Senf-Brokkoli

© Peter Cassidy

Quelle: Harneet Bajewa/Devina Seth/Nirmal Save: Gunpowder

Moderne indische Küche

Fotos: Peter Cassidy

ars vivendi verlag

Preis: 26,00 €

Wenn Brokkoli indisch so köstlich geht, lassen sich auch Gegner dieses Gemüses voll überzeugen!

Quelle: Harneet Bajewa/Devina Seth/Nirmal Save: Gunpowder

Moderne indische Küche

Fotos: Peter Cassidy

ars vivendi verlag

Preis: 26,00 €

In Ostindien verwenden wir sehr viel Senf. Hier kombinieren wir ihn mit Brokkoli, der aus der gleichen Pflanzenfamilie stammt. Dieses Gericht wird oft mit Blumenkohl zubereitet – eine Variante, die sich auch für unser Rezept anbietet. Im Restaurant verwenden wir aber lieber Brokkoli, da er die Aromen gut aufnimmt und gegrillt schön knusprig wird. Foto auf S. 32–33.

Zutaten (für 2 Personen als Hauptgericht, für 4 Portionen als Vorspeise):

Meersalz

1 Brokkoli, halbiert

100 g Griechischer Joghurt

50 g Doppelrahmkäse

2 EL grobkörniger Senf

½ TL Chilipulver

1 TL Chaat Masala

1 TL Kurkumapulver

½ TL gemahlener Koriander

¼ TL gemahlener Kreuzkümmel

2 EL Senf- oder Rapsöl, plus 1 TL

1 EL Kichererbsenmehl

2–3 EL Ghee, zerlassen

Makhani-Sauce (unten) und Rote-Bete-Pickles zum Servieren

Zubereitung:

Wasser mit 1 Prise Salz in einem Topf zum Kochen bringen und den Brokkoli für 3 Minuten hineingeben. Abseihen und unter eiskaltem Wasser abschrecken, damit er nicht weitergart. Abtropfen lassen und beiseitestellen.

Joghurt, Doppelrahmkäse, Senf, Chilipulver, Chaat Masala, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel und 2 EL Senf oder Rapsöl in einer großen Schüssel vermengen.

Eine Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und das Kichererbsenmehl 30 Sekunden rösten. Das restliche Öl zugießen, unterrühren und weitere 30 Sekunden braten, bis eine duftende Paste entsteht. Zur Joghurtmischung geben und vermengen. Den Brokkoli rundum mit der Würzpaste bestreichen und 30 Minuten zum Marinieren beiseitestellen.

Die Grillfunktion des Backofens auf höchste Stufe stellen und den Brokkoli mit der Schnittseite nach unten 10–15 Minuten grillen. Währenddessen mit Ghee bestreichen. Wenden, sobald die Oberseite goldgelb wird und weitere 5 Minuten grillen, bis er angebräunt ist.

Auf Makhani-Sauce servieren und mit Rote-Bete-Pickles garnieren.

Makhani-Sauce

Obwohl wir diese Sauce mit unserem berühmten Senf-Brokkoli servieren, passt sie auch hervorragend zu den Grünkohl-Mais-Küchlein (S. 18) oder zu gegriltem Fleisch, wie z. B. Lamm.

Zutaten (ergibt 250 g):

2 EL Butter

2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt

2 TL frisch geriebener Ingwer

Meersalz

500 g Tomaten, gewürfelt

½ TL gemahlene Bockshornkleesamen

½ TL Kreuzkümmelsamen

3 Gewürznelken

3 grüne Kardamomkapseln

¼ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 Prise Chilipulver

¼ TL frisch geriebene Muskatnuss

2–3 EL Crème double

Zubereitung:

TL Honig oder mehr nach Belieben 1 Eine Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen und 1 EL Butter zufügen. Zur zerlassenen Butter Knoblauch, Ingwer und 1 Prise Salz unterrühren und 1 Minute braten.

Tomaten und alle Gewürze dazugeben und vermengen. Bei mittlerer Temperatur 5–10 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten zerfallen und etwas dunkler werden.

Die Mischung in einem Mixer pürieren und durch ein Sieb streichen, sodass man eine glatte Sauce erhält. Diese langsam in einem Topf mit der restlichen Butter erwärmen. Crème double einrühren, sobald die Butter zerlassen ist.

Die Sauce bei mittlerer bis niedriger Temperatur leise 5 Minuten köcheln lassen, bis sie eindickt und noch dunkler wird. Nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken. Warm servieren.

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Vietnamesische Brokkoli-Knoblauch-Pfanne

© David Loftus/Knesebeck Verlag

Quelle: Thuy Diem Pham: Simply Pho

Die echte vietnamesische Küche

Fotos: David Loftus

Knesebeck Verlag

Preis: 25,– €

Geschmacklich bombig!

 Der Weg dahin, aber nicht ganz einfach, Die Rezeptmenge für die Marinade von 600 ml irritiert, wenn das Rezept nur für 2-3 Personen ausgelegt ist. Ich habe es natürlich halbiert und freue mich jetzt über den Vorrat. Achtung bitte sehr vorsichtig sein, wenn man kein Gaskocher ist und schön rühren, dass der Knoblauch nicht verbrennt. P.S. Chinesischen Brokkoli kann man in der Kühltheke im Asia-Shop kaufen, er schmeckt süßlich und leicht bitter. Ersatzweise bitte Pak Choi verwenden.

Quelle: Thuy Diem Pham: Simply Pho

Die echte vietnamesische Küche

Fotos: David Loftus

Knesebeck Verlag

Preis: 25,– €

Dieser einfache Genuss ist ideal als Beilage oder als größere Portion zum gemeinsamen Teilen. Achten Sie auf das richtige Timing, damit all das Gute in dem Gemüse erhalten bleibt. Der Brokkoli sollte von leuchtender Farbe sein, auf dem Teller glänzen und zwischen den Zähnen schön knackig sein.

Zutaten (für 2–3 Personen):

300 g Kai-lan (chinesischer Brokkoli), gewaschen

3 EL Sesamöl

6 Knoblauchzehen, zerstoßen

2 TL Sojasauce

1 TL Zucker

1 EL Chili-Zitronengras-Marinade (siehe Seite 21, oder siehe unten)

Kokosflocken

Zubereitung:

 In einem Topf 1 l Wasser zum Kochen bringen und den Brokkoli darin 20 Sekunden blanchieren. Anschließend sofort 30 Sekunden in eiskaltem Wasser abschrecken, dann abgießen.

In einer kleinen Pfanne das Sesamöl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Zur Kontrolle ein Holzstäbchen hineinhalten. Bilden sich Bläschen, ist das Öl heiß genug. Den zerstoßenen Knoblauch hineingeben und etwa 10 Sekunden beständig umrühren, bis er sich hellbraun zu färben beginnt.

Den Brokkoli, die Sojasauce und den Zucker hinzufügen, alles 1 Minute rühren oder schwenken, bis das Gemüse gleichmäßig mit der Sauce überzogen ist. Den Brokkoli sofort aus der Pfanne nehmen, damit er bissfest bleibt, und anrichten.

Abschließend das Gemüse mit der Chili-Zitronengras-Marinade beträufeln, mit Kokosflocken bestreuen und dann genießen!

Chili-Zitronengras-Marinade

P.S. Chiliflocken und Cilli-Öl war mir persönlich zu viel und für das Rösten habe ich deutlich weniger  als die Hälfte der Zeit benötigt. Achtung Knoblauch kann sehr schnell verbrennen!

Wie bei den meisten Rezepten in diesem Kapitel gebe ich die Zutaten für diese Marinade in größeren Mengen an. Durch das Herunterrechnen können Sie das natürlich anpassen.

Zutaten (ergibt 600 ml):

200 g getrocknete Garnelen

500 ml Pflanzenöl

2 EL fein gewürfelter Knoblauch

5 Stängel Zitronengras, fein gehackt

10 Frühlingszwiebeln, nur das weiße fein gehackt

1 EL Garnelenpaste

1 TL getrocknete rote Chiliflocken (z. B. Pul Biber oder Gocharagu)

2 EL Zucker

1 TL Salz

2 TL Fischsauce

200 ml Chiliöl

Pflanzenöl zum Bedecken

Zubereitung:

In einer Schüssel die getrockneten Garnelen 30 Minuten in warmen Wasser einweichen. Abgießen, mit Küchenpapier trocken tupfen und im Mixer 30 Sekunden seidig-fein zermahlen. Beiseitestellen.

In einem Topf das Pflanzenöl bei mittlerer Temperatur auf 160 ° C erhitzen. Zur Kontrolle ein Holzstäbchen hineinhalten. Bilden sich erste Bläschen, ist es heiß genug.

Den Knoblauch, das Zitronengras und das Weiße der Frühlingszwiebeln darin 1 – 2 Minuten frittieren, bis sich der Knoblauch allmählich goldgelb färbt. Die getrockneten Garnelen und die Garnelenpaste hinzufügen, anschließend Chiliflocken, Zucker, Salz und die Fischsauce einrühren. Die Temperatur auf die niedrigste Stufe einstellen und das Ganze weitere 20 Minuten garen. Ab und zu umrühren, damit der Zucker nicht verbrennt.

Das Chiliöl dazu gießen, und alles noch einmal 5 Minuten erhitzen.

Den Topf vom Herd nehmen, und die Marinade unbedeckt über Nacht abkühlen lassen. In einem luftdichten Behälter oder in ein Glas füllen. Dabei obenauf vollständig mit Öl bedecken.

Lauch mit Vinaigrette, Schinken und Pinienkernen

© Ditte Isager/Knesebeck Verlag

Eine ebenso schlichte wie feine Kombination! Bei der Zubereitung habe ich einen anderen Weg gewählt. Statt den Lauch mit sehr viel Butter in einem Liter Wasser zu kochen, habe ich mich für deutlich weniger Butter und fürs Dämpfen in der Pfanne entschieden. Auf eine Stange Lauch habe ich ca. 150 ml Wasser verwendet und die Stangen in etwas kleinere Stücke geschnitten. Außerdem habe ich die Menge beim Speck halbiert.

Quelle: Nadine Levy Redzepi: Downtime

Soulfood der Extraklasse

Fotos: Ditte Isager

Knesebeck Verlag

Preis: 35,– €

Familienküche alltags- und Sterne tauglich….

Seit ich denken kann, macht meine Mutter eine Variante dieses Klassikers; das Rezept hat sie aus ihrer Zeit als Au-pair in Paris. Sie serviert es als kalten Salat, doch ich mag es lieber als warme Vorspeise – schmeckt wunderbar mit einem Glas Sekt. Basilikum gehört eigentlich nicht dazu, doch sein Lakritzaroma passt gut. Wenn Sie dieses Gericht einige Male zubereitet haben, werden Sie erkennen, wie vielseitig es ist; ich finde es kräftig genug, um es mit einem Stück getoasteten Roggenbrot zu servieren, oder ohne Schinken und Pinienkerne als elegante Beilage.

Zutaten (Für 4 Portionen):

3 große Lauchstangen

3 EL gesalzene Butter (bei mir 2 TL)

20 g Pinienkerne

2 TL Traubenkern- oder Rapsöl

300 g Schinkenspeck (bei mir die Hälfte)

Zitronenvinaigrette:

2 TL Zitronensaft, frisch gepresst

1 TL Dijonsenf

60 ml natives Olivenöl extra, plus mehr nach Bedarf

feines Meersalz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

In einem mittelgroßen Topf 1 l Wasser bei hoher Temperatur aufkochen.

Die Enden des Lauchs abschneiden, ebenso etwa die Hälfte des hellgrünen oberen Teils. Die Lauchstangen längs spalten, gründlich unter fließendem kaltem Wasser abspülen und darauf achten, dass alle Schichten durchgespült werden und keine Erde zurückbleibt. Dabei sollten die Stangen nicht aufbrechen.

Den Lauch quer in Stücke von 5–7 cm Länge schneiden. Sobald das Wasser kocht, die Butter und den Lauch hineingeben, das Wasser wieder aufkochen lassen. Dann die Temperatur reduzieren und den Deckel auflegen. Den Lauch 15–20 Minuten sanft garen, bis die Stücke gerade zart sind, wenn sie mit einer Messerspitze angestochen werden. Der Lauch sollte nicht zu weich sein.

Eine kleine Pfanne bei mittlerer Temperatur ohne Fett erhitzen. Die Pinienkerne darin hellbraun rösten, dabei die Pfanne alle 20–30 Sekunden schwenken. Die Kerne auf einen Teller geben.

Lassen Sie die Pinienkerne nicht in der Pfanne, denn sonst rösten sie weiter und verbrennen am Ende noch.

Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen. Das Öl hineingeben und bei mittlerer Temperatur erhitzen. Den Schinkenspeck in Streifen von 6 mm Breite und  6 cm Länge schneiden. Diese in der Pfanne unter gelegentlichem Rühren in etwa 6 Minuten knusprig braunen. Mit einer Küchenzange die Speckstreifen auf Küchenpapier heben und entfetten.

Für die Zitronenvinaigrette: In einer kleinen Schüssel den Zitronensaft und den Senf glatt verquirlen. Dann das Olivenöl in dünnem Strahl unter stetigem Rühren einfließen lassen. Den Lauch auf einen Teller geben. Das Dressing darübergeben und den Lauch mit Salz (Vorsicht der Speck bringt gleich deutlich was mit!) und Pfeffer bestreuen. Mit Schinkenspeck und Pinienkernen garnieren, nochmals salzen und pfeffern. Warm oder zimmerwarm servieren.

Glückwunsch Sie können jetzt eine Vinaigrette zubereiten!

Dieses Dressing sollte jeder ohne Rezept zubereiten können. Fast jedes Dressing ist eine Variante vom Zusammenspiel von Saure und Öl, aromatisiert mit etwas Senf. Dieser ist nicht nur geschmacklich wichtig, er wirkt auch verdickend und verleiht dem Dressing seinen Körper. Die Relationen können Sie variieren, wie es Ihnen gefällt. Hier Vorschlage zum Ausprobieren:

  • den Zitronensaft durch Ihren Lieblingsessig ersetzen
  • fein gehackte Schalotten oder Knoblauch hinzufugen
  • ein paar Tropfen Ahornsirup oder Honig einträufeln
  • mit milden Kräutern wie Schnittlauch, Dill, Estragon oder Petersilie würzen

 

 

 

 

Süßkartoffelküchlein mit Schwarzkümmel-Bete und gesalzenem Joghurt

© Ditte Isager/Knesebeck Verlag

Eine richtig tolle Kombination, die Kreuzkümmel-Bete passen perfekt zum Süßkartoffelküchlein und dann der gesalzene Joghurt dazu – perfekt!  P.S. Ingwer schäle ich lieber mit dem Sparschäler, als mit einem Teelöffel. Es lohnt sich das Rezept für den gesalzenen Joghurt gleich zu verdoppeln – allerdings bei der Salzmenge, habe ich es wie im Rezept belassen.

Quelle: Nadine Levy Redzepi: Downtime

Soulfood der Extraklasse

Fotos: Ditte Isager

Knesebeck Verlag

Preis: 35,– €

Familienküche alltags- und Sterne tauglich….

Als ich Mumbai besuchte, konnte ich nicht genug bekommen von all den wunderbaren Broten. Viele sind mit Kichererbsenmehl gebacken. Nach meiner Rückkehr, begann ich mit diesem glutenfreien Mehl zu experimentieren. Da ich fast immer gegarte Süßkartoffeln zu Hause habe und ich mit meinen Gedanken noch in Indien war, entstanden diese Küchlein, die mit Frühlingszwiebeln und Gewürzen gespickt sind. Gemeinsam mit einem Topping aus cremigem Joghurt und knallroter Bete ergibt das Ganze ein hinreißendes Fingerfood. Ich mag die Küchlein aber ebenso gern in etwas größer und mit einem Ei (natürlich) zum Frühstück. Sie eignen sich außerdem gut als vegetarische Vorspeise mit einem Gemüserelish oder Dhal, ganz wie in Indien.

 Zutaten (Für 6 – 8 Portionen):

3 Süßkartoffeln (a 200 g)

Kreuzkümmel-Bete

1 Knolle Rote Bete (etwa 200 g)

2 TL Kreuzkümmelsamen

½ Zitrone

2 EL natives Olivenöl extra

Gesalzener Joghurt

250 g Naturjoghurt (vollfett)

¾ TL feines Meersalz

1 kleine Schalotte

2 Frühlingszwiebeln, dass Weise und Hellgrüne

3 Knoblauchzehen

1 Stück (5 cm) frischer Ingwer

1 TL Kurkuma (gemahlen)

1 TL edelsüßes Paprikapulver

300 g Kichererbsenmehl, plus mehr nach Bedarf

feines Meersalz

75 ml Rapsöl zum Braten, plus mehr nach Bedarf

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Süßkartoffeln unter fließendem kaltem Wasser abbürsten, waschen, aber nicht schälen. Jede rundherum mit der Gabel einstechen. Auf einem Backblech verteilen und im Ofen etwa 1 Stunde backen, bis eine Messerspitze sanft hineingleitet. Komplett auskühlen lassen.

Wenn Reste von gebackenen Süßkartoffeln vorhanden sind, kann dieser Schritt entfallen.

Für die Kreuzkümmel-Bete: Die Rote Bete schälen und grob in eine Schüssel reiben. Die Kreuzkümmelsamen im Mörser zermahlen, alternativ den Boden eines schweren Topfes zum Zerdrücken benutzen, und zu den Rote-Bete-Raspeln geben. Den Saft der Zitrone sowie das Olivenöl dazugeben und gut vermengen. Den Salat bei Zimmertemperatur bis zum Anrichten beiseitestellen.

Für den gesalzenen Joghurt: In einer Schüssel den Joghurt mit dem Salz vermischen. Abdecken und im Kühlschrank beiseitestellen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Innere der Süßkartoffeln mit einem Löffel in eine Schussel kratzen. Die Schalotte häuten. Die Schalotte sowie die Frühlingszwiebeln fein hacken und zu der Süßkartoffelmasse geben. Mit einer breiten Messerklinge den Knoblauch zerdrücken und häuten. Mit der Spitze eines Teelöffels die Haut des Ingwers abkratzen. Mit einer feinen Reibe den Ingwer und den Knoblauch in die Süßkartoffelmasse reiben. Das Kurkuma- und Paprikapulver hinzufugen und alles gut vermengen. In etwa 3 Zügen das Kichererbsenmehl unterrühren. Alles mit Salz abschmecken. Die Masse in Küchlein von 6 cm Durchmesser und 12 mm Dicke formen und auf das vorbereitete Backblech legen.

Klebt der Teig zu stark an den Händen, etwas mehr Mehl untermischen.

 In einer großen Bratpfanne das Öl bei mittlerer Temperatur bis kurz vor dem Rauchpunkt erhitzen. Dann zwei oder drei Küchlein in die Pfanne geben und in etwa 2 Minuten goldbraun braten. Die Küchlein wenden und auf der anderen Seite ebenso 2 Minuten oder etwas mehr braten. Die Küchlein auf einer Platte anrichten. Die restlichen Küchlein portionsweise ausbacken, dabei nach Bedarf noch etwas Öl in die Bratpfanne geben.

Die Schüsseln mit der Roten Bete und dem Joghurt auf die Platte stellen und diese bereitstellen, dass die Gaste sich selbst Küchlein nehmen und diese mit etwas Joghurt und einem Löffel Rote-Bete-Salat toppen können.

 

Geschmorter Kohl mit Ziegenkase und Chimichurri

©Nuriel Molcho/Brandstätter Verlag

Sehr lecker, aber das Loch in den Weißkohl zu schneiden, war ein ziemlich schwieriges Unterfangen, geschmacklich top! Zum Glück gibt es in unserem Haushalt ebenfalls einen Creme-Brulee-Brenner, der sonst nur alle Jubeljahre zum Einsatz kommt…… Alternativ würde ich persönlich die Scheiben von der Ziegenkäserolle kurz in der Pfanne scharf anbraten.

Rezept von Asaf Doktor

Zutaten (für 4 Persnen als Hauptspeise):

Für den geschmrten Kohl:

1 grßer, möglichst junger Weißkohl (ca. 2 kg)

4 Kirschtomaten

1 Sivri (Türkische, scharfe grüne Peperoni)

3 Knoblauchzehen

175 ml Weißwein

10 Zweige Za’atar, ersatzweise Oregano

5 Zweige Rosmarin

5 Zweige Salbei

125 ml Olivenöl

Meersalz

Für die Chimichurri:

30 g Za’atar

1 Frühlingszwiebel

2 Knoblauchzehen

Zesten einer unbehandelten Zitrone

1 TL Meersalz

1 TL Zucker

100 ml Rotweinessig

160 ml Olivenöl

4 Scheiben Ziegenkäserolle (z.B. Sainte-Maure de Turaine)

Zubereitung:

Für den Kohl Backofen auf 220 °C (Umluft) vorheizen. Eine Auflaufform oder ein tiefes Backblech mit Alufolie auslegen, den Kohl mit dem Strunk nach unten darauflegen (die Alufolie muss den Kohl später ganz umschließen können). In die Mitte des Kohlkopfes ein Loch von ca. 2–3 cm Durchmesser bis fast zur Wurzel schneiden.

Kirschtomaten vierteln, Sivri halbieren. Knoblauch schalen und halbieren. Tomaten, Sivri und Knoblauch in das Loch im Kohl geben, anschließend Weißwein hinein gießen. Krauter auf und neben den Kohl legen, sodass sie rundherum verteilt sind. Mit Olivenöl beträufeln, salzen und die Alufolie fest um den Kohl wickeln. Im Ofen ca. 2  Stunden schmoren, bis der Kohl sehr weich ist.

Während der Kohl gart, die Chimichurri zubereiten. Za’atarblätter abzupfen und fein hacken. Frühlingszwiebel putzen, Knoblauch schälen und beides fein hacken. Mit den übrigen Zutaten in einer Schüssel vermengen und 2 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Kohl aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend aus der Folie wickeln und in 8 Spalten schneiden. Auf Teller legen, Chimichurri und etwas Salz darüber geben. Ziegenkäse auf dem Kohl anrichten und mit einem Creme-Brulee-Brenner karamellisieren. Warm servieren.

Gebratener Frühstücksreis

© Lukas Lienhard, AT Verlag

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Perfekte Möglichkeit den übriggebliebenen Reis vom Thai-Curry am Samstag-Abend aromatisch und lecker eine Zweit-Karriere zu ermöglichen – sehr schmackhaft und unkompliziert.

Rice zum Frühstück ist auch morgens um sieben Uhr schon ein großer Favorit von Emma. Wichtig: Den Reis sollte man schon am Vorabend kochen. Das spart zum einen Zeit und zum anderen lässt er sich so viel besser knusprig braten.

Zutaten:

200 g Basmatireis

2 EL Sonnenblumenöl

1 Karotte, grob geraspelt

½ Knoblauchzehe, fein gehackt

¼ Ananas, geschält, fein gewürfelt

3 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

3 Eier

1 Prise Chilipulver

1 Prise Muskatnuss

2 EL gerösteter Sesam

1 EL Sojasauce

3 EL geröstete, grob gehackte Erdnüsse

Zubereitung:

Den Reis am Vorabend kalt abspülen, bis das Wasser klar bleibt. In einen Topf geben und mit 300 ml Wasser und 1 Prise Salz aufkochen. Den Deckel auflegen und auf niedrigster Stufe 6 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern, auskühlen lassen und im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Karotte, Knoblauch, Ananas und Frühlingszwiebeln heiß und schnell anbraten. In eine Schüssel geben. (Etwas Frühlingszwiebelgrün beiseitelegen.)

Die Eier mit den Gewürzen, dem Sesam und der Sojasauce verquirlen und in etwas Öl in der Pfanne braten. Den Reis dazugeben und weiterbraten, bis alles leicht knusprig ist. Das Gemüse zurück in die Pfanne geben, unterrühren und falls nötig mit Salz abschmecken. Die Erdnüsse und etwas fein geschnittenes Frühlingszwiebelgrün über den Reis streuen.

 

Kräuter-Feta-Cake

Quelle: Tanja Grandits: Tanjas Kochbuch

Vom Glück der einfachen Küche

Lieblingsrezepte für jeden Tag

Fotos: Lukas Lienhard

AT-Verlag

Preis: 34,– €

Perfektes Party-Food! P.S. Den Estragon habe ich weggelassen, weil ich keinen zur Hand hatte. Es war aber definitiv nicht das letzte Mal, dass dieser wirklich einfache und total delikate Aperitif-Begleiter bei uns zu Hause zu Gast war! Grün, grün sind alle meine Speisen, weil die Rezeptgeberin Weltmeisterin in monochronen Arrangements ist.

Diese herzhafte Variante eines Rührkuchens kommt bei uns zu allen möglichen Gelegenheiten auf den Tisch. Das Schöne an vielen dieser einfachen Rezepte ist, dass sie sich in immer neuen Kombinationen variieren lassen – mit anderen Gemüse- oder Käsesorten, Kräutern und so weiter. Der Cake ergibt mit einem knackigen Salat mit vielen Kräutern ein schönes Sommergericht oder, in Würfel geschnitten, feine Häppchen zum Aperitif.

Zutaten:

180 g Mehl

2 TL Backpulver

3 Eier

100 ml Milch

100 ml Olivenöl

Salz, frisch geriebene Musaktnuss

200 g Feta, gewürfelt

100 g Parmesan, frisch gerieben

4 Frühlingszwiebeln mit Grün, fein geschnitten

1 Bund Rucola, fein geschnitten

2 große Handvoll Kräuter (glatte Petersilie, Basilikum, Estragon), fein geschnitten

Butter für die Form

Zubereitung:

Mehl und Backpulver mischen. In einer zweiten Schüssel Eier, Milch, Öl und Gewürze gut verrühren. Die Eimischung zum Mehl geben und glatt rühren. Käse, Frühlingszwiebeln, Rucola und Kräuter unter den Teig heben. In eine gebutterte Form füllen und im 180 Grad heißen Ofen etwa 45 Minuten backen.