Mexikanische Limettensuppe mit geröstetem Knoblauch und Zitrussäften

© Clare Winfield, ars vivendi Verlag

Quelle:  Ursula Ferrigno: Lemons & Limes

Die besten Rezepte mit Zitrone und Limette

Fotos: Clare Winfield

Ars Vivendi Verlag

Preis: 22,– €

Eine ganz famose Suppe.- Würzig durch den gerösteten Knoblauch (die Mengenangabe ist kein Druckfehler!) und die Zwiebeln, mit sehr viel Frische und einem Hauch Schärfe – wunderbar! Es lohnt sich die Hühnerbrühe selbst herzustellen.

Diese erfrischende Suppe aus Mexiko serviert man am besten als Teil eines mexikanischen Festessens. Sie Schmeckt auch gut mit Hähnchenfleisch.

Zutaten (für 4–6 Personen):

15 Knoblauchzehen mit Schale

3 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt

3 Bio-Limetten, geschalt und gewürfelt

3 Chilischoten, Stielansatz, Kerne und Scheidewände entfernt, fein gehackt

2 EL Olivenöl

1 grüne Paprikaschote, Stielansatz, Kerne und Scheidewände entfernt, gehackt

4 reife Tomaten, gewürfelt

1 Handvoll Oreganoblättchen

1 l frische Hühnerbrühe

Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Abrieb und Saft von 1⁄2 Bio-Grapefruit und 1⁄2 Bio-Orange

1 Handvoll Koriandergrün

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Knoblauchzehen auf ein Backblech legen und im Ofen 15 Minuten rösten. Anschließend schälen und beiseitestellen. Ein Drittel der Zwiebeln mit Limetten und Chilis in einer Schüssel vermengen und beiseitestellen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die restlichen Zwiebeln mit der grünen Paprika darin weich dünsten. Tomaten, Oregano, Hühnerbrühe und gegarten Knoblauch zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 12 Minuten köcheln. Kurz vor dem Servieren Abrieb und Saft von Grapefruit und Orange sowie Koriandergrün einrühren (ein paar Blätter zum Garnieren aufbewahren). Mehrere EL der Zwiebel-Chili-Limetten-Mischung in jede Schüssel füllen, dann die heiße Suppe darüber schöpfen. Mit Koriandergrün bestreuen und sofort servieren.

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Gaspacho

„©Hardie Grant Books, Richmond, Victoria/London, 2017, Text: Rebecca Seal, Fotografie: Steven Joyce, f. d. dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag, 2017

Quelle: Rebecca Seal: Lissabon- Rezepte aus dem Herzen Portugals

Fotos: Steven Joyce

Verlag Dorling Kindersley

Preis: 24,95 €

Eine äußerst schlichte Version des berühmten Sommer-Klassiker, das von der Reife der Tomaten und einem Olivenöl bester Qualität lebt! Wir haben es noch mit ein bisschen Kräuterwürze in Form von frischen Koriander getoppt  und im Spanien-Urlaub gestaunt, wie toll an einem heißen Sommertag gerade so ein schlichtes Süppchen die Lebensgeister in der Mittagshitze noch mal wecken kann. Pfeffer und Croûtons hätten aber den Job auch allein gemacht, haben wir beim zweiten Teller gemerkt. Dankbar bin ich Ms. Seal für ihre zahlreichen Tipps, die Suppe sollte wirklich gut durchgekühlt auf den Tisch kommen!

Eine Schale mit kühlendem Gaspacho kann an einem heißen Sommertag in Lissabon die Rettung sein. In die spanische Version dieser kalten Suppe gehört in der Regel Zwiebel, die in der portugiesischen Variante nicht üblich ist. Ältere Rezepte erwähnen eine Scheibe Brot vom Vortag, das in Wasser eingeweicht und mitpüriert wird, was der Suppe mehr Substanz und eine cremigere Struktur verleiht. Gelegentlich wird gewürfelter oder gebratener Schinken auf die Suppe gestreut.

Der beliebteste portugiesische Koch Londons, Nuno Mendes, hatte die originelle Idee, Gaspacho nicht zu pürieren und nicht als Suppe, sondern als Relish zu gegrilltem Fisch zu servieren.

Die schnellste Methode, Tomaten zu schälen, ist, sie mit einem scharfen Messer kreuzweise einzuschneiden und 30 Sekunden bis 1 Minute in kochendes Wasser zu tauchen. Dann lässt sich die Haut leicht entfernen.

Zutaten (Für 4 Portionen als Vorspeise oder für 2 als leichtes Mittagessen):

6 reife Tomaten, enthäutet und Samen entfernt

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

1 großzügige Prise Salz

4 EL natives Olivenöl extra guter Qualität, plus Öl zum Servieren

1 EL Weißweinessig

¼ TL getrockneter Oregano

½ Salatgurke, Samen entfernt

1 grüne Paprikaschote, halbiert, entkernt

1 TL frisch gepresster Zitronensaft

Eiswürfel

2 große Scheiben Brot guter Qualität vom Vortag, Kruste entfernt, gewürfelt

Zubereitung:

Tomaten, Knoblauch, Salz, 2 EL Olivenöl, Essig, Oregano, Gurke, Paprika und Zitronensaft im Mixer zu einer glatten Suppe pürieren. In eine Kanne oder Schüssel gießen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. Nach dem Kühlen eventuellen Schaum von der Oberfläche entfernen. Etwa 10 Minuten vor dem Servieren eine Handvoll Eiswürfel zur Suppe geben, damit sie zum Essen eiskalt ist. (Sollten sie beim Servieren noch nicht geschmolzen sein, wieder herausnehmen.)

Während die Suppe kühlt, die Croûtons zubereiten. In einer großen Bratpfanne das restliche Öl leicht erhitzen und die Brotwürfel unter häufigem Wenden hellbraun und knusprig rösten.

Die Suppe vor dem Servieren abschmecken, nach Geschmack eventuell noch Salz oder Essig zufügen. In Suppenteller füllen, in der Mitte die Croûtons verteilen und zum Schluss noch einen Schuss Olivenöl und etwas schwarzen Pfeffer darübergeben.

Curry-Laksa (mit Hähnchen, Garnelen und Tofu-Puffs)

© Nicole Stich

Curry-Laksa (mit Hähnchen, Garnelen und Tofu-Puffs)

Quelle: Nicole Stich: Shiok

ZS Verlag

Preis: 29,80 €

Eine Suppe die satt und glücklich macht: süßsauer, scharf, cremig und durch den vietnamesischen Koriander bekommt das Ganze noch eine pfeffrige Note. Wer das Glück hat, diesen im Asia-Markt zu bekommen, sollte sich das nicht entgehen lassen…..

Laksa ist Singapurs Suppen-Nummer-eins-Hit (ähnlich der Tom Kha Gai in Thailand), wobei diese Suppe im Rest von Südostasien — in unterschiedlichen Versionen — ebenfalls sehr populär ist. Wer eine authentische Suppenschale nach allen Regeln der Kunst zubereiten möchte, braucht weit mehr als zwei Dutzend Zutaten. Aber es geht zum Glück auch etwas einfacher! Und selbst diese abgespeckte Variante versetzt mich für einen kurzen Moment nach Katong (ein für Laksa bekannter Stadtteil).

Zutaten:

300—400 g Hähnchenkeulenfleisch

(ohne Haut, ersatzweise Hähnchenbrustfilet)

1—1 ¼ l Hühnerbrühe (am besten selbst gemachte, Rezept im Buch auf S. 178)

2—4 Eier

8 Riesengarnelen (Tiger Prawns, ohne Kopf, geschält)

6—8 Tofu-Puffs (Asienladen)

2 Stängel Zitronengras

2—3 Knoblauchzehen

1 walnussgroßes Stück Galgant

1—2 Bio-Limetten

4—5 Stiele Koriandergrün oder

Laksablätter (auch bekannt als vietnamesische Minze/Koriander)

2 EL Öl

60—80 g Laksapaste (ersatzweise ca. 50 g rote Currypaste)

500 g Kokosmilch

75—100 g Sojabohnensprossen oder andere Bohnensprossen

250—350 g Nudeln
(chinesische Eiernudeln und/oder Reis-Vermicelli)

1—2 EL Fischsauce

½—1 EL Palmzucker

feines Meersalz

Zubereitung:

Das Hähnchenfleisch waschen, mit der kalten Hühnerbrühe in einen Topf geben und aufkochen. Die Hitze so weit reduzieren, dass die Brühe nur ganz sanft köchelt, und das Hähnchenfleisch 10 Minuten garen. Vom Herd nehmen und das Fleisch weitere 10 Minuten ziehen lassen. Zwischendurch die Eier in kochendem Wasser 10 bis 12 Minuten hart kochen, kalt abschrecken, pellen und halbieren.

Inzwischen die Garnelen am Rücken entlang (nicht zu tief) einschneiden und den Darm mit der Messerspitze vorsichtig herausziehen. Die Garnelen waschen und trocken tupfen. Die Tofu-Puffs in mundgerechte Würfel schneiden. Das Zitronengras waschen, putzen und die dicken Enden mit einem Stößel oder schweren Messer anquetschen, die Stängel quer halbieren. Knoblauch schälen und fein hacken. Galgant schälen und in dicke Scheiben schneiden. Die Limetten waschen und vierteln. Die Kräuter abbrausen und trocken schütteln, Blättchen abzupfen und nach Belieben fein hacken. Das gegarte Hähnchenfleisch aus der Brühe heben, kurz abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke zupfen.

Das Öl im Wok erhitzen. Darin den Knoblauch andünsten. Die Laksapaste dazugeben (die Menge hängt vom persönlichen Schärfeempfinden ab, später kann man gut noch mal nachlegen) und 2 bis 3 Minuten unter Rühren anbraten. Mit der Kokosmilch und der Hühnerbrühe ablöschen, Galgant sowie Zitronengras dazugeben und die Suppe aufkochen.

Inzwischen in einem zweiten großen Topf Wasser aufkochen. Die Sprossen darin 30 Sekunden blanchieren, mit dem Schaumlöffel herausheben und auf Suppenschalen verteilen. Jetzt die Nudeln ins Wasser geben und nach Packungsanweisung zubereiten, abgießen und auf die Schalen verteilen.

Die Hähnchenstücke, die Garnelen und die Tofu-Puffs zur Suppe geben und 3 bis 4 Minuten mitköcheln lassen (Zitronengrasstücke und Galgant können rausgefischt oder mitserviert werden, aber nicht essen!). Die Suppe mit Fischsauce, Palmzucker und Salz abschmecken. Suppe auf die Schalen verteilen und mit den Eierhälften, Limettenvierteln und Kräutern abschließen. Dazu passt Sambal Tumis Belachan (siehe S. 166), von dem sich jeder selbst nehmen kann.

Lauch-Blumenkohl-Suppe mit Senf und Thymian

Fotografie © Simon Wheeler, AT Verlag

Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall: Viel mehr vegetarisch

200 neue Rezepte aus dem River Cottage

Fotos: Simon Wheeler

Lauch, Blumenkohl, Thymian und Senf werden zu Best-Buddy’s, die auch uns, die wir eher zur herzhaften- als zur Veganer-Fraktion gehören, lecker abholen haben können.

Lauch und Blumenkohl haben als Püree beide eine samtige Konsistenz, was diese einfache Gemüsesuppe angenehm cremig macht.

 Zutaten (für 4–6 Personen):

2 EL Oliven- oder Rapsöl

3 mittelgroße Stangen Lauch

(ca. 500 g), geputzt, in 1/2 cm dicke

Scheiben geschnitten

2 Knoblauchzehen, in dicke

Scheiben geschnitten

1 Stange Sellerie, in dünne

Scheiben geschnitten

2 EL Thymianblätter

1 mittelgroßer Blumenkohl

(800 g–1 kg, ungeputzt)

850 ml heißes Wasser oder

Gemüsebrühe (Seite 190 oder unten)

2 TL scharfer, englischer Senf

Meersalz und schwarzer Pfeffer

Olivenöl extra vergine oder kalt

gepresstes Rapsöl zum Beträufeln

Zubereitung:

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Lauch, Knoblauch, Sellerie, die Hälfte des Thymians sowie etwas Salz und Pfeffer hineingeben. Wenn das Gemüse schön brät, den Topf zudecken, die Hitze reduzieren und das Gemüse etwa 10 Minuten dünsten, bis der Lauch weich ist; dabei von Zeit zu Zeit umrühren.

Vom Blumenkohl die groben äußeren Blätter abschneiden (die zarten im Inneren können bleiben), ebenso das harte untere Strunkende entfernen, den Rest grob hacken – samt Strunk und allem. Den gehackten Blumenkohl zum gedünsteten Lauch geben und gut umrühren. Das heiße Wasser oder die Brühe hinzugießen, zum Köcheln bringen und zugedeckt 5–10 Minuten kochen, bis der Blumenkohl gar, aber nicht zu weich ist.

Den Topf von der Herdplatte nehmen. Den Senf hinzufügen, dann die Suppe glatt pürieren – entweder in zwei Portionen im Mixer oder mit dem Pürierstab im Topf. Wenn die Suppe sehr dick ist, einen Schuss heißes Wasser hinzufügen. Abschmecken und bei Bedarf noch Salz und/oder Pfeffer hinzufügen, falls nötig nochmals erhitzen. Die Suppe in vorgewärmte Schalen füllen, mit etwas kalt gepresstem Öl beträufeln und mit dem restlichen Thymian und etwas schwarzem Pfeffer bestreuen.

Mal anders:

Zwiebeln: Mittelgroße Zwiebeln anstelle des Lauchs. Kräuter: Rosmarin anstelle des Thymians.

Gemüsebrühe

Zutaten (ergibt etwa 1 Liter):

1 große Zwiebel, grob gehackt

Stiele von 1 kleinen Bund glatter Petersilie

2–3 Lorbeerblätter

6–8 schwarze Pfefferkörner

SAUBERE ABSCHNITTE VON:

3 kleinen oder 2 mittelgroßen

Stangen Lauch

2 mittelgroßen Karotten

1 Staude Sellerie (also die 3–4 harten äußeren Stängel)

1 große oder 2 kleine Pastinaken

oder 200 g Knollensellerie

Zubereitung:

Ich mag selbst gemachte Gemüsebrühe – sie schmeckt feiner, komplexer und mehr nach Gemüse als die Brühe aus fertigen Würfeln. Es ist gar nicht schwer, aus frischen, gehackten Zwiebeln, Lauch, Karotten, Sellerie und Kräutern eine einfache Brühe selbst zu kochen. Auf der Suche nach einer Alternative mit möglichst wenig Abfall bin ich auf dieses Rezept gestoßen, in dem die Abschnitte von dem Gemüse für die klassische Gemüsesuppe auf der vorhergehenden Seite verwendet werden.

Alle Gemüseabschnitte grob hacken und in einen großen Topf geben, dazu die gehackte Zwiebel, die Petersilienstängel, die Lorbeerblätter und die Pfefferkörner. 1 1/2 Liter kaltes Wasser hinzugießen und zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und im offenen Topf 20–30 Minuten leise köcheln lassen, bis die Brühe gut schmeckt. Sie sollte nicht zu stark konzentriert sein, aber so aromatisch, dass sie als Basis für eine klare Suppe dienen kann.

Die Gemüsebrühe abseihen, fertig ist sie zur weiteren Verwendung oder zum Abkühlen und Einfrieren.

Schnelle Eiernudeln mit Brokkoli

© Georgina Hayden, Fotos: Laura Edwards, 2016, f. d. dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag

Quelle: Georgina Hayden: Feel Good Kitchen

Dorling Kindersley Verlag

Preis: 24,95 €

Meine beste Freundin in der Küche heißt von jetzt an Chiliöl, natürlich nur in der Original-Version von Georgina Hayden! Die samtige Avocado harmoniert gut dazu und wirklich eine geniale Idee deren Cremigkeit als Saucen-Basis zu nutzen.

 Einer meiner Favoriten, wenn ich allein zu Hause bin. Die Zubereitung dauert nicht einmal zehn Minuten, und obwohl man nur so wenige Zutaten benötigt, ein richtig leckeres Essen. Das Tüpfelchen auf dem i liefert dabei das Chiliöl von Seite 263. Das sollten Sie im Übrigen möglichst immer vorrätig haben, denn damit lassen sich auch viele andere Gerichte aufpeppen.

 Zutaten (für eine 1 Person):

75 g Brokkoli

75 g mittelbreite Eiernudeln

1 Frühlingszwiebel

einige Stängel gemischte Kräuter

(z. B. Koriandergrün, Schnittlauch, Minze und Basilikum)

30 g junger Spinat

60 g gegartes Fleisch oder Tofu

(in Streifen geschnittene Schweinshachse schmeckt mir am besten)

2 EL Chiliöl (siehe hier)

½ EL Salz arme Sojasauce

Saft von 1 Limette

½ reife Avocado

Meersalz und frisch gemahlener

schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Einen mittelgroßen Topf mit Salzwasser füllen und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Den Brokkoli in gleich große Röschen zerteilen, mit den Nudeln in das kochende Wasser geben und beides 4 Minuten garen.

Inzwischen die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Kräuterblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Den Spinat grob hacken und das Fleisch oder den Tofu in mundgerechte Streifen schneiden. Den Brokkoli und die Nudeln in ein Sieb abgießen und dabei etwas Kochwasser auffangen. Beides anschließend wieder in den trockenen Topf füllen und mit Spinat, Chiliöl, Sojasauce und der Frühlingszwiebel mischen. Den Limettensaft hinzufügen. Das Fruchtfleisch der Avocado mit einem Teelöffel abstechen und ebenfalls in den Topf geben. Die gehackten Kräuter und das Fleisch oder den Tofu hinzufügen und alles gut durchmischen. Ist das Gericht zu trocken, noch etwas Nudelwasser dazugeben (das Avocado-Fruchtfleisch sollte zu einer cremigen Sauce zerfallen). Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort genießen.

Blumenkohl-Kokos-Suppe

© Georgina Hayden, Fotos: Laura Edwards, 2016, f. d. dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag

Quelle: Georgina Hayden: Feel Good Kitchen

Dorling Kindersley Verlag

Preis: 24,95 €

 Langweilige Kohlsuppe war gestern, diese Variante besticht durch ihre würzige Note und den Crunch der Kokos-Chips, der Clou allerdings ist das tolle Chili-Öl, ultimativer Tuning-Partner zu vielem!

 Kinderleicht zuzubereiten ist diese gehaltvolle, wunderbar cremige Suppe mit der pikanten Note. Wir lieben sie sehr und kochen sie gern, wenn wir müde von der Arbeit nach Hause kommen und ganz dringend ein warmes Essen brauchen.

Zutaten (für 4 – 6 Portionen):

2 Zwiebeln

600 g Blumenkohl

4 Knoblauchzehen

1 gehäufter TL Zimt

1 gehäufter TL Ras-el-Hanout

Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Olivenöl

1 Handvoll Kokos-Chips

1 Dose (400 g) fettreduzierte Kokosmilch

600 ml Gemüsebrühe

2–3 EL Chili-Öl

 Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Zwiebeln schälen und in 1 cm dicke Spalten schneiden. Den Blumenkohl in gleich große Röschen zerteilen, dabei die Blätter nicht wegwerfen. Beides mit den ungeschälten Knoblauchzehen in einer großen ofenfesten Form verteilen, mit Zimt und Ras-el-Hanout bestreuen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln. Die Zutaten gut vermischen und den Blumenkohl 25–30 Minuten im Backofen rösten, bis er weich und stellenweise schön gebräunt ist. 3–4 Minuten vor Ende der Garzeit die Kokos-Chips in einer kleinen ofenfesten Form verteilen und ebenfalls in den Backofen stellen, damit sie etwas Farbe annehmen (wenn die Kokos-Chips gesüßt sind, vorher einige Minuten in etwas kochendem Wasser einweichen und dann in einem Sieb abtropfen lassen).

Die Knoblauchzehen aus der Form nehmen, Blumenkohl und Zwiebeln in einen großen Topf füllen. Die Knoblauchzehen über dem Topf aus der Schale pressen. Kokosmilch und Brühe angießen und langsam zum Kochen bringen. Die Temperatur etwas reduzieren und die Suppe 5 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Suppe mit dem Stabmixer

pürieren, bis sie glatt und cremig ist. Falls nötig, mit etwas Wasser verdünnen.

Die Suppe noch einmal abschmecken, mit den gerösteten Kokos-Chips bestreuen, mit etwas Chiliöl beträufeln und servieren.

Chili-Öl

 Ein gutes selbst gemachtes Chili-Öl ist in der Küche unersetzlich, kann man damit doch selbst einfachste Gerichte wie gedämpftes Gemüse, eine Pizza oder Suppe aufpeppen. Hier meine Version, die sich durch angenehme Schärfe und eine leicht nussige Note auszeichnet. Unbedingt ausprobieren!

Zutaten (für 300 ml):

2 frische rote Chilischoten

4 Knoblauchzehen

1 EL Chiliflocken

1 TL Sichuan-Pfefferkörner

1 TL Meersalz

1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

1 EL Sesamsamen
(nach Möglichkeit eine Mischung aus schwarzem und weißem Sesam)

500 ml geschmacksneutrales Öl

(am besten eignet sich Raps oder Erdnussöl)

Zubereitung:

Die Stiele der Chilis entfernen und die Schoten grob hacken. Die Knoblauchzehen schälen und beides mit den Chiliflocken, dem Sichuan-Pfeffer, Salz und schwarzem Pfeffer in der Küchenmaschine fein zerkleinern. Mit dem Sesam in einen Topf geben und das Öl darübergießen. Das Ganze 10 Minuten bei niedriger Temperatur erhitzen, bis die Zutaten goldbraun geröstet sind.

Das Öl vollständig abkühlen lassen, in eine saubere Flasche füllen und luftdicht verschließen. Das Chiliöl ist mehrere Monate haltbar.

Asiasüppchen mit Fleischbällchen

© Julia Stix

Einfach herrlich, nicht nur für mich und den Liebsten, sondern auch als Mitternachtssuppe auf der nächsten Party gewiss der Star. Am besten gleich die doppelte Menge kochen, es lohnt sich in jedem Fall.

Quelle: Karin Stöttinger: Gefüllt, gewickelt und gerollt.

Fotos; Julia Stix + Christian Schütz

Brandstätter Verlag

Preis: 21,80 €

 Zutaten (für 4 Portionen):

100 g getrocknete Shiitake-Pilze

1 cm Ingwerwurzel

1 Knoblauchzehe

3 Stängel Koriandergrün

200 g gemischtes Hackfleisch

2 EL Sojasauce

1 rote Paprikaschote

2 Frühlingszwiebeln

2 kleine Pak Choi

1 kleine Chilischote

3 Stängel Zitronengras

1 l (Gemüse)-Brühe

2 TL Sesamöl

80 g Asianudeln

(z.B. Glasnudeln)

2 EL Sesamsaat

 Zubereitung:

 Die Shiitake-Pilze mindestens 30 Minuten in warmem Wasser einweichen. Die Ingwerwurzel und die Knoblauchzehe abziehen, fein reiben. Das Koriandergrün kalt abbrausen, trocken schütteln, einige Blättchen zur Dekoration beiseitelegen, den Rest fein hacken. Fein gehackten Koriander, Knoblauch und Ingwer mit dem Hackfleisch vermengen, mit 1 EL Sojasauce würzen.

Mit angefeuchteten Händen etwa 16 Bällchen formen, bis zur Verarbeitung abgedeckt kühlen.

Die Paprikaschote kalt abbrausen, halbieren, von Samen und Samensträngen befreien, grob hacken. Die eingeweichten Shiitake-Pilze von den Stängel befreien, putzen, fein schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, längs in dünne Streifen schneiden. Die Blätter vom Pak Choi lösen, größere Blätter vom Strunk befreien und mundgerecht zerteilen, kalt abbrausen. Die Chili andrücken, die Zitronengrasstängel längs halbieren. Das Innere herauskratzen und fein hacken. Die Stängel brechen.

Die Gemüsebrühe mit Chili, Zitronengras, Sesamöl erwärmen, die Fleischbällchen und das Gemüse einlegen. Mit den Asianudeln einmal aufwallen lassen, dann ca. 15 Minuten bei leichter Hitze ziehen lassen. Mit der restlichen Sojasauce aromatisieren und mit Sesamsaat und Korianderblättchen garnieren.

Vor dem Servieren die groben Zitronengrasstängel entfernen.

Tipp: Ich bereite immer einen großen Topf von dieser Suppe ohne Gemüse, Bällchen und Nudeln zu und fülle sie portionsweise in Einmachgläser ein. Die Bällchen friere ich portionsweise ein und lasse sie in der Suppe auftauen, Nudeln und Gemüse kommen frisch dazu.