonds dafür hat sich die Autorin im YouTube-Channel eines Italieners abgeschaut. Außerdem kocht die Journalistin jede Menge Pasta, noch mehr Risotto, die guten alten Frikadellen aus dem Kochbuch der Oma, Erbsensuppe und griechische Hühnersuppe und die sogar mit einem Küchentrick, wie die knifflige Ei-Legierung tatsächlich Geling sicher funktioniert. Weiter werden mit einem schlichten Karottenpüree mit Kümmel ebenfalls Vegetarier am Feierabend schnell glücklich gemacht.

 Was gibt es Neues?

 Im Gegensatz zum ersten Buch gibt es gibt mehr Kuchen. Obwohl Elisabeth kein Talent fürs Backen hat – ihr fehlt leider der Wille zur Präzision und Ordnung, doch sie hat nicht aufgegeben und es immer und immer wieder probiert. Inzwischen klappt das ganz gut, Beleg dafür ist die Birnentarte auf Seite 112 und das Clafoutis mit Kirschen auf Seite 72, die Zeit-Kollegen wissen jetzt dank dieses Rezeptes auch, dass Clafoutis noch viel leckerer ist als ein schnöder Kirschkuchen.

 Vegetarier erwünscht, aber ihr spielt in diesem Buch nicht die erste Geige!

Weiterhin bleibt es oft vegetarisch in Raethers Küche, aber sagen wir mal so an den richtigen Stellen vegetarisch. Das heißt, es wird nicht unnötigerweise abgepackte Supermarktware verschlungen, sondern Fleisch als kostbares Geschenk behandelt, auf das man achtgibt wie auf ein teures Parfüm. Es gibt einen üppigen Schweinebraten, asiatisch, scharf, süß und saftig (Seite 40), eine unglaublich aromatische Lammschulter mit viel Knoblauch (Seite 26) und ein schlichtes, knuspriges Brathuhn (Seite 92).

 One-Pot- ist kein Mode-Trend, sondern eine Zubereitungsmethode, die schon Oma kannte!

Einige Schmortöpfe sind dabei – Lamm mit Pflaumen (Seite 142), ein Biergulasch (Seite 216). Für Elisabeth ist Schmoren noch immer die bequemste und damit beste Garmethode: Während es stundenlang köchelt, ruht der Koch sich aus. Neben der Liebe der Autorin für alles Italienische findet man ein bisschen was Französisches wie Eier in Rotweinsoße (Seite 200) und kleines Käsegebäck (Seite 30), das  gut zum Aperitif passt.

Gewürze dürfen bei den Currys ran, allerdings wird man in den Rezepten der Journalistin nicht von den verschiedensten Aromen erschlagen, verrückte zu verspielte Kombinationen kommen bei ihr nicht in den Topf, alles muss für sie gut schmecken und alltagstauglich sein.

Fazit: Nicht lang schnacken, einfach kochen!

Elisabeth Raether ist ein herrlich alltagstaugliches Kochbuch gelungen, das mit saisonalen Rezepten besticht, da ist alles drin was ich mir wünsche und was ich an Tipps gebrauchen kann. Warum einer Politik-Journalistin das besser gelingt als den Profis, ganz einfach Leute, sie kocht um zu Essen und kann ihr „Schreiber-Ego“ vermutlich außerhalb ihrer Kolumne ausleben. Eine Wohltat für genervte Leser und vor allem Nachkocher, die die Nase voll haben von Wortakrobaten, die gar nicht mehr mitbekommen, dass wir gerne selber schmecken und keinen rhetorischen Vorschmecker brauchen, sondern einfach nur leckere und einfache Rezepte –  in diesem Sinne gerne wieder Frau Raether!

Vielen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar.

Schmorkürbis-Blauschimmelkäse-Frittata mit Majoran

© William Meppem, AT Verlag

Quelle: Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Feinwürzige, cremige Frittata, Original-Rezept ohne Temperaturangabe und Backzeit und mit einer Pfanne von ca. 22 cm Ǿ, die sich bei mir als zu klein erwies. Der Tipp die Eier Raumtemperatur annehmen zu lassen, damit die Frittata luftiger wird, nehme ich gerne mit in mein Standard-Repertoire. Insgesamt eine üppige Portion, von der sicherlich auch einer mehr satt wird.

Zutaten (für 4 Portionen):

6 Eier

250 ml Rahm (Sahne)

25 g fein geriebener Parmesan

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

300 g Butternut-Kürbis, geschält, 2 cm groß gewürfelt

1 EL Olivenöl extra vergine

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 TL Olivenöl extra vergine

20 g Butter

1 Handvoll Majoranblätter

60 g geriebener Käse (z. B. Greyerzer oder Cheddar)

100 g Blauschimmelkäse, zerbröselt

fein geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Eier, Rahm, Parmesan, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Kürbis in einer Schüssel mit 1 EL Öl, Salz und Pfeffer mischen. Auf einem dünn gefetteten, mit Backpapier belegten Blech verteilen und im Ofen 12–15 Minuten goldbraun rösten.

Eine ofenfeste beschichtete Pfanne (24 cm Durchmesser) bei niedriger Temperatur erhitzen. Darin Öl und Butter schmelzen und schwenken, sodass Boden und Wand der Pfanne bedeckt sind. Die Frittata-Mischung hineingeben und 5 Minuten garen, bis die Masse an den Rändern stockt. Kürbis, Majoran, Hartkäse und Blauschimmelkäse darauf verteilen und weitere 15 Minuten garen. Dann die Frittata

im Ofen bei 180 °C auf der zweiten Schiene von unten ca. 8–10 Minuten weiter garen, bis sie gerade fest ist.

Mit Parmesan bestreuen und in Stücke schneiden.

Tipp: Möglichst frische, zimmerwarme Eier verwenden – so wird die Frittata schön leicht und luftig.

Mein Tipp: Eure Pfanne hat keinen hitzefesten Griff? Einfach doppelt mit Alufolie umwickeln.

 

Glasierter Hackbraten mit Speck und Salbei

© William Meppem, AT Verlag

Quelle: Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Das Rezept zeigt sehr Händchen in der Zusammenstellung. Einiges habe ich nach meinem Geschmack abgeändert. Diese Menge war auch nur in eine lange Kastenform von 30 cm Inhalt zu bekommen. Der Hackbraten beleibt wunderbar saftig durch den Speck und die Kruste aus Ahornsirup mit Salbei ist wirklich oberlecker, außerdem hat uns die Fenchelnote im Braten sehr gut geschmeckt.

Zutaten (für 6 Portionen):

70 g Brötchen, altbacken, vom Vortag (ca. 1 ½ Stück)

Milch zum Einweichen

2 TL Fenchelsamen (grob gemörsert)

2 TL Meersalzflocken (bei mir normales Salz)

1 TL getrocknete Chiliflocken

500 g Hackfleisch vom Schwein

500 g Hackfleisch vom Kalb (bei mir vom Rind)

1 EL fein abgeriebene Zitronenschale

1 – 2 Eier (im Original wurde nur Eigelb verwendet, je nach Größe)

80 g fein geriebener Parmesan

2 EL Thymianblätter, gehackt

4 Knoblauchzehen, gepresst (es reichen auch 3)

1 EL Dijonsenf

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

200 g dünne durchwachsene Speckscheiben

2 EL Ahornsirup

einige Salbeiblätter

Zubereitung (angepasst):

Brötchen in sehr dünne Scheiben schneiden, in eine flache Schale legen, mit der Milch übergießen und quellen lassen. Blättchen von 5 Stielen Thymian abzupfen, mit der Zwiebel fein hacken zusammen mit dem Knoblauch in  ca. 1 – 2 EL heißem Öl kross ausbraten, aus der Pfanne herausnehmen und abkühlen lassen.

Fenchelsamen, Meersalz- und Chiliflocken im Mörser leicht zerstoßen.

Die Fenchelmischung, das Hackfleisch, Zitronenschale, Ei, Parmesan, restlichen gehackten Thymian, Senf und Pfeffer zusammen mit dem eingeweichtem Brötchen zum Hackfleisch geben und 2–3 Minuten gründlich vermengen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Kastenform ca. 30 cm (2 l Inhalt) dünn fetten; den Boden und die Seiten überlappend mit den Speckscheiben auslegen. Die Hackfleischmischung in die Form drücken und die Oberfläche mit Speckscheiben abdecken. Im Ofen mindestens 1 Stunde backen, bis der Hackbraten durchgegart und der Speck knusprig ist. Mittlere bis untere Einschubleiste.

Den Hackbraten aus dem Ofen nehmen, die Ofentemperatur auf 200 Grad erhöhen. Den Braten 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und mit der Oberseite nach oben auf ein Backgitter über eine Saftpfanne setzen. Die Oberseite mit Ahornsirup bestreichen, mit Salbeiblättern belegen und im Ofen 5–8 Minuten karamellisieren lassen, bis er goldbraun ist und die Salbeiblätter knusprig sind. Zum Servieren in Scheiben schneiden.

Donna Hay: Von einfach zu brillant

Donna Hay: Von einfach zu brillant

Fotos: William Meppen

At Verlag

Preis: 39,90 €

Bella Donna variiert was das Zeug hält, aber Grundrezepte sind weniger ihr Ding!

Was die Lady will und wofür sie bekannt ist?

 Donna Hay die australische Kochbuch-Ikone, hat wieder zugeschlagen 400 Seiten Rezepte und jede Menge Variationen liegen vor mir. Ich blättere mich so durch die beeindruckende Schwarte und bin erstmal sehr angetan. Was probiere ich als erstes, es gibt so viel was mir gefällt. Hay und ihr Team kennen die aktuellen kulinarischen Vorlieben von mir und anderen sehr genau. Es fällt mir ausgefallen schwer, da eine Auswahl zu treffen.

„Knusprig frittiertes Buttermilch-Hühnchen“

vielleicht oder lieber was Süßes und die „Chocolate Chip Cookies“ probieren

 Donna die Große!

Ms. Hay wird von Rezensenten bejubelt und ihr attestiert, dass sie ihnen schon so manchen Feierabend köstlich gemacht, die Familie mit ihren Rezepten beglückt und zufrieden vom Tisch aufsteht und wenn der Ehemann Kollegen oder den Chef zum Essen mitbringt, kann man mit ihr ebenfalls mal so richtig fett angeben. Glaubt ihr nicht, doch geht, im vorliegenden Kochbuch serviert sie für die Familie ein schnelles Brathähnchen, wenn der Chef sich mit Gattin ansagt, lässt sich daraus aber ganz schnell eine Variante mit knusprigen Speck und Salbei zaubern. Donna Hay ist übrigens weltweit die bekannteste Kochbuch-Autorin und ihre Kochbücher sind fast in jeder Küche rund um den Globus zu finden. Für mich ein Grund mehr, mir auch mal ein Buch von dieser kulinarischen „Überfliegerin“ anzuschauen, denn bislang steht noch keines in meinem Kochbuch-Regal. Erst seit 2011, ganze 10 Jahre nach der ersten Ausgabe ihrer Zeitschrift, produzierte die Lady aus Australien ihre eigenen TV-Kochshows. Wer wie Hay ein Kochbuch-Imperium leitet, will nichts dem Zufall überlassen und setzt auf starke visuelle Reize: frisches Pastellblau und Weiß sorgen für eine aufgeräumte und frische Atmosphäre, den spektakulären Blick auf den Pazifik gibt es da direkt noch mal als Zugabe und lecker gekocht wird ja sowieso. Bei „Donna der Großen“ scheint alles irgendwie mühelos und selbstverständlich und der Wow-Effekt ist bei ihren Ideen praktischerweise inkludiert. Wer sich die beiden Videos oben angeschaut hat, dem sollte aufgefallen sein, dass sie zu Beginn jedes Mal betont, für sie ist das Beste Rezept gerade gut genug, darunter macht sie es praktisch nicht mehr. Donna Hay gilt deshalb auch als Autorin, die Leute, die ihre Küche praktisch als Ausstellungs-Raum ansehen und höchstens den Schalter der Mikrowelle zum Erwärmen bedienen, wenn der Lieferdienst wegen Stau mal länger unterwegs war, wieder zum Kochen bringt.

Optik, Optik und noch mal Optik

Bezogen auf die Hähnchen-Rezepte, heißt das im Klartext, dem Zufall wird hier nichts überlassen, jede Menge Röstaromen sind dabei prominent auf dem Foto des genialen William Meppen dokumentiert, allerdings hat das Food-Styling der Australierin für meinen Geschmack den Ofen zu stark eingeheizt, alles sieht nicht nur knusprig aus, sondern ist sehr knusprig geworden, ich hätte ihr auch ohne die Fotos vom zum Teil schon sehr angeröstetem Huhn und Knoblauchknollen, die man schon fast als an gekokelt bezeichnen kann, geglaubt, dass es wirklich sehr knusprig geworden ist.

Viel Fleisch, ein bisschen Fisch und noch weniger vegetarisch, der Sieger heißt hier süß!

Was ich sehe gefällt mir immer noch alles ausnehmend gut, in den Kapiteln „Pikant“ „Unverzichtbar“ und „Süß“ wird groß aufgetischt, es gibt jede Menge Ideen, die Fleisch-, Fischessern und Süßschnäbeln gut gefallen werden. Bei den Vegetariern jedoch, vermute ich ein paar enttäuschte Blicke. Und was soll es jetzt für mich sein? Langsam geschmorte Rinderbrust, die mit Papardelle zum echten Soulfood-Klassiker werden oder auch als Rindfleisch-Ricotta Lasagne eine tolle Figur machen wären eine Option. Oder doch lieber ein sättigendes und pikantes Erbsen-Minz-Risotto, mit der mitgebrachten luftgetrockneten Chorizo aus dem Kanaren-Urlaub? Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser haben die „Süßen“ unter uns ganz klar die Nase vorn, knapp die Hälfte des Buches wurde ihnen gewidmet.

Bevor man rennen kann, muss man sicher laufen lernen…..

Damit aber nicht genug, Donna Hay, ist ein Fernseh-Profi, Superlative und große Versprechen gehören zu einer solchen Rolle dazu: Wie bei allem, in dem man gut sein möchte, muss man auch beim Kochen zuerst die Grundlagen beherrschen, erklärt sie zu Anfang. Sie teilt  in diesem Buch ihre besten Standardrezepte mit uns: verspricht erprobte, bewährte Zubereitungen beliebter Klassiker und ergänzt diese mit neuen und modernen Gerichten, die sie oft und gerne kocht. Zum Beispiel ein perfekt gegartes Steak, ein knuspriger Schweinebauch, den feinen Biskuit Cake ihrer Großmutter und die unwiderstehlichsten Brownies überhaupt. Zu jedem dieser Rezepte gibt es im Anschluss daran clevere und überraschende Variationen. So werden aus einem Rezept im Nu mehrere, und unser Kochrepertoire wächst ganz von selbst. von simplen Basics zu brillanter Raffinesse will die Autorin in kürzester Zeit Anfänger und Fortgeschrittene in der Küche gleichermaßen fit machen.

Wie es mir dabei ergangen ist?

Ich habe Chili Grill-Fisch mit einer leckeren Chili-Marmelade, den glasierten Hackbraten mit Speck und Salbei und eine Schmorkürbis-Blauschimmelkäse-Frittata mit Majoran probiert, geschmacklich alles top, aber ohne Erfahrung nicht zu meistern. Ich habe wirklich überlegt, ob ich diese Rezension überhaupt veröffentlichen soll, jedes Rezept habe ich umfassend nachbearbeitet, weil ich Euch ja nicht irgend ein halbfertiges Rezept zum Ausprobieren präsentiere, wenn ich selbst schon sehe, so wird das nichts. Ich habe das meiste was von mir ergänzt wurde kursiv gesetzt und die Zubereitung vielfach ergänzt, die Aufzählung würde hier definitiv den Rahmen der Rezension sprengen und viel zu lang werden. Außerdem gehört für mich die Information unmittelbar zum Rezept, damit es dann eben doch gelingt, auch wenn man nicht so viel Erfahrung hat. Beim Rezept für das perfekte Steak, empfehle ich Euch hier mal zu schauen, denn auch dort fehlt die Hälfte und wird unweigerlich zu einem trockenen Steak führen, denn die Zeit, die die Autorin für die Osmose, das ist das Zartmachen des Fleisches durch Salz, einkalkuliert, ist definitiv zu kurz. P.S. Ihr müsst im Beitrag ein wenig nach unten scrollen, damit Ihr zur relevanten Information kommt.

Fazit – oder für wen ist das Buch geeignet?

Superlative haben meist einen Nachteil, am Ende wird man an ihnen gemessen. Wenn ich jetzt die vollmundigen Ansagen der Australierin, die angeblich immer auf der Jagd nach dem bestmöglichen Rezept ist, Revue passieren lasse, kann ich nur sagen, Mega-Rezept-Ideen, tolle Inspirationen ein Grund-Rezept weiter zu entwickeln, aber der Weg zum Ergebnis kann sehr steinig werden, wenn jemand keine Erfahrung hat. Alles ist nur angerissen und viele wesentliche Informationen, die Anfänger und weniger geübte für den perfekten Erfolg benötigen, sind einfach nicht zu finden und wohl hinten rüber gefallen. Ich spreche hier nicht von Kleinigkeiten, wie hier von mehr oder davon weniger, es geht um Ofen-Temperaturen, Einschubleisten und sauber abgearbeitete Zubereitungsschritte, die es nicht erfahrenen Köchen erst möglich machen, da mitzukommen und nicht frustriert aufzugeben, weil das Ergebnis zu trocken, zu verkohlt oder eben nicht saftig ist. Liebe Donna Hay, sicher laufen lernen Kinder auch nur, wenn die Mama sie am Anfang an die Hand nimmt, ich werde ihr neues Werk meinem Schwager gerne zu Weihnachten schenken, denn er ist wie ich erfahren in der Küche und immer auf der Suche nach Inspirationen und Variationen, außerdem sind wir zwei keine Vegetarier. Meine Schwester wird es niemals von mir empfohlen bekommen, sie kocht nur gelegentlich und braucht die hilfreiche Hand bzw. Expertise in der Nähe. Schade mit einem engagierten Team hinter dem Buch wäre hier deutlich mehr möglich gewesen, aber das Buch war neben der Fernseh-Serie wohl höchsten die Nummer 2. Schöne Fotos und erfolgreiche Fernseh-Serien machen halt nicht automatisch ein tolles und Geling sicheres Kochbuch, für mich ist das Konzept des Buches leider nur zum Teil aufgegangen.

Herzlichen Dank für die Übersendung eines Rezensionsexemplars.

Biberli Cacik

©Laura Edwards

Quelle: Diana Henry: Simple

ars Vivendi Verlag

Preis: 29,90 €

Sehr einfach und ungemein lecker, die Röstaromen der Paprika passen perfekt zur kühlenden Joghurtsauce mit Feta und Dill. Tolle Kombination, ich empfehle bei den Chilis entweder die Menge zu reduzieren oder nicht gerade die höllisch scharfe Thai-Variante zu verwenden. Unsere kamen aus dem türkischen Lädchen.

Es gibt kaum etwas Einfacheres, doch die Kombination aus süßem Fruchtfleisch und pikantem Dressing ist unwiderstehlich. Nehmen Sie gewöhnliche Paprikaschoten, wenn Sie keine türkischen oder Romanopaprika bekommen (obwohl deren Form sehr attraktiv ist).

Zutaten:

8 lange türkische Paprikaschoten oder Romano, falls erhältlich

4EL Olivenöl

Salz und Pfeffer aus der Mühle

4 kleine rote Chilischoten, entkernt

250 g griechischer Joghurt

4EL Buttermilch

2EL natives Olivenöl extra, plus mehr zum Servieren

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

3EL grob gehackte Dillspitzen

75 g Feta, zerkrümelt

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Paprika auf einem Backblech mit dem Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Im Ofen 25–30Minuten sehr weich backen. Zur Halbzeit die Chilis unter die Paprikaschoten schieben.

In der Zwischenzeit Joghurt mit Buttermilch, nativem Olivenöl und Knoblauch zu einer zähflüssigen Sauce mischen.

Die Paprika auf einen Servierteller legen. Mit dem Bratensaft begießen. Die Chilis hacken und darüberstreuen. Die Joghurtsauce darauflöffeln, mit Dill und Feta bestreuen. Mit etwas nativem Olivenöl beträufelt servieren.