Chana Masala

© Lisa Linder/Knesebeck Verlag
© Lisa Linder/Knesebeck Verlag

Quelle: Amandip Uppal: Einfach indisch

Fotos: Lisa Linder

Knesebeck Verlag

Preis: 24,95 €

Dieses üppige nordindische Kichererbsen-Gericht wird traditionell mit Puri, ballonartig aufgeblähten frittiertem Fladenbrot, serviert. Jedes andere Weißbrot oder die Kartoffel-Erbsen-Küchlein aus dem Buch (Seite 156) können ebenso gut als Begleiter serviert werden. Dieser Klassiker hat uns phantastisch geschmeckt, sehr angenehm, dass die verwendete Würz-Mischung, auch selbst hergestellt werden kann (ich vermeide es gemahlene Gewürze zu kaufen, weil diese nicht so lange haltbar sind). Wir haben es mit normalem Baguette nach Feierabend genossen, die empfohlene Beilage werde ich aber in jedem Fall noch mal probieren, gerne auch zu einem Essen mit Freunden!

Zutaten (für 4 Portionen):

3 EL Öl

1 große Zwiebel, grob gehackt

1 Stück frischer Ingwer (5 cm), geschält und grob gehackt

3 Knoblauchzehen, grob gehackt

1½ frische grüne Chilischoten,

grob gehackt

760 g Kichererbsen (vorgegart)

2 EL passierte Tomaten

2 EL fein gehacktes frisches

Koriandergrün, plus ein paar Blätter

zum Garnieren

1 TL Salz

4 TL Crème fraîche

Gewürze:

2 TL Bockshornkleeblätter (getrocknet)

1 TL Panch Phoron
(bengalische Fünf-Gewürze-Mischung, Rezept auf Seite 13 )

1 Lorbeerblatt

1 Stück Kassiarinde oder eine Zimtstange (2,5 cm)

2 TL gemahlene Kurkuma

2 TL Garam Masala (bei uns selbstgemacht, nach dem Rezept auf Seite 242)

2 TL gemahlener Kreuzkümmel

Zum Servieren (nach Belieben):

1 TL flüssiges Ghee

¼ TL Chat Masala

Zubereitung:

In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und darin die Zwiebel, den Ingwer, den Knoblauch und die Chilischoten 6–7 Minuten weich und goldbraun schwitzen. Die Mischung mit einem Schaumlöffel in den Mixer umfüllen, 2 EL von den Kichererbsen, die passierten Tomaten, die Bockshornkleeblätter und 180–190 ml Wasser dazugeben und alles zu einer glatten Masse verarbeiten.

In derselben Pfanne bei mittlerer Temperatur das restliche Öl erhitzen. Das Panch Phoron, das Lorbeerblatt und die Kassiarinde darin 30–40 Sekunden anbraten.

Die Gemüsemasse dazugeben und 1 Minute mitbraten. Die Kurkuma, das Garam Masala, den Kreuzkümmel, 1 EL von dem Koriandergrün und das Salz hinzufügen und alles 1 weitere Minute braten.

Die restlichen Kichererbsen und 60–70 ml Wasser einrühren und alles bei geschlossenem Deckel 5–6 Minuten köcheln lassen. Die Crème fraîche und den restlichen Koriander unterheben und die Mischung nochmals etwa 5 Minuten erhitzen, bis das Gericht schön dick und sämig ist.

Das Gericht nach Belieben mit flüssigem Ghee beträufeln und mit Chat Masala bestreuen. Mit dem restlichen Koriandergrün garnieren und servieren.

Tipp: Die Mischung aus gegarten Kichererbsen, karamellisierten Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer sorgt für eine dicke, sämige Basis. Diese Grundmasse können Sie bereits am Vortag vorbereiten.

 Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Garzeit: 15 Minuten

Mandel-Safran-Kuchen

© Lisa Linder/Knesebeck Verlag
© Lisa Linder/Knesebeck Verlag

Quelle: Amandip Uppal: Einfach indisch

Fotos: Lisa Linder

Knesebeck Verlag

Preis: 24,95 €

Die Orangenschale verleiht diesem supersaftigen und dennoch federleichten Kuchen eine zarte Bitternote, die Kardamomsamen sorgen für Biss und einen interessanten Kontrast. Ein Dessert für jede Tageszeit. Mir hat dieser Kuchen sehr gut gefallen, weil es ein würdiger Abschluss für ein indisches Essen mit Freunden sein kann, ohne dass es zu kompliziert wird, nicht immer ganz einfach wenn man hier klassisch bleibt. Das Kochen der Orangen hat mich am Anfang sehr verwundert, hat sich aber im Ergebnis als tolle Idee erwiesen, die für einen sehr saftigen Kuchen mit tollen Orangen-Aroma gesorgt hat. Am besten Bio-Orangen mit dünner Schale verwenden, damit die Bitternote nicht zu dominant wird.

 Zutaten (für 8 – 10 Portionen):

2 unbehandelte Orangen (ca. 280 g), einschließlich Schale grob gehackt

5 Eier, getrennt

200 g extrafeiner Zucker (ggf. auf Puderzucker ausweichen)

227 g gemahlene Mandeln

2 EL Mandelblättchen

2 EL Puderzucker, gesiebt

Gewürze:

1 kleine Prise gemahlene Kardamomsamen

1 Prise Safranfäden, in warmer Milch eingeweicht

Den Backofen auf 180 °C vorheizen und Boden und Rand einer Springform (23 cm ø) mit Backpapier auskleiden.

Die Orangen zusammen mit 1 EL Wasser in einen Topf geben, den Deckel auflegen und die Früchte etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind und die Flüssigkeit aufgenommen haben. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und im Mixer oder mit dem Messer fein hacken.

In einer fettfreien, trockenen Schüssel das Eiweiß leicht steif schlagen. Nach und nach die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und 1 Minute einarbeiten.

In einer anderen Schüssel das Eigelb 2–3 Minuten mit dem restlichen Zucker verschlagen. Zunächst die Orangenstücke unterheben, dann die gemahlenen Mandeln, die Kardamomsamen und den Safran samt der Milch einrühren. Mit einem großen Metalllöffel nach und nach behutsam den Eischnee unter die Orangenmasse ziehen.

Den Teig in die Springform füllen und mit den Mandelblättchen bestreuen. In den Ofen schieben und 50–55 Minuten goldbraun backen. Dabei den Zustand alle 20 Minuten überprüfen, damit der Kuchen nicht anbrennt.

Den Kuchen in der Form vollständig abkühlen lassen, dann aus der Form lösen, wenden und mit Puderzucker bestäuben. In einem luftdichten Behälter bleibt er 2–3 Tage frisch.

Vorbereitungszeit: 1 Stunde

Backzeit: 50 – 55 Minuten

Garnelen mit Knoblauch, Ingwer und Chili

© Lisa Linder/Knesebeck Verlag© Lisa Linder/Knesebeck Verlag
© Lisa Linder/Knesebeck Verlag

Quelle: Amandip Uppal: Einfach indisch

Fotos: Lisa Linder

Knesebeck Verlag

Preis: 24,95 €

Dieses pfiffe leichte Gericht ist perfekt für ein entspanntes Essen mit Freunden. Leckeres, knuspriges Brot dazu zum Auftunken der Würzbutter und das war’s auch schon. So funktioniert auch nach Feierabend indischer Genuss! Uns hat das sehr gut gefallen. Beim Ghee habe ich 1 EL pro Riesengarnele kalkuliert. Die Knoblauch-Menge mag sehr hoch sein für manche, doch wir lieben das und es ist auch authentisch nach meiner Erfahrung.

Zutaten (für 4 Portionen):

200 g Ghee

12 rohe Riesengarnelen, bis auf den Schwanz geschält

½ EL Öl

8 frische Curryblätter

4 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 Stück frischer Ingwer (5 cm), geschält und in dünne Stifte geschnitten

1 große rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten

Salz

Gewürze:

1 TL schwarze Senfsamen

Zum Servieren:

2 EL fein gehacktes frisches Koriandergrün

3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

In einem mittelgroßen Topf das Ghee bei hoher Temperatur schmelzen. Vier Auflaufförmchen auf einem Backblech platzieren.

Das heiße, flüssige Ghee gleichmäßig auf die Auflaufförmchen verteilen und je drei Garnelen hineingeben.

Die Formen in den Ofen schieben und die Garnelen 5 Minuten im heißen Ghee braten.

In der Zwischenzeit in einer kleinen Pfanne das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Senfsamen und die Curryblätter hineingeben und kurz anrösten. Dann den Knoblauch, den Ingwer und die Chiliringe hinzufügen und alles Weitere 20–30 Sekunden braten.

Die heiße Würzmischung auf die Garnelenportionen verteilen, jede Portion salzen und vorsichtig umrühren. 7. Mit Koriandergrün und Frühlingszwiebelringen bestreuen und heiß servieren.

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Garzeit: 5 Minuten

Roastbeefsalat mit Äpfeln, Senfdressing, Radieschen und Zitrone

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

Quelle: Karin Stöttinger: Shaking Salad Low Carb

Fotos: Eisenhut und Mayer

Hier haben wir uns an das Original—Rezept gehalten und auch das Mohnöl verwendet, was wir hier sehr gut in der Paarung fanden. Nach dem Anbruch sollte man das Öl allerdings im Kühlschrank aufbewahren, in der geschlossenen Flasche ist es etwa 9 Monate haltbar.

Zutaten (für 2 Personen):

 Salat:

1 Apfel

8 Radieschen

2 Salatherzen

8 Scheiben Roastbeef

Dressing:

Saft einer Orange

Saft einer Zitrone

1 EL Weißweinessig

Süßungsmittel nach Wunsch und Geschmack (bei uns ein uns ein bisschen Honig)

1 EL grobkörniger Dijonsenf

4 EL Mohnöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

 Apfel und Radieschen waschen, in feine Scheiben schneiden, dann nochmals feinnudelig schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermengen. Salatherzen, waschen, trockentupfen und fein schneiden. In das Glas legen.

Roastbeefscheiben auf der Arbeitsfläche auflegen, mit jeweils etwas Apfel-Radieschen-Masse belegen, einrollen, in das Glas stellen. Mit dem Dressing shaken.

Austauschvariante: statt Mohnöl passt auch Olivenöl.

Konjaknudeln mit Lachs und Wasabidressing

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag
© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

Quelle: Karin Stöttinger: Shaking Salad Low Carb

Fotos: Eisenhut und Mayer

Christian Brandstätter Verlag

Preis: 15,99 € (E-Book)

Auch wieder sehr spannend und ebenso schön anzusehen, mir gefallen Karins Kombinationen wirklich sehr gut, ihr Buch ist wirklich so viel mehr als ein schnödes Diätbuch!

Zutaten (für 4 Personen):

 Salat:

100 g Konjaknudeln (Asialaden)

300 g Lachs in Sushi-Qualität

2 Frühlingszwiebeln

schwarzer Sesam

Dressing:

Saft von 2 Mandarinen oder 1 Orange

3 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1 EL Sojasauce

1 EL Reisessig

etwas Wasabipaste

Zubereitung:

Für das Dressing alle Zutaten gut miteinander verrühren, am besten mit dem Stabmixer fein pürieren.

Konjaknudeln gut wässern, abtropfen lassen. Mit dem Dressing vermischen, in den Gläsern verteilen.

Lachs in feine Scheiben schneiden, auf den Konjaknudeln verteilen und mit geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen. Mit schwarzem Sesam bestreuen.

Austauschvariante: statt Reisessig kann man auch Weißweinessig verwenden.

Schweinebauch mit Asia-Kohlsalat

© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag
© Eisenhut & Mayer/Brandstätter Verlag

Quelle: Karin Stöttinger: Shaking Salad Low Carb

Fotos: Eisenhut und Mayer

Christian Brandstätter Verlag

Tolle Kombination bei der auch unser selbstgemachtes Pflaumenmus zum Einsatz gekommen ist, ganz zuckerfrei ist es nicht gewesen, aber für mich stand hier der Genussfaktor bei diesem Rezept voll und ganz im Vordergrund. Auch auf den Birkenzucker habe ich vorerst verzichtet und es erstmal mit normalem Zucker probiert. Chiaöl habe ich ebenfalls durch Olivenöl ersetzt, weil ich es nicht zu Hause hatte, werde ich aber unbedingt noch mal bei diesem Rezept ausprobieren.

 Zutaten (für 2 Personen):

Salat:

4 Scheiben dünn geschnittener Schweinebauch

etwas gestoßener Koriander

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Öl zum Braten

400 g Weißkohl

1 EL Birkenzucker

Saft einer halben Zitrone

2 EL Chiaöl

5 EL Reisessig

2 EL Currypulver

1 TL Chilipaste

1 Karotte

Dressing:

70 g zuckerfreies Zwetschkenmus

Saft einer Orange

Saft einer Zitrone

1 TL grob gestoßene Korianderkörner

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1 EL Sesamöl

2 EL Reisessig

Zubereitung:

Für das Dressing alle Zutaten gut miteinander verrühren.

Schweinebauch mit Koriander, Salz und Pfeffer einreiben und von allen Seiten braten. Strunk des Weißkohls entfernen, Kohlblätter in feine Streifen schneiden. Mit Birkenzucker, Zitronensaft, Chiaöl, Reisessig, Curry, Chilipaste und Salz vermischen.

Karotte schälen, mit dem Sparschäler feine Streifen abziehen. Zum Kohl geben, vermischen. Salat in die Gläser verteilen, mit Bauchfleischstreifen belegen. Dressing eingießen, shaken.

Austauschvariante: statt Chiaöl kann man auch Olivenöl oder Sonnenblumenöl verwenden, statt Reisessig Weißweinessig.

Steckrüben-Püree mit Kalbsbäckchen

Fotografie © Manuela Rüther, AT Verlag / www.at-verlag.ch
Fotografie © Manuela Rüther, AT Verlag / http://www.at-verlag.ch

Quelle: Manuela Rüther: Bitter – der vergessene Geschmack

AT-Verlag

Preis: 29,95 €

Steckrüben waren in Kriegs- und Hungerzeiten oft der letzte Notvorrat. Ihr Ruf als Arme-Leute-Essen haftet ihnen bis heute zu Unrecht an. Steckrüben haben wir vor einigen Jahren bei einem marokkanischen Eintopf für uns wieder entdeckt, als Kind in Norddeutschland gab es die regelmäßig bei uns, zusammen mit dem Süßholz hier war das wirklich ganz großes Kino, diese herbe, leicht erdige Nuance, passt perfekt zum Steckrüben-Püree mit feiner Fenchel-Note. Unser Süßholz kam aus einem Gewürzfachgeschäft und war bio, Apotheken sind aber wohl auch eine gute Quelle. Agavendicksaft ist eine Lieblingszutat von Ela Rüther, da sich dieser wegen seinen flüssigeren Konsistenz besser dosieren lässt und nicht so süß ist, als Alternative empfiehlt sie auch Honig, brauner Zucker oder Ahornsirup.

Zutaten (für 4–6 Portionen):

 Für die Kalbsbäckchen:

½ Stange Süßholz

2 TL Koriandersamen

einige Zweige Thymian

8 küchenfertige Kalbsbäckchen

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

4 große Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

3 Karotten

1 Stück Knollensellerie

Meersalz aus der Mühle

2 EL Olivenöl

2 TL Agavendicksaft

500 ml Rotwein

1 Lorbeerblatt

30 g kalte Butter

Für die Gremolata:

 40 g Haselnusskerne

einige Zweige Petersilie

1 Msp. abgeriebene unbehandelte Orangenschale

1 Msp. Fleur de Sel

Für das Steckrüben-Püree:

 1 kleine Knolle

Steckrübe (500–600 g)

250 g mehlig kochende Kartoffeln

150 g Fenchel

Olivenöl zum Braten

Salz

1 TL Agavendicksaft

1 EL frisch gepresster Zitronensaft

250 ml Milch

30 g kalte Butter

Zubereitung:

Am Vortag das Süßholz raspeln. Den Koriander in einer Pfanne ohne Fett rosten, bis er zu duften beginnt, und im Mörser grob zerstoßen. Die Blättchen von 2 Thymianzweigen abzupfen, hacken und mit Koriander und Süßholz vermischen.

Die Kalbsbäckchen waschen und trocken tupfen. Mit der Gewürzmischung und frisch gemahlenem Pfeffer gut einreiben. In einen Gefrierbeutel geben und fest verschlossen mindestens 6 Stunden im Kühlschrank marinieren. Die restliche Gewürzmischung aufbewahren.

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie würfeln.

Das Fleisch von den Würzzutaten befreien, damit diese beim Anbraten nicht verbrennen. Mit grobem Salz einreiben. Das Olivenöl in einem Bräter erhitzen und die Bäckchen darin rundherum kräftig anbraten. Das Gemüse dazugeben und 5 Minuten mitbraten. Mit dem Agavendicksaft beträufeln, umrühren und mit Rotwein ablöschen. Das Lorbeerblatt und die restlichen Thymianzweige dazugeben. Den Sud aufkochen, den Deckel auflegen und das Fleisch im Backofen 2–3 Stunden sehr weich schmoren. Die Bäckchen öfter wenden. Falls nötig, etwas Wasser nachgießen.

Für die Gremolata die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und hacken. Die Petersilienblättchen hacken. Die Nüsse mit Petersilie, Orangenschale und Fleur de Sel vermischen.

Kurz bevor die Bäckchen fertig geschmort sind, Steckrübe und Kartoffeln möglichst fein würfeln. Den Fenchel halbieren und würfeln. Etwas Olivenöl in einem großen Bräter erhitzen und die Gemüsewürfel darin 5–7 Minuten unter Ruhren kräftig anbraten. Die Hitze reduzieren, Salz, Agavendicksaft und Zitronensaft beigeben und kurz weiterbraten, 200 ml Wasser und die Milch zugießen. Alles aufkochen, zudecken und das Gemüse 20–25 Minuten köcheln lassen. Den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit 5–7 Minuten um die Hälfte einkochen. Die kalte Butter dazugeben, alles mit dem Pürierstab zerkleinern, abschmecken und warm halten.

Die Kalbsbäckchen aus der Sauce nehmen und mit Alufolie abgedeckt im Ofen warm halten. Die Sauce um zwei Drittel einkochen und durch ein Sieb gießen. Nochmals aufkochen, die kalte Butter einrühren und mit Salz, Pfeffer und etwas Gewürzmischung abschmecken. Die Bäckchen zurück in die Sauce geben und mit dem Steckrüben-Püree und der Gremolata servieren.