Kaffee-Energiekugeln

© 2018 Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart/ AT Verlag

Einfach unkompliziert, sehr lecker und mit Hay-Clou durch die gehackten mit schokoladeüberzogenen Kaffeebohnen, in denen die Kugeln gewälzt wurden.

Quelle: Donna Hay: Modern Baking

Fotos: Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart

AT Verlag

Preis: 39,90€

Zutaten (ergibt 20 Stück):

18 weiche frische Datteln (360 g), entsteint

240 g Mandeln

25 g Kakaopulver

2 EL Tahini

1 TL Vanillepaste oder -extrakt

50 g fertig gekaufte Kaffeebohnen mit Schokoladen-Überzug, fein gehackt

Zubereitung:

Datteln, Mandeln, Kakaopulver, Tahini und Vanille in der Küchenmaschine (Blitzhacker) 2–3 Minuten zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Die gehackten Kaffeebohnen auf einer flachen Platte verteilen. Esslöffelgroße Portionen der Masse zu Kugeln formen, in den gehackten Kaffeebohnen wälzen und diese etwas festdrücken. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Tipp: Die Energiekugeln halten sich in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank bis zu 2 Wochen.

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Zartbitter-Schokokuchen mit Salzbrezeln

© 2018 Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart/ AT Verlag

Erinnerte uns an eine dick-cremige unverschämt leckere Schokoladen-Mousse, hier mit salzigem Überraschungs-Crunch! Mächtig mit viel Schokolade, jedoch angenehm nicht zu süß.

 Quelle: Donna Hay: Modern Baking

Fotos: Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart

AT Verlag

Preis: 39,90 €

Zutaten (ergibt 8 – 10 Portionen):

120 g Butter, zerkleinert

450 g Zartbitterschokolade, gehackt

4 Eier, getrennt

55 g feiner Backzucker

2 TL Meersalzflocken

50 g fertig gekaufte Mini-Salzbrezeln*

Zubereitung:

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Eine runde Springform (22 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen. In einer großen Schüssel über einem heißen Wasserbad (die Schüssel sollte das Wasser nicht berühren) Butter und Schokolade unter Rühren zum Schmelzen bringen. Die Eiweiße mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Nach und nach unter Weiterrühren den Zucker hinzufügen und den Eischnee weitere 2–3 Minuten schlagen, bis eine dicke, glänzende Masse entstanden ist. Die Eigelbe und das Salz zur Schokoladenmischung geben und gut verrühren. Den Eischnee nach und nach in drei Portionen behutsam unter die Schokoladenmischung ziehen. Den Teig in die Form füllen und die Salzbrezeln darauf verteilen. 25–30 Minuten backen, bis der Kuchen am Rand durchgebacken (Stäbchenprobe machen) und die Mitte gerade eben fest ist. In der Form auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dann 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Den Kuchen aus der Form nehmen, auf eine Tortenplatte setzen und aufschneiden.

Tipp: Wenn Sie den Kuchen länger als 3 Stunden im Kühlschrank lassen, nehmen Sie ihn 1 Stunde vor dem Servieren heraus, damit er Raumtemperatur annehmen kann

Donna Hay: Modern Baking

Donna Hay: Modern Baking

Fotos: Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart

AT Verlag

Preis: 39,90 €

Back-Genuss zwischen wenn schon denn schon, „Quick und Fix“ oder „Light & Easy“

Was ist drin?

Zeiten ändern Dich und Deine Kuchen…..

Donna Hay, die australische Koch-Ikone, war bis Ende 2018 ganze 17 Jahre Herausgeberin ihres eigenen Food-Magazins und ist damit zwangsläufig nah dran an den Vorlieben ihres Publikums. Hay hat längst erkannt, dass ein modernes Backbuch vieles können muss, unverschämt lecker, sündig opulent, fix gebacken und gesund, je nach Laune wollen wir heute Gebäck genießen. Oma und Mamas Backkosmos waren beschränkter (Blechkuchen, Rührkuchen, Sonntags- oder Geburtstagstorte, das war es auch schon). Im virtuellen Zeitalter mit jeder Menge Rezepte im Netz auf Blogs und in Magazinen, zudem der Möglichkeit bei Zutaten und Gewürzen so richtig aus dem vollen schöpfen zu können, ändert sich damit fast alles, was wir uns heute auf der Kaffeetafel wünschen.

Die Kaffeetafel 2019 ist sehr unterschiedlich bestückt…..

Wer heute überhaupt noch den Backofen anheizt, will nach überschaubarem Aufwand ein ansehnliches und geschmacklich spektakuläres Ergebnis aus dem Ofen ziehen und denkt dabei je nach Situation und Laune ebenfalls an „Quick und Fix“ oder „Light & Easy“, inzwischen sitzen immer mehr Veganer und Gesundheitsbewusste mit am Kaffee-Tisch.

Üppig, sündig und unwiderstehlich!

Die Australierin weiß natürlich durch ihre Erfahrung aus der Magazin-Welt, dass der Trend zum schnellen Kuchengenuss oder der Ruf nach veganen gesunden Verführungen nur Abzweigungen und Ergänzungen sind. Wir anderen genusssüchtigen Süßschnäbel leben nach der Devise wenn schon denn schon und können nur mit optisch ansprechenden Ideen an den Herd gelockt werden, die geschmacklich spektakuläre Ergebnisse versprechen.

Donna XL, bei ihr gibt es immer ein bisschen mehr als woanders!

Den Spagat ganz unterschiedlichen Vorlieben gerecht zu werden, meistert die australische Koch- u. Back-Ikone schnell und vor allem wieder mal sehr umfassend. Hundert Rezepte bringen die meisten Autoren pro Buch unter ihre Leser, die Magazin erfahrene Autorin toppt das spielend, hier sind es ganze 250 moderne Ideen für den kreativen Backgenuss geworden. Jeden Monat ein Magazin, da kommen schon ein paar klasse Rezepte zusammen und lässt sich für ein modernes Backbuch aus dem Vollen schöpfen. Auch wegen ihrer großen Vielfalt werden die Kochbücher von Hay-Fans geschätzt und geliebt.

Von Lieblingszutaten, fixen Süßigkeiten und am Ende vielleicht auch ein wenig gesünder…

 Schokolade, Karamell, Kaffee und Gewürze haben die Kaffee-Tafel erobert, bei Hay ist die Einteilung der Rezepte deshalb an ihren Lieblingszutaten ausgelegt zu denen ebenso Obst & Beeren oder Milch & Rahm gehören. In jedem dieser Kapitel kümmert sich Ms. Hay zum Abschluss um die Süßschnäbel mit wenig Zeit (quick & easy)  und diejenigen die es gerne ein wenig gesünder oder vegan (fresh & light) bei den süßen Sünden bevorzugen. Dazu gehören ebenfalls süße Energielieferanten (Goji-Kokos-Energiekugel) und unkomplizierte Desserts (Sternanis-Vanille-Pflaumen) und Pralinen (Feigen-Schoko-Trüffel in Tränenform). Von easy peasy (Glasierter Schoko-Gugelhupf) bis hin zu ausgefeilten Rezepten wie Rohkakao- Kirsch-Kokos-Riegeln ist in diesem Buch für jeden Geschmack und mit ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden was dabei.

Opulenter Genuss immer und überall

Wenn jemand die Inszenierung ihrer Rezepte beherrscht dann ist es Donna Hay, sie liebt es grundsätzlich opulent, optisch, aber auch geschmacklich. Schokolade,  manchmal mehr Zucker, als wir es von Haus aus gewohnt sind,  Ricotta, Mascarpone, Kokosöl da geht es ihr nicht um Nuancen, sondern die setzt sie ganz selbstverständlich und manchmal ebenso durchaus reichlich ein. Wer Kalorien sparen möchte, ist in bei diesem Buch definitiv falsch, bei ihren Rezepten handelt Donna stets nach der Devise, viel macht auch viel mehr Geschmack.

Forschungsarbeit oder Orientierung an der Zielgruppe

 – oder zwei Australierinnen im modernen Backfieber

 Im Gegensatz zu ihrer Landsmännin Helen Goh, die mit Yotam Ottolenghi ebenfalls nach neuen und zeitgemäßen Backrezepten gesucht hat, ist Hay vielleicht näher an den Leuten dran, ihre Rezepte sind so konzipiert, dass komplexe und detaillierte Zubereitungstechniken nicht erforderlich sind. Die Australierin kommt nach einer kurzen Einführung direkt zum Punkt und bleibt bei der Zubereitungsbeschreibung übersichtlich. Die kennt halt ihre Pappenheimer und weiß, dass manche Interessenten schon die Krise kriegen, wenn sich ein Rezept über mehr als eine Seite erstreckt. Man kann die beiden Damen schwer vergleichen, sie haben beide ihre Qualitäten und ganz unterschiedliche Ziele: Goh sucht bei ihren Rezept immer nach der perfekten Zubereitung für ihr Gebäck. Donna Hay hingegen profitiert von ihrer immensen Magazin-Erfahrung und weiß ihre Rezepte müssen schon bei den Zutaten rocken, notfalls auch mal mit viel Schokolade, viel Ricotta oder Mascarpone! Außerdem geht sie davon aus, dass wir Backerfahrung mitbringen und die Rezepte für Grundteige schon mal probiert haben. Ein unvermeidliches Muss in diesem Buch ist die Investition in unterschiedliche kleinere Backformen, da setzt Ms. Hay deutlich mehr voraus als die Kollegin von Yotam Ottolenghi, die sehr häufig Alternativen anbietet.

Probiert und verputzt:

Zartbitter-Schokokuchen mit Salzbrezeln

© 2018 Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart/ AT Verlag

Erinnerte uns an eine dick-cremige unverschämt leckere Schokoladen-Mousse, hier mit salzigem Überraschungs-Crunch! Mächtig mit viel Schokolade, jedoch angenehm wenig süß. Ich hatte da meine Befürchtungen, als ich mich durchs Buch geblättert habe. Manche Rezepte würde ich bei der Zuckermenge reduzieren wollen, aber das ging mir auch schon bei Helen Goh so.

 

 

 

 

 

Kaffee-Energiekugeln

© 2018 Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart/ AT Verlag

Einfach unkompliziert, sehr lecker und mit Hay-Clou durch die gehackten mit schokoladeüberzogenen Kaffeebohnen, in denen die Kugeln gewälzt wurden.

 

 

 

 

 

 

Zitronen-Vanille-Ricotta-Cheesecake

© 2018 Chris Court, Ben Dearnley, William Meppem, Con Poulus, Anson Smart/ AT Verlag

Ricotta, Vanille, Zitrone, sind Buddies, die sich perfekt verstehen und sich hier für den ultimativen Cheesecake verbrüdern. Beileibe nichts für jeden Tag, sondern ein echtes „Schwergewicht“!

 

 

 

 

 

Fazit:  Viel macht viel – oder wie geht unverschämt lecker!

Wenn Donna Hay einen Kuchen in den Ofen schiebt, soll es direkt bei den Zutaten schon krachen und hinterher unverschämt lecker schmecken! Kalorien spielen dabei keine Rolle und die verwendeten Zuckermengen würde ich manchmal ein wenig reduzieren, bei den Testrezepten war das jedoch nicht nötig. Für das ultimative geschmackliche Ergebnis wird bei Hay weder mit Schokolade noch mit Karamell oder Ricotta & Mascarpone gespart.

Die Australierin bringt eine große Fülle an leckeren und spannenden Kreationen aus Übersee wie z. B. Brownies, Cheesecake & Co mit und versteht es ihnen mit der einen oder anderen Zutat Twist und Crunch zu geben, die mich auch begeistern konnten.

Am Ende eines Kapitels werden die heute unverzichtbaren Abzweigungen angeboten: Für alle die, wo es möglichst fix gehen soll, gibt es ebenfalls unkomplizierte Desserts und Eis-Kreationen. Keine Sorge, dass wird nicht komplett selbst gemacht, sondern nur lecker optimiert. Veganer und Gesundheitsbewusste werden ebenso bedacht. Und so ist es nichtverwunderlich, dass Energieballs oder selbstgemachte Müsli-Riegel in diesem Buch zu finden sind.

Das ist jedoch bei weitem noch nicht alles, denn das Rezept-Archiv der australischen ehemaligen Magazin-Queen ist groß, sehr groß. Für jeden Anlass und jeden Schwierigkeitsgrad findet sich da was! Für mich überzeugt Donna Hay genau mit dieser großen Vielfalt und Händchen bei der Rezeptentwicklung. Häufig wird in Rezepten brauner Zucker in Kombination mit Haushaltszucker eingesetzt, der erste sorgt für eine schöne Karamell-Note, der zweite süßt besser und geschmolzene Butter sorgt für einen besonders homogenen Teig. Manche Zutaten wie z. B. Karamellsauce werden fertig verwendet oder können mit der Anleitung im Glossar im Vorfeld selbst hergestellt werden.

Wer es üppig und opulent liebt, für Brownies & Co. schwärmt und nur gelegentlich in die healthy oder fix Sparte abzweigen möchte, ist hier goldrichtig! Alle anderen Finger weg, dann ist diese Backbibel nicht die richtige für Euch – auch wenn Euch dabei jede Menge leckere Kuchen, Desserts oder Energielieferanten (das kann durchaus wörtlich genommen werden) entgehen!

Herzlichen Dank für die Übersendung als Rezensionsexemplar!

In eigener Sache – oder was uns wichtig ist

Liebe Rezensenten-Kollegen,

ja, Meinung macht es, aber es geht auch immer um Potenzial und wie man seine Hausaufgaben macht – Manchmal macht nur der Bindestrich oder auch keiner den Unterschied. Wollen wir authentische Kochbücher oder nur Fehler-Polizei sein? Ich habe mich entschieden, Ihr vielleicht auch, aber wenn Fehler-Polizei, dann bitte ohne eigene Fehler! Wir sind doch alle Menschen, die nicht immer alles richtig machen und manchmal deshalb großzügig einfach was klarstellen. Da geht es nicht um Besserwisserei habe ich gelernt, als ich mal eine Rezension in einer bekannten Deutschen Food-Zeitschrift mit dem Original Rezept verglichen habe (die Magazin erprobte Autorin, wird sicherlich dankbar gewesen sein) die Damen und Herren haben einfach die Zutaten-Mengen gerade gerückt,  ohne ein Wort darüber zu verlieren. Das muss nicht jeder so machen, aber die, die es besser wissen könnten, tun es einfach, ohne daraus eine Show zu machen, weil sie unterscheiden zwischen Flüchtigkeits-Fehlern und gravierenden Mängeln… Wenn ich Vorbilder habe, dann diese, die einfach pragmatisch und zielorientiert vorgehen. Vorbilder sucht man sich, die anderen sind sowieso immer da und entscheiden selber, was es braucht, um das Genre, was wir lieben authentisch und ohne Effekthascherei nach vorne zu bringen. Danke dafür an alle, die das jeden Tag tun….

Marmorkuchen doppelt marmoriert

© Volker Debus/ Becker Joest Volk Verlag

Quelle: Véronique Witzigmann: Véronique kleine Klassiker

Fotos: Volker Debus

 Becker Joest Volk Verlag

Preis: 29,95 €

Eine nette Überraschung und echter Hingucker im Miniformat und so köstlich, aber auch ein bisschen Fummelei……

 Für den dunklen Teig

25 g ungesüßtes Kakaopulver

(Poudre de Cacao, siehe Seite 207)

65 g Zucker

4 EL Milch

1–2 TL Rum (nach Belieben)

20 g Weizenmehl (Type 405)

¼ TL Backpulver

60 g gemahlene blanchierte Mandelkerne

1 zimmerwarmes Ei (Größe M)

60 g weiche Butter

1 Msp. Salz

Für den hellen Teig

20 g Weizenmehl (Type 405)

¼ TL Backpulver

60 g gemahlene blanchierte

Mandelkerne

1 zimmerwarmes Ei (Größe M)

60 g weiche Butter

50 g Zucker

1 Msp. Salz

Für die Glasur

150 g Zartbitterkuvertüre

70 g weiße Kuvertüre

Außerdem

Einweg-Doppelkammerspritzbeutel (siehe Seite 207)

Silikonbackform mit 15 würfelförmigen Mulden
(à ca. 3,5 × 3,5 cm, siehe Seite 207)

Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Für den dunklen Teig das Kakaopulver mit 1 EL Zucker, Milch und nach Belieben Rum in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Das Mehl mit Backpulver und Mandeln mischen.

Das Ei trennen. Butter und Eigelb mit dem Handmixer schaumig rühren, dann den restlichen Zucker unter Rühren einrieseln lassen. Die Kakaomischung zugeben und einarbeiten.

Das Eiweiß mit dem Salz zu steifem Eischnee schlagen. Die Mandelmischung in zwei Portionen abwechselnd mit dem Eischnee unter die Buttermasse ziehen.

Für den hellen Teig das Mehl mit Backpulver und Mandeln mischen. Das Ei trennen. Butter und Eigelb mit dem Handmixer schaumig rühren, dann den Zucker unter Rühren einrieseln lassen.

Das Eiweiß mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Die Mandelmischung in zwei Portionen abwechselnd mit dem Eischnee unter die Buttermasse ziehen.

Beide Teige in den Doppelkammer-Spritzbeutel füllen, die Spitze abschneiden und die Würfelformen zu etwa drei Vierteln füllen (eventuell übrig bleibenden Teig später backen). Die Backform in den vorgeheizten Ofen stellen und 15–20 Minuten backen – kurz vor Ende der Backzeit mit einem Holzspieß eine Garprobe machen.

Herausnehmen und die gebackenen Würfel in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus den Vertiefungen herausdrücken und auf ein Kuchengitter setzen. Falls Teig übrig geblieben ist, diesen in einige Mulden der Form füllen und wie beschrieben ebenfalls backen.

Für die Glasur dunkle und weiße Kuvertüre getrennt in zwei hitzebeständige Schüsseln geben und jeweils im Wasserbad (Temperatur unter dem Siedepunkt halten) schmelzen. Nach Belieben die Würfel mit beiden Kuvertüren glasieren.

Für besonders hübsche Muster beim Verzieren: erst die

Tipp: dunkle Kuvertüre auftragen, etwas antrocknen lassen, dann mit der weißen Kuvertüre auf die Würfel Punkte oder Striche träufeln und einen kleinen Holzspieß kreisend durchziehen. Alternativ zum Doppelkammerspritzbeutel die Teige jeweils in zwei einfache Spritzbeutel füllen und abwechselnd in die Vertiefungen der Backform spritzen.

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

plus 15–20 Minuten Backzeit

Gebratener Schweinebauch im Gewürzsud

©Gräfe und Unzer Verlag/Maria Grossmann und Monika Schürle

Quelle: Susanne Walter: Brühen vom Feinsten

Fotos: Maria Grossmann und Monika Schürle

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 24,99 €

Eine geschmackliche Offenbarung für Brühe-Fans, die aromatisch gerne nach Asien entschweben! Fetter Schweinebauch profitiert von Schärfe (Szechuan-Pfeffer) und milder Säure (Reisessig). So können auch plumpe Küchengenossen einen eleganten Auftritt in der Suppenschüssel hinlegen.

Der fette Schweinebauch, der beim Kochen einen köstlichen Sud ergibt, bekommt durch die prickelnde Schärfe des Szechuan-Pfeffers und die milde Säure des Reisessigs eine angenehme Leichtigkeit.

Zutaten (für 4 Personen):

800 g Schweinebauch mit

Schwarte, ohne Knochen

1 ½ TL Szechuan-Pfefferkörner

2 Sternanis

3 Kardamomkapseln

1 TL Korianderkörner

¼ Zimtstange

2 Nelken

2 Möhren

4 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

4 EL neutrales Pflanzenöl

80 ml Sake

3 EL helle Sojasauce

Salz

4 Baby-Pak-Choi

2 EL Reisessig (ersatzweise Weißweinessig)

Zucker

 Zubereitung:

Die Schwarte des Schweinebauchs mit einem scharfen Messer mehrfach diagonal einritzen. 1 TL Szechuan-Pfeffer zusammen mit den anderen Gewürzen in einem Mörser sehr grob zerstoßen und in einem Topf bei mittlerer Hitze trocken rösten, bis die Gewürze zu duften anfangen.

Die Möhren putzen, waschen und grob würfeln. Die Zwiebeln mit Schale vierteln, Knoblauchzehen leicht andrücken. 1 EL Pflanzenöl und das vorbereitete Gemüse in den Topf zu den Gewürzen geben und alles weiterrösten, bis das Gemüse eine hellbraune Farbe annimmt.

Das Gemüse mit Sake und Sojasauce ablöschen, Schweinebauch in den Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Die Flüssigkeit zum Kochen bringen, dann den Schweinebauch in ca. 1 Std. 30 Min. offen bei niedriger Hitze knapp unter dem Siedepunkt garen, bis das Fleisch zart und weich ist.

Den Schweinebauch aus dem Topf heben und den Gewürzsud anschließend durch ein feines Sieb in einen Topf gießen.

Udon-Nudelsuppe mit Entenbrust und Lauch

©Gräfe und Unzer Verlag/Maria Grossmann und Monika Schürle

Quelle: Susanne Walter: Brühen vom Feinsten

Fotos: Maria Grossmann und Monika Schürle

Gräfe und Unzer Verlag

Preis: 24,99 €

Lecker und zum Zweiten – „life doesn’t work without Nudelsuppe“! Chilipfeffer und Shiso-Kresse sorgen für den Kick! Den Entenbrüsten habe ich ein bisschen mehr Zeit gegönnt, siehe unten.

 Udon-Nudeln werden aus Weizenmehl, Salz und Wasser hergestellt und sind die dickste Nudelsorte Japans. Sie besitzen wenig Eigengeschmack, ihre Liebhaber schätzen sie vor allem wegen ihrer elastischen Konsistenz.

Zutaten (für 4 Personen):

2 Entenbrüste (à ca. 350 g)

Salz

200 g getrocknete Udon-Nudeln

(ersatzweise vorgekochte Udon-Nudeln)

¼ Stange Lauch, nur der helle Teil

1,2 l Dashi-Brühe (s. S. 34 oder unten)

3 EL helle Sojasauce

2 EL Mirin (japanischer Reiswein)

Shichimi togarashi (japanischer Chilipfeffer; nach Belieben)

Shiso-Kresse (nach Belieben)

Zubereitung:

Entenbrüste auf der Hautseite mehrfach leicht einschneiden, auf beiden Seiten mit Salz würzen und in einer Pfanne mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze ohne Fett anbraten. Sobald die Haut knusprig ist, Entenbrüste auf die Fleischseite drehen und 2 Min (bei mir 3-4 Minuten auf der Fettseite und noch mal 1-2 Minuten auf der anderen Seite), dann die Pfanne vom Herd nehmen und das Fleisch darin 5 Min. ruhen lassen.

Währenddessen die Udon-Nudeln nach Packungsangabe in gesalzenem Wasser kochen, abgießen und auf vier Schalen verteilen.

Den Lauch putzen, gründlich waschen und der Länge nach vierteln. Die Lauchstreifen in sprudelnd kochendem Salzwasser ca. 1 Min. kochen, abgießen und zu den Nudeln in die Suppenschalen geben.

Die Dashi-Brühe zusammen mit Sojasauce und Mirin in einen Topf geben, erhitzen, jedoch nicht kochen lassen.

Entenbrüste mit einem scharfen Messer quer in feine Scheiben schneiden und in die Suppenschalen zu den Udon-Nudeln und den Lauchstreifen geben. Die heiße Brühe angießen. Die Suppe nach Belieben mit Shichimi togarashi würzen und mit Shiso-Kresse garnieren, dann sofort servieren.

 Zubereitungszeit: 25 Min. Zubereitung

Pro Portion ca. 495 kcal, 39 g E, 18 g F, 38 g KH

Dashi-Brühe

 Zutaten (für ca. 1 l) :

 10 g Kombu

20 g Katsuobushi-Flocken

(geräucherte Bonitoflocken)

Zubereitung:

Kombu mit einem Tuch reinigen (mit einem feuchten Tuch abwischen), anschließend zusammen mit 1 l Wasser in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen. Sobald der Kombu schwimmt, diesen herausnehmen.

Den Topf vom Herd nehmen, Katsuobushi- Flocken in den Topf geben und auf den Topfboden sinken lassen. Die Brühe durch ein Haarsieb gießen, dabei eventuell das Sieb mit Küchenpapier oder einem sauberen Küchentuch auslegen.

Dashi-Variationen

Für 1 l vegetarische Dashi 10 getrocknete Shiitake-Pilze 30 Min. in 1 l Wasser einweichen. Dann 10 g Kombu zufügen. Die Brühe in einem Topf langsam zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und die Brühe 10 Min. ziehen lassen. Dashi-Brühe durch ein feines Sieb gießen.

Für 1 l Niboshi Dashi 10 g Kombu und 20 g Niboshi (getrocknete Sardinen) mit 1 l Wasser in eine Schüssel geben und zugedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen .

Zubereitungszeit: 20 Min.

Pro Liter ca. 100 kcal, 16 g E, 0 g F, 4 g KH