Lauch mit Vinaigrette, Schinken und Pinienkernen

© Ditte Isager/Knesebeck Verlag

Eine ebenso schlichte wie feine Kombination! Bei der Zubereitung habe ich einen anderen Weg gewählt. Statt den Lauch mit sehr viel Butter in einem Liter Wasser zu kochen, habe ich mich für deutlich weniger Butter und fürs Dämpfen in der Pfanne entschieden. Auf eine Stange Lauch habe ich ca. 150 ml Wasser verwendet und die Stangen in etwas kleinere Stücke geschnitten. Außerdem habe ich die Menge beim Speck halbiert.

Quelle: Nadine Levy Redzepi: Downtime

Soulfood der Extraklasse

Fotos: Ditte Isager

Knesebeck Verlag

Preis: 35,– €

Familienküche alltags- und Sterne tauglich….

Seit ich denken kann, macht meine Mutter eine Variante dieses Klassikers; das Rezept hat sie aus ihrer Zeit als Au-pair in Paris. Sie serviert es als kalten Salat, doch ich mag es lieber als warme Vorspeise – schmeckt wunderbar mit einem Glas Sekt. Basilikum gehört eigentlich nicht dazu, doch sein Lakritzaroma passt gut. Wenn Sie dieses Gericht einige Male zubereitet haben, werden Sie erkennen, wie vielseitig es ist; ich finde es kräftig genug, um es mit einem Stück getoasteten Roggenbrot zu servieren, oder ohne Schinken und Pinienkerne als elegante Beilage.

Zutaten (Für 4 Portionen):

3 große Lauchstangen

3 EL gesalzene Butter (bei mir 2 TL)

20 g Pinienkerne

2 TL Traubenkern- oder Rapsöl

300 g Schinkenspeck (bei mir die Hälfte)

Zitronenvinaigrette:

2 TL Zitronensaft, frisch gepresst

1 TL Dijonsenf

60 ml natives Olivenöl extra, plus mehr nach Bedarf

feines Meersalz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

In einem mittelgroßen Topf 1 l Wasser bei hoher Temperatur aufkochen.

Die Enden des Lauchs abschneiden, ebenso etwa die Hälfte des hellgrünen oberen Teils. Die Lauchstangen längs spalten, gründlich unter fließendem kaltem Wasser abspülen und darauf achten, dass alle Schichten durchgespült werden und keine Erde zurückbleibt. Dabei sollten die Stangen nicht aufbrechen.

Den Lauch quer in Stücke von 5–7 cm Länge schneiden. Sobald das Wasser kocht, die Butter und den Lauch hineingeben, das Wasser wieder aufkochen lassen. Dann die Temperatur reduzieren und den Deckel auflegen. Den Lauch 15–20 Minuten sanft garen, bis die Stücke gerade zart sind, wenn sie mit einer Messerspitze angestochen werden. Der Lauch sollte nicht zu weich sein.

Eine kleine Pfanne bei mittlerer Temperatur ohne Fett erhitzen. Die Pinienkerne darin hellbraun rösten, dabei die Pfanne alle 20–30 Sekunden schwenken. Die Kerne auf einen Teller geben.

Lassen Sie die Pinienkerne nicht in der Pfanne, denn sonst rösten sie weiter und verbrennen am Ende noch.

Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen. Das Öl hineingeben und bei mittlerer Temperatur erhitzen. Den Schinkenspeck in Streifen von 6 mm Breite und  6 cm Länge schneiden. Diese in der Pfanne unter gelegentlichem Rühren in etwa 6 Minuten knusprig braunen. Mit einer Küchenzange die Speckstreifen auf Küchenpapier heben und entfetten.

Für die Zitronenvinaigrette: In einer kleinen Schüssel den Zitronensaft und den Senf glatt verquirlen. Dann das Olivenöl in dünnem Strahl unter stetigem Rühren einfließen lassen. Den Lauch auf einen Teller geben. Das Dressing darübergeben und den Lauch mit Salz (Vorsicht der Speck bringt gleich deutlich was mit!) und Pfeffer bestreuen. Mit Schinkenspeck und Pinienkernen garnieren, nochmals salzen und pfeffern. Warm oder zimmerwarm servieren.

Glückwunsch Sie können jetzt eine Vinaigrette zubereiten!

Dieses Dressing sollte jeder ohne Rezept zubereiten können. Fast jedes Dressing ist eine Variante vom Zusammenspiel von Saure und Öl, aromatisiert mit etwas Senf. Dieser ist nicht nur geschmacklich wichtig, er wirkt auch verdickend und verleiht dem Dressing seinen Körper. Die Relationen können Sie variieren, wie es Ihnen gefällt. Hier Vorschlage zum Ausprobieren:

  • den Zitronensaft durch Ihren Lieblingsessig ersetzen
  • fein gehackte Schalotten oder Knoblauch hinzufugen
  • ein paar Tropfen Ahornsirup oder Honig einträufeln
  • mit milden Kräutern wie Schnittlauch, Dill, Estragon oder Petersilie würzen

 

 

 

 

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Süßkartoffelküchlein mit Schwarzkümmel-Bete und gesalzenem Joghurt

© Ditte Isager/Knesebeck Verlag

Eine richtig tolle Kombination, die Kreuzkümmel-Bete passen perfekt zum Süßkartoffelküchlein und dann der gesalzene Joghurt dazu – perfekt!  P.S. Ingwer schäle ich lieber mit dem Sparschäler, als mit einem Teelöffel. Es lohnt sich das Rezept für den gesalzenen Joghurt gleich zu verdoppeln – allerdings bei der Salzmenge, habe ich es wie im Rezept belassen.

Quelle: Nadine Levy Redzepi: Downtime

Soulfood der Extraklasse

Fotos: Ditte Isager

Knesebeck Verlag

Preis: 35,– €

Familienküche alltags- und Sterne tauglich….

Als ich Mumbai besuchte, konnte ich nicht genug bekommen von all den wunderbaren Broten. Viele sind mit Kichererbsenmehl gebacken. Nach meiner Rückkehr, begann ich mit diesem glutenfreien Mehl zu experimentieren. Da ich fast immer gegarte Süßkartoffeln zu Hause habe und ich mit meinen Gedanken noch in Indien war, entstanden diese Küchlein, die mit Frühlingszwiebeln und Gewürzen gespickt sind. Gemeinsam mit einem Topping aus cremigem Joghurt und knallroter Bete ergibt das Ganze ein hinreißendes Fingerfood. Ich mag die Küchlein aber ebenso gern in etwas größer und mit einem Ei (natürlich) zum Frühstück. Sie eignen sich außerdem gut als vegetarische Vorspeise mit einem Gemüserelish oder Dhal, ganz wie in Indien.

 Zutaten (Für 6 – 8 Portionen):

3 Süßkartoffeln (a 200 g)

Kreuzkümmel-Bete

1 Knolle Rote Bete (etwa 200 g)

2 TL Kreuzkümmelsamen

½ Zitrone

2 EL natives Olivenöl extra

Gesalzener Joghurt

250 g Naturjoghurt (vollfett)

¾ TL feines Meersalz

1 kleine Schalotte

2 Frühlingszwiebeln, dass Weise und Hellgrüne

3 Knoblauchzehen

1 Stück (5 cm) frischer Ingwer

1 TL Kurkuma (gemahlen)

1 TL edelsüßes Paprikapulver

300 g Kichererbsenmehl, plus mehr nach Bedarf

feines Meersalz

75 ml Rapsöl zum Braten, plus mehr nach Bedarf

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Süßkartoffeln unter fließendem kaltem Wasser abbürsten, waschen, aber nicht schälen. Jede rundherum mit der Gabel einstechen. Auf einem Backblech verteilen und im Ofen etwa 1 Stunde backen, bis eine Messerspitze sanft hineingleitet. Komplett auskühlen lassen.

Wenn Reste von gebackenen Süßkartoffeln vorhanden sind, kann dieser Schritt entfallen.

Für die Kreuzkümmel-Bete: Die Rote Bete schälen und grob in eine Schüssel reiben. Die Kreuzkümmelsamen im Mörser zermahlen, alternativ den Boden eines schweren Topfes zum Zerdrücken benutzen, und zu den Rote-Bete-Raspeln geben. Den Saft der Zitrone sowie das Olivenöl dazugeben und gut vermengen. Den Salat bei Zimmertemperatur bis zum Anrichten beiseitestellen.

Für den gesalzenen Joghurt: In einer Schüssel den Joghurt mit dem Salz vermischen. Abdecken und im Kühlschrank beiseitestellen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Innere der Süßkartoffeln mit einem Löffel in eine Schussel kratzen. Die Schalotte häuten. Die Schalotte sowie die Frühlingszwiebeln fein hacken und zu der Süßkartoffelmasse geben. Mit einer breiten Messerklinge den Knoblauch zerdrücken und häuten. Mit der Spitze eines Teelöffels die Haut des Ingwers abkratzen. Mit einer feinen Reibe den Ingwer und den Knoblauch in die Süßkartoffelmasse reiben. Das Kurkuma- und Paprikapulver hinzufugen und alles gut vermengen. In etwa 3 Zügen das Kichererbsenmehl unterrühren. Alles mit Salz abschmecken. Die Masse in Küchlein von 6 cm Durchmesser und 12 mm Dicke formen und auf das vorbereitete Backblech legen.

Klebt der Teig zu stark an den Händen, etwas mehr Mehl untermischen.

 In einer großen Bratpfanne das Öl bei mittlerer Temperatur bis kurz vor dem Rauchpunkt erhitzen. Dann zwei oder drei Küchlein in die Pfanne geben und in etwa 2 Minuten goldbraun braten. Die Küchlein wenden und auf der anderen Seite ebenso 2 Minuten oder etwas mehr braten. Die Küchlein auf einer Platte anrichten. Die restlichen Küchlein portionsweise ausbacken, dabei nach Bedarf noch etwas Öl in die Bratpfanne geben.

Die Schüsseln mit der Roten Bete und dem Joghurt auf die Platte stellen und diese bereitstellen, dass die Gaste sich selbst Küchlein nehmen und diese mit etwas Joghurt und einem Löffel Rote-Bete-Salat toppen können.

 

Geschmorter Kohl mit Ziegenkase und Chimichurri

©Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag

Sehr lecker, aber das Loch in den Weißkohl zu schneiden, war ein ziemlich schwieriges Unterfangen, geschmacklich top! Zum Glück gibt es in unserem Haushalt ebenfalls einen Creme-Brulee-Brenner, der sonst nur alle Jubeljahre zum Einsatz kommt…… Alternativ würde ich persönlich die Scheiben von der Ziegenkäserolle kurz in der Pfanne scharf anbraten.

Rezept von Asaf Doktor

Zutaten (für 4 Persnen als Hauptspeise):

Für den geschmrten Kohl:

1 grßer, möglichst junger Weißkohl (ca. 2 kg)

4 Kirschtomaten

1 Sivri (Türkische, scharfe grüne Peperoni)

3 Knoblauchzehen

175 ml Weißwein

10 Zweige Za’atar, ersatzweise Oregano

5 Zweige Rosmarin

5 Zweige Salbei

125 ml Olivenöl

Meersalz

Für die Chimichurri:

30 g Za’atar

1 Frühlingszwiebel

2 Knoblauchzehen

Zesten einer unbehandelten Zitrone

1 TL Meersalz

1 TL Zucker

100 ml Rotweinessig

160 ml Olivenöl

4 Scheiben Ziegenkäserolle (z.B. Sainte-Maure de Turaine)

Zubereitung:

Für den Kohl Backofen auf 220 °C (Umluft) vorheizen. Eine Auflaufform oder ein tiefes Backblech mit Alufolie auslegen, den Kohl mit dem Strunk nach unten darauflegen (die Alufolie muss den Kohl später ganz umschließen können). In die Mitte des Kohlkopfes ein Loch von ca. 2–3 cm Durchmesser bis fast zur Wurzel schneiden.

Kirschtomaten vierteln, Sivri halbieren. Knoblauch schalen und halbieren. Tomaten, Sivri und Knoblauch in das Loch im Kohl geben, anschließend Weißwein hinein gießen. Krauter auf und neben den Kohl legen, sodass sie rundherum verteilt sind. Mit Olivenöl beträufeln, salzen und die Alufolie fest um den Kohl wickeln. Im Ofen ca. 2  Stunden schmoren, bis der Kohl sehr weich ist.

Während der Kohl gart, die Chimichurri zubereiten. Za’atarblätter abzupfen und fein hacken. Frühlingszwiebel putzen, Knoblauch schälen und beides fein hacken. Mit den übrigen Zutaten in einer Schüssel vermengen und 2 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Kohl aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend aus der Folie wickeln und in 8 Spalten schneiden. Auf Teller legen, Chimichurri und etwas Salz darüber geben. Ziegenkäse auf dem Kohl anrichten und mit einem Creme-Brulee-Brenner karamellisieren. Warm servieren.

Gebratener Frühstücksreis

© Lukas Lienhard, AT Verlag

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Perfekte Möglichkeit den übriggebliebenen Reis vom Thai-Curry am Samstag-Abend aromatisch und lecker eine Zweit-Karriere zu ermöglichen – sehr schmackhaft und unkompliziert.

Rice zum Frühstück ist auch morgens um sieben Uhr schon ein großer Favorit von Emma. Wichtig: Den Reis sollte man schon am Vorabend kochen. Das spart zum einen Zeit und zum anderen lässt er sich so viel besser knusprig braten.

Zutaten:

200 g Basmatireis

2 EL Sonnenblumenöl

1 Karotte, grob geraspelt

½ Knoblauchzehe, fein gehackt

¼ Ananas, geschält, fein gewürfelt

3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

3 Eier

1 Prise Chilipulver

1 Prise Muskatnuss

2 EL gerösteter Sesam

1 EL Sojasauce

3 EL geröstete, grob gehackte Erdnüsse

Zubereitung:

Den Reis am Vorabend kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. In einen Topf geben und mit 300 ml Wasser und 1 Prise Salz aufkochen. Den Deckel auflegen und auf niedrigster Stufe 6 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern, auskühlen lassen und im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Karotte, Knoblauch, Ananas und Frühlingszwiebeln heiß und schnell anbraten. In eine Schüssel geben. (Etwas Frühlingszwiebelgrün beiseitelegen.)

Die Eier mit den Gewürzen, dem Sesam und der Sojasauce verquirlen und in etwas Öl in der Pfanne braten. Den Reis dazugeben und weiterbraten, bis alles leicht knusprig ist. Das Gemüse zurück in die Pfanne geben, unterrühren und falls nötig mit Salz abschmecken. Die Erdnüsse und etwas fein geschnittenes Frühlingszwiebelgrün über den Reis streuen.

 

Kräuter-Feta-Cake

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Perfektes Party-Food! P.S. Den Estragon habe ich weggelassen, weil ich keinen zur Hand hatte. Es war aber definitiv nicht das letzte Mal, dass dieser wirklich einfache und total delikate Aperitif-Begleiter bei uns zu Hause zu Gast war! Grün, grün sind alle meine Speisen, weil die Rezeptgeberin Weltmeisterin in monochronen Arrangements ist.

Diese herzhafte Variante eines Rührkuchens kommt bei uns zu allen möglichen Gelegenheiten auf den Tisch. Das Schöne an vielen dieser einfachen Rezepte ist, dass sie sich in immer neuen Kombinationen variieren lassen – mit anderen Gemüse- oder Käsesorten, Kräutern und so weiter. Der Cake ergibt mit einem knackigen Salat mit vielen Kräutern ein schönes Sommergericht oder, in Würfel geschnitten, feine Häppchen zum Aperitif.

Zutaten:

180 g Mehl

2 TL Backpulver

3 Eier

100 ml Milch

100 ml Olivenöl

Salz, frisch geriebene Musaktnuss

200 g Feta, gewürfelt

100 g Parmesan, frisch gerieben

4 Frühlingszwiebeln mit Grün, fein geschnitten

1 Bund Rucola, fein geschnitten

2 große Handvoll Kräuter (glatte Petersilie, Basilikum, Estragon), fein geschnitten

Butter für die Form

Zubereitung:

Mehl und Backpulver mischen. In einer zweiten Schüssel Eier, Milch, Öl und Gewürze gut verrühren. Die Eimischung zum Mehl geben und glatt rühren. Käse, Frühlingszwiebeln, Rucola und Kräuter unter den Teig heben. In eine gebutterte Form füllen und im 180 Grad heißen Ofen etwa 45 Minuten backen.

 

Fünferlei-Bohnen-Chili mit Maisbrot

© Nassima Rothacker

Quelle: Ella Mills: Plant-Based Cookbook

Fotos: Nassima Rothacker

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Dieses Chili hat sogar der Ehemann gefeiert und dass obwohl der sehr skeptisch war, ob das auch ohne Hackfleisch wirklich lecker werden kann. Ms. Mills konnte Überzeugungsarbeit leisten vor allem wegen dem würzigen Mais-Chili-Brot dazu. – Das gibt es jetzt öfter genau so!

Wenn ihr nur ein einziges Rezept aus diesem Buch nachkochen wollt, dann bereitet dieses zu! Ich glaube, es ist eines unserer gefragtesten Rezepte, daher freue mich, es euch hier endlich vorzustellen. Sowohl das herzhafte Chili als auch das knusprige Maisbrot sind überraschend einfach zu machen und schmecken unglaublich gut!

Zutaten:

(Chili für 4 Personen, Maisbrot für 10 Personen)

750 g Mais (ca. 3–4 Dosen), abgegossen, gespült

450 ml Mandeldrink, ungesüßt

150 ml Sonnenblumenöl (Rapsöl oder anderes Pflanzenöl)

1 EL Apfelessig

25 g frische Korianderblätter, gehackt

1 Dose (400 g) schwarze Bohnen, abgegossen, gespült

2 rote Chilischoten, entkernt, fein gehackt

1 EL Meersalzflocken

1 Prise Pfeffer

Für die trockenen Zutaten:

60 g Mehl (glutenfrei))

30 g Reismehl

400 g Polenta

1 EL Maismehl

1 TL Backpulver

2 TL Natron

Für das Chili:

Olivenöl

1 Zwiebel, geschält, gewürfelt

1 Stangensellerie, in feine Ringe geschnitten

2 Knoblauchzehen, geschält, gehackt

1 rote Chilischote, entkernt, gehackt

1 TL getrockneter Rosmarin

1 TL getrockneter Thymian

3 EL Tomatenmark

2 Dosen (à 400 g) gemischte Bohnen

1 Dose (400 g) Tomaten

1 EL Ahornsirup

Salz und Pfeffer

Zum Anrichten

2 rote Chilischoten, in feine Ringe geschnitten

1 Handvoll Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Zubereitung:

Zuerst wird das Maisbrot gebacken. Dafür den Backofen auf 220 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Eine tiefe Backform (35 × 25 cm) mit Backpapier auslegen. Drei Viertel der Maiskörner (500 g) in den Mixer geben und zu einer glatten Masse pürieren. Anschließend die ganzen Maiskörner unterrühren.

Jetzt in einer Teigschüssel Mehl, Reismehl, Polenta, Maismehl, Backpulver und Natron gut vermengen. Dann Mandeldrink, Öl und Apfelessig hinzufügen und alles kräftig durchrühren. Nun Koriander, schwarze Bohnen, Chili, Meersalzflocken, Pfeffer und den Maisbrei dazugeben und noch einmal gut verrühren, bis alle Zutaten miteinander vermischt sind.

Die Teigmasse in die vorbereitete Backform füllen, in den Ofen schieben und das Brot 50 bis 55 Minuten goldbraun backen. Für die Garprobe ein Messer in das Maisbrot stecken; klebt beim Herausziehen kein Teig mehr an der Klinge, ist das Brot fertig, wenn nicht, noch weitere 5 Minuten backen.

Während das Maisbrot bäckt, das Chili zubereiten. Dafür einen Schuss Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch und etwas Salz bei mittlerer Hitze ungefähr 5 bis 10 Minuten darin andünsten.

Jetzt Chili, Rosmarin, Thymian und Tomatenmark hinzufügen und noch einmal 5 Minuten köcheln lassen. Dann Bohnen, Tomaten, 150 ml Wasser, Ahornsirup und etwas Pfeffer dazugeben, kurz aufkochen und bei geringer Hitze 25 bis 30 Minuten weiterköcheln lassen, bis alles schön eingedickt ist.

Zum Anrichten die Chili- und Frühlingszwiebelringe darüberstreuen und mit dem Maisbrot genießen.

Tipp: Das Maisbrot schmeckt direkt aus dem Backofen am allerbesten. In einem luftdicht verschließbaren Behälter lässt es sich aber im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren. Das Chili schmeckt sogar noch besser, wenn es am nächsten Tag wieder aufgewärmt wird. Deshalb die Reste für den Lunch im Kühlschrank aufheben oder in die Tiefkühltruhe packen, wenn es noch länger halten soll.

Die Dosen mit den gemischten Bohnen enthalten Kidneybohnen, Schwarzaugenbohnen, Borlottibohnen, Limabohnen und weiße Bohnen. Natürlich könnt ihr für das Chili auch eine andere Bohnenmischung verwenden.

Kurkuma-Blumenkohl-Linsen-Salat

© Nassima Rothacker

Quelle: Ella Mills: Plant-Based Cookbook

Fotos: Nassima Rothacker

Berlin Verlag

Preis: 22,– €

Wow, dieser Salat ist der Knaller, würzig süß, und cremig durch die Tahina, großartig! P.S. Die Menge beim Dressing habe ich verdoppelt.

Seit wird diesen Salat am Eröffnungstag unseres Restaurants serviert haben, lieben wir ihn. Durch die besonders leckere Kombination aus gebackenem Kurkuma-Blumenkohl, Linsen, frischer Petersilie, cremiger Tahin und Sultaninen passt er auch prima zu unseren Süßkartoffel-Falafeln (siehe Seite 118) und dem Klassischen Hummus (siehe Seite 136).

 Zutaten:
(für 2 Personen aus Hauptgericht, für 4 Personen als Beilage)

250 g trockene grüne Linsen

60 g Sultaninen

1 großer Kopf Blumenkohl

(oder 2 kleine), in Röschen

geteilt

2 EL Olivenöl

2 TL Kurkuma, gemahlen

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Chiliflocken

1 Handvoll frische Petersilie,

grob gehackt

1 Handvoll Spinat (optional)

Salz

Für das Dressing:

1 EL Zitronensaft

2 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen, geschält,

geröstet (siehe Seite 35)

2 gehäufte EL Tahin

Zubereitung:

 Den Backofen auf 245 °C (Umluft 225 °C) vorheizen.

Die Linsen in einen Topf mit Wasser geben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten weich kochen. Danach abgießen und mit kaltem Wasser  abschrecken, damit sie nicht weitergaren.

Inzwischen die Sultaninen in einer Schüssel mit warmem Wasser 5 bis 10 Minuten einweichen. Anschließend abgießen und beiseitestellen – durch das Einweichen werden sie weich und saftig.

Während die Linsen kochen, die Blumenkohlröschen auf ein großes Backblech geben und mit Olivenöl, Kurkuma, Kreuzkümmel, Chiliflocken und etwas Salz gut vermischen. Sie sollen von der Würzmischung ganz bedeckt sein. Ungefähr 10 bis 15 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und beiseitestellen.

Für das Dressing Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch und Tahin in einer kleinen Schüssel verrühren. Sobald die Linsen und der Blumenkohl fertig sind, sämtliche Zutaten in einer Servierschüssel vermischen und das Dressing unterrühren.

 Tipp: Spinat ist kein Muss, verleiht dem Gericht aber eine tolle Farbe. Das macht sich besonders gut, wenn ihr den Salat für Freunde und Familie zubereitet. Ein paar Granatapfelkerne oder gehackte Kräuter als Garnierung sehen besonders appetitlich aus. 104